
Paper 5
Goethe B2 · Reading
a Mara
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Teil 1
Sie lesen in einem Forum Beiträge über die Zusammenarbeit mit Familienangehörigen im Beruf. Welche Person passt zu welcher Aussage? Wählen Sie jeweils a, b, c oder d. Die Personen können mehrmals gewählt werden. Beispiel 0: Wer ist nach einer Tätigkeit außerhalb der Familie zurückgekehrt? Lösung: b.
Die Personen können mehrmals gewählt werden.
a Mara
Meine Schwester und ich betreiben ein kleines Grafikbüro. Dass wir uns so gut kennen, hat mich anfangs empfindlicher gemacht: Wenn sie einen Entwurf von mir unübersichtlich fand, hörte ich darin gleich, dass sie mich nicht ernst nahm. Inzwischen frage ich genauer nach, welche Stelle sie meint. Meist lässt sich das Problem schnell lösen, und mir ist klar geworden, dass ihre Meinung über ein Plakat nichts daran ändert, wie gern sie mich hat. Schwieriger war es, nach Feierabend abzuschalten. Selbst beim Essen mit unseren Eltern holten wir früher noch Kundenmappen hervor. Mittlerweile gilt bei uns: Beim Sonntagsessen und an Geburtstagen bleibt das Büro außen vor. Das haben wir gemeinsam beschlossen, und unsere Eltern erinnern uns freundlich daran. Seitdem freue ich mich wieder mehr auf diese Treffen. Dann erfahre ich endlich auch, was meine Schwester außerhalb der Arbeit beschäftigt.
b Jonas
Nach vier Jahren bei einem großen Softwarehaus bin ich in den Betrieb meines Vaters zurückgekommen. Hier entwickeln wir Programme für Handwerksfirmen. Gerade lassen wir eine ältere Anwendung vollständig überarbeiten. Bis sich diese Ausgabe bezahlt macht, werden wohl einige Jahre vergehen. Mir gefällt, dass wir trotzdem anfangen können: In unserer Familienrunde zählt auch, ob die Lösung langfristig trägt. Bei meinem ersten gemeinsamen Projekt mit meinem Vater war ich allerdings skeptisch. Ich wollte Kunden schon mit einer frühen Version arbeiten lassen und rechnete damit, dass er auf einer fertigen Lösung bestehen würde. Ausgerechnet er lud dann die ersten Betriebe ein und sammelte ihre Verbesserungsvorschläge. Seitdem traue ich seiner Generation deutlich mehr Neugier zu. Wir sitzen gelegentlich ziemlich lange über einer technischen Frage. Solche Nachmittage können anstrengend sein, aber wenn danach eine brauchbare Lösung steht, gehe ich zufrieden nach Hause.
c Selin
Mein Bruder und ich führen einen Versand für Ersatzteile. Bei uns hieß es früher oft: Du weißt doch, wie ich das meine. Trotzdem warteten manchmal beide darauf, dass der andere eine Bestellung freigab. Deshalb sollte man meiner Ansicht nach gerade mit Verwandten aufschreiben, wer welche Aufgabe übernimmt. Unsere Übersicht hängt inzwischen neben dem Besprechungstisch. Ich kümmere mich um die Abläufe im Lager, er um die Kundenkontakte. Für mich gehört dazu, dass ich in meinem Bereich selbst entscheiden kann. Würde jede fachliche Entscheidung von meinem Bruder abhängig, würde ich mir eine andere Stelle suchen. Gut funktioniert unsere Zusammenarbeit dort, wo unsere bisherigen Berufe zusammenkommen: Ich kenne aus der Logistik die praktischen Grenzen einer Lieferung, er weiß aus dem Verkauf, was Kunden erwarten. So machen wir Zusagen, die attraktiv sind und sich tatsächlich einhalten lassen. Davon profitieren beide Seiten.
d Paul
Ich arbeite in der Möbelwerkstatt meiner Familie und kenne einige Kollegen schon seit meiner Ausbildung. Viele bleiben lange, weil ihnen die Produkte und das Team gefallen. Bei der letzten Besetzung einer Abteilungsleitung bekam allerdings mein Cousin den Posten, obwohl eine Kollegin wesentlich mehr Erfahrung mitbrachte. Solche Entscheidungen habe ich inzwischen mehrfach erlebt. Wer nicht mit uns verwandt ist, hat offenbar schlechtere Chancen, beruflich weiterzukommen. Das halte ich für ungerecht und auf Dauer auch für schlecht für die Werkstatt. Wenn mein Onkel in einigen Jahren aufhört, wünsche ich mir deshalb eine Geschäftsführung, die von außerhalb kommt. Noch wird darüber in der Familie diskutiert. Eine geeignete Person könnte die Leistungen der Beschäftigten mit mehr Abstand beurteilen. Ich würde gern weiter hier arbeiten, denn die Herstellung selbst begeistert mich. Aber wir sollten gute Leute auch dadurch halten, dass sie eine echte Perspektive bekommen.
Beispiel
0. Wer ist nach einer Tätigkeit außerhalb der Familie zurückgekehrt?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
Lösung zum Beispiel: b
1. Wer hält schriftliche Zuständigkeiten gerade unter Verwandten für notwendig?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
2. Wer hat gelernt, berufliche Kritik nicht als persönliche Zurückweisung zu verstehen?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
3. Wer möchte die Leitung künftig jemandem außerhalb der Familie übertragen?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
4. Wer schätzt es, Investitionen ohne schnellen finanziellen Erfolg umsetzen zu können?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
5. Wer hat mit der Familie feste Zeiten ohne Gespräche über die Firma vereinbart?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
6. Wer würde nur unter der Bedingung im Familienbetrieb bleiben, dass fachliche Entscheidungen eigenständig möglich sind?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
7. Wer findet, dass Beschäftigte ohne Familienbindung bei Beförderungen benachteiligt werden?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
8. Wer hat die eigene Einschätzung der älteren Generation nach einem gemeinsamen Projekt geändert?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
9. Wer sieht in unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen innerhalb der Familie einen Vorteil?
a) Mara
b) Jonas
c) Selin
d) Paul
Teil 2
Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über die Planung eines Rechenzentrums in einer Gemeinde. Welche Sätze passen in die Lücken 10 bis 15? Wählen Sie aus a bis h. Jeder Satz darf nur einmal verwendet werden. Zwei Sätze passen nicht.
Zwei Sätze passen nicht.
Neue Nachbarn hinter hohen Wänden
In der Gemeinde Erlenried möchte ein Unternehmen ein Rechenzentrum errichten. Für das Grundstück müsste die bisher erlaubte Nutzung geändert werden. __(0)__ Die Verwaltung hat erste Unterlagen veröffentlicht, damit sich die Bevölkerung ein Bild von dem Projekt machen kann. Als Standort ist das Gelände einer ehemaligen Verpackungsfabrik vorgesehen. __(10)__ Dadurch ließen sich aufwendige Anschlussarbeiten und die damit verbundenen Kosten einsparen. Auch die breite Zufahrt könnte weiterhin genutzt werden. Die alten Fabrikhallen würden dagegen abgerissen, weil ihre Räume für die neue Nutzung ungeeignet sind. Der örtliche Stromversorger hat zugesichert, die Versorgung der zunächst geplanten Rechnerhalle zu übernehmen. __(11)__ Für eine zweite Halle müssten zusätzliche Kabel verlegt und Teile des Netzes verstärkt werden. Wann dies möglich wäre, wird noch untersucht. Der Betreiber soll deshalb seinen Bedarf für beide Bauabschnitte getrennt darstellen. Ein weiterer Vorschlag betrifft die Wärme, die beim Betrieb der Rechner entsteht. Sie könnte zum Heizen in der benachbarten Wohnsiedlung eingesetzt werden. __(12)__ Wer die Kosten für deren Bau tragen würde, ist Gegenstand laufender Gespräche zwischen Gemeinde, Betreiber und einem Wärmeversorger. Für die Bewohner wäre außerdem wichtig, welche laufenden Kosten auf sie zukämen. Bei einem Informationsabend berichteten Anwohner von ihrer Sorge, die Anlage könnte ihren Alltag stören. __(13)__ Die Planer stellten daraufhin Schallschutzwände vor. Deren Höhe und Abstand zu den Kühlgeräten sollen so gewählt werden, dass möglichst wenig Betriebsgeräusch die Schlafzimmer am Rand der Siedlung erreicht. __(14)__ Dazu werden vergleichbare Geräte vorübergehend auf dem Grundstück aufgestellt. An mehreren Abenden soll an verschiedenen Häusern gemessen werden; die eigentliche Anlage wird dafür noch nicht gebaut. Bevor der Gemeinderat über das Vorhaben abstimmt, will er die offenen Punkte prüfen. Dabei sollen auch Schwierigkeiten berücksichtigt werden, die den Menschen in der Nachbarschaft wichtig sind. __(15)__ Die Verwaltung sammelt die Eingaben und ordnet sie nach Themen. Bei einer öffentlichen Versammlung werden anschließend die zuständigen Fachleute darauf antworten. Erst danach wird weiterberaten. Ein verbindlicher Baukalender lässt sich aus dem bisherigen Planungsstand noch nicht ableiten.
Beispiel
0. Deshalb beschäftigt sich nun auch der Gemeinderat mit dem Vorhaben.
10. Lücke 10
a) Dafür müsste allerdings erst eine Leitung zu den Wohnhäusern gebaut werden.
b) Seitdem steht der endgültige Termin für den Baubeginn fest.
c) Deshalb sollen die Anwohner ihre Fragen schon vor dieser Entscheidung einreichen können.
d) Dort sind bereits die Anschlüsse vorhanden, die der Betrieb benötigt.
e) Diese Zusage gilt jedoch nur für die erste Ausbaustufe.
f) Inzwischen wird diese Wärme bereits an die Haushalte geliefert.
g) Gemeint waren dabei vor allem die Geräusche während der Nacht.
h) Ob das gelingt, soll zunächst in einem zeitlich begrenzten Versuch geprüft werden.
11. Lücke 11
a) Dafür müsste allerdings erst eine Leitung zu den Wohnhäusern gebaut werden.
b) Seitdem steht der endgültige Termin für den Baubeginn fest.
c) Deshalb sollen die Anwohner ihre Fragen schon vor dieser Entscheidung einreichen können.
d) Dort sind bereits die Anschlüsse vorhanden, die der Betrieb benötigt.
e) Diese Zusage gilt jedoch nur für die erste Ausbaustufe.
f) Inzwischen wird diese Wärme bereits an die Haushalte geliefert.
g) Gemeint waren dabei vor allem die Geräusche während der Nacht.
h) Ob das gelingt, soll zunächst in einem zeitlich begrenzten Versuch geprüft werden.
12. Lücke 12
a) Dafür müsste allerdings erst eine Leitung zu den Wohnhäusern gebaut werden.
b) Seitdem steht der endgültige Termin für den Baubeginn fest.
c) Deshalb sollen die Anwohner ihre Fragen schon vor dieser Entscheidung einreichen können.
d) Dort sind bereits die Anschlüsse vorhanden, die der Betrieb benötigt.
e) Diese Zusage gilt jedoch nur für die erste Ausbaustufe.
f) Inzwischen wird diese Wärme bereits an die Haushalte geliefert.
g) Gemeint waren dabei vor allem die Geräusche während der Nacht.
h) Ob das gelingt, soll zunächst in einem zeitlich begrenzten Versuch geprüft werden.
13. Lücke 13
a) Dafür müsste allerdings erst eine Leitung zu den Wohnhäusern gebaut werden.
b) Seitdem steht der endgültige Termin für den Baubeginn fest.
c) Deshalb sollen die Anwohner ihre Fragen schon vor dieser Entscheidung einreichen können.
d) Dort sind bereits die Anschlüsse vorhanden, die der Betrieb benötigt.
e) Diese Zusage gilt jedoch nur für die erste Ausbaustufe.
f) Inzwischen wird diese Wärme bereits an die Haushalte geliefert.
g) Gemeint waren dabei vor allem die Geräusche während der Nacht.
h) Ob das gelingt, soll zunächst in einem zeitlich begrenzten Versuch geprüft werden.
14. Lücke 14
a) Dafür müsste allerdings erst eine Leitung zu den Wohnhäusern gebaut werden.
b) Seitdem steht der endgültige Termin für den Baubeginn fest.
c) Deshalb sollen die Anwohner ihre Fragen schon vor dieser Entscheidung einreichen können.
d) Dort sind bereits die Anschlüsse vorhanden, die der Betrieb benötigt.
e) Diese Zusage gilt jedoch nur für die erste Ausbaustufe.
f) Inzwischen wird diese Wärme bereits an die Haushalte geliefert.
g) Gemeint waren dabei vor allem die Geräusche während der Nacht.
h) Ob das gelingt, soll zunächst in einem zeitlich begrenzten Versuch geprüft werden.
15. Lücke 15
a) Dafür müsste allerdings erst eine Leitung zu den Wohnhäusern gebaut werden.
b) Seitdem steht der endgültige Termin für den Baubeginn fest.
c) Deshalb sollen die Anwohner ihre Fragen schon vor dieser Entscheidung einreichen können.
d) Dort sind bereits die Anschlüsse vorhanden, die der Betrieb benötigt.
e) Diese Zusage gilt jedoch nur für die erste Ausbaustufe.
f) Inzwischen wird diese Wärme bereits an die Haushalte geliefert.
g) Gemeint waren dabei vor allem die Geräusche während der Nacht.
h) Ob das gelingt, soll zunächst in einem zeitlich begrenzten Versuch geprüft werden.
Teil 3
Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über die Organisation eines Flugplatzfestes. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Ein Fest mit neuen Wegen
Wenn am kommenden Samstag das Flugplatzfest in Wiesenbrück beginnt, werden die Gäste einiges anders vorfinden als im vergangenen Jahr. Der örtliche Flugverein organisiert die Veranstaltung mit seinen Mitgliedern und weiteren Freiwilligen. Neben Flugzeugen zum Anschauen gibt es Gespräche über die Vereinsarbeit und ein Programm für Familien. Die Vorbereitungen laufen seit dem Frühjahr. Eine auffällige Änderung betrifft den Zugang zum Gelände. Bisher kamen die Besucher durch dasselbe Tor, das auch Lieferwagen für die Verkaufsstände nutzten. Immer wieder mussten ankommende Gruppen warten, während Fahrzeuge durchfuhren. Nun liegt der Besuchereingang auf der gegenüberliegenden Seite. Die Waren werden weiterhin am alten Tor angeliefert; dadurch kreuzen sich die Wege von Gästen und Lieferverkehr deutlich seltener. Am Eingang erhalten die Gäste mit ihrer Eintrittskarte einen Geländeplan. Für die Rundgänge durch die Werkstatthalle gibt es zusätzlich eine eigene Anmeldung. Wer einen solchen Rundgang mitmachen möchte, trägt sich vorher für eine Uhrzeit ein. In der Halle wird an geöffneten Maschinen gearbeitet, und die betreuenden Personen können jeweils nur eine kleine Gruppe begleiten. Der übrige Festbesuch ist mit der Eintrittskarte möglich. Auch die Helferinnen und Helfer bereiten sich auf den Tag vor. Vor jeder Schicht werden sie in ihre jeweilige Aufgabe eingewiesen, etwa am Eingang oder bei der Getränkeausgabe. Im Gespräch mit Gästen reicht dieses Wissen allerdings nicht immer aus. Wer gerade Becher verteilt, wird beispielsweise nach der Anmeldung für einen Rundgang gefragt. Dann muss erst geklärt werden, welches Team zuständig ist und wer dort gerade Auskunft geben kann. Auf den Namensschildern steht deshalb künftig auch der Einsatzbereich. Im vergangenen Jahr begannen die Flugvorführungen bereits während der Ausstellung am Boden. Viele Besucher brachen ihre Gespräche an den ausgestellten Maschinen ab, um rechtzeitig einen Platz mit guter Sicht zu finden. Diesmal starten die Vorführungen später. So bleibt vorher genügend Zeit, die Ausstellung in Ruhe zu besuchen und Fragen zu stellen. Für die Zahl der Gäste hat der Verein erstmals eine Obergrenze festgelegt. Organisatorin Nora Beck weiß, dass damit auch weniger Eintrittsgeld zusammenkommen kann. Diese Einbuße nehme sie in Kauf, erklärt sie: Mit der vorgesehenen Gästezahl könne das Team die Besucher gut betreuen und bei Fragen erreichbar bleiben. Das sei ihr bei diesem Fest besonders wichtig. Nach der Veranstaltung will der Verein Rückmeldungen von Gästen und Freiwilligen sammeln. Sie sollen berichten, ob sie ihre Ziele auf dem Gelände gut gefunden haben und an welchen Stellen sich Menschen gestaut haben. Aus diesen Erfahrungen soll hervorgehen, wie gut sich die neue Wegeführung im tatsächlichen Festbetrieb bewährt hat.
Beispiel
0. Wer veranstaltet das Fest?
a) Die Gemeinde.
b) Der örtliche Flugverein.
c) Eine Flugschule.
Lösung zum Beispiel: b
16. Warum wurde der Eingang zum Festgelände verlegt?
a) Damit sich ankommende Gäste und Lieferfahrzeuge weniger in die Quere kommen.
b) Damit die Gäste einen kürzeren Weg von der Bushaltestelle haben.
c) Damit die Kontrolle der Eintrittskarten schneller geht.
17. Was gilt für den Zugang zur Werkstatthalle?
a) Alle Gäste müssen sich dafür vor dem Fest anmelden.
b) Nur Vereinsmitglieder dürfen sie während des Festes betreten.
c) Für die Teilnahme an einer Führung ist eine zusätzliche Anmeldung nötig.
18. Was erschwert die Aufgabe der freiwilligen Helfenden?
a) Die Aufgaben werden ihnen erst unmittelbar vor ihrem Einsatz erklärt.
b) Manche Gäste wenden sich mit Fragen außerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs an sie.
c) Die Einsatzleitung ändert ihre Aufgaben während des Festes mehrfach.
19. Warum beginnen die Flugvorführungen diesmal später als im vergangenen Jahr?
a) Die Besichtigung am Boden soll vorher in Ruhe stattfinden können.
b) Die beteiligten Maschinen treffen erst am Nachmittag ein.
c) Die Vorführungen sollen zeitlich mit dem Musikprogramm verbunden werden.
20. Wie beurteilt die Organisatorin Nora Beck die neue Besuchergrenze?
a) Sie hält sie für überflüssig, weil weniger Gäste erwartet werden.
b) Sie hält sie für zu streng, weil das Gelände mehr Gäste aufnehmen könnte.
c) Sie akzeptiert geringere Einnahmen, weil sich die Veranstaltung so besser betreuen lässt.
21. Was sollen die Rückmeldungen nach dem Fest ermöglichen?
a) Die Auswahl der Flugzeuge für das nächste Fest.
b) Die Prüfung, ob die neuen Wege während des Festes gut funktioniert haben.
c) Die Entscheidung über eine Zusammenarbeit mit einem anderen Veranstalter.
Teil 4
Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen zur Frage, wie öffentliche Einrichtungen unabhängiger von einzelnen Softwareanbietern werden können. Welche Äußerung passt zu welcher Überschrift? Verwenden Sie jede Äußerung höchstens einmal. Die Äußerung a ist das Beispiel und kann nicht noch einmal verwendet werden. Eine Äußerung passt nicht.
Die Äußerung aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
Eine Äußerung passt nicht.
a Amira
Wenn eine Stadt ihre gesamte Software in einem einzigen riesigen Auftrag bestellt, können kleine Entwicklerbüros kaum mitbieten. Dabei hätten manche für einzelne Aufgaben durchaus passende Lösungen. Ich wünsche mir Aufträge in überschaubaren Paketen und verständliche Bewerbungsunterlagen. So könnten sich auch Firmen beteiligen, die keine eigene Abteilung für solche Verfahren haben.
b Robert
Ich verstehe gut, dass ein Rathaus lieber mit einem Unternehmen aus der Region zusammenarbeiten möchte. Die kurzen Wege können angenehm sein. Trotzdem muss das Programm im Alltag zuverlässig funktionieren und die benötigten Aufgaben erfüllen. Auch ein Anbieter aus der Nachbarstadt sollte das erst nachweisen. Seine Adresse allein sagt darüber wenig aus.
c Derya
Für mich zeigt sich Unabhängigkeit daran, ob das Amt selbst bestimmt, wer seine Informationen sehen und verwenden darf. Bei einem Antrag auf einen Kitaplatz gehören beispielsweise Angaben über die Familie dazu. Über deren weitere Nutzung darf nicht einfach die Softwarefirma entscheiden. Das Rathaus muss diese Entscheidungen selbst treffen und die Zugriffe entsprechend begrenzen können.
d Holger
In der Diskussion über neue Programme denke ich vor allem an meinen Nachbarn. Er besitzt keinen Computer und erledigt seine Anträge im Rathaus. Welche Software dort läuft, ist für ihn zweitrangig. Er braucht weiterhin einen Schalter mit erreichbaren Beschäftigten. Öffentliche Dienstleistungen müssen auch Menschen offenstehen, die mit Onlineangeboten nichts anfangen können.
e Julia
Was nützt eine Kündigungsmöglichkeit, wenn danach sämtliche Sitzungsprotokolle unbrauchbar sind? Eine Verwaltung muss ihre Dokumente mitnehmen und in einem anderen Programm weiterbearbeiten können. Dafür sollten die Dateien in Formaten gespeichert werden, die mehrere Produkte verstehen. Sonst bindet schon das Archiv das Amt an dieselbe Firma, obwohl es längst wechseln möchte.
f Martin
Ein Rathaus kann seine Arbeit nicht für mehrere Wochen einstellen, nur weil es andere Programme einführt. Ich würde zunächst einen überschaubaren Bereich umstellen. Wenn dieser zuverlässig läuft, folgt der nächste. Währenddessen bleiben die übrigen Dienste erreichbar. Ein solcher Übergang braucht Geduld, lässt aber Raum, Schwierigkeiten zu lösen, bevor sie die gesamte Verwaltung betreffen.
g Nele
Bei uns steht ein neues Programm bereit, doch viele führen ihre Listen weiter auf die gewohnte Weise. Sie wissen schlicht nicht, wie sie ihre täglichen Aufgaben damit erledigen sollen. Eine kurze Vorführung reicht da kaum. Beschäftigte brauchen Übungen mit typischen Vorgängen und jemanden, der bei Fragen hilft. Erst dann werden die vorhandenen Funktionen tatsächlich genutzt.
h Fabian
Unser kleines Rathaus hat gegenüber großen Softwarefirmen wenig Gewicht. Wenn mehrere Nachbargemeinden zusammen bestellen, sieht das anders aus. Sie können ihren Bedarf bündeln und gemeinsam über Vertragsbedingungen verhandeln. Für den Anbieter wird der Auftrag dadurch interessant genug, um auf besondere Wünsche einzugehen. Jede Gemeinde für sich erreicht bei denselben Fragen häufig nur eine Standardantwort.
Beispiel
0. Auch kleinere Anbieter brauchen eine Chance bei öffentlichen Aufträgen. Lösung: a.
22. Ein Wechsel braucht einen schrittweisen Übergang
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
23. Entscheidend ist die Kontrolle über die eigenen Daten
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
24. Gemeinsame Beschaffung stärkt die Position kleiner Gemeinden
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
25. Die Herkunft eines Anbieters ersetzt keine Qualitätsprüfung
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
26. Ohne Weiterbildung bleibt die neue Software ungenutzt
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
27. Dateien müssen auch bei einem Anbieterwechsel nutzbar bleiben
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
Teil 5
Sie interessieren sich für den Studiengang Geschichte und lesen einen Auszug aus einer Studienordnung. Welche Überschrift aus dem Inhaltsverzeichnis passt zu welchem Paragrafen? Wählen Sie jeweils eine Überschrift. Vier Überschriften werden nicht gebraucht.
Vier Überschriften werden nicht gebraucht.
Studienordnung Geschichte der Hochschule Lindenfels
Inhaltsverzeichnis a Anerkennung bereits erbrachter Leistungen b Teilnahme an Exkursionen c Geltungsbereich der Ordnung d Beratung im Studienverlauf e Unterbrechung des Studiums f Anmeldung zu Lehrveranstaltungen g Benutzung der Fachbibliothek h Anforderungen an schriftliche Arbeiten § 0 Diese Ordnung gilt für alle im Bachelorstudiengang Geschichte der Hochschule Lindenfels eingeschriebenen Studierenden. Sie regelt die fachbezogenen Verfahren innerhalb dieses Studiengangs. § 28 Für Seminare ist die Eintragung im Hochschulportal innerhalb der dort veröffentlichten Frist erforderlich. Übersteigt die Zahl der Interessierten die verfügbaren Plätze, werden zunächst Studierende berücksichtigt, die das Seminar für ihren vorgesehenen Studienabschnitt benötigen. Verbleibende Plätze werden durch Los vergeben. Die Mitteilung über die Zuteilung erfolgt an die Hochschuladresse der Studierenden. Dies gilt auch für das Seminar zum Osmanischen Reich. § 29 Das Thema einer Hausarbeit ist vor Beginn mit der betreuenden Lehrperson abzustimmen. Verwendete Quellen und Fachliteratur sind so anzugeben, dass sich übernommene Gedanken und Angaben nachvollziehen lassen. Der Arbeit ist eine Erklärung beizufügen, welche Teile selbstständig verfasst wurden. Die vollständige Fassung muss spätestens zum festgesetzten Abgabetermin elektronisch eingereicht werden. § 30 Auf Antrag können Leistungen aus einem Studium an einer anderen Hochschule für diesen Studiengang berücksichtigt werden. Dem Antrag sind Nachweise über die behandelten Inhalte und den jeweiligen Arbeitsumfang beizulegen. Der zuständige Prüfungsausschuss prüft die Gleichwertigkeit und legt fest, welche bereits abgeschlossenen Leistungen auf die hier vorgesehenen Module angerechnet werden.
Beispiel
0. § 0: c Geltungsbereich der Ordnung
28. § 28
a) Anerkennung bereits erbrachter Leistungen
b) Teilnahme an Exkursionen
c) Geltungsbereich der Ordnung
d) Beratung im Studienverlauf
e) Unterbrechung des Studiums
f) Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
g) Benutzung der Fachbibliothek
h) Anforderungen an schriftliche Arbeiten
29. § 29
a) Anerkennung bereits erbrachter Leistungen
b) Teilnahme an Exkursionen
c) Geltungsbereich der Ordnung
d) Beratung im Studienverlauf
e) Unterbrechung des Studiums
f) Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
g) Benutzung der Fachbibliothek
h) Anforderungen an schriftliche Arbeiten
30. § 30
a) Anerkennung bereits erbrachter Leistungen
b) Teilnahme an Exkursionen
c) Geltungsbereich der Ordnung
d) Beratung im Studienverlauf
e) Unterbrechung des Studiums
f) Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
g) Benutzung der Fachbibliothek
h) Anforderungen an schriftliche Arbeiten