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Goethe C2 Sprechen · Übungssatz 03

Paper 3

Goethe C2 · Speaking

15 min4 pages

Teil 1 – Produktion

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1 – Produktion

Wählen Sie eines von zwei Themen. Halten Sie dazu einen circa fünfminütigen Vortrag und beantworten Sie anschließend Fragen.

1. Thema 1: Computerspiele als Kulturgut Sie nehmen an einem Seminar über digitale Kultur teil und halten dort einen fünfminütigen Vortrag zur Frage, welchen kulturellen Stellenwert Computerspiele haben sollten. Im Anschluss beantworten Sie Fragen dazu. Wägen Sie unterschiedliche Standpunkte ab, und geben Sie konkrete Beispiele. Sie können sich an folgenden Zitaten orientieren: „Computerspiele verbinden Bild, Klang und Handlung zu einer eigenständigen künstlerischen Ausdrucksform.“ „Als Massenmedium prägen Spiele gesellschaftliche Vorstellungen und tragen deshalb besondere Verantwortung.“ „Wo Verkaufszahlen den Takt vorgeben, bleibt der kulturelle Anspruch oft bloße Kulisse.“

Strukturieren Sie Ihren Vortrag klar mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Setzen Sie anspruchsvolle Wörter und Strukturen gezielt und variabel ein.

Machen Sie Ihre persönliche Einstellung deutlich und begründen Sie sie.

2. Thema 2: Staatliche Förderung für heimische Kreativunternehmen Sie nehmen an einem wirtschaftspolitischen Seminar teil und halten dort einen fünfminütigen Vortrag zur Frage, ob der Staat einheimische Unternehmen der digitalen Kreativwirtschaft gezielt fördern sollte. Im Anschluss beantworten Sie Fragen dazu. Wägen Sie unterschiedliche Standpunkte ab, und geben Sie konkrete Beispiele. Sie können sich an folgenden Zitaten orientieren: „Öffentliche Förderung kann jungen Studios den Markteintritt ermöglichen und kreative Risiken absichern.“ „Wer international bestehen will, braucht verlässliche Rahmenbedingungen statt kurzfristiger Subventionsprogramme.“ „Steuergeld ist nur gerechtfertigt, wenn Förderung transparent bleibt und der Allgemeinheit nutzt.“

Strukturieren Sie Ihren Vortrag klar mit Einleitung, Hauptteil und Schluss.

Setzen Sie anspruchsvolle Wörter und Strukturen gezielt und variabel ein.

Machen Sie Ihre persönliche Einstellung deutlich und begründen Sie sie.

Teil 2 – Interaktion

Wählen Sie eines von zwei Themen und führen Sie darüber ein circa fünfminütiges Gespräch mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer.

1. Thema 1: Eine kommunale App als zentraler Zugang zu städtischen Diensten? Sie sind zu einer Diskussion eingeladen und gehen mit Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem Gesprächspartner der Frage nach, ob eine einzige kommunale App den zentralen Zugang zu Informationen und Dienstleistungen einer Stadt bilden sollte. Entscheiden Sie sich für eines der beiden Statements und beginnen Sie die Diskussion. Pro: „Eine zentrale Stadt-App macht Verwaltung einfacher, schneller und für alle übersichtlicher.“ Contra: „Wer alle Dienste an eine App bindet, schließt Menschen aus und schafft Abhängigkeit.“

Vertreten Sie Ihre Meinung und belegen Sie sie mit Gründen oder Beispielen.

Gehen Sie gezielt auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners ein.

Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihren Argumenten zu überzeugen.

2. Thema 2: Standortbezogene regionale Warnmeldungen automatisch aktivieren? Sie sind zu einer Diskussion eingeladen und gehen mit Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem Gesprächspartner der Frage nach, ob eine regionale Informations-App Warnmeldungen standardmäßig anhand des aktuellen Aufenthaltsorts auswählen und aktivieren sollte. Entscheiden Sie sich für eines der beiden Statements und beginnen Sie die Diskussion. Pro: „Automatische, ortsbezogene Warnungen schützen Menschen auch dann, wenn jede Minute zählt.“ Contra: „Über Standortdaten und Benachrichtigungen müssen Nutzerinnen und Nutzer jederzeit selbst entscheiden.“

Vertreten Sie Ihre Meinung und geben Sie passende Beispiele.

Greifen Sie die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners auf und reagieren Sie darauf.

Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihren Argumenten zu überzeugen.

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