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Goethe B2 Lesen · Übungssatz 12

Paper 12

Goethe B2 · Reading

65 min12 pages

a Anna

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Sie lesen in einem Forum über Erfahrungen bei der Suche nach psychologischer Unterstützung für junge Erwachsene. Auf welche der vier Personen treffen die Aussagen zu? Wählen Sie jeweils eine Person.

Die Personen können mehrmals gewählt werden.

a Anna

Als meine Tochter Unterstützung suchte, wollte ich ihr möglichst viel abnehmen. Ich telefonierte mit Beratungsstellen und schrieb Nachrichten an Praxen. Irgendwann sagte sie mir, dass sie selbst erklären möchte, was sie braucht. Das musste ich erst einmal akzeptieren. Seither führt sie die Telefonate und schreibt selbst; wenn sie mich um Hilfe bittet, setzen wir uns zusammen. Für mich bleibt es schwierig, die Unsicherheit auszuhalten. Besonders anstrengend finde ich die Empfehlung, einfach gelegentlich wieder anzurufen. Man weiß nie, ob heute der richtige Tag dafür ist, und denkt ständig daran. Eine Vereinbarung wie eine Nachricht am kommenden Freitag wäre mir wesentlich lieber. Dann könnten wir unsere Woche organisieren, ohne täglich auf eine Antwort zu hoffen. Ich habe mir inzwischen angewöhnt, meine Tochter beim gemeinsamen Essen auch nach anderen Dingen zu fragen. Schließlich besteht ihr Leben aus mehr als dieser Suche.

b Cem

Auf dem Aushang in meiner Berufsschule stand etwas von einer offenen Beratung für Übergangssituationen. Ich konnte damit wenig anfangen: War ein Schulwechsel gemeint, ein Umzug oder etwas ganz anderes? Obwohl ich damals ziemlich überfordert war, ging ich erst einmal daran vorbei. Später erklärte eine Mitarbeiterin bei einer Veranstaltung, dass auch junge Erwachsene mit Schwierigkeiten im Ausbildungsalltag kommen könnten. Da erkannte ich mich wieder und vereinbarte einen Besuch. Dort sortierten wir gemeinsam meine anstehenden Aufgaben. Ich hatte mehrere Briefe liegen lassen und wusste kaum noch, welche Frist zuerst ablief. Mit einer übersichtlichen Reihenfolge bekam ich das wieder in den Griff. Parallel fragte ich weiterhin bei Praxen nach einem Therapieplatz. Die Beratung nahm mir diese Suche nicht ab, machte aber die Tage dazwischen leichter. Besonders angenehm war, dass wir mit einem konkreten Problem anfangen konnten, statt gleich meinen gesamten Alltag besprechen zu müssen.

c Judith

Nach meiner ersten Anfrage konnte ich schon in der folgenden Woche zu einer Psychotherapeutin kommen. Ich war erleichtert und dachte zunächst, jetzt gehe es los. Bei diesem Termin besprachen wir jedoch erst, welche Unterstützung für mich infrage kam. Für die anschließenden regelmäßigen Sitzungen war noch kein Platz frei. So begann nach dem Besuch erneut eine Zeit des Wartens. Inzwischen achte ich bei meinen Anfragen genauer darauf, welche Termine tatsächlich angeboten werden. Ich arbeite in einer Bäckerei und kann nicht jede Woche mitten in meiner Schicht fehlen. Eine Praxis am anderen Ende der Stadt wäre deshalb durchaus eine Möglichkeit, wenn ich dort dauerhaft nach Feierabend hingehen könnte. Für einen solchen Termin würde ich auch eine längere Busfahrt einplanen. Unterwegs könnte ich lesen, und im Betrieb müsste nicht ständig jemand für mich einspringen. Diese Verlässlichkeit würde mir den zusätzlichen Weg wert machen.

d Robert

Unser Stadtteilverein möchte auf seiner Internetseite Erfahrungen mit der Suche nach Unterstützung sammeln. Ich würde über das berichten, was wir mit unserem erwachsenen Sohn erlebt haben. Allerdings müssten sein Ausbildungsbetrieb und andere erkennbare Einzelheiten entfallen. Auch ohne diese Angaben lässt sich der Ablauf verständlich darstellen. Beim geplanten Fragebogen sehe ich noch Verbesserungsbedarf: Bisher sollen nur Menschen antworten, die bereits einen Termin bekommen haben. Gerade diejenigen, die nach vielen Anfragen weiterhin auf eine Zusage hoffen, sollten ebenfalls vorkommen. Sonst bleibt ein wichtiger Teil der Erfahrungen unsichtbar. Außerdem würde ich mehrere Zeitpunkte eintragen lassen: Wann begann die Suche, wann fand das erste Gespräch statt, wann starteten die regelmäßigen Sitzungen? Aus einer einzigen Zahl für die gesamte Wartezeit erfährt man kaum, an welcher Stelle es besonders lange dauerte. Mit diesen Unterschieden könnte der Verein gezielter nachfragen, wo vor Ort Schwierigkeiten bestehen.

Beispiel

0. Wer möchte beim gemeinsamen Essen auch über andere Bereiche im Leben eines Angehörigen sprechen?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

Lösung zum Beispiel: a

1. Wer musste nach einem ersten Gespräch erneut auf den Beginn regelmäßiger Sitzungen warten?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

2. Wer überlässt die Kontaktaufnahme inzwischen bewusst der betroffenen Person?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

3. Wer möchte auch erfolglose Anfragen bei der Erfassung von Wartezeiten berücksichtigen?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

4. Wer hat ein Unterstützungsangebot zunächst wegen einer unklaren Beschreibung nicht genutzt?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

5. Wer findet einen festen Rückmeldetermin hilfreicher als die Aufforderung, immer wieder nachzufragen?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

6. Wer würde für einen passenden regelmäßigen Termin einen weiteren Weg akzeptieren?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

7. Wer möchte persönliche Erfahrungen öffentlich teilen, ohne Angehörige erkennbar zu machen?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

8. Wer empfand Unterstützung im Alltag als hilfreich, obwohl die Suche nach einem Therapieplatz weiterging?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

9. Wer hält getrennte Angaben zu verschiedenen Wartephasen für aussagekräftiger als eine einzige Gesamtdauer?

a) Anna

b) Cem

c) Judith

d) Robert

Teil 2

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über einen Spieleabend für Menschen, denen große Gesprächsrunden schwerfallen. Welche Sätze passen in die Lücken? Wählen Sie für jede Lücke einen Satz. Jeder Satz darf nur einmal verwendet werden.

Zwei Sätze passen nicht.

Über das Spiel ins Gespräch

Im Nachbarschaftshaus am Birkenplatz gibt es seit Kurzem einen Spieleabend für Erwachsene. Die Einladung richtet sich besonders an Menschen, die bei großen Gesprächsrunden lieber im Hintergrund bleiben. __(0)__ Ein kleines Vorbereitungsteam hat dafür einen Raum eingerichtet und verschiedene Spiele ausgesucht. Klara gehört zu den ersten Gästen. Bei Geburtstagsfeiern und Vereinstreffen begegnete sie durchaus vielen Menschen. Wenn alle durcheinander erzählten, wusste sie jedoch selten, wie sie sich beteiligen sollte. __(10)__ Deshalb suchte sie nach einem Treffen, bei dem man zusammen etwas tun konnte und nicht ständig ein neues Gesprächsthema finden musste. Zum ersten Besuch begleitet sie ihre Nachbarin, mit der sie seit Jahren regelmäßig Kaffee trinkt. __(11)__ Bei der Begrüßung an der Tür traut Klara sich schon, nach einem geeigneten Spiel zu fragen. Eine Helferin zeigt ihr daraufhin den Raum. Dort stehen mehrere kleine Tische mit jeweils wenigen Stühlen, statt eines großen Stuhlkreises. __(12)__ Eine Frage zum nächsten Spielzug reicht oft aus, um einen Austausch zu beginnen. Niemand muss dafür die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich ziehen. Die Gäste wählen selbst, wo sie sich dazusetzen möchten. Bei der Vorbereitung hatte das Team nach möglichen Schwierigkeiten gefragt. Einige Interessierte fanden es anstrengend, mündlichen Erklärungen unbekannter Spiele zu folgen, während nebenan weitere Gespräche liefen. __(13)__ Wer möchte, kann sich das Material zu Hause in Ruhe ansehen und offene Fragen mitbringen. Am Tisch hilft außerdem eine Person beim Einstieg. Nach einer Weile zieht sich Klara kurz ins ruhige Nebenzimmer zurück. Sie möchte ein paar Minuten für sich sein. __(14)__ Sobald sie wieder Lust hat, setzt sie sich zu ihrer Spielrunde. Auch ganz nach Hause zu gehen wäre jederzeit möglich; niemand muss seine Aufenthaltsdauer begründen. Nach dem Abend können die Gäste auf Wunsch schriftlich Rückmeldung geben, entweder auf einer Karte oder später per Nachricht. __(15)__ Das Team sammelt die Hinweise und entscheidet damit, welche Spiele und räumlichen Veränderungen es beim nächsten Treffen ausprobiert. An der freien Wahl des Tisches und der Aufenthaltsdauer möchte es festhalten.

Beispiel

0. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Spielen, das einen Anlass zum Austausch bietet.

10. Lücke 10

a) Deshalb liegen die Spielregeln bereits vor dem Treffen zum Nachlesen bereit.

b) Diese Pause bedeutet jedoch nicht, dass der Abend für sie beendet ist.

c) Künftig sollen die Gruppen deshalb an jedem Abend neu ausgelost werden.

d) Dabei fehlte ihr weniger die Gesellschaft als eine gemeinsame Beschäftigung.

e) So können auch diejenigen ihre Eindrücke mitteilen, die vor der Gruppe nichts sagen möchten.

f) An diesen kleinen Tischen entstehen zunächst Gespräche zu zweit oder zu dritt.

g) Die Anmeldung verpflichtet daher zur Teilnahme bis zum Ende des Abends.

h) Mit dieser vertrauten Person fällt ihr der erste Schritt in den Raum leichter.

11. Lücke 11

a) Deshalb liegen die Spielregeln bereits vor dem Treffen zum Nachlesen bereit.

b) Diese Pause bedeutet jedoch nicht, dass der Abend für sie beendet ist.

c) Künftig sollen die Gruppen deshalb an jedem Abend neu ausgelost werden.

d) Dabei fehlte ihr weniger die Gesellschaft als eine gemeinsame Beschäftigung.

e) So können auch diejenigen ihre Eindrücke mitteilen, die vor der Gruppe nichts sagen möchten.

f) An diesen kleinen Tischen entstehen zunächst Gespräche zu zweit oder zu dritt.

g) Die Anmeldung verpflichtet daher zur Teilnahme bis zum Ende des Abends.

h) Mit dieser vertrauten Person fällt ihr der erste Schritt in den Raum leichter.

12. Lücke 12

a) Deshalb liegen die Spielregeln bereits vor dem Treffen zum Nachlesen bereit.

b) Diese Pause bedeutet jedoch nicht, dass der Abend für sie beendet ist.

c) Künftig sollen die Gruppen deshalb an jedem Abend neu ausgelost werden.

d) Dabei fehlte ihr weniger die Gesellschaft als eine gemeinsame Beschäftigung.

e) So können auch diejenigen ihre Eindrücke mitteilen, die vor der Gruppe nichts sagen möchten.

f) An diesen kleinen Tischen entstehen zunächst Gespräche zu zweit oder zu dritt.

g) Die Anmeldung verpflichtet daher zur Teilnahme bis zum Ende des Abends.

h) Mit dieser vertrauten Person fällt ihr der erste Schritt in den Raum leichter.

13. Lücke 13

a) Deshalb liegen die Spielregeln bereits vor dem Treffen zum Nachlesen bereit.

b) Diese Pause bedeutet jedoch nicht, dass der Abend für sie beendet ist.

c) Künftig sollen die Gruppen deshalb an jedem Abend neu ausgelost werden.

d) Dabei fehlte ihr weniger die Gesellschaft als eine gemeinsame Beschäftigung.

e) So können auch diejenigen ihre Eindrücke mitteilen, die vor der Gruppe nichts sagen möchten.

f) An diesen kleinen Tischen entstehen zunächst Gespräche zu zweit oder zu dritt.

g) Die Anmeldung verpflichtet daher zur Teilnahme bis zum Ende des Abends.

h) Mit dieser vertrauten Person fällt ihr der erste Schritt in den Raum leichter.

14. Lücke 14

a) Deshalb liegen die Spielregeln bereits vor dem Treffen zum Nachlesen bereit.

b) Diese Pause bedeutet jedoch nicht, dass der Abend für sie beendet ist.

c) Künftig sollen die Gruppen deshalb an jedem Abend neu ausgelost werden.

d) Dabei fehlte ihr weniger die Gesellschaft als eine gemeinsame Beschäftigung.

e) So können auch diejenigen ihre Eindrücke mitteilen, die vor der Gruppe nichts sagen möchten.

f) An diesen kleinen Tischen entstehen zunächst Gespräche zu zweit oder zu dritt.

g) Die Anmeldung verpflichtet daher zur Teilnahme bis zum Ende des Abends.

h) Mit dieser vertrauten Person fällt ihr der erste Schritt in den Raum leichter.

15. Lücke 15

a) Deshalb liegen die Spielregeln bereits vor dem Treffen zum Nachlesen bereit.

b) Diese Pause bedeutet jedoch nicht, dass der Abend für sie beendet ist.

c) Künftig sollen die Gruppen deshalb an jedem Abend neu ausgelost werden.

d) Dabei fehlte ihr weniger die Gesellschaft als eine gemeinsame Beschäftigung.

e) So können auch diejenigen ihre Eindrücke mitteilen, die vor der Gruppe nichts sagen möchten.

f) An diesen kleinen Tischen entstehen zunächst Gespräche zu zweit oder zu dritt.

g) Die Anmeldung verpflichtet daher zur Teilnahme bis zum Ende des Abends.

h) Mit dieser vertrauten Person fällt ihr der erste Schritt in den Raum leichter.

Teil 3

Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über einen Marsabend im Planetarium. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

Ein Bild, mehrere Fragen

An diesem Freitag bleiben die Türen des Planetariums Hainstadt länger als gewöhnlich geöffnet. Nach dem regulären Programm beginnt ein Marsabend für Erwachsene. Auf den Tischen im Vorraum liegen Bildkarten und Stifte bereit. Die Gäste brauchen keine astronomischen Vorkenntnisse; mitbringen sollen sie vor allem Neugier. Programmleiterin Nora Berg begrüßt die Gruppe und erläutert, weshalb heute neben dem Betrachten auch das eigene Arbeiten zum Abend gehört. Mit den Aufgaben möchte sie einen Weg nachvollziehbar machen, der bei einer fertigen Bildbeschreibung oft unsichtbar bleibt: Aus einzelnen Beobachtungen entsteht eine Deutung. Die Besucher sollen selbst verfolgen können, welche erkennbaren Merkmale eine Erklärung stützen. Dafür wechseln sich Bilder auf der großen Leinwand mit kurzen Arbeitsphasen an den Tischen ab. Ein schöner Eindruck allein wäre Berg für dieses Programm zu wenig. Zum Einstieg erscheinen zwei Ansichten nebeneinander. Beide beruhen ausdrücklich auf demselben Ausgangsbild des Mars; für die Vorführung wurden sie unterschiedlich bearbeitet. In einer Fassung treten bestimmte Kontraste stärker hervor. Berg bittet die Gäste, zu beschreiben, wohin ihr Blick jeweils zuerst wandert. An diesem Vergleich sollen sie bemerken, wie die Bearbeitung beeinflusst, was beim Anschauen auffällt. Eine Besucherin entdeckt erst in der zweiten Fassung eine Struktur, die auch in der ersten vorhanden ist. Danach verteilt das Team Ausschnitte ohne erläuternde Texte. Die Teilnehmenden notieren zunächst Linien, Flächen und Unterschiede, die sie erkennen. Erst anschließend erhalten sie die zugehörigen Beschreibungen. Berg hat diese Reihenfolge gewählt, damit alle zunächst selbst hinschauen, bevor eine Erklärung ihre Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung lenkt. Die Notizen bleiben beim anschließenden Vergleich auf dem Tisch liegen. Dabei kommen unterschiedliche Lesarten desselben Ausschnitts zusammen. Besonders interessant findet Berg Antworten, bei denen jemand auf konkrete Stellen zeigt und erklärt, wie die eigene Deutung zustande kommt. Wenn zwei Gäste Verschiedenes erkennen, möchte sie verstehen, welche sichtbaren Einzelheiten jeweils den Ausschlag geben. Diese Begründungen machen für sie den Austausch ergiebig. Solange die Gruppe Möglichkeiten erwägt, hält sich die Moderation zurück. Eingreifen will sie an einem bestimmten Punkt: wenn jemand eine Vermutung als gesicherte Erkenntnis darstellt, ohne die dazugehörigen Informationen geprüft zu haben. Dann bittet Berg darum, gemeinsam nachzusehen, worauf die Aussage beruht. Die Diskussion wird dafür kurz unterbrochen und anschließend fortgesetzt. Zum Schluss sammeln die Gäste Fragen, die sich im Gespräch noch nicht klären ließen. Gemeinsam wählen sie eine davon aus. Das Programmteam nimmt sie für einen späteren Marsabend mit und will dort geeignetes Bildmaterial und Erläuterungen dazu vorbereiten. So liefert die heutige Runde bereits einen konkreten Ausgangspunkt für das nächste Programm.

Beispiel

0. Für die Teilnahme am Marsabend brauchen die Gäste …

a) bereits Kenntnisse in Astronomie.

b) Interesse am Thema.

c) eigene Bildaufnahmen.

Lösung zum Beispiel: b

16. Warum verbindet das Planetarium Bilder vom Mars mit Aufgaben für das Publikum?

a) Damit die Gäste verschiedene Reiseentwürfe zum Mars bewerten.

b) Damit die Gäste nachvollziehen, wie Aussagen aus Beobachtungen entstehen.

c) Damit die Gäste die Bedienung astronomischer Kameras kennenlernen.

17. Was sollen die Gäste beim ersten Bildvergleich beachten?

a) Wie die Aufnahmen für die Darstellung bearbeitet wurden.

b) Wie weit die Aufnahmeorte voneinander entfernt liegen.

c) Wie viel Zeit zwischen den Aufnahmen vergangen ist.

18. Wozu dienen die unbeschrifteten Bildausschnitte?

a) Die Gäste sollen bekannte Landschaftsformen wiedererkennen.

b) Die Gäste sollen die passende Reihenfolge der Aufnahmen bestimmen.

c) Die Gäste sollen zunächst eigene Beobachtungen formulieren.

19. Was findet die Programmleiterin an den unterschiedlichen Antworten besonders interessant?

a) Dass sich erfahrene Gäste schneller auf eine Erklärung einigen.

b) Dass dieselbe Aufnahme verschiedene begründete Deutungen zulässt.

c) Dass persönliche Vorlieben die Wahl der schönsten Aufnahme bestimmen.

20. Wann greift die Moderation in die Gespräche an den Tischen ein?

a) Wenn eine Vermutung ohne weitere Prüfung als gesicherte Aussage behandelt wird.

b) Wenn sich die Beteiligten nach mehreren Beiträgen noch nicht einig sind.

c) Wenn die Beteiligten andere Begriffe als in den Begleittexten verwenden.

21. Was ist für die Fortsetzung des Programms vorgesehen?

a) Die Gäste sollen ihre Ergebnisse zu Hause zu einer gemeinsamen Bildsammlung ergänzen.

b) Die Gäste sollen bei einem weiteren Besuch ihre Kenntnisse in einem Wettbewerb vergleichen.

c) Die Gäste sollen eine offene Frage auswählen, die bei einem weiteren Abend aufgegriffen wird.

Teil 4

Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen zur Unterbringung von Sportteams bei Turnieren. Welche Äußerung passt zu welcher Überschrift? Verwenden Sie jede Äußerung höchstens einmal.

Die Äußerung aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.

Eine Äußerung passt nicht.

a Lea

Bei unserem letzten Turnier endete das Abendessen im Hotel, während wir noch in der Halle waren. Danach mussten wir selbst etwas organisieren. Eine Unterkunft für Mannschaften sollte ihre Küche auf den Spielplan einstellen. Eine vorher vereinbarte späte Mahlzeit würde vieles erleichtern, gerade wenn sich die letzte Begegnung verzögert.

b Moritz

Wenn etwas schiefläuft, darf man das deutlich benennen. Bevor allerdings ein empörter Beitrag veröffentlicht wird, möchte ich wissen, wer wann informiert wurde und was danach geschah. Hat das Hotel eine Zusage nicht eingehalten, oder wurde eine Anfrage vom Turnierbüro nicht weitergegeben? Erst mit diesen Kenntnissen lässt sich Kritik an die richtige Stelle richten.

c Derya

Nach einer Störung klingt es praktisch, die Mannschaft einfach auf freie Zimmer zu verteilen. Ich würde vorher mit den Betroffenen sprechen. Eine Spielerin braucht vielleicht ein entsprechend ausgestattetes Bad, zwei andere haben gute Gründe, zusammenzuwohnen. Ein freies Bett ist noch keine passende Lösung. Beim Umziehen sollten solche bisherigen Absprachen und persönlichen Anforderungen erhalten bleiben können.

d Sven

Nach der Siegerehrung löst sich das Organisationsteam oft schnell auf. Dabei wäre jetzt der richtige Moment, die Mannschaften nach ihren Hotels zu fragen und die Antworten geordnet aufzubewahren. Wenn im nächsten Jahr andere Leute buchen, sollten sie darauf zugreifen können. Sonst müssen sie dieselben Schwierigkeiten wieder selbst entdecken, obwohl ihre Vorgänger längst davon wussten.

e Aylin

Bei uns bezahlen die Mitglieder den größten Teil der Turnierreise selbst. Ein schickes Mannschaftshotel würde bedeuten, dass einige zu Hause bleiben müssen. Ich wünsche mir deshalb bei jeder Ausschreibung auch eine preiswerte Übernachtungsmöglichkeit. Wir brauchen keinen besonderen Komfort, sondern ein Angebot, das sich ein Verein mit kleiner Kasse tatsächlich leisten kann.

f Jonas

Vom Hotel zu Fuß zur Halle zu gelangen, spart natürlich Zeit. Wenn aber Nacht für Nacht Veranstaltungen im Haus stattfinden und wir kaum schlafen, hilft uns diese Lage wenig. Ich würde bei der Buchung stärker auf die Ruhe achten und dafür morgens länger fahren. Ausgeruht anzukommen zählt für mich mehr als die eingesparten Minuten unterwegs.

g Paula

Nach einer unruhigen Nacht wollen einige sofort gemeinsam über das Erlebte reden. Andere möchten erst einmal die Tür hinter sich schließen und allein sein. Als Trainerin würde ich eine Gesprächsrunde anbieten, aber niemanden zur Teilnahme verpflichten. Zusammenhalt bedeutet für mich auch, zu akzeptieren, dass Menschen auf unterschiedliche Weise wieder zu Kräften kommen.

h Karim

Eine allgemeine Nummer des Turnierbüros nützt nachts wenig, wenn dort niemand abnimmt. Vor der Anreise sollte jedes Team den Namen und die Telefonnummer einer zuständigen Person erhalten, die dann tatsächlich Dienst hat. Sie muss auch etwas entscheiden dürfen, etwa mit dem Hotel eine Lösung vereinbaren oder einen Bus organisieren. Bloß eine Nachricht weiterzuleiten reicht im entscheidenden Moment nicht.

Beispiel

0. Essenszeiten müssen zum Spielplan passen. Lösung: a

22. Kurze Wege gleichen fehlende Nachtruhe nicht aus

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

23. Ein Zimmerwechsel sollte individuelle Bedürfnisse berücksichtigen

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

24. Für Zwischenfälle braucht das Team eine erreichbare Vertretung der Organisation

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

25. Öffentliche Kritik sollte sich auf überprüfte Abläufe beziehen

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

26. Auch nach einer Störung muss Raum für Rückzug bleiben

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

27. Erfahrungen aus der Unterkunft gehören in die Planung des nächsten Turniers

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

Teil 5

Sie möchten Lebensmittelqualität studieren und lesen einen Auszug aus der Studienordnung der Hochschule Mühlenberg. Welche Überschriften aus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen? Wählen Sie jeweils eine Überschrift.

Vier Überschriften werden nicht gebraucht.

Studienordnung Lebensmittelqualität der Hochschule Mühlenberg

Inhaltsverzeichnis a Bewertung von Gruppenarbeiten b Wiederholung versäumter Laborveranstaltungen c Geltungsbereich d Ausleihe von Laborgeräten e Dokumentation praktischer Untersuchungen f Wahl zusätzlicher Lehrveranstaltungen g Einweisung vor der Laborarbeit h Zuteilung der Laborplätze § 0 Diese Ordnung gilt für alle Studierenden des Bachelorstudiengangs Lebensmittelqualität an der Hochschule Mühlenberg. Sie regelt die nachstehenden Angelegenheiten der praktischen Ausbildung. § 28 Vor Aufnahme praktischer Tätigkeiten ist eine Einführung in die Arbeitsabläufe des jeweiligen Hochschullabors zu besuchen. Die Teilnahme wird durch die verantwortliche Lehrperson bestätigt und in der Teilnehmerliste vermerkt. Bei einem Wechsel in ein anderes Labor kann eine ergänzende Unterweisung erforderlich sein; über deren Umfang entscheidet die dort zuständige Lehrperson. § 29 Bei der Untersuchung von Lebensmitteln sind die Kennzeichnungen der Proben, die angewandten Verfahren sowie Beobachtungen und Ergebnisse schriftlich festzuhalten. Jeder Eintrag muss der Person zugeordnet werden können, die ihn vorgenommen hat. Werden Angaben nachträglich berichtigt, müssen der ursprüngliche Inhalt sowie Zeitpunkt und Urheber der Änderung erkennbar bleiben. § 30 Wer einen verpflichtenden Labortermin versäumt, teilt dies der zuständigen Lehrperson mit und vereinbart mit ihr einen Ersatztermin im Rahmen der verfügbaren Plätze. Kann kein solcher Termin angeboten werden, wird eine gleichwertige Aufgabe unter Aufsicht festgelegt. Nach Durchführung des Ersatztermins oder der zugewiesenen Aufgabe bestätigt die Lehrperson die Erfüllung der Teilnahmeverpflichtung.

Beispiel

0. § 0: c Geltungsbereich

28. § 28

a) Bewertung von Gruppenarbeiten

b) Wiederholung versäumter Laborveranstaltungen

c) Geltungsbereich

d) Ausleihe von Laborgeräten

e) Dokumentation praktischer Untersuchungen

f) Wahl zusätzlicher Lehrveranstaltungen

g) Einweisung vor der Laborarbeit

h) Zuteilung der Laborplätze

29. § 29

a) Bewertung von Gruppenarbeiten

b) Wiederholung versäumter Laborveranstaltungen

c) Geltungsbereich

d) Ausleihe von Laborgeräten

e) Dokumentation praktischer Untersuchungen

f) Wahl zusätzlicher Lehrveranstaltungen

g) Einweisung vor der Laborarbeit

h) Zuteilung der Laborplätze

30. § 30

a) Bewertung von Gruppenarbeiten

b) Wiederholung versäumter Laborveranstaltungen

c) Geltungsbereich

d) Ausleihe von Laborgeräten

e) Dokumentation praktischer Untersuchungen

f) Wahl zusätzlicher Lehrveranstaltungen

g) Einweisung vor der Laborarbeit

h) Zuteilung der Laborplätze

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