
Paper 11
Goethe C2 · Speaking
Teil 1: Produktion
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Teil 1: Produktion
Sie haben insgesamt 15 Minuten Zeit, beide Teile vorzubereiten. Wählen Sie für Teil 1 eines der beiden Themen. Halten Sie einen circa fünfminütigen Vortrag und beantworten Sie anschließend Fragen Ihrer Prüferin oder Ihres Prüfers. Teil 1 dauert insgesamt circa zehn Minuten. Wägen Sie unterschiedliche Standpunkte ab und geben Sie konkrete Beispiele. Die drei Zitatkarten können Ihnen als Orientierung dienen. Sprechen Sie frei. Wörterbücher und Mobiltelefone sind nicht erlaubt.
1. Staatliche Entlastung bei steigenden Energiekosten Sie nehmen an einem Seminar über Sozialpolitik teil. Ihr Vortrag behandelt die Frage, nach welchen Maßstäben der Staat private Haushalte bei stark steigenden Energiekosten unterstützen sollte. Im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen schneller Hilfe, gezielter Unterstützung und Anreizen zum Energiesparen. Zitatkarten zur Orientierung: „Wenn die nächste Rechnung nicht warten kann, muss Unterstützung ohne langwierige Anträge ankommen.“ „Entscheidend ist, was einem Haushalt nach unvermeidbaren Ausgaben noch zum Leben bleibt.“ „Hilfe sollte notwendige Wärme sichern und zugleich belohnen, wer seinen Verbrauch tatsächlich senken kann.“
Gliedern Sie Ihren Vortrag in Einleitung, Hauptteil und Schluss und verbinden Sie Ihre Überlegungen nachvollziehbar.
Verwenden Sie einen differenzierten Wortschatz und anspruchsvolle, dem Thema angemessene Strukturen.
Machen Sie Ihre persönliche Einstellung zur Verteilung staatlicher Entlastung deutlich.
2. Flexible Eintrittspreise: bessere Auslastung oder schlechterer Zugang? Sie nehmen an einem Seminar über Freizeit und Konsum teil. Ihr Vortrag behandelt die Frage, ob Freizeiteinrichtungen ihre Eintrittspreise nach der erwarteten Nachfrage staffeln sollten. Berücksichtigen Sie dabei die wirtschaftliche Planung der Einrichtungen und die Möglichkeiten von Menschen, ihre Besuchszeiten frei zu wählen. Zitatkarten zur Orientierung: „Unterschiedliche Eintrittspreise können Besucher auf ruhigere Stunden verteilen und den Betrieb besser planbar machen.“ „Ein günstiger Besuch am leeren Vormittag eröffnet manchen Menschen überhaupt erst den Zugang.“ „Wer nur am Wochenende kommen kann, hat von niedrigen Preisen am Dienstag wenig.“
Gliedern Sie Ihren Vortrag in Einleitung, Hauptteil und Schluss und gestalten Sie klare Übergänge.
Verwenden Sie einen differenzierten Wortschatz und anspruchsvolle, dem Thema angemessene Strukturen.
Machen Sie Ihre persönliche Einstellung zu nachfrageabhängigen Eintrittspreisen deutlich.
Teil 2: Interaktion
Wählen Sie eines der beiden Themen und führen Sie darüber ein circa fünfminütiges Gespräch mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer. Entscheiden Sie sich beim gewählten Thema für das Pro- oder das Contra-Statement und eröffnen Sie damit die Diskussion. Sprechen Sie frei.
1. Soll eine betroffene Gemeinde ein Bergbauvorhaben ablehnen dürfen? Sie sind zu einer Gesprächsrunde über regionale Rohstoffgewinnung eingeladen. Sie diskutieren, ob die unmittelbar betroffene Gemeinde ein neues Bergbauvorhaben verbindlich ablehnen dürfen sollte, auch wenn es die überregionalen Genehmigungsanforderungen erfüllt. Im Mittelpunkt stehen örtliche Belastungen und der Rohstoffbedarf über die Gemeindegrenzen hinaus. Pro: „Trotz überregional erfüllter Anforderungen muss die belastete Gemeinde ein Bergbauvorhaben verbindlich ablehnen dürfen.“ Contra: „Bei überregional erfüllten Anforderungen darf eine Gemeinde benötigte Bergbauvorhaben nicht verbindlich ablehnen.“
Vertreten Sie Ihre Position und erläutern Sie diese anhand konkreter Beispiele.
Gehen Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners ein.
Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner mit Ihren Argumenten zu überzeugen.
2. Mehr bezahlen für wiedergewonnene Rohstoffe? Sie sind zu einer Gesprächsrunde über die Herstellung von Haushaltsgeräten eingeladen. Sie diskutieren, ob Hersteller bei gleicher technischer Eignung wiedergewonnene Metalle bevorzugen sollten, auch wenn dadurch ihre Geräte teurer werden. Im Mittelpunkt stehen der sparsamere Umgang mit Rohstoffen und die Bezahlbarkeit langlebiger Alltagsprodukte. Pro: „Rohstoffschonende wiedergewonnene Metalle verdienen bei gleicher Eignung Vorrang, auch wenn Haushaltsgeräte dadurch teurer werden.“ Contra: „Bei gleicher Eignung sollten wiedergewonnene Metalle keinen Vorrang erhalten, wenn dadurch Haushaltsgeräte teurer werden.“
Vertreten Sie Ihre Position mit nachvollziehbaren Gründen und konkreten Beispielen.
Gehen Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners ein.
Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihren Argumenten zu überzeugen.