
Paper 2
Goethe C2 · Speaking
Teil 1 – Produktion
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Teil 1 – Produktion
Wählen Sie eines von zwei Themen. Halten Sie dazu einen circa fünfminütigen Vortrag und beantworten Sie anschließend Fragen.
1. Thema 1: Welchen Wert hat Grundlagenforschung? Sie nehmen an einem Seminar zur Wissenschaftspolitik teil und halten einen fünfminütigen Vortrag über die Frage, ob öffentliche Mittel auch in Forschung ohne absehbaren praktischen Nutzen fließen sollten. Im Anschluss beantworten Sie Fragen dazu. Wägen Sie unterschiedliche Standpunkte ab. Sie können sich an den drei Zitaten orientieren. Geben Sie auch konkrete Beispiele. „Erkenntnis gedeiht dort, wo Forschung nicht schon vorab ihren Nutzen beweisen muss.“ „Öffentliches Geld verpflichtet die Wissenschaft, einen erkennbaren Beitrag zum Gemeinwohl anzustreben.“ „Ein ausgewogenes Forschungsportfolio verbindet langfristige Offenheit mit überprüfbaren Zielen und regelmäßiger Rechenschaft.“
Strukturieren Sie Ihren Vortrag klar.
Setzen Sie anspruchsvolle Sprache, Wörter und Strukturen ein.
Machen Sie Ihre persönliche Einstellung zum Thema deutlich.
2. Thema 2: Wie offen soll Wissenschaft über Unsicherheit sprechen? Sie nehmen an einer Fortbildung zur Wissenschaftskommunikation teil und halten einen fünfminütigen Vortrag über die Frage, wie vorläufige Erkenntnisse und wissenschaftliche Unsicherheiten öffentlich vermittelt werden sollten. Im Anschluss beantworten Sie Fragen dazu. Wägen Sie unterschiedliche Standpunkte ab. Sie können sich an den drei Zitaten orientieren. Veranschaulichen Sie Ihre Überlegungen mit konkreten Beispielen. „Wer Unsicherheiten verschweigt, erzeugt Gewissheit nur um den Preis späteren Vertrauensverlusts.“ „Öffentliche Kommunikation muss vor allem Orientierung geben, statt jedes methodische Detail auszubreiten.“ „Gute Wissenschaftskommunikation benennt den Grad der Sicherheit, ohne die Kernaussage zu verdunkeln.“
Strukturieren Sie Ihren Vortrag klar.
Setzen Sie anspruchsvolle Sprache, Wörter und Strukturen ein.
Machen Sie Ihre persönliche Einstellung zum Thema deutlich.
Teil 2 – Interaktion
Wählen Sie eines von zwei Themen und führen Sie darüber ein circa fünfminütiges Gespräch mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer.
1. Thema 1: Soll der Tauchtourismus mit Haien strenger reguliert werden? Sie sind zu einer Diskussion über den Umgang mit Meerestourismus eingeladen. Gehen Sie mit Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem Gesprächspartner der Frage nach, ob für touristische Tauchgänge mit Haien strengere verbindliche Regeln gelten sollten. Entscheiden Sie sich für eines der beiden Statements und beginnen Sie die Diskussion. Pro: „Verbindliche strengere Regeln schützen Tauchgäste und verhindern eine unnötige Störung der Tiere.“ Contra: „Lokale und freiwillige Standards lassen sich besser an unterschiedliche Tauchreviere anpassen.“
Vertreten Sie Ihre Meinung und geben Sie Beispiele.
Gehen Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners ein.
Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihren Argumenten zu überzeugen.
2. Thema 2: Wie sollen Medien über seltene Haiunfälle berichten? Sie sind zu einer Diskussion über verantwortungsvolle Berichterstattung eingeladen. Gehen Sie mit Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihrem Gesprächspartner der Frage nach, ob Medien bei Berichten über Haiunfälle auf drastische Bilder und alarmierende Überschriften verzichten sollten. Entscheiden Sie sich für eines der beiden Statements und beginnen Sie die Diskussion. Pro: „Sachliche Einordnung informiert zuverlässig, ohne seltene Ereignisse zur allgegenwärtigen Gefahr aufzublähen.“ Contra: „Eindringliche Bilder und Überschriften erzeugen Aufmerksamkeit und können Menschen wirksam warnen.“
Vertreten Sie Ihre Meinung und geben Sie Beispiele.
Gehen Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners ein.
Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihren Argumenten zu überzeugen.