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Goethe B2 Lesen · Übungssatz 08

Paper 8

Goethe B2 · Reading

65 min10 pages

a Nora

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Sie lesen in einem Forum, welche Erfahrungen Erwachsene beim Musizieren in einer Band machen. Auf welche Person treffen die Aussagen zu? Wählen Sie jeweils a, b, c oder d.

Die Personen können mehrmals gewählt werden.

a Nora

Als Gitarristin hatte ich mir für unsere erste gemeinsame Saison ziemlich viel vorgenommen. Ich brachte Stücke mit langen Soli mit und dachte, die bekäme ich abends schon irgendwie hin. Zwischen meiner Arbeit in der Buchhandlung und der Betreuung meiner Mutter blieb dafür aber zu wenig Zeit. Inzwischen spiele ich kürzere, einfachere Fassungen. So kann ich vorbereitet zur Probe kommen und habe wieder Freude daran. Spannend finde ich, was die anderen mitbringen: Unser Bassist liebt alte Tanzmusik, die Sängerin hört hauptsächlich Soul, und ich komme eher vom Rock. Durch ihre Vorschläge habe ich Stücke entdeckt, die ich früher sofort übersprungen hätte und heute sogar zu Hause höre. Wir erzählen oft erst einmal, was uns an einem Lied gefällt. Diese Gespräche gehören für mich inzwischen genauso zum Bandabend wie das eigentliche Spielen.

b Felix

Meine Band habe ich über einen Aushang im Musikladen gefunden: Gesucht wurde jemand am Bass, und nach einer gemeinsamen Probe war ich dabei. Seitdem ist der Mittwochabend fest reserviert. Ich nehme unsere Proben mit einem kleinen Gerät auf. Beim späteren Anhören merke ich zum Beispiel, wo ich dem Schlagzeug vorauseile oder einen Übergang unsauber spiele. Genau diese Stellen übe ich dann zu Hause. Besonders schön ist, dass hier niemand einen Auftrag erfüllen muss. Gelegentlich fragt uns jemand nach einem bezahlten Auftritt bei einer Firmenfeier. Solche Angebote lehne ich grundsätzlich ab, auch wenn der Termin passen würde. Sobald Kunden Geld zahlen, entstehen Erwartungen, die ich schon aus meinem Beruf gut genug kenne. Musik soll mein freier Bereich bleiben. Für Freunde spielen wir dagegen gern einmal im Garten; das fühlt sich für mich ganz anders an.

c Derya

Wenn ich als Sängerin nur für mich übe, springe ich gern von einem Lied zum nächsten. Sobald aber feststeht, dass wir etwa beim Stadtteilfest auftreten, weiß ich, woran ich bis dahin arbeiten muss. Dann teile ich mir die schwierigen Stellen über mehrere Abende ein. Ein Termin vor Publikum bringt für mich Ordnung ins Üben. Natürlich bin ich kurz vor dem Auftritt nervös. Bei unserem letzten Konzert setzte ich einmal zu früh ein, und später verpasste der Gitarrist einen Akkord. Trotzdem ging ich zufrieden nach Hause: Wir hatten aufeinander gehört, uns mit Blicken verständigt und das Lied gemeinsam weitergetragen. Daran messe ich einen gelungenen Abend. Diese kleinen Pannen beschäftigen mich heute weniger als früher. Ich erinnere mich vor allem daran, wie aufmerksam wir in diesem Moment miteinander waren und wie gut sich das angefühlt hat.

d Martin

Am Schlagzeug wollte ich früher jede freie Stelle mit einem zusätzlichen Wirbel füllen. Beim Spielen in der Band merkte ich erst, wie wenig Platz dadurch für die anderen Instrumente blieb. Heute lasse ich bewusst Pausen stehen. Das habe ich im Zusammenspiel gelernt. Über unsere Arrangements sind wir trotzdem nicht immer sofort einer Meinung. Neulich wollte der Bassist einen Refrain langsam beginnen, während die Gitarristin gleich Tempo machen wollte. Wir spielten beide Fassungen durch und entschieden anschließend, welche besser zum Lied passte. So machen wir es bei solchen Fragen meistens. Mit Auftritten halte ich es überschaubar: Wir nehmen welche an, aber ich sage höchstens einem Wochenendtermin im Monat zu. Meine Familie soll sich darauf verlassen können, dass wir auch gemeinsam etwas unternehmen können. Gerade deshalb spreche ich mögliche Konzerttermine früh mit allen ab.

Beispiel

0. Wer hat über eine Anzeige eine Band gefunden?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

Lösung zum Beispiel: b

1. Wer findet, dass öffentliche Auftritte beim Üben ein konkretes Ziel geben?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

2. Wer hat die eigenen musikalischen Ansprüche an die verfügbare Zeit angepasst?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

3. Wer entscheidet bei Meinungsverschiedenheiten durch gemeinsames Ausprobieren?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

4. Wer möchte mit der Band bewusst kein Geld verdienen?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

5. Wer erlebt unterschiedliche musikalische Vorlieben in der Gruppe als Bereicherung?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

6. Wer schränkt Auftritte ein, um gemeinsame Zeit mit der Familie zu schützen?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

7. Wer nutzt Aufnahmen der Proben, um das eigene Spiel zu überprüfen?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

8. Wer hält einen gemeinsam fortgesetzten Auftritt trotz kleiner Fehler für gelungen?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

9. Wer hat erst durch das Zusammenspiel gelernt, sich musikalisch zurückzunehmen?

a) Nora

b) Felix

c) Derya

d) Martin

Teil 2

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über zwei Erwachsene, die vor der Anschaffung eines Hundes ihren Alltag erproben. Welche Sätze passen in die Lücken 10 bis 15? Wählen Sie aus a bis h. Jeder Satz darf nur einmal verwendet werden.

Zwei Sätze passen nicht.

Passt ein Hund zu uns?

In der Wohngemeinschaft von Jule und Ben tauchte beim Frühstück immer wieder derselbe Wunsch auf. Beide mochten Tiere und stellten sich vor, wie angenehm Spaziergänge nach einem langen Arbeitstag wären. __(0)__ Einen konkreten Schritt hatten sie noch nicht unternommen. Dann zeigte Jule ihrem Mitbewohner ein Foto: ein Hund, der mit schief gelegtem Kopf zwischen zwei Wanderstiefeln saß. Ben war sofort begeistert. Doch beim Weiterreden ging es bald darum, wer morgens mit einem Tier hinausgehen würde. __(10)__ Wie ließen sich Arbeitsbeginn, Einkäufe und tägliche Betreuung miteinander verbinden? Auch an Tagen, an denen beide müde wären, müsste jemand die Verantwortung übernehmen. Bevor sie sich langfristig banden, wollten Jule und Ben herausfinden, wie sich solche Pflichten tatsächlich anfühlten. __(11)__ Ihn holten sie nun mehrmals in der Woche ab, selbst wenn es regnete und das Sofa verlockender erschien. Die Besitzerin freute sich über die Unterstützung, besprach aber auch feste Abholzeiten mit ihnen. Damit diese Absprachen übersichtlich blieben, schrieben die beiden einen Wochenplan mit Namen und Uhrzeiten auf ein großes Blatt. __(12)__ Beim Verlassen der Wohnung konnten sie so mit einem Blick auf das Blatt prüfen, wer an diesem Tag an der Reihe war. Auf dem Papier schien zunächst jeder Werktag abgedeckt zu sein. __(13)__ An diesem Abend konnte deshalb keiner von beiden zur vereinbarten Zeit kommen. Sie mussten die Nachbarin anrufen und mit ihr eine andere Lösung besprechen. Schließlich übernahm die Nachbarin den Dienstag wieder selbst; dafür kamen Jule und Ben zusätzlich am Donnerstag. __(14)__ Während dieses Zeitraums wollten sie kurz notieren, welche Aufgaben problemlos klappten und wann es eng wurde. Eine besonders arbeitsreiche Woche sollte ausdrücklich dazugehören. Zum Abschluss war ein gemeinsamer Abend vorgesehen, um die Notizen zu vergleichen und ehrlich zu besprechen, ob diese Verantwortung auf Dauer in ihr Leben passte. __(15)__ Noch konnten sie sich beide Ergebnisse vorstellen. Auch ohne eigenes Tier würden sie der Nachbarin gern weiter helfen, sofern sich dafür verlässliche Termine fanden.

Beispiel

0. Zunächst blieb es bei Gesprächen über einen eigenen Hund.

10. Lücke 10

a) Diesen Plan hängten sie für alle sichtbar neben die Wohnungstür.

b) Deshalb entschieden sie sich schließlich für einen jüngeren Hund.

c) Erst danach wollten sie gemeinsam über die Anschaffung entscheiden.

d) Dabei hatte niemand bedacht, dass sie dienstags beide erst spät nach Hause kamen.

e) Aus dem schönen Bild wurde damit eine Frage nach ihrem eigenen Alltag.

f) Für diese Ausgaben legten sie jeden Monat einen festen Betrag zurück.

g) Sie begannen deshalb mit regelmäßigen Spaziergängen mit dem Hund einer Nachbarin.

h) Die neue Aufteilung sollte zunächst vier Wochen lang erprobt werden.

11. Lücke 11

a) Diesen Plan hängten sie für alle sichtbar neben die Wohnungstür.

b) Deshalb entschieden sie sich schließlich für einen jüngeren Hund.

c) Erst danach wollten sie gemeinsam über die Anschaffung entscheiden.

d) Dabei hatte niemand bedacht, dass sie dienstags beide erst spät nach Hause kamen.

e) Aus dem schönen Bild wurde damit eine Frage nach ihrem eigenen Alltag.

f) Für diese Ausgaben legten sie jeden Monat einen festen Betrag zurück.

g) Sie begannen deshalb mit regelmäßigen Spaziergängen mit dem Hund einer Nachbarin.

h) Die neue Aufteilung sollte zunächst vier Wochen lang erprobt werden.

12. Lücke 12

a) Diesen Plan hängten sie für alle sichtbar neben die Wohnungstür.

b) Deshalb entschieden sie sich schließlich für einen jüngeren Hund.

c) Erst danach wollten sie gemeinsam über die Anschaffung entscheiden.

d) Dabei hatte niemand bedacht, dass sie dienstags beide erst spät nach Hause kamen.

e) Aus dem schönen Bild wurde damit eine Frage nach ihrem eigenen Alltag.

f) Für diese Ausgaben legten sie jeden Monat einen festen Betrag zurück.

g) Sie begannen deshalb mit regelmäßigen Spaziergängen mit dem Hund einer Nachbarin.

h) Die neue Aufteilung sollte zunächst vier Wochen lang erprobt werden.

13. Lücke 13

a) Diesen Plan hängten sie für alle sichtbar neben die Wohnungstür.

b) Deshalb entschieden sie sich schließlich für einen jüngeren Hund.

c) Erst danach wollten sie gemeinsam über die Anschaffung entscheiden.

d) Dabei hatte niemand bedacht, dass sie dienstags beide erst spät nach Hause kamen.

e) Aus dem schönen Bild wurde damit eine Frage nach ihrem eigenen Alltag.

f) Für diese Ausgaben legten sie jeden Monat einen festen Betrag zurück.

g) Sie begannen deshalb mit regelmäßigen Spaziergängen mit dem Hund einer Nachbarin.

h) Die neue Aufteilung sollte zunächst vier Wochen lang erprobt werden.

14. Lücke 14

a) Diesen Plan hängten sie für alle sichtbar neben die Wohnungstür.

b) Deshalb entschieden sie sich schließlich für einen jüngeren Hund.

c) Erst danach wollten sie gemeinsam über die Anschaffung entscheiden.

d) Dabei hatte niemand bedacht, dass sie dienstags beide erst spät nach Hause kamen.

e) Aus dem schönen Bild wurde damit eine Frage nach ihrem eigenen Alltag.

f) Für diese Ausgaben legten sie jeden Monat einen festen Betrag zurück.

g) Sie begannen deshalb mit regelmäßigen Spaziergängen mit dem Hund einer Nachbarin.

h) Die neue Aufteilung sollte zunächst vier Wochen lang erprobt werden.

15. Lücke 15

a) Diesen Plan hängten sie für alle sichtbar neben die Wohnungstür.

b) Deshalb entschieden sie sich schließlich für einen jüngeren Hund.

c) Erst danach wollten sie gemeinsam über die Anschaffung entscheiden.

d) Dabei hatte niemand bedacht, dass sie dienstags beide erst spät nach Hause kamen.

e) Aus dem schönen Bild wurde damit eine Frage nach ihrem eigenen Alltag.

f) Für diese Ausgaben legten sie jeden Monat einen festen Betrag zurück.

g) Sie begannen deshalb mit regelmäßigen Spaziergängen mit dem Hund einer Nachbarin.

h) Die neue Aufteilung sollte zunächst vier Wochen lang erprobt werden.

Teil 3

Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel darüber, wie ein Kulturzentrum einen Chatbot beim Verfassen von Veranstaltungsankündigungen einsetzt. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.

Ein Entwurf ist erst der Anfang

Im Kulturzentrum Westbogen gehört das Schreiben von Ankündigungen zum täglichen Geschäft. Ob Werkstattabend oder Lesung: Jede Veranstaltung braucht einen Text für das Programm. Lea Winter, die dort die Öffentlichkeitsarbeit betreut, lässt sich dafür inzwischen von einem Chatbot erste Entwürfe liefern. Wie diese Hilfe in den Arbeitsalltag passt, hat das Team bei der Vorbereitung eines Töpferabends ausprobiert. Die erste Fassung klang, als richte sie sich an Menschen, die regelmäßig mit Ton arbeiten. Sie enthielt Fachausdrücke, mit denen Erwachsene ohne Vorkenntnisse wenig anfangen konnten. Dabei war gerade für sie der Abend gedacht. Das Team ergänzte deshalb seine Anfrage um eine Beschreibung der angesprochenen Personen: Sie sollten erstmals etwas mit Ton gestalten und keinerlei Erfahrung mitbringen müssen. Mit dieser Angabe passte die nächste Einladung besser zu den künftigen Gästen. Anschließend ließ Winter zwei Fassungen erstellen: eine eher sachliche und eine persönlichere. Angaben zu Ort, Termin und Ablauf blieben dabei gleich. Beim Lesen nebeneinander wurde deutlicher, welche Formulierungen Nähe schufen und welche eher förmlich wirkten. Dieser Vergleich half dem Team, eine Ansprache zu wählen, mit der sich neue Besucher willkommen fühlen konnten. Vor der Veröffentlichung legte Winter die bestätigten Angaben der Veranstalterin neben den Entwurf. Dabei fiel ihr ein Satz auf, nach dem Gäste sich vorab anmelden mussten. In den bereitgestellten Informationen stand davon nichts. Winter fragte bei der Veranstalterin nach und erfuhr, dass Interessierte einfach vorbeikommen konnten. Entsprechend wurde der Text berichtigt. Der flüssige Stil hatte die hinzugefügte Bedingung zunächst unauffällig erscheinen lassen. Bei weiteren Überarbeitungen achtete Winter darauf, möglichst gezielt zu formulieren. Eine bloße Bitte, den Text zu verbessern, ließ zu viel offen. Hilfreicher war es, den betreffenden Einstiegssatz anzugeben und zu erläutern, dass er freundlicher zum Mitmachen einladen sollte. Zugleich hielt sie in der Anfrage fest, dass die bestätigten Veranstaltungsangaben erhalten bleiben mussten. So wusste das Team anschließend auch genauer, worauf es beim Vergleich achten wollte. Gelungene Anfragen sammelt das Kulturzentrum inzwischen in einem gemeinsamen Dokument. Bevor eine davon erneut verwendet wird, prüft die zuständige Person, ob sie zur angesprochenen Gruppe und zum Zweck des neuen Textes passt. Erst dann ersetzt sie sämtliche Angaben zum früheren Termin durch die aktuell bestätigten Informationen. Eine Einladung zu einem Einstiegskurs lässt sich beispielsweise nicht unverändert für eine Mitteilung an erfahrene Kursteilnehmer übernehmen. Für das Team ist es auf diese Weise leichter geworden, mit dem Schreiben anzufangen; ein erster Text liegt schneller vor. Das sorgfältige Prüfen der Inhalte und die Entscheidung über die endgültige Formulierung beanspruchen weiterhin viel Aufmerksamkeit. Winter plant dafür nach wie vor Zeit ein, bevor eine Ankündigung das Haus verlässt.

Beispiel

0. Das Kulturzentrum nutzt den Chatbot für …

a) die Planung von Veranstaltungen.

b) Entwürfe für Ankündigungen.

c) die Verwaltung von Anmeldungen.

Lösung zum Beispiel: b

16. Warum änderte das Team seine erste Anfrage an den Chatbot?

a) Der Entwurf sprach die vorgesehenen Gäste nicht passend an.

b) Der Entwurf enthielt zu viele Einzelheiten zum Programm.

c) Der Entwurf war für das vorgesehene Plakat zu lang.

17. Wozu ließ das Team zwei neue Fassungen erstellen?

a) Um die Texte gleichzeitig auf zwei Internetseiten einzusetzen.

b) Um die Schreibstile zweier Beschäftigter nachzuahmen.

c) Um die Wirkung verschiedener Ansprachen zu vergleichen.

18. Was fiel Lea Winter bei der Kontrolle der Angaben auf?

a) Eine frühere Anfangszeit war aus der Vorlage übernommen worden.

b) Eine Information zur Anmeldung war ohne Grundlage ergänzt worden.

c) Eine bestätigte Raumnummer war im Entwurf ausgelassen worden.

19. Wie sollen die Beschäftigten nach Ansicht von Lea Winter einen unpassenden Entwurf überarbeiten lassen?

a) Sie sollen die betreffende Stelle nennen und die gewünschte Änderung beschreiben.

b) Sie sollen die ursprüngliche Anfrage unverändert erneut eingeben.

c) Sie sollen zunächst einen vollständigen eigenen Ersatztext verfassen.

20. Wann verwendet das Team eine gespeicherte Anfrage erneut?

a) Wenn dieselbe Veranstaltungsreihe beworben wird und Termine sowie Ortsangaben ersetzt wurden.

b) Wenn dasselbe Veröffentlichungsmedium genutzt wird und Textlänge sowie Kontaktdaten angepasst wurden.

c) Wenn Zielgruppe und Textzweck passen und die Angaben aktualisiert wurden.

21. Wie beurteilt das Team den Arbeitsaufwand inzwischen?

a) Die Abstimmung über den Stil beansprucht mehr Zeit als zuvor.

b) Der Einstieg gelingt schneller, die abschließende Prüfung bleibt aufwendig.

c) Das Formulieren dauert gleich lange, die Kontrolle geht schneller.

Teil 4

Sie lesen in einer Zeitschrift Meinungsäußerungen zum Umgang mit privaten Briefen in einer lokalgeschichtlichen Ausstellung. Welche Äußerung passt zu welcher Überschrift? Jede Äußerung darf nur einmal verwendet werden.

Die Äußerung aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.

Eine Äußerung passt nicht.

a Susanne

Wenn ich die dünnen Blätter mit ihren brüchigen Rändern sehe, denke ich zuerst an ihre Erhaltung. In der Ausstellung sollte man sie weder ständig hellem Licht aussetzen noch zum Durchblättern herumreichen. Gute Kopien können vieles zeigen. Die empfindlichen Stücke selbst würde ich nur zeitweise in einer geeigneten Vitrine auslegen.

b Karim

Mich überzeugt ein Brief in einer Ausstellung, wenn ich durch ihn etwas über unseren Ort verstehe. Schreibt jemand beispielsweise über den Abriss seiner Straße, wird der Wandel des Viertels persönlich nachvollziehbar. Nur zu erfahren, in wen diese Person verliebt war, wäre mir zu wenig. Bei der Auswahl sollte deshalb die Frage leiten, welchen örtlichen Zusammenhang das Dokument erklärt.

c Judith

Ein heftiger Streit zieht natürlich Aufmerksamkeit auf sich. Werden aus dreißig Jahren Briefwechsel aber ausschließlich wütende Sätze gezeigt, hält man die Beteiligten am Ende für dauernde Gegner. Vielleicht haben sie sich die meiste Zeit liebevoll unterstützt. Auch alltägliche Nachrichten und freundliche Antworten sollten deshalb zu sehen sein. Sonst erzählt die Auswahl eine andere Geschichte als der gesamte Austausch.

d Stefan

Vielleicht bewahrt jemand die Briefe heute in seinem Schrank auf und bietet sie dem Museum begeistert an. Für mich ist damit noch nicht geklärt, ob alles daraus gezeigt werden sollte. Bei empfindlichen Themen würde ich erst das Gespräch mit den betroffenen Familien suchen. Dass einem die Blätter gehören, reicht meiner Ansicht nach als Grundlage für diese Entscheidung nicht aus.

e Ellen

Ich wünsche mir einen Tisch am Ende der Ausstellung, an dem Besucher eigene Erinnerungen aufschreiben können. Beim Lesen alter Briefe fällt einem vielleicht ein Erlebnis aus derselben Straße ein. Solche Beiträge könnten an einer eigenen Wand gesammelt werden. Dann würden auch diejenigen etwas hinterlassen, die zu Hause keine alten Dokumente aufbewahren.

f Viktor

Beim Lesen sollten wir auch auf beiläufig erwähnte Personen achten. Eine frühere Kollegin ist vielleicht gar nicht Gegenstand des Briefwechsels, wird aber durch Arbeitsplatz und Wohnstraße sofort erkennbar. Steht daneben etwas sehr Persönliches, betrifft die Ausstellung plötzlich auch sie. Für mich gehört deshalb zur Vorbereitung, solche Einzelheiten zu prüfen und die Interessen dieser Menschen ebenfalls zu berücksichtigen.

g Maren

Ich möchte wissen, warum diese Briefe überhaupt noch existieren. Wer hat sie aufgehoben? Sind sie nach einem Umzug bei einer Tochter gelandet und später von deren Nachbarn weitergegeben worden? Eine kleine Darstellung dieser Stationen wäre hilfreich. Auch wie das Paket schließlich in die örtliche Sammlung kam, gehört für mich neben die ausgestellten Stücke.

h Nils

Vor alter Handschrift stehe ich oft ratlos, obwohl mich der Inhalt interessiert. Neben dem abgebildeten Brief wünsche ich mir daher denselben Wortlaut in gut lesbarer Druckschrift. So könnte ich den Gedanken folgen und zugleich sehen, wie die Person damals geschrieben hat. Eine kurze Inhaltsangabe ersetzt mir diese Möglichkeit nicht, weil dabei gerade die eigene Ausdrucksweise verloren geht.

Beispiel

0. Originale benötigen besonderen Schutz. Lösung: a.

22. Auch Menschen am Rand einer Geschichte verdienen Schutz

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

23. Ausgewählte Stellen können ein einseitiges Bild erzeugen

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

24. Eine Abschrift erleichtert den Zugang zum Inhalt

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

25. Private Dokumente sollten eine öffentliche Frage erhellen

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

26. Die Geschichte einer Sammlung gehört zur Ausstellung

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

27. Besitz allein sollte nicht über die Veröffentlichung entscheiden

a) Äußerung a

b) Äußerung b

c) Äußerung c

d) Äußerung d

e) Äußerung e

f) Äußerung f

g) Äußerung g

h) Äußerung h

Teil 5

Sie möchten an der Hochschule Auenstadt Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft studieren und lesen einen Auszug aus der Studienordnung. Welche Überschriften aus dem Inhaltsverzeichnis passen zu den Paragrafen? Wählen Sie jeweils a bis h. Jede Überschrift darf nur einmal verwendet werden.

Vier Überschriften werden nicht gebraucht.

Studienordnung für den Bachelorstudiengang Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft

Inhaltsverzeichnis a Zulassung zum Studium b Wahl eines fachlichen Schwerpunkts c Geltungsbereich der Ordnung d Anmeldung zu Modulprüfungen e Abschlussarbeit f Praxisphase außerhalb der Hochschule g Wechsel in ein Teilzeitstudium h Verwendung von Projektdaten § 0 Diese Ordnung gilt für alle Studierenden, die im Bachelorstudiengang Stadtentwicklung und Immobilienwirtschaft an der Hochschule Auenstadt eingeschrieben sind. Sie regelt die nachstehend aufgeführten Angelegenheiten dieses Studiengangs. § 28 Die Studierenden absolvieren einen achtwöchigen Ausbildungsabschnitt in einem kommunalen Planungsamt oder einer geeigneten Organisation der Immobilienwirtschaft. Die ausgewählte Stelle und die vorgesehenen Aufgaben sind vor Beginn durch die zuständige Betreuungsperson der Hochschule zu genehmigen. Nach Beendigung ist ein Bericht einzureichen, der die ausgeübten Tätigkeiten und deren Bezug zum Studium darstellt. § 29 Informationen, die Partnerorganisationen für Lehrprojekte bereitstellen, dürfen ausschließlich für den vereinbarten Lernzweck eingesetzt werden. In Präsentationen sind Angaben zu entfernen, durch die einzelne Personen oder vertrauliche Geschäftsvorgänge erkennbar werden. Vor einer Veröffentlichung außerhalb der Lehrveranstaltung ist die Zustimmung der jeweiligen Partnerorganisation einzuholen. Diese Vorgaben gelten für sämtliche Lehrprojekte des Studiengangs. § 30 Nach dem gemeinsamen Grundlagenabschnitt entscheiden sich die Studierenden für Quartiersplanung oder Immobilienbewertung. Die Entscheidung ist dem Studiengangsbüro bis zum 15. Juli des zweiten Fachsemesters schriftlich mitzuteilen. Ein späterer Wechsel bedarf der Genehmigung durch die Studiengangsleitung; dabei ist darzulegen, wie fehlende fachliche Leistungen nachgeholt werden.

Beispiel

0. § 0: c Geltungsbereich der Ordnung

28. § 28

a) Zulassung zum Studium

b) Wahl eines fachlichen Schwerpunkts

c) Geltungsbereich der Ordnung

d) Anmeldung zu Modulprüfungen

e) Abschlussarbeit

f) Praxisphase außerhalb der Hochschule

g) Wechsel in ein Teilzeitstudium

h) Verwendung von Projektdaten

29. § 29

a) Zulassung zum Studium

b) Wahl eines fachlichen Schwerpunkts

c) Geltungsbereich der Ordnung

d) Anmeldung zu Modulprüfungen

e) Abschlussarbeit

f) Praxisphase außerhalb der Hochschule

g) Wechsel in ein Teilzeitstudium

h) Verwendung von Projektdaten

30. § 30

a) Zulassung zum Studium

b) Wahl eines fachlichen Schwerpunkts

c) Geltungsbereich der Ordnung

d) Anmeldung zu Modulprüfungen

e) Abschlussarbeit

f) Praxisphase außerhalb der Hochschule

g) Wechsel in ein Teilzeitstudium

h) Verwendung von Projektdaten

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