
Paper 7
Goethe B2 · Reading
a Anne
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Lesen Teil 1
Sie lesen in einem Forum, welche Erfahrungen vier Personen mit Teilzeitarbeit machen. Auf welche Person treffen die Aussagen zu?
Die Personen können mehrmals gewählt werden.
a Anne
Ich arbeite in der Verwaltung eines Möbelhauses und hole meine Tochter nachmittags aus der Betreuung ab. Eigentlich würde ich gern wieder zusätzliche Stunden übernehmen. Dafür müsste ich mich allerdings darauf verlassen können, dass sie auch an den längeren Arbeitstagen bis zum späten Nachmittag betreut wird. Im Moment ändern sich die Abholzeiten zu häufig. Beruflich möchte ich trotzdem auf dem Laufenden bleiben. Als eine Schulung zu unserem neuen Bestellprogramm angekündigt wurde, fehlte mein Name auf der Einladungsliste. Die Organisatorin war davon ausgegangen, dass die Nachmittage für mich ohnehin nicht infrage kämen. Nachdem ich sie angesprochen hatte, konnte ich teilnehmen: Für diese wenigen Termine ließ sich privat etwas organisieren. Das ist aber etwas anderes als eine dauerhafte Lösung für jede Woche. Ich möchte künftig selbst entscheiden können, welche beruflichen Angebote ich wahrnehme.
b Benedikt
Seit einem Jahr habe ich mittwochs frei. Vormittags besuche ich einen Italienischkurs, danach bleibt Zeit zum Kochen oder für eine längere Fahrradtour. Mit weniger Gehalt auszukommen, musste ich vorher natürlich durchrechnen. Einiges kaufe ich inzwischen seltener, aber dieser Tag ist mir den Unterschied auf dem Konto wert. Überraschend schwierig war etwas anderes: Anfangs las ich schon beim Frühstück die Nachrichten aus dem Büro. Wenn jemand anrief, ging ich selbstverständlich ans Telefon. So war ich gedanklich ständig bei der Arbeit und konnte mich kaum auf meine eigenen Vorhaben konzentrieren. Inzwischen bleibt das Diensthandy mittwochs ausgeschaltet. Die Kollegen kennen meine Arbeitstage und wissen, an wen sie sich sonst wenden können. Diese Grenze zu ziehen, hat eine Weile gedauert. Jetzt fühlt sich mein freier Tag endlich auch wie freie Zeit an.
c Cem
Als unser Sohn geboren wurde, wollten meine Partnerin und ich den Alltag so organisieren, dass keiner nur gelegentlich mithilft. Deshalb habe auch ich meine Stunden reduziert. Arzttermine, Wäsche und Betreuung verteilen wir möglichst gleichmäßig. Im Betrieb teile ich mir die Leitung unseres Serviceteams mit einer Kollegin. Sie kümmert sich um die Einsatzplanung, ich betreue die fachliche Entwicklung. Bei größeren Personalfragen entscheiden wir gemeinsam. Nach meiner Erfahrung lässt sich ein Team auch mit kürzeren Arbeitszeiten gut führen, wenn jeder weiß, wer wofür zuständig ist. Zweimal wöchentlich sind wir gleichzeitig da und besprechen offene Vorgänge. Natürlich geht diese Überschneidung von unserer ohnehin knappen Zeit ab. Ohne sie würden aber Informationen verloren gehen und Beschäftigte womöglich unterschiedliche Auskünfte erhalten. Für mich gehören diese Gespräche deshalb fest zu einer verlässlichen Leitung.
d Doris
In zwei Jahren werde ich in Rente gehen. Statt von einer vollen Arbeitswoche plötzlich in einen völlig offenen Alltag zu wechseln, probiere ich schon jetzt aus, wie ich meine Tage außerhalb des Betriebs gestalten möchte. Ich arbeite nur noch an drei Tagen. Der Anfang war allerdings ernüchternd: Auf meinem Schreibtisch landeten weiterhin sämtliche Vorgänge, die ich vorher bearbeitet hatte. Ich versuchte, schneller zu werden, und ging trotzdem oft viel zu spät nach Hause. Erst im Gespräch mit meinem Vorgesetzten wurde deutlich, dass mein Aufgabenbereich ebenfalls kleiner werden musste. Wir haben dann mehrere Zuständigkeiten im Team neu verteilt. Seitdem funktioniert die Vereinbarung. An den übrigen Tagen entdecke ich allmählich, was mir Freude macht. Manchmal besuche ich eine Ausstellung, manchmal verabrede ich mich zum Spaziergang. Einen festen Wochenrhythmus muss ich erst noch finden.
Beispiel
0. Wer nutzt einen freien Vormittag für einen Sprachkurs?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
Lösung zum Beispiel: b
1. Wer würde die Arbeitszeit verlängern, wenn die Betreuung des Kindes zuverlässiger wäre?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
2. Wer hat trotz kürzerer Arbeitszeit zunächst dieselbe Menge an Aufgaben erledigen müssen?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
3. Wer hält eine Leitungsaufgabe auch mit reduzierter Arbeitszeit für machbar?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
4. Wer nimmt wegen der gewonnenen freien Zeit bewusst ein geringeres Einkommen in Kauf?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
5. Wer wurde bei einer Weiterbildung wegen der eigenen Arbeitszeiten zunächst nicht berücksichtigt?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
6. Wer findet gemeinsame Übergabezeiten trotz des zusätzlichen Aufwands unverzichtbar?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
7. Wer versteht die reduzierte Arbeitszeit als Übergang in eine neue Lebensphase?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
8. Wer musste erst lernen, an freien Tagen beruflich nicht erreichbar zu sein?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
9. Wer hat die Arbeitszeit verkürzt, damit beide Eltern ähnlich viel Verantwortung zu Hause übernehmen?
a) Anne
b) Benedikt
c) Cem
d) Doris
Lesen Teil 2
Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel darüber, wie ein Elternpaar den Alltag organisiert, wenn sein Kind krank ist. Welche Sätze passen in die Lücken? Jeder Satz kann nur einmal verwendet werden.
Zwei Sätze passen nicht.
Wenn der Tagesplan plötzlich nicht mehr gilt
Lena und Moritz kennen den Moment: Am Frühstückstisch wird deutlich, dass ihre Tochter nicht in die Kita gehen kann. Beide haben an diesem Tag berufliche Termine, die sich kurzfristig nur schwer verschieben lassen. __(0)__ Ihre Vereinbarung lautet, dass zunächst derjenige übernimmt, dessen erster Termin leichter abgegeben werden kann. Diesmal blieb Lena am Vormittag bei ihrer Tochter, während Moritz zu einem Kundengespräch fuhr. __(10)__ Besonders eine dringende Bestellung konnte nicht bis zu ihrer Rückkehr warten. Sie musste jemanden finden, der den Vorgang rechtzeitig übernehmen konnte. Lena meldet ihre voraussichtliche Abwesenheit deshalb im gemeinsamen Teamkanal, den neben ihrer Vorgesetzten auch deren Vertretung und die zuständigen Kollegen lesen. __(11)__ Ist die übliche Ansprechpartnerin selbst unterwegs, kann jemand anderes sofort die notwendigen Schritte einleiten. Auf diese Weise muss Lena nicht mehrere Personen nacheinander anrufen. Auch Moritz hat mit seinem Team besprochen, was bei kurzfristigen Ausfällen hilft. Beide Eltern möchten, dass Kollegen dringende Vorgänge ohne lange Erklärungen am Telefon weiterbearbeiten können. __(12)__ Darin stehen noch offene Entscheidungen und die Speicherorte der benötigten Unterlagen. Die Einträge halten sie während normaler Arbeitstage aktuell. Für ihre Tochter ist inzwischen eine Untersuchung am Nachmittag vereinbart. Lena fragt sich, ob sie ein vom Arbeitgeber gewünschtes Dokument unabhängig davon abholen kann. __(13)__ Die Mitarbeiterin nennt ihr daraufhin ein Zeitfenster für die Abholung am folgenden Vormittag. Lena trägt es in ihren Kalender ein. Für die restliche Woche übernehmen die Eltern abwechselnd jeweils einen ganzen Betreuungstag. So muss die Tochter sich tagsüber nicht auf einen Wechsel einstellen. __(14)__ Beim nächsten Mal braucht sie vielleicht länger Ruhe oder möchte besonders bei einem Elternteil bleiben. Auch fest vereinbarte berufliche Termine liegen dann möglicherweise anders. Später halten Lena und Moritz fest, welche Personen im Betrieb und in der Praxis ihnen weitergeholfen haben und wo deren Kontaktdaten stehen. __(15)__ Wie lange die nächste Krankheit dauert, können sie weiterhin nicht planen. Einige organisatorische Wege müssen sie dann jedoch nicht wieder neu herausfinden.
Beispiel
0. Deshalb hatten sie schon vorher besprochen, wer im Krankheitsfall zunächst zu Hause bleibt.
10. Lücke 10
a) Diese Notizen ersparen ihnen beim nächsten Mal zumindest die Suche nach den richtigen Ansprechstellen.
b) Allerdings lässt sich eine solche Aufteilung nicht für jede Krankheitsphase im Voraus festlegen.
c) Deshalb vereinbaren sie den nächsten regulären Vorsorgetermin schon mehrere Monate vorher.
d) Damit stand zwar die Betreuung fest, doch die beruflichen Aufgaben waren noch nicht verteilt.
e) Ob dies möglich ist, klärt sie zunächst telefonisch mit der Praxis.
f) So bleibt die Information über die voraussichtliche Abwesenheit nicht bei einer einzelnen Person hängen.
g) Dafür reicht ihnen eine kurze Liste mit dem aktuellen Stand der wichtigsten Vorgänge.
h) Diesen Austausch verschieben sie deshalb auf den ersten Arbeitstag nach ihrer Rückkehr.
11. Lücke 11
a) Diese Notizen ersparen ihnen beim nächsten Mal zumindest die Suche nach den richtigen Ansprechstellen.
b) Allerdings lässt sich eine solche Aufteilung nicht für jede Krankheitsphase im Voraus festlegen.
c) Deshalb vereinbaren sie den nächsten regulären Vorsorgetermin schon mehrere Monate vorher.
d) Damit stand zwar die Betreuung fest, doch die beruflichen Aufgaben waren noch nicht verteilt.
e) Ob dies möglich ist, klärt sie zunächst telefonisch mit der Praxis.
f) So bleibt die Information über die voraussichtliche Abwesenheit nicht bei einer einzelnen Person hängen.
g) Dafür reicht ihnen eine kurze Liste mit dem aktuellen Stand der wichtigsten Vorgänge.
h) Diesen Austausch verschieben sie deshalb auf den ersten Arbeitstag nach ihrer Rückkehr.
12. Lücke 12
a) Diese Notizen ersparen ihnen beim nächsten Mal zumindest die Suche nach den richtigen Ansprechstellen.
b) Allerdings lässt sich eine solche Aufteilung nicht für jede Krankheitsphase im Voraus festlegen.
c) Deshalb vereinbaren sie den nächsten regulären Vorsorgetermin schon mehrere Monate vorher.
d) Damit stand zwar die Betreuung fest, doch die beruflichen Aufgaben waren noch nicht verteilt.
e) Ob dies möglich ist, klärt sie zunächst telefonisch mit der Praxis.
f) So bleibt die Information über die voraussichtliche Abwesenheit nicht bei einer einzelnen Person hängen.
g) Dafür reicht ihnen eine kurze Liste mit dem aktuellen Stand der wichtigsten Vorgänge.
h) Diesen Austausch verschieben sie deshalb auf den ersten Arbeitstag nach ihrer Rückkehr.
13. Lücke 13
a) Diese Notizen ersparen ihnen beim nächsten Mal zumindest die Suche nach den richtigen Ansprechstellen.
b) Allerdings lässt sich eine solche Aufteilung nicht für jede Krankheitsphase im Voraus festlegen.
c) Deshalb vereinbaren sie den nächsten regulären Vorsorgetermin schon mehrere Monate vorher.
d) Damit stand zwar die Betreuung fest, doch die beruflichen Aufgaben waren noch nicht verteilt.
e) Ob dies möglich ist, klärt sie zunächst telefonisch mit der Praxis.
f) So bleibt die Information über die voraussichtliche Abwesenheit nicht bei einer einzelnen Person hängen.
g) Dafür reicht ihnen eine kurze Liste mit dem aktuellen Stand der wichtigsten Vorgänge.
h) Diesen Austausch verschieben sie deshalb auf den ersten Arbeitstag nach ihrer Rückkehr.
14. Lücke 14
a) Diese Notizen ersparen ihnen beim nächsten Mal zumindest die Suche nach den richtigen Ansprechstellen.
b) Allerdings lässt sich eine solche Aufteilung nicht für jede Krankheitsphase im Voraus festlegen.
c) Deshalb vereinbaren sie den nächsten regulären Vorsorgetermin schon mehrere Monate vorher.
d) Damit stand zwar die Betreuung fest, doch die beruflichen Aufgaben waren noch nicht verteilt.
e) Ob dies möglich ist, klärt sie zunächst telefonisch mit der Praxis.
f) So bleibt die Information über die voraussichtliche Abwesenheit nicht bei einer einzelnen Person hängen.
g) Dafür reicht ihnen eine kurze Liste mit dem aktuellen Stand der wichtigsten Vorgänge.
h) Diesen Austausch verschieben sie deshalb auf den ersten Arbeitstag nach ihrer Rückkehr.
15. Lücke 15
a) Diese Notizen ersparen ihnen beim nächsten Mal zumindest die Suche nach den richtigen Ansprechstellen.
b) Allerdings lässt sich eine solche Aufteilung nicht für jede Krankheitsphase im Voraus festlegen.
c) Deshalb vereinbaren sie den nächsten regulären Vorsorgetermin schon mehrere Monate vorher.
d) Damit stand zwar die Betreuung fest, doch die beruflichen Aufgaben waren noch nicht verteilt.
e) Ob dies möglich ist, klärt sie zunächst telefonisch mit der Praxis.
f) So bleibt die Information über die voraussichtliche Abwesenheit nicht bei einer einzelnen Person hängen.
g) Dafür reicht ihnen eine kurze Liste mit dem aktuellen Stand der wichtigsten Vorgänge.
h) Diesen Austausch verschieben sie deshalb auf den ersten Arbeitstag nach ihrer Rückkehr.
Lesen Teil 3
Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über eine Ausstellung zum Alltag in einer europäischen Grenzregion. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Ein kurzer Weg mit vielen Geschichten
Wo früher Fahrkarten verkauft wurden, hängen heute Fotografien von Einkaufstaschen, Fahrrädern und gedeckten Küchentischen. Im ehemaligen Bahnhof von Talbrück bereitet ein kleines Ausstellungsteam eine Schau über das Zusammenleben diesseits und jenseits einer europäischen Grenze vor. Die Räume sind bereits eingerichtet; bis zur Eröffnung werden noch einzelne Beiträge ergänzt. Ausgangspunkt sind Erinnerungen aus der Nachbarschaft. Das Team hat Menschen eingeladen, von Schulwegen, Besuchen bei Verwandten und Fahrten zur Arbeit zu erzählen. An diesen vertrauten Tätigkeiten soll nachvollziehbar werden, was veränderte Abläufe an der Grenze für einen gewöhnlichen Wochentag bedeuten konnten. Eine Erzählung handelt etwa davon, warum ein gemeinsames Abendessen plötzlich früher beginnen musste. Solche Folgen machen das Thema auch für Besucher zugänglich, die selbst nie in einer Grenzregion gelebt haben. Beim Sammeln zeigte sich, dass zwei Beteiligte denselben Ausflug unterschiedlich in Erinnerung hatten. In der Ausstellung stehen ihre Berichte nun nebeneinander. Unter jedem Beitrag sind der Name der erzählenden Person sowie Anlass und Situation des Gesprächs angegeben. So bleibt erkennbar, aus welcher Perspektive die jeweilige Darstellung entstanden ist. Für diese Zuordnung hat das Team ein einheitliches Beschriftungssystem entwickelt, das es auch bei den weiteren Erinnerungen verwendet. An einem Bildschirm lässt sich der Arbeitsweg einer Bewohnerin verfolgen. Ihre Wohnung und die Werkstatt, in der sie arbeitete, bilden in beiden Ansichten dieselben Ausgangs- und Endpunkte. Wer zwischen den Ansichten wechselt, sieht, welchen Weg sie bei den jeweils dargestellten Bedingungen am Grenzübergang nehmen musste und wie lange sie dafür brauchte. Neben der Karte erläutert ein kurzer Begleittext die beiden Situationen ihrer persönlichen Geschichte. Ein Proberundgang mit Gästen führte noch zu Änderungen. Einige betrachteten alte Reiseunterlagen in einer Vitrine als Hinweise darauf, welche Dokumente sie für eine heutige Fahrt mitnehmen sollten. Daraufhin überarbeitete das Team die Beschriftungen. Nun wird unmittelbar am jeweiligen Gegenstand erklärt, aus welcher Zeit er stammt und wozu er damals verwendet wurde. Die Einordnung ist dadurch schon beim ersten Blick auf die Vitrine sichtbar. Nach dem Rundgang ist ein Gespräch im früheren Warteraum vorgesehen. Wer möchte, kann eigene Erlebnisse beisteuern. Ebenso willkommen sind Menschen, die während des gesamten Austauschs nur zuhören möchten. Die Moderatorin wird zu Beginn ausdrücklich auf diese Möglichkeit hinweisen. Damit soll jeder selbst entscheiden können, wie persönlich der Besuch wird. Für eine spätere Erweiterung liegen bereits Angebote aus anderen Orten vor. Das Team möchte solche Beiträge aufnehmen, sofern es deren örtliche Zusammenhänge ausreichend erläutern kann. Wer die betreffende Gegend nicht kennt, soll verstehen können, welche Bedeutung die geschilderten Wege und Begegnungen dort hatten. Erst wenn diese Einordnung gelingt, sollen weitere Geschichten hinzukommen.
Beispiel
0. Die Ausstellung findet statt …
a) in einer Bibliothek.
b) in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude.
c) in einer Schule.
Lösung zum Beispiel: b
16. Warum sammelt das Ausstellungsteam persönliche Erinnerungen?
a) Es möchte damit fehlende amtliche Unterlagen ersetzen.
b) Es möchte damit die Besucherzahlen früherer Grenzübergänge ermitteln.
c) Es möchte damit zeigen, wie Grenzregelungen den Alltag beeinflussten.
17. Wie geht das Team mit unterschiedlichen Erinnerungen an dasselbe Ereignis um?
a) Es zeigt die verschiedenen Erinnerungen mit Angaben zu ihrer Herkunft.
b) Es veröffentlicht die Erinnerung, die von den meisten Beteiligten bestätigt wird.
c) Es verbindet die Erinnerungen zu einer gemeinsamen Darstellung.
18. Was lässt sich an der interaktiven Karte vergleichen?
a) Wie viel verschiedene Verkehrsmittel auf derselben Strecke kosten.
b) Wie sich derselbe Arbeitsweg unter verschiedenen Bedingungen verändert.
c) Wie viele Menschen die einzelnen Grenzübergänge täglich nutzen.
19. Warum wurde der Bereich mit den Reiseunterlagen überarbeitet?
a) Die Unterlagen waren für viele Gäste schwer zu entziffern.
b) Die Gäste hielten die Kopien für wertvolle Originale.
c) Einige Gäste verstanden die Unterlagen als Hinweise für heutige Reisen.
20. Für die Gesprächsrunde nach dem Ausstellungsbesuch gilt:
a) Wer einen persönlichen Gegenstand mitbringt, erhält zuerst das Wort.
b) Man kann teilnehmen, ohne von eigenen Erfahrungen zu erzählen.
c) Eigene Beiträge müssen vor dem Besuch schriftlich eingereicht werden.
21. Unter welcher Voraussetzung möchte das Team später weitere Orte einbeziehen?
a) Die zusätzlichen Beiträge müssen auch außerhalb des eigenen Ortes verständlich erklärt werden können.
b) Die zusätzlichen Beiträge müssen dieselben historischen Ereignisse behandeln.
c) Die zusätzlichen Beiträge müssen überwiegend durch Originalgegenstände belegt sein.
Lesen Teil 4
Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen zur Gestaltung von Hochzeitsfeiern. Welche Äußerung passt zu welcher Überschrift? Jede Äußerung kann nur einmal verwendet werden.
Die Äußerung aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
Eine Äußerung passt nicht.
a Miriam
Bei unseren Vorbereitungen habe ich manches über meinen Partner erfahren, das im Alltag nie zur Sprache gekommen war. Warum war ihm gerade dieser Gast so wichtig? Was bedeutete mir ein ruhiger Moment vor dem Essen? Indem wir einander zuhörten und unsere Wünsche erklärten, verstanden wir uns besser. Schon das Planen hat uns einander nähergebracht.
b Felix
Ich lasse mich auf einer Hochzeit gern fotografieren. Daraus folgt für mich aber nicht, dass ich am nächsten Morgen auf einer öffentlich zugänglichen Seite erscheinen möchte. Bevor jemand ein Gruppenfoto hochlädt, erwarte ich eine kurze Rückfrage an alle darauf. Auch bei einer ausgelassenen Feier sollte jeder sagen können, ob er im Netz zu sehen sein will.
c Alina
Bei uns hält gewöhnlich nur der Vater der Braut eine Rede. Wir mögen diesen feierlichen Beginn, wollten aber beide Familien zu Wort kommen lassen. Deshalb bitten wir jeweils eine vertraute Person von jeder Seite um ein paar Sätze. So bleibt etwas Bekanntes erhalten und passt zugleich zu uns beiden. Ein Brauch darf sich mit den Menschen verändern.
d Tobias
Für Absprachen mit Küche und Vermieter würde ich gern jemanden engagieren, der Erfahrung damit hat. Das nimmt viel Arbeit ab. Sobald mir diese Person aber ein fertiges Programm vorschreibt, wäre meine Grenze erreicht. Ob wir tanzen, Spiele anbieten oder lange miteinander essen, möchten wir selbst bestimmen. Unterstützung soll unsere Vorstellungen möglich machen und uns nicht die Gestaltung abnehmen.
e Sandra
Ich verstehe nicht, warum das eigentliche Fest oft erst am späten Abend beginnt. Nach langem Warten sind manche schon müde, bevor das Essen kommt. Mir wäre eine Feier ab Mittag lieber. Dann haben die Gäste noch Energie für Gespräche und Bewegung, und wer nach Hause fahren möchte, muss dafür nicht bis tief in die Nacht bleiben.
f Julian
Nach einem Abend mit Hochzeitsbildern im Netz kam mir unser geplanter Saal plötzlich ziemlich gewöhnlich vor. Dabei hatte er uns vorher sehr gefallen. Auf den Bildern sieht man eben die sorgfältig ausgewählten Augenblicke, nicht das ganze Fest. Wer das zum Maßstab nimmt, sucht bald für jedes Detail eine noch eindrucksvollere Lösung und verliert die Freude an den eigenen Plänen.
g Nora
Unsere Tischdecken waren schon bei der Feier meiner Tante dabei, die kleinen Vasen leiht uns ein befreundetes Paar. Gerade das gefällt mir: Wenn ich die Dinge aufstelle, denke ich an Menschen und gemeinsame Erlebnisse. Alles neu zu bestellen, wäre einfacher gewesen. Mit diesen Stücken erzählt der Raum aber etwas von unserem Leben, statt nur hübsch auszusehen.
h Deniz
Bei einer Einladung rechne ich inzwischen erst einmal zusammen: Bahnfahrt, zwei Nächte im Hotel und vielleicht noch ein ausdrücklich gewünschter Anzug. Das kann schnell mehr werden, als ich ausgeben möchte. Paare sollten diese Summe aus Sicht ihrer Gäste betrachten. Niemand sollte aus Verbundenheit zusagen und anschließend wochenlang sparen müssen, um die Erwartungen an die Feier zu erfüllen.
Beispiel
0. Gemeinsames Planen kann die Beziehung stärken. Lösung: a.
22. Bilder im Netz können Erwartungen unnötig erhöhen
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
23. Vertraute Bräuche lassen sich persönlich gestalten
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
24. Eine Einladung sollte Gäste finanziell nicht unter Druck setzen
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
25. Ob Hochzeitsfotos veröffentlicht werden, müssen die Abgebildeten mitentscheiden
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
26. Wiederverwendete Ausstattung kann einer Feier eine eigene Geschichte geben
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
27. Professionelle Unterstützung sollte Raum für eigene Entscheidungen lassen
a) Äußerung a
b) Äußerung b
c) Äußerung c
d) Äußerung d
e) Äußerung e
f) Äußerung f
g) Äußerung g
h) Äußerung h
Lesen Teil 5
Sie lesen einen Auszug aus der Studienordnung für den Bachelorstudiengang Freizeitpädagogik der Hochschule Uferstadt. Welche Überschriften aus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen? Jede Überschrift kann nur einmal verwendet werden.
Vier Überschriften werden nicht gebraucht.
Studienordnung Freizeitpädagogik der Hochschule Uferstadt
§ 0 Diese Ordnung gilt für alle im Bachelorstudiengang Freizeitpädagogik der Hochschule Uferstadt eingeschriebenen Studierenden. Sie regelt die nachfolgend genannten Angelegenheiten des praktischen Projektmoduls. § 28 Vor Beginn eines Vorhabens mit einer Bildungsstätte oder Freizeiteinrichtung ist der Projektplan durch die betreuende Lehrperson zu genehmigen. Darin sind Zielgruppe, Ablauf und Aufgaben beider Seiten festzuhalten. Die Lehrperson begleitet die pädagogische Entwicklung; die Einrichtung benennt eine verantwortliche Kontaktperson und stellt die vereinbarten Räume bereit. Termine und Bedingungen der Umsetzung sind vorab schriftlich abzustimmen. Dies gilt auch für örtliche Spielangebote, beispielsweise ein gemeinsam entwickeltes Kartenspiel über Wasserfahrzeuge. § 29 Für praktische Vorhaben bereitgestellte Gegenstände werden bei der Ausgabe mit Stückzahl und Zustand im Materialverzeichnis erfasst. Die übernehmenden Studierenden bestätigen den Empfang und den vereinbarten Rückgabetermin. Bei der Rücknahme prüft die Materialverwaltung gemeinsam mit ihnen, ob alle verzeichneten Teile vorhanden sind. Beschädigungen sind unverzüglich zu melden und im Verzeichnis zu dokumentieren. Eine Verlängerung der Überlassung bedarf der vorherigen Zustimmung der Materialverwaltung. § 30 Zum Abschluss des Projektmoduls stellt die Gruppe ihre entwickelte Aktivität in einer Präsentation vor. Zusätzlich reicht jedes Mitglied eine eigene schriftliche Reflexion über Planung, Durchführung und persönliche Mitarbeit ein. Die gemeinsame Präsentation und die individuelle Reflexion gehen zu gleichen Teilen in das jeweilige Modulergebnis ein. Dabei muss der Beitrag jedes Gruppenmitglieds anhand der eingereichten Unterlagen und der Präsentation erkennbar sein.
Beispiel
0. c Geltungsbereich
28. § 28
a) Anrechnung früherer Studienleistungen
b) Ausleihe und Rückgabe von Projektmaterial
c) Geltungsbereich
d) Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
e) Nachweise und Bewertung im Projektmodul
f) Beratung bei der Studienplanung
g) Durchführung von Projekten mit externen Einrichtungen
h) Unterbrechung des Studiums
29. § 29
a) Anrechnung früherer Studienleistungen
b) Ausleihe und Rückgabe von Projektmaterial
c) Geltungsbereich
d) Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
e) Nachweise und Bewertung im Projektmodul
f) Beratung bei der Studienplanung
g) Durchführung von Projekten mit externen Einrichtungen
h) Unterbrechung des Studiums
30. § 30
a) Anrechnung früherer Studienleistungen
b) Ausleihe und Rückgabe von Projektmaterial
c) Geltungsbereich
d) Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
e) Nachweise und Bewertung im Projektmodul
f) Beratung bei der Studienplanung
g) Durchführung von Projekten mit externen Einrichtungen
h) Unterbrechung des Studiums