Turn your phone upright to continue.
Skip to content
Goethe C2 Sprechen · Übungssatz 05

Paper 5

Goethe C2 · Speaking

15 min4 pages

Teil 1: Produktion

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1: Produktion

Sie haben insgesamt 15 Minuten Zeit, beide Teile vorzubereiten. Hilfsmittel wie Wörterbücher oder Mobiltelefone sind nicht erlaubt. Wählen Sie für Teil 1 eines der beiden Themen. Halten Sie einen circa fünfminütigen Vortrag und beantworten Sie anschließend Fragen und Rückfragen dazu. Teil 1 dauert insgesamt circa zehn Minuten. Sprechen Sie frei. Wägen Sie unterschiedliche Standpunkte ab und veranschaulichen Sie Ihre Überlegungen durch Beispiele. Die drei Zitatkarten zu Ihrem Thema können Ihnen als Orientierung dienen.

1. Thema 1: Technische Innovation außerhalb des Berufs Sie nehmen am Seminar „Technik und Gesellschaft“ teil. Ihr Vortrag behandelt die Frage, welchen Beitrag Menschen, die sich in ihrer Freizeit mit technischen Problemen beschäftigen, zu Innovationen leisten können und wo die Grenzen dieses Beitrags liegen. Zitatkarten zur Orientierung: „Wer ohne vorgegebenes Entwicklungsziel tüftelt, entdeckt mitunter Lösungen für bisher übersehene Alltagsprobleme.“ „Begeisterung eröffnet Möglichkeiten; fachliche Erfahrung hilft, auch die weniger offensichtlichen Schwierigkeiten zu erkennen.“ „Aus einer gelungenen Einzelanfertigung wird erst dann eine brauchbare Neuerung, wenn andere sich darauf verlassen können.“

Gliedern Sie Ihren Vortrag in Einleitung, Hauptteil und Schluss und gestalten Sie nachvollziehbare Übergänge.

Verwenden Sie einen differenzierten Wortschatz und anspruchsvolle sprachliche Strukturen.

Machen Sie Ihre persönliche Einstellung zum Beitrag technisch engagierter Privatpersonen deutlich.

2. Thema 2: Praktisches Wissen bewahren und weitergeben Sie nehmen am Seminar „Lernen zwischen den Generationen“ teil. Ihr Vortrag behandelt die Frage, wie praktische Kenntnisse, etwa beim Reparieren oder im Handwerk, weitergegeben werden können und welche Bedeutung schriftliche Anleitungen und gemeinsames Ausprobieren dabei haben. Zitatkarten zur Orientierung: „Was nur im Gedächtnis einzelner Menschen bleibt, steht der nächsten Generation womöglich nicht mehr zur Verfügung.“ „Manche Handgriffe versteht man erst, wenn jemand zusieht und im richtigen Augenblick eingreift.“ „Eine verständliche Anleitung erreicht auch diejenigen, die niemanden kennen, der ihnen etwas vormachen könnte.“

Bauen Sie Ihren Vortrag mit einer klaren Einleitung, einem zusammenhängenden Hauptteil und einem abschließenden Fazit auf.

Drücken Sie Zusammenhänge mit differenziertem Wortschatz und anspruchsvollen sprachlichen Strukturen aus.

Begründen Sie Ihre persönliche Einstellung dazu, wie praktisches Wissen weitergegeben werden sollte.

Teil 2: Interaktion

Wählen Sie eines der beiden Themen und dazu eines der beiden Statements, Pro oder Contra. Eröffnen Sie die Diskussion ausgehend von diesem Statement. Führen Sie anschließend ein circa fünfminütiges Gespräch mit Ihrer Prüferin oder Ihrem Prüfer. Sprechen Sie frei.

1. Thema 1: Zusätzliche Reserven im öffentlichen Verkehr? Sie sind zu einer Gesprächsrunde über die Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs eingeladen. Diskutieren Sie, ob Verkehrsunternehmen zusätzliche Fahrzeuge und zusätzliches Personal für größere Betriebsstörungen bereithalten sollten, auch wenn dadurch weniger Geld für das reguläre Angebot bleibt. Pro: Zusätzliche Fahrzeugreserven und Personalreserven rechtfertigen Abstriche im Fahrplan, wenn größere Störungen dadurch beherrschbar werden. Contra: Knappe Mittel gehören in tägliche Verbindungen statt in zusätzliche Fahrzeugreserven und Personalreserven für Ausnahmefälle.

Vertreten Sie Ihre Position und erläutern Sie sie anhand konkreter Beispiele.

Gehen Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners ein.

Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihrer Gewichtung zwischen Reservekapazitäten und regulärem Angebot zu überzeugen.

2. Thema 2: Bargeld als zusätzliche Zahlungsmöglichkeit in öffentlichen Einrichtungen? Sie sind zu einer Gesprächsrunde über die Zugänglichkeit öffentlicher Einrichtungen eingeladen. Diskutieren Sie, ob dort, wo Gebühren vor Ort anfallen, neben elektronischen Zahlungen weiterhin Bargeld angenommen werden sollte, obwohl die Bargeldabwicklung zusätzlichen Aufwand verursacht. Pro: Öffentliche Einrichtungen sollten Vor-Ort-Gebühren zusätzlich bar annehmen, damit elektronische Zahlungsprobleme den Zugang nicht verhindern. Contra: Öffentliche Einrichtungen sollten Vor-Ort-Gebühren ausschließlich elektronisch erheben, um den Aufwand einer zusätzlichen Bargeldabwicklung zu vermeiden.

Vertreten Sie Ihre Position und stützen Sie diese auf konkrete Beispiele.

Setzen Sie sich mit den Argumenten Ihrer Gesprächspartnerin oder Ihres Gesprächspartners auseinander.

Versuchen Sie, Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner von Ihrer Abwägung zwischen verlässlichem Zugang und zusätzlichem Aufwand zu überzeugen.

More papers

Faust is independent and not affiliated with or endorsed by Goethe-Institut, telc, g.a.s.t. (TestDaF) or ÖSD. All names and logos are the trademarks of their owners. Faust does not issue certificates or official exam results.