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Goethe B2 Lesen · Übungssatz 04

Paper 4

Goethe B2 · Reading

65 min11 pages

a Mara

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Sie lesen in einem Forum, wie Menschen mit neuen Getränketrends umgehen. Auf welche Person treffen die Aussagen zu? Wählen Sie jeweils a, b, c oder d. Beispiel 0: Wer besucht regelmäßig eine Verkostungsrunde? Lösung: b.

Die Personen können mehrmals gewählt werden.

a Mara

Bei uns im Viertel bietet inzwischen fast jedes Café eine bunte Spezialität an. Ich schaue mir die Karten gern an, werde aber vorsichtig, sobald eine einzelne Zutat als besonders wertvoll angepriesen wird. Was steckt sonst noch im Glas, und wie viel davon? Mit einem wohlklingenden Namen allein kann ich wenig anfangen. Erst wenn ich das ganze Rezept kenne, entscheide ich, was ich davon halte. Außerdem erzählen die Plakate erstaunlich wenig darüber, woher die Ideen kommen. Bei einem violetten Latte hätte ich gern erfahren, in welchen Gerichten die verwendete Wurzel schon lange eine Rolle spielt. Stattdessen stand dort nur, dass jetzt alle dieses Getränk entdecken müssten. Eine kleine Geschichte auf der Karte würde mich stärker ansprechen als der nächste große Trend. Beim Cafébesuch möchte ich schließlich auch etwas kennenlernen, das über das hübsch angerichtete Glas hinausgeht.

b Jonas

Jeden ersten Samstag im Monat treffe ich mich mit einer kleinen Runde in einem Café. Wir teilen mehrere Getränke und sprechen darüber, welche Aromen wir erkennen. Dabei entstehen manchmal ziemlich unterschiedliche Beschreibungen. Früher fand ich die Preise für solche Spezialitäten übertrieben. Dann habe ich für einen Geburtstag selbst einen aufwendigen Latte zubereitet. Bis ich alle Zutaten besorgt, die Mischung vorbereitet und die Küche wieder aufgeräumt hatte, war der halbe Nachmittag vorbei. Auch die kleinen Packungen gingen ordentlich ins Geld. Seitdem sehe ich den Betrag auf der Getränkekarte mit anderen Augen. Manche Entdeckungen unserer Runde verschwinden schon nach wenigen Wochen wieder aus dem Angebot. Für mich war der Besuch trotzdem gelungen: Ich habe etwas geschmeckt, auf das ich selbst nie gekommen wäre. Nicht jede gute Begegnung mit einem Geschmack muss gleich zu einer dauerhaften Beziehung werden.

c Selin

Mein erster violetter Latte stand eigentlich auf dem Nachbartisch. Die Farbe sah im schlichten Glas so schön aus, dass ich spontan ebenfalls einen bestellte. Was darin war, wusste ich damals kaum. Beim Trinken gefiel mir dann besonders die Kombination aus der milden Grundmischung und einer leicht gerösteten Note. Inzwischen brauche ich die Karte in diesem Café gar nicht mehr: Ich nehme jedes Mal diesen Latte. Weil ich ihn auch an freien Sonntagen zu Hause trinken möchte, habe ich die Mitarbeiterin nach der Mischung gefragt. Sie erklärte mir, welche Zutaten sie verwendet und ungefähr in welchem Verhältnis. Mein erster Versuch war noch zu kräftig, beim zweiten passte es besser. Solches Ausprobieren macht mir Spaß. Wenn Freunde vorbeikommen, stelle ich manchmal beide Varianten hin und lasse sie beschreiben, worin sie sich unterscheiden. Dabei kommen oft ganz überraschende Antworten.

d Paul

Für mich gehört zum Cafébesuch vor allem die Unterhaltung. Mit einem gewöhnlichen Milchkaffee wäre ich meistens zufrieden. Meine Freunde suchen dagegen gern etwas aus, das wir alle zusammen entdecken können. Wenn sie begeistert über eine neue Mischung reden, bestelle ich gelegentlich mit, obwohl mir gerade eher nach meinem gewohnten Kaffee wäre. Dann können wir hinterher gemeinsam überlegen, ob sich die Begeisterung gelohnt hat. Beim Preis habe ich allerdings eine feste Grenze: Soll die Spezialität mehr kosten als mein übliches Getränk, muss ich vorher einen kleinen Schluck probieren dürfen. Ohne diese Möglichkeit bleibe ich bei meiner normalen Bestellung. Ein Café in unserer Nähe bietet dafür winzige Probiergläser an. Das finde ich angenehm, weil ich mich anschließend in Ruhe entscheiden kann. Auf die ausführlichen Bewertungen im Netz verlasse ich mich dabei wenig; die Vorlieben anderer sagen mir über meinen eigenen Geschmack kaum etwas.

Beispiel

0. Wer besucht regelmäßig eine Verkostungsrunde?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

Lösung zum Beispiel: b

1. Wer probiert ein auffälliges Getränk zunächst wegen seines Aussehens?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

2. Wer unterscheidet zwischen dem Ruf einer Zutat und der Zusammensetzung des fertigen Getränks?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

3. Wer bestellt bei gemeinsamen Cafébesuchen gelegentlich etwas anderes als eigentlich gewünscht?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

4. Wer hat durch das Zubereiten zu Hause mehr Verständnis für die Preise im Café gewonnen?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

5. Wer möchte Zutaten vor allem deshalb kennen, um einen Geschmack zu Hause nachzumachen?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

6. Wer findet neue Getränke auch dann interessant, wenn sie nicht dauerhaft angeboten werden?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

7. Wer zahlt für ein neues Getränk nur dann mehr, wenn vorher eine kleine Kostprobe möglich ist?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

8. Wer vermisst bei der Werbung für neue Getränke Informationen über deren kulinarische Herkunft?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

9. Wer berichtet, dass aus einer einmaligen Geschmacksentdeckung eine feste Bestellung geworden ist?

a) Mara

b) Jonas

c) Selin

d) Paul

Teil 2

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über die Organisation von Beratungsterminen in einer Apotheke. Welche Sätze passen in die Lücken? Jeder Satz darf nur einmal verwendet werden. Beispiel 0: Deshalb erprobt das Team nun eine feste Beratungszeit.

Zwei Sätze passen nicht.

Ein Termin für offene Fragen

In der Lindenapotheke bringen Kundinnen und Kunden häufig Fragen zu Medikamenten mit, über die gerade viel gesprochen wird. Zwischen Kasse und Eingang lässt sich darüber schwer in Ruhe reden. Mal klingelt das Telefon, mal wartet jemand auf eine Bestellung. Ein begonnenes Gespräch muss dann mehrfach unterbrochen werden. __(0)__ Für das Vorhaben hat die Leiterin zunächst eine Probephase von drei Monaten vorgesehen. Die Gespräche sollen in einem geschlossenen Bereich stattfinden, in dem niemand zufällig mithört. __(10)__ Dort stehen jetzt ein Tisch und drei bequeme Stühle; bei geschlossener Tür bleiben persönliche Anliegen unter den Anwesenden. Eine Mitarbeiterin hat auch für angenehmes Licht gesorgt. Zunächst bot die Apotheke Termine um 14 Uhr an. Zu dieser Zeit überschneiden sich zwei Schichten, sodass sich die Beratung gut in den Dienstplan einfügen ließ. __(11)__ Mehrere Kunden fragten nach einer Möglichkeit nach Feierabend, weil sie ihren Arbeitsplatz nachmittags nicht verlassen können. Das Team sammelte diese Wünsche und besprach sie bei seiner nächsten Sitzung. __(12)__ Für die späteren Termine wechseln sich zwei Mitarbeiterinnen ab. Die Nachmittagszeiten bleiben für diejenigen erhalten, denen sie gut passen. Wer einen Termin vereinbart, nennt am Telefon in wenigen Worten sein Anliegen. Die Mitarbeiterin notiert beispielsweise, ob es um das Verständnis einer Packungsbeilage oder um mitgebrachte Informationen geht. __(13)__ So legt die zuständige Person bereits passende Unterlagen bereit; für ausführliche Rückfragen ist anschließend im Gespräch Zeit. Zur Vorbereitung gehört außerdem die Bitte, vorhandene Medikamentenlisten und andere schriftliche Unterlagen mitzubringen. __(14)__ Anhand der Papiere ordnen beide Seiten die offenen Fragen und halten fest, welche Punkte noch geklärt werden müssen. Die ersten Rückmeldungen zur ruhigen Gesprächsatmosphäre sind erfreulich. Hinter den Terminen steckt allerdings mehr Arbeit, als auf dem Kalender sichtbar wird: Dienstpläne müssen abgestimmt und bei Ausfällen Vertretungen gefunden werden. __(15)__ Am Ende der Probephase prüft das Team daher, ob genügend Personal für eine dauerhafte Fortsetzung verfügbar ist.

Beispiel

0. Deshalb erprobt das Team nun eine feste Beratungszeit.

10. Lücke 10

a) Dabei zeigte sich jedoch, dass gerade Berufstätige zu dieser Uhrzeit selten kommen konnten.

b) Diese werden erst beim persönlichen Termin gemeinsam durchgesehen.

c) So konnten die Gespräche weiterhin ohne vorherige Anmeldung stattfinden.

d) Dafür wurde ein bisher als Lager genutzter Nebenraum umgestaltet.

e) Die freie Zeit war allerdings kürzer als für ein ausführliches Gespräch nötig.

f) Dadurch ließ sich die Beratung besser vorbereiten, ohne schon am Telefon ins Detail zu gehen.

g) Ein Teil der Gespräche wurde daraufhin auf den frühen Abend verlegt.

h) Ob dieses Angebot bestehen bleibt, hängt deshalb auch vom organisatorischen Aufwand ab.

11. Lücke 11

a) Dabei zeigte sich jedoch, dass gerade Berufstätige zu dieser Uhrzeit selten kommen konnten.

b) Diese werden erst beim persönlichen Termin gemeinsam durchgesehen.

c) So konnten die Gespräche weiterhin ohne vorherige Anmeldung stattfinden.

d) Dafür wurde ein bisher als Lager genutzter Nebenraum umgestaltet.

e) Die freie Zeit war allerdings kürzer als für ein ausführliches Gespräch nötig.

f) Dadurch ließ sich die Beratung besser vorbereiten, ohne schon am Telefon ins Detail zu gehen.

g) Ein Teil der Gespräche wurde daraufhin auf den frühen Abend verlegt.

h) Ob dieses Angebot bestehen bleibt, hängt deshalb auch vom organisatorischen Aufwand ab.

12. Lücke 12

a) Dabei zeigte sich jedoch, dass gerade Berufstätige zu dieser Uhrzeit selten kommen konnten.

b) Diese werden erst beim persönlichen Termin gemeinsam durchgesehen.

c) So konnten die Gespräche weiterhin ohne vorherige Anmeldung stattfinden.

d) Dafür wurde ein bisher als Lager genutzter Nebenraum umgestaltet.

e) Die freie Zeit war allerdings kürzer als für ein ausführliches Gespräch nötig.

f) Dadurch ließ sich die Beratung besser vorbereiten, ohne schon am Telefon ins Detail zu gehen.

g) Ein Teil der Gespräche wurde daraufhin auf den frühen Abend verlegt.

h) Ob dieses Angebot bestehen bleibt, hängt deshalb auch vom organisatorischen Aufwand ab.

13. Lücke 13

a) Dabei zeigte sich jedoch, dass gerade Berufstätige zu dieser Uhrzeit selten kommen konnten.

b) Diese werden erst beim persönlichen Termin gemeinsam durchgesehen.

c) So konnten die Gespräche weiterhin ohne vorherige Anmeldung stattfinden.

d) Dafür wurde ein bisher als Lager genutzter Nebenraum umgestaltet.

e) Die freie Zeit war allerdings kürzer als für ein ausführliches Gespräch nötig.

f) Dadurch ließ sich die Beratung besser vorbereiten, ohne schon am Telefon ins Detail zu gehen.

g) Ein Teil der Gespräche wurde daraufhin auf den frühen Abend verlegt.

h) Ob dieses Angebot bestehen bleibt, hängt deshalb auch vom organisatorischen Aufwand ab.

14. Lücke 14

a) Dabei zeigte sich jedoch, dass gerade Berufstätige zu dieser Uhrzeit selten kommen konnten.

b) Diese werden erst beim persönlichen Termin gemeinsam durchgesehen.

c) So konnten die Gespräche weiterhin ohne vorherige Anmeldung stattfinden.

d) Dafür wurde ein bisher als Lager genutzter Nebenraum umgestaltet.

e) Die freie Zeit war allerdings kürzer als für ein ausführliches Gespräch nötig.

f) Dadurch ließ sich die Beratung besser vorbereiten, ohne schon am Telefon ins Detail zu gehen.

g) Ein Teil der Gespräche wurde daraufhin auf den frühen Abend verlegt.

h) Ob dieses Angebot bestehen bleibt, hängt deshalb auch vom organisatorischen Aufwand ab.

15. Lücke 15

a) Dabei zeigte sich jedoch, dass gerade Berufstätige zu dieser Uhrzeit selten kommen konnten.

b) Diese werden erst beim persönlichen Termin gemeinsam durchgesehen.

c) So konnten die Gespräche weiterhin ohne vorherige Anmeldung stattfinden.

d) Dafür wurde ein bisher als Lager genutzter Nebenraum umgestaltet.

e) Die freie Zeit war allerdings kürzer als für ein ausführliches Gespräch nötig.

f) Dadurch ließ sich die Beratung besser vorbereiten, ohne schon am Telefon ins Detail zu gehen.

g) Ein Teil der Gespräche wurde daraufhin auf den frühen Abend verlegt.

h) Ob dieses Angebot bestehen bleibt, hängt deshalb auch vom organisatorischen Aufwand ab.

Teil 3

Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über einen Gesprächsabend zum nächtlichen Grübeln. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung: a, b oder c. Beispiel 0: Wo findet der Gesprächsabend statt? a Im Nachbarschaftshaus. b In einer Buchhandlung. c In einem Betrieb. Lösung: a.

Wenn offene Fragen mit ins Bett gehen

Im Nachbarschaftshaus stehen an diesem Donnerstag die Stühle im Kreis. Auf dem Tisch liegen Papier und Stifte, daneben eine Kanne Tee. Der angekündigte Gesprächsabend richtet sich an Menschen, die nachts wach liegen und in Gedanken bei unerledigten Dingen bleiben. Die Leiterin Nora Seidel begrüßt die Gäste persönlich. Einige kennen das Haus bereits von anderen Veranstaltungen, andere sind zum ersten Mal hier. Zu ihnen gehört Lea. Sie hatte den Aushang auf ihrem Heimweg entdeckt und sich den Termin gleich notiert. Wenn sie nachts wach wird, fragt sie sich manchmal, ob andere ebenfalls gedanklich ihre Aufgaben durchgehen. Heute möchte sie hören, wie solche Nächte bei anderen aussehen. Schon die ersten Erzählungen verfolgt sie aufmerksam; gelegentlich fragt sie nach einem Detail. Cem berichtet von einer unbeantworteten Anfrage an seine Hausverwaltung. Nachts formuliert er im Kopf immer wieder dieselbe Nachricht, obwohl er längst weiß, was er schreiben will. Eine Auskunft bekommt er ohnehin erst am nächsten Morgen, wenn das Büro besetzt ist. Gerade dass seine Gedanken ständig zu einer Sache zurückkehren, bei der er zu dieser Stunde nichts erreichen kann, empfindet er als besonders ärgerlich. Seidel bittet nun alle, einen einzelnen Abend möglichst konkret zu schildern: Was war vorher passiert, und womit hatten sie sich beschäftigt? Durch diese Beschreibungen soll sichtbar werden, wie verschieden die Ausgangssituationen sind. Unter dem gemeinsamen Wort Grübeln würden sonst leicht Unterschiede verschwinden. Eine Teilnehmerin erzählt von einem schwierigen Familiengespräch, ein anderer Gast von der Vorbereitung eines Umzugs. Seidel hält einzelne Stichwörter auf einem großen Blatt fest. Eine Woche später berichtet Lea unserer Zeitung von einer Veränderung in ihrem Arbeitsalltag. Bevor sie den Computer am Ende des Arbeitstags ausschaltet, notiert sie inzwischen offene Fragen und schreibt jeweils dazu, welchen Schritt sie als Nächstes unternehmen will. Die Liste bleibt auf ihrem Schreibtisch liegen. Auf diese Weise möchte sie sich selbst einen klaren Übergang in den Feierabend schaffen. Einige Gäste haben außerdem eine freiwillige Nachrichtengruppe eingerichtet. Cem fand es zunächst schön, auch zwischen den Treffen Kontakt zu haben. Inzwischen sieht er die Gruppe gemischt: Wenn am späten Abend neue Nachrichten eintreffen, beschäftigt er sich wieder damit, ob er in der kommenden Nacht wohl schlafen wird. Er überlegt deshalb, die Beiträge künftig erst am Vormittag zu lesen. Für das nächste Treffen hat Seidel eine gemeinsame Rückschau vorgeschlagen. Die Gäste sollen erzählen, was sie von ihren selbst gewählten Vorhaben im Alltag tatsächlich umsetzen konnten und woran einzelne Versuche praktisch scheiterten. So bleibt Raum für unterschiedliche Wege und für Erfahrungen, die sich erst beim Ausprobieren ergeben.

Beispiel

0. Wo findet der Gesprächsabend statt?

a) Im Nachbarschaftshaus.

b) In einer Buchhandlung.

c) In einem Betrieb.

Lösung zum Beispiel: a

16. Warum kam Lea zum Gesprächsabend?

a) Sie wollte ihre Arbeitszeiten neu organisieren.

b) Sie wollte hören, wie andere ähnliche Nächte erleben.

c) Sie wollte verschiedene Schlafkurse vergleichen.

17. Was störte Cem besonders an seinen nächtlichen Gedanken?

a) Er konnte sich morgens kaum noch an seine Einfälle erinnern.

b) Er dachte vor allem über Konflikte nach, die tagsüber entstanden waren.

c) Er beschäftigte sich wiederholt mit Dingen, die nachts nicht zu klären waren.

18. Wozu bat Nora Seidel die Teilnehmenden, einen konkreten Abend zu beschreiben?

a) Damit Unterschiede zwischen ihren Situationen sichtbar wurden.

b) Damit sie ihre Erzählungen für einen öffentlichen Bericht vorbereiteten.

c) Damit die Gruppe die häufigste Ursache ihrer Schlafprobleme bestimmte.

19. Was änderte Lea nach dem Gesprächsabend?

a) Sie besprach offene Arbeitsfragen noch am selben Abend mit ihrem Team.

b) Sie hielt offene Arbeitsfragen vor dem Feierabend schriftlich fest.

c) Sie verschob die Planung des nächsten Arbeitstags auf den Morgen.

20. Warum war Cem mit der gemeinsamen Nachrichtenrunde unzufrieden?

a) Die vereinbarten Gesprächsthemen waren ihm zu eng gefasst.

b) Die anderen erwarteten ausführlichere Berichte, als ihm lieb war.

c) Die späten Mitteilungen lenkten seine Aufmerksamkeit erneut auf das Schlafen.

21. Was ist für das nächste Treffen vorgesehen?

a) Die Teilnehmenden besprechen, welche Veränderungen sich im Alltag umsetzen ließen.

b) Die Teilnehmenden einigen sich auf eine gemeinsame Abendroutine.

c) Die Teilnehmenden stellen ihre Erfahrungen einem größeren Publikum vor.

Teil 4

Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen zur Information über Tierkrankheiten in einer landwirtschaftlichen Region. Welche Äußerung passt zu welcher Überschrift? Verwenden Sie jede Äußerung höchstens einmal. Beispiel 0: Informationen müssen auch ohne Internet erreichbar sein. Lösung: a.

Die Äußerung aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.

Eine Äußerung passt nicht.

a Ruth

Wenn wir über neue Informationswege für Tierhalter nachdenken, sollten wir auch an meinen Nachbarn denken. Sein Anschluss fällt regelmäßig aus, und Nachrichten auf dem Handy liest er kaum. Eine Telefonnummer und ein gedrucktes Informationsblatt würden ihm helfen. Ein Angebot, das ausschließlich auf einer Internetseite steht, erreicht eben nicht jeden Betrieb.

b Matthias

Wer morgens im Stall steht, weiß, wann Beobachtungen aufgeschrieben werden können und welche Angaben sich nebenbei erfassen lassen. Deshalb gehören bei der Entwicklung eines Meldeverfahrens auch Menschen aus den Betrieben an den Tisch. Ihre Erfahrung kann verhindern, dass ein auf dem Papier überzeugender Ablauf im Arbeitsalltag ständig ins Stocken gerät.

c Anke

Zusätzliche Listen führen, Rückfragen beantworten und Unterlagen zusammensuchen: Das müsste bei uns zwischen Fütterung und Reparaturen geschehen. Ein weiteres Merkblatt schafft dafür keine freie Stunde. Ich wünsche mir jemanden, der zeitweise beim Eintragen und Sortieren hilft. Wenn solche Aufgaben hinzukommen, muss auch geklärt sein, wer die nötige Arbeit mit übernimmt.

d Bilal

Bei einem allgemeinen Hinweis frage ich mich zuerst: Gilt das überhaupt für unseren Hof? Eine Nachricht sollte erkennen lassen, welche Gemeinden, Tierhaltungen oder betrieblichen Situationen gemeint sind. Erst dann kann ich sie sinnvoll einordnen. Mit einem Text, der überall verteilt wird und seinen Geltungsbereich offenlässt, kann ich vor Ort wenig anfangen.

e Susanne

Ich möchte nicht den ganzen Tag nachsehen, ob es inzwischen eine neue Nachricht gibt. Für die geplanten Mitteilungen wünsche ich mir einen festen Rhythmus, beispielsweise immer am späten Vormittag. Dann weiß ich, wann sich ein Blick lohnt, und kann mich dazwischen meinen Aufgaben widmen. Auch eine kurze Meldung ohne Neuigkeiten wäre hilfreich.

f Leon

Wenn die Ursache auffälliger Beobachtungen noch untersucht wird, darf das ruhig in der Mitteilung stehen. Ich möchte erkennen können, welche Angaben bereits geprüft sind und wo eine Antwort noch aussteht. Eine vorläufige Einschätzung hilft mir beim Einordnen, sofern sie auch als solche bezeichnet wird. Vollständig klingende Erklärungen wecken sonst Erwartungen, die später enttäuscht werden.

g Petra

Ungewöhnliche Beobachtungen sollten möglichst schnell gemeldet werden. Wer damit rechnen muss, dass anschließend sofort der eigene Hof mit Namen in der Zeitung steht, könnte jedoch zögern. Bei den ersten Rückfragen sollten die Angaben zum Betrieb deshalb im zuständigen Kreis bleiben. Kooperation entsteht leichter, wenn eine frühe Meldung nicht gleich öffentliche Aufmerksamkeit auf die Familie lenkt.

h Oliver

Rufe ich drei Stellen an und bekomme drei verschiedene Antworten, weiß ich am Ende weniger als vorher. Für das geplante Verfahren wünsche ich mir deshalb eine eindeutig zuständige Stelle. Dort sollten die Auskünfte zusammengeführt und abgestimmt werden. Auch wenn intern mehrere Fachleute beteiligt sind, brauchen wir nach außen eine Adresse, auf deren Antwort wir uns verlassen können.

Beispiel

0. Informationen müssen auch ohne Internet erreichbar sein. Lösung: a.

22. Unsicherheit sollte offen benannt werden

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

23. Für zusätzliche Aufgaben braucht es praktische Unterstützung

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

24. Eine verlässliche Anlaufstelle verhindert widersprüchliche Auskünfte

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

25. Betriebliche Erfahrungen sollten Entscheidungen mitgestalten

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

26. Frühe Meldungen dürfen nicht zu öffentlicher Bloßstellung führen

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

27. Hinweise müssen sich auf die jeweilige Lage vor Ort beziehen

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

Teil 5

Sie interessieren sich für den Bachelorstudiengang Rettungsmanagement an der Hochschule Hohenbrück und lesen einen Auszug aus der Studienordnung. Welche Überschriften aus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen? Verwenden Sie jede Überschrift höchstens einmal. Beispiel 0: § 0. Lösung: c, Geltungsbereich der Ordnung.

Vier Überschriften werden nicht gebraucht.

Hochschule Hohenbrück: Studienordnung Rettungsmanagement

§ 0 Diese Ordnung gilt für den Bachelorstudiengang Rettungsmanagement der Hochschule Hohenbrück. Sie regelt die nachstehenden Angelegenheiten für alle in diesem Studiengang eingeschriebenen Studierenden, unabhängig von ihrem jeweiligen Fachsemester. § 28 Das Studium befähigt dazu, Abläufe im Rettungsdienst zu planen, den Einsatz verfügbarer Mittel zu koordinieren und die Zusammenarbeit beteiligter Organisationen zu gestalten. Studierende lernen, Informationen zwischen diesen Organisationen verständlich zu vermitteln und bestehende Verfahren anhand nachvollziehbarer Kriterien zu beurteilen. Die erworbenen Fähigkeiten bereiten insbesondere auf koordinierende Aufgaben bei Rettungsdienstträgern sowie auf die Leitung organisatorischer Bereiche vor. § 29 Während der praktischen Tätigkeit werden die Studierenden durch je eine benannte Person der aufnehmenden Einrichtung und der Hochschule begleitet. Vor Beginn vereinbaren die Beteiligten schriftlich die zu bearbeitenden Lernaufgaben. Änderungen sind mit beiden Ansprechpersonen abzustimmen. Nach Abschluss reichen die Studierenden einen von der Einrichtung unterschriebenen Tätigkeitsnachweis sowie einen Bericht ein, in dem sie ihre Erfahrungen auf die vereinbarten Aufgaben beziehen und reflektieren. § 30 Für fachlich einschlägige Leistungen, die vor Aufnahme dieses Studiums erbracht wurden, kann ein Antrag auf Berücksichtigung gestellt werden. Beizufügen sind Unterlagen zu Inhalt und Arbeitsumfang. Der zuständige Ausschuss vergleicht die nachgewiesenen Lernergebnisse mit denen des betreffenden Studienbestandteils. Bei einer positiven Entscheidung tritt die bereits erbrachte Leistung an dessen Stelle. Die Entscheidung wird schriftlich mitgeteilt.

Beispiel

0. c, Geltungsbereich der Ordnung

28. § 28

a) Anerkennung bereits erbrachter Leistungen

b) Betreuung und Nachweis der Praxisphase

c) Geltungsbereich der Ordnung

d) Zulassung zum Studiengang

e) Prüfungsverfahren und Wiederholung

f) Kompetenzen und berufliche Tätigkeitsfelder

g) Regelstudienzeit und zeitliche Gliederung

h) Teilnahme an Lehrveranstaltungen

29. § 29

a) Anerkennung bereits erbrachter Leistungen

b) Betreuung und Nachweis der Praxisphase

c) Geltungsbereich der Ordnung

d) Zulassung zum Studiengang

e) Prüfungsverfahren und Wiederholung

f) Kompetenzen und berufliche Tätigkeitsfelder

g) Regelstudienzeit und zeitliche Gliederung

h) Teilnahme an Lehrveranstaltungen

30. § 30

a) Anerkennung bereits erbrachter Leistungen

b) Betreuung und Nachweis der Praxisphase

c) Geltungsbereich der Ordnung

d) Zulassung zum Studiengang

e) Prüfungsverfahren und Wiederholung

f) Kompetenzen und berufliche Tätigkeitsfelder

g) Regelstudienzeit und zeitliche Gliederung

h) Teilnahme an Lehrveranstaltungen

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