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Goethe C1 Lesen · Übungssatz 11

Paper 11

Goethe C1 · Reading

65 min10 pages

Eine Stimme gehört zum Morgen

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über vertraute Stimmen im Radio. Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung.

Eine Stimme gehört zum Morgen

Beim Frühstück läuft das Radio, während Brot geschnitten und die Tasche gepackt wird. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei selten ausschließlich auf die Sendung. Trotzdem nehmen Hörende wahr, wie jemand begrüßt, zwischen Themen vermittelt oder einen Versprecher auffängt. Eine regelmäßig gehörte Stimme kann selbst dann Vertrautheit __(1)__, wenn man der sprechenden Person nie begegnet ist. Über Wochen wird diese Stimme zu einem verlässlichen Bestandteil des morgendlichen Ablaufs. __(2)__ kann ihr Ausbleiben den gewohnten Morgenablauf empfindlich stören. Was von außen wie bloße Hintergrundunterhaltung aussieht, hat im persönlichen Tagesrhythmus einen festen Platz erhalten. Zum Wiedererkennen trägt nicht nur der Klang bei. Auch das Tempo und die Verteilung der Betonungen lassen eine Mitteilung gelassen, dringlich oder beiläufig erscheinen. In einem Hörworkshop lässt sich diese Wirkung __(3)__ gezielt veränderten Aufnahmen derselben Ansage nachvollziehen. Eine Aufnahme enthält längere Pausen, eine andere betont einzelne Wörter stärker. Der Wortlaut bleibt in sämtlichen Fassungen identisch. __(4)__ verändert sich der Eindruck, den die Ansage bei den Zuhörenden hinterlässt. Im anschließenden Gespräch können sie beschreiben, an welchen Stellen sie besonders aufmerksam wurden und wodurch diese Aufmerksamkeit ausgelöst wurde. Bei ihrer langjährigen Moderatorin erkennen regelmäßige Hörerinnen und Hörer selbst kleine Eigenheiten: die Pause vor einer Ortsangabe, das beschleunigte Sprechen bei einer überraschenden Wendung oder das leise Lachen am Satzende. __(5)__ bleibt ihnen die Person hinter der Stimme weitgehend unbekannt. Die Sendung bietet schließlich einen ausgewählten Ausschnitt ihres beruflichen Auftretens. Aus wiederholtem Zuhören entsteht keine wechselseitige persönliche Bekanntschaft. Gerade bei einem Wechsel am Mikrofon sollte eine Redaktion den gewachsenen Hörgewohnheiten Rechnung __(6)__. Denkbar ist, dass die neue Moderation zunächst einzelne kurze Abschnitte gemeinsam mit der bisherigen übernimmt. __(7)__ erhält das Publikum Gelegenheit, sich auf die neue Stimme einzustellen. Zugleich kann die Nachfolgerin eigene Akzente setzen, etwa in der Art, Fragen zu stellen. Entscheidend sind dabei Übergänge, __(8)__ Gestaltung sowohl Kontinuität als auch Veränderung erkennen lässt. Ein vertrauter Sendeablauf kann bestehen bleiben, während sich seine sprachliche Ausführung allmählich wandelt.

Beispiel

Beispiel

Beim Radiohören achten manche Menschen besonders __(0)__ den Klang einer Stimme.

0. Beim Radiohören achten manche Menschen besonders __(0)__ den Klang einer Stimme.

a) an

b) bei

c) auf

d) mit

Lösung zum Beispiel: c

1. Eine regelmäßig gehörte Stimme kann selbst dann Vertrautheit __(1)__, wenn man der sprechenden Person nie begegnet ist.

a) verrichten

b) vermitteln

c) erteilen

d) entrichten

2. __(2)__ kann ihr Ausbleiben den gewohnten Morgenablauf empfindlich stören.

a) Andernfalls

b) Dessen ungeachtet

c) Zuvor

d) Infolgedessen

3. In einem Hörworkshop lässt sich diese Wirkung __(3)__ gezielt veränderten Aufnahmen derselben Ansage nachvollziehen.

a) mithilfe von

b) im Gegensatz zu

c) ungeachtet von

d) zugunsten von

4. __(4)__ verändert sich der Eindruck, den die Ansage bei den Zuhörenden hinterlässt.

a) Demzufolge

b) Ebenso

c) Gleichwohl

d) Andernfalls

5. __(5)__ bleibt ihnen die Person hinter der Stimme weitgehend unbekannt.

a) Folglich

b) Demgegenüber

c) Ebenso

d) Stattdessen

6. Gerade bei einem Wechsel am Mikrofon sollte eine Redaktion den gewachsenen Hörgewohnheiten Rechnung __(6)__.

a) leisten

b) stellen

c) geben

d) tragen

7. __(7)__ erhält das Publikum Gelegenheit, sich auf die neue Stimme einzustellen.

a) Auf diese Weise

b) Im Vorfeld

c) Im Gegenzug

d) Zum Vergleich

8. Entscheidend sind dabei Übergänge, __(8)__ Gestaltung sowohl Kontinuität als auch Veränderung erkennen lässt.

a) denen

b) dessen

c) deren

d) die

Teil 2

Sie lesen im Internet einen Artikel über eine mögliche Studie zur Auswahl von Büchern. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

Ein vertrauter Zugang zu einem ungewohnten Buch

Wer ein Buch sucht, greift möglicherweise zu etwas, das früheren Leseerfahrungen ähnelt. Eine Empfehlung müsste deshalb mehr leisten, als einen unbekannten Titel lobend vorzustellen: Sie könnte erläutern, weshalb gerade dieses Buch zu einem bereits vorhandenen Interesse passt, obwohl es ungewohnte Erzählweisen oder Themen bietet. Ob eine solche Begründung Erwachsene dazu bewegen würde, eine Lektüre jenseits ihrer üblichen Auswahl zumindest auszuprobieren, ließe sich in einer Studie untersuchen. Das folgende Konzept beschreibt, wie ein entsprechender Vergleich angelegt werden könnte. Ergebnisse wären damit noch nicht vorweggenommen. Am Anfang stünde ein Gespräch über bisherige Lektüren. Die Teilnehmenden würden einige Bücher nennen, die sie gern gelesen haben, und beschreiben, was sie daran angesprochen hat. Eine bloße Angabe wie „Krimi“ wäre für die Vorbereitung wenig aufschlussreich: Eine Person könnte damit vor allem ein Rätsel verbinden, eine andere die genaue Darstellung einer Stadt oder komplizierte Beziehungen zwischen Figuren. An konkreten Titeln und beschriebenen Leseerlebnissen ließe sich genauer erkennen, welche Interessen eine spätere Empfehlung aufgreifen sollte. Auch ungewöhnliche Kombinationen würden sichtbar, etwa die Vorliebe für knappe Sprache bei gleichzeitigem Interesse an weit verzweigten Familiengeschichten. Auf dieser Grundlage würde das Team Bücher auswählen, die einen vertrauten Anknüpfungspunkt mit einer für die jeweilige Person ungewohnten Eigenschaft verbinden. Für jeden Vorschlag wären zwei Begleittexte vorgesehen. Beide würden dieselben Informationen über Ausgangssituation, Thema und Erzählform enthalten. In einer Fassung käme eine Erläuterung hinzu: Wer beispielsweise an Kriminalromanen das schrittweise Entdecken einer Familiengeschichte schätzt, könnte diesen Reiz auch in einem Roman ohne kriminalistische Handlung wiederfinden. So würde die zusätzliche Passage erklären, weshalb das Buch trotz einer erkennbaren Abweichung von bisherigen Vorlieben interessant sein könnte. Die Zuteilung der Fassungen würde nach dem Zufallsprinzip erfolgen; die angebotene Leseprobe bliebe bei demselben Titel unverändert. Nach der Empfehlung könnten die Teilnehmenden einen zusammenhängenden Ausschnitt lesen. Anschließend würde ihnen angeboten, einen weiteren Abschnitt freizuschalten. Ob sie diesen Zugang wünschen, wäre die unmittelbar erfasste Entscheidung, auf die sich der Vergleich konzentrieren würde. Eine allgemeine Bewertung des Begleittextes könnte ergänzend erhoben werden, würde aber eine andere Frage beantworten. Denn eine Formulierung als ansprechend zu beurteilen und nach einer Leseprobe tatsächlich weiterlesen zu wollen, wären zwei unterscheidbare Reaktionen. Das Verfahren müsste deshalb beide Angaben getrennt festhalten. Auch der Zeitpunkt der Entscheidung würde dokumentiert, damit sich ihre Stellung im Ablauf nachvollziehen ließe. Damit die Begegnung mit dem Buch tatsächlich neu wäre, würde vor Beginn der eigentlichen Bearbeitung nach bereits bekannten Titeln gefragt. Hätte jemand das vorgeschlagene Werk schon gelesen oder wäre mit seinem Inhalt bereits vertraut, würde für diese Person zunächst ein anderes ausgewählt. Auch dieser Ersatz müsste einen Bezug zu den zuvor beschriebenen Interessen und zugleich ein ungewohntes Merkmal aufweisen. Erst mit einem noch unbekannten Buch würde die Person fortfahren. Andernfalls könnte die Entscheidung ebenso gut auf früheren Eindrücken beruhen wie auf der gerade erhaltenen Empfehlung. Eine besondere Schwierigkeit läge bei Personen, die die angebotene Leseprobe gar nicht öffnen möchten. Sie würden um eine kurze Erläuterung gebeten. Wer gerade einen Anschlusszug erreichen muss oder nach einem langen Arbeitstag nicht mehr lesen mag, könnte grundsätzlich durchaus am Buch interessiert sein. Eine ablehnende Reaktion auf Thema oder Erzählweise hätte dagegen einen anderen Hintergrund. Diese Angaben würden helfen, eine unpassende Gelegenheit von inhaltlichem Desinteresse zu unterscheiden. Die Bitte um Erläuterung sollte knapp bleiben, damit aus einer freiwilligen Leseentscheidung keine Rechtfertigungssituation entstünde. Was ließe sich aus einem solchen Vorgehen schließlich ableiten? Erfasst würde, ob nach dem ersten Ausschnitt der Wunsch nach einer Fortsetzung besteht. Damit wäre ein anfängliches Interesse am Weiterlesen beschrieben. Der Weg vom nächsten Abschnitt bis zur letzten Seite könnte jedoch lang sein und durch andere Verpflichtungen unterbrochen werden. Ob jemand das gesamte Buch später beendet, würde dieses Konzept nicht erheben. Aussagen über vollständig gelesene Bücher wären folglich durch die vorgesehenen Angaben nicht gedeckt.

9. Was soll die vorgeschlagene Studie vor allem klären?

a) Wie verlässlich Lesende die Qualität unbekannter Romane beurteilen.

b) Wie begründete Empfehlungen die Bereitschaft beeinflussen, ungewohnte Bücher anzulesen.

c) Wie stark persönliche Empfehlungen die Erinnerung an gelesene Bücher verändern.

10. Warum sollen die bisherigen Lesevorlieben zunächst anhand konkreter Bücher erfasst werden?

a) Damit die Teilnehmenden Bücher ähnlichen Umfangs erhalten.

b) Damit die sprachliche Schwierigkeit der Empfehlungen angepasst werden kann.

c) Weil allgemeine Genrebezeichnungen unterschiedlich verstanden werden können.

11. Wie sollen sich die beiden Empfehlungsfassungen unterscheiden?

a) Nur eine erläutert, weshalb das Buch trotz ungewohnter Merkmale zu bisherigen Interessen passen könnte.

b) Nur eine nennt neben den Stärken auch mögliche Schwächen des Buches.

c) Nur eine enthält eine ausführliche Zusammenfassung der Handlung.

12. Was soll nach der Lektüre einer Textprobe als zentrales Entscheidungskriterium erfasst werden?

a) Welchen Preis die Teilnehmenden für das Buch bezahlen würden.

b) Wie sicher die Teilnehmenden das Genre des Buches bestimmen können.

c) Ob die Teilnehmenden einen weiteren Abschnitt lesen möchten.

13. Was ist für Personen vorgesehen, die einen angebotenen Titel bereits kennen?

a) Sie sollen ihre frühere Bewertung vor dem Lesen der Empfehlung schriftlich festhalten.

b) Sie sollen einen anderen, nach denselben Kriterien ausgewählten Titel erhalten.

c) Sie sollen nur die Formulierung der Empfehlung beurteilen.

14. Warum soll eine Ablehnung der Textprobe zusätzlich kurz begründet werden?

a) Weil ein unpassender Lesezeitpunkt von inhaltlichem Desinteresse unterschieden werden soll.

b) Weil damit die literarischen Kenntnisse der Teilnehmenden eingeschätzt werden sollen.

c) Weil daraus eine persönliche Rangliste der Bücher erstellt werden soll.

15. Welche Grenze der möglichen Ergebnisse hebt der Artikel hervor?

a) Sie erlaubten nur Aussagen über Empfehlungen durch persönlich bekannte Menschen.

b) Sie erlaubten keine getrennten Aussagen über die Wirkung bei einzelnen literarischen Genres.

c) Sie würden noch nicht zeigen, ob ein begonnenes Buch auch zu Ende gelesen wird.

Teil 3

Sie lesen in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift einen Kommentar über die Organisation einer Bürgerinitiative. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht.

Zusammenkommen müsste Folgen haben

Angenommen, ein öffentliches Nachbarschaftshaus sollte in gewerblich vermietete Räume umgewandelt werden. Eine Bürgerinitiative könnte rasch Unterstützung sammeln: Anwohnerinnen und Anwohner würden Flugblätter verteilen, Unterschriften sammeln und eine erste Versammlung organisieren. __(0)__ Gerade deshalb wäre früh zu klären, wie aus einer erfolgreichen Mobilisierung eine Zusammenarbeit werden könnte, die auch weniger sichtbare Phasen übersteht. Die Frage nach ihrer Organisation beträfe somit den Inhalt ihres Engagements unmittelbar. Schon beim Blick auf die gewünschte Zukunft des Hauses könnten Unterschiede auftreten. Einige Mitglieder würden dort vor allem kostenlose Beratungsangebote unterbringen wollen, andere einen offenen Werkraum; einer dritten Gruppe wären abendliche Veranstaltungen besonders wichtig. __(16)__ Bei begrenzter Fläche müsste die Gruppe entscheiden, welches Vorhaben zuerst verwirklicht werden sollte und welche Nutzungen sich miteinander vereinbaren ließen. Dazu wären begründete Vorschläge hilfreicher als die bloße Wiederholung des ursprünglichen Protests. Nehmen wir an, die Initiative hätte sich nach eingehender Beratung auf solche Prioritäten verständigt. __(17)__ Eine Einladung der Stadtverwaltung zu einem Gespräch würde dann eine konkrete Antwort verlangen: Welche Personen könnten zusagen und dort Zusicherungen machen, auf die sich die Verwaltung verlassen dürfte? Persönliche Bekanntheit innerhalb der Gruppe wäre dafür allein eine unzureichende Grundlage. Die Beteiligten müssten wissen, worauf sich eine Vertretung berufen könnte. Vielleicht erschiene zunächst eine besonders unkomplizierte Versammlungsform attraktiv: Jeder dürfte kommen, die Gespräche würden ohne festgelegtes Ende fortgesetzt. __(18)__ Wer zur Nachtschicht müsste, würde möglicherweise vor der entscheidenden Abstimmung gehen. Für eine Person mit kleinen Kindern könnte schon der ungewisse Schluss eine Teilnahme unmöglich machen. Betroffen wären also gerade auch Mitglieder, die wegen ihrer Arbeit oder der Betreuung Angehöriger nur unregelmäßig dabei sein könnten. __(19)__ Denkbar wäre eine überschaubare Frist, innerhalb derer sie zu einem vorab versandten Vorschlag Stellung nehmen könnten. Bei der anschließenden Präsenzsitzung müssten diese Rückmeldungen dann tatsächlich behandelt werden. Für das Gespräch mit der Verwaltung könnte die Gruppe eine Delegation beauftragen. Ihr Auftrag würde genau benannte Fragen umfassen und nach diesem einen Termin enden. __(20)__ Sollte die Verwaltung zu einer weiteren Verhandlung einladen, müsste die Gruppe erneut über Inhalt und Zusammensetzung der Vertretung entscheiden. Das wäre ein zusätzlicher Aufwand, könnte aber zugleich die Rückmeldung an die übrigen Mitglieder sichern. Erfahrungen aus dem ersten Gespräch würden so zur gemeinsamen Arbeitsgrundlage. Zwischen den öffentlichen Terminen wären außerdem die Kontaktdaten aktuell zu halten, Räume zu reservieren und Protokolle zu verschicken. Ohne diese unscheinbaren Tätigkeiten würden Einladungen ins Leere laufen oder Vereinbarungen in Vergessenheit geraten. __(21)__ Die Mitglieder könnten solche wiederkehrenden Pflichten untereinander aufteilen und für jede eine Vertretung benennen. Damit würde auch erkennbar, ob einzelne Personen dauerhaft mehr übernehmen, als sie neben ihrem Alltag leisten könnten. Anerkennung sollte sich folglich nicht allein auf öffentliche Auftritte richten. Selbst unter günstigen Bedingungen wären nicht alle Beschlüsse einstimmig. Die Gruppe könnte deshalb vereinbaren, neben einer Mehrheitsentscheidung auch die Gründe der Minderheit im Protokoll festzuhalten. __(22)__ Wenn die Frage später erneut aufkäme, ließe sich der damalige Einwand nachlesen und an den inzwischen gemachten Erfahrungen prüfen. Die Mehrheit könnte handeln, ohne dass die andere Sicht aus der gemeinsamen Erinnerung verschwände. Das würde von allen verlangen, einen Beschluss und seine vorbehaltlose Zustimmung auseinanderzuhalten. Eine zunächst vorläufige Organisationsstruktur sollte schließlich anhand der Erfahrungen veränderbar bleiben. __(23)__ Nach einem gemeinsam bestimmten Zeitraum könnte die Gruppe prüfen, wer an Entscheidungen beteiligt war und ob die notwendige Arbeit erledigt wurde. Fielen dabei Lücken auf, wären konkrete Anpassungen möglich. Eine solche Bilanz würde auch zeigen, welche Regelungen sich bewährt hätten und deshalb beibehalten werden könnten. Die Initiative müsste ihre Form also nicht gleich zu Beginn endgültig finden; sie müsste sich aber verständigen, wie sie aus ihrer Zusammenarbeit lernen wollte.

Beispiel

0. Ein gemeinsamer Anlass würde jedoch noch keine dauerhaft handlungsfähige Gruppe schaffen.

16. Lücke 16

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

17. Lücke 17

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

18. Lücke 18

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

19. Lücke 19

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

20. Lücke 20

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

21. Lücke 21

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

22. Lücke 22

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

23. Lücke 23

a) Diese Aufgaben müssten deshalb auch ohne öffentliche Aufmerksamkeit zuverlässig erledigt werden.

b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, wer in ihrem Namen verbindlich sprechen darf.

c) Eine solche Begrenzung würde verhindern, dass aus einem vorläufigen Auftrag eine dauerhafte Sonderstellung entsteht.

d) Die Initiative könnte ihre Treffen deshalb vollständig durch schriftliche Abstimmungen ersetzen.

e) Gerade diese Offenheit könnte jedoch Menschen ausschließen, deren Zeit weniger frei verfügbar ist.

f) Aus der gemeinsamen Ablehnung erwüchse also noch keine gemeinsame Rangfolge der Ziele.

g) Dafür müsste bereits bei ihrer Einrichtung feststehen, wann und nach welchen Kriterien sie überprüft wird.

h) Ein bezahltes Büro könnte damit die regelmäßige Abstimmung zwischen den örtlichen Gruppen erleichtern.

i) Für diese Personen bräuchte es einen Weg, Einwände einzubringen, ohne bei jeder Sitzung anwesend zu sein.

j) Ein solches Verfahren würde einen Dissens sichtbar halten, ohne jede gemeinsame Entscheidung zu verhindern.

Teil 4

Sie lesen in einer Fachzeitschrift Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über winterliche Freizeitorte. Wählen Sie bei jeder Aussage: Wer äußert das? Zwei Aussagen passen nicht. Markieren Sie in diesem Fall 0.

a · Dr. Clara Neumann, Medienforscherin

Mich interessiert, welches Wissen ein Winterbild über seinen Aufnahmeort vermittelt. Zu einer veröffentlichten Aufnahme sollte meines Erachtens das Aufnahmedatum gehören, damit ihre zeitliche Einordnung möglich ist. Darüber hinaus lohnt es sich, zwischen Wiedererkennen und Ortskenntnis zu unterscheiden. Wer wiederholt dieselbe verschneite Uferkurve in geteilten Fotos sieht, könnte bei einem ersten Besuch das Gefühl haben, längst angekommen zu sein. Wie man dorthin gelangt, wie die Wege verlaufen oder welche Bereiche gerade zugänglich sind, wäre damit jedoch noch kaum bekannt. Die Vertrautheit beträfe zunächst einen Bildausschnitt. Eine Redaktion entscheidet außerdem mit ihrer Auswahl darüber, welche Besucher im öffentlichen Bild eines Ortes vorkommen. Würde eine Galerie ausschließlich Menschen beim Schlittschuhlaufen oder mit Sportgeräten zeigen, fehlten etwa Spaziergänger und Personen, die dort miteinander reden. Der Ausflugsort erschiene dann als Umgebung einer einzigen Nutzergruppe. Ich würde deshalb bei der Bildredaktion fragen, welche gewöhnlichen Tätigkeiten außerhalb des gewählten Ausschnitts bleiben. Gerade ein unspektakuläres Motiv könnte die Darstellung erweitern, ohne dass dafür das einzelne Sportfoto weniger gelungen sein müsste.

b · Dr. Milan Weber, Stadtsoziologe

Ein winterlicher Treffpunkt am Wasser könnte nur wenige Wochen im Jahr belebt sein und trotzdem eine wichtige Funktion im Viertel übernehmen. Bei seiner Erschließung würde ich dieselben Fragen stellen wie bei einem dauerhaft besuchten Platz: Wo kommen Menschen an, wie finden sie den Eingang und wo können sie sich begegnen? Die kurze Nutzungszeit wäre für mich kein Grund, die Wege dorthin dem Zufall zu überlassen. Ein Anschluss an vorhandene Fußwege und eine verständliche Orientierung wären auch für einen saisonalen Ort eine öffentliche Planungsaufgabe. Dabei würde ich ausdrücklich diejenigen einbeziehen, die selbst keinen Sport treiben möchten. Eine Person könnte Freunde begleiten und ihnen lediglich zusehen wollen. Für sie wäre beispielsweise eine Sitzmöglichkeit mit freiem Blick auf das Geschehen sinnvoll, die abseits der unmittelbaren Bewegungswege liegt. Zwischen aktivem Mitmachen und vollständigem Fernbleiben sollte der Ort weitere Möglichkeiten bieten. Das ließe sich schon bei einer kleinen Anlage berücksichtigen. Entscheidend wäre, den Aufenthalt aus der Perspektive verschiedener Besuchsabsichten zu betrachten und die räumliche Anordnung daran auszurichten.

c · Dr. Aylin Berger, Landschaftsökologin

Für die Betrachtung eines Ufers würde ich zunächst eine räumlich genaue Beschreibung verlangen. Nehmen wir einen empfindlichen Abschnitt mit niedriger Vegetation an, durch den Besucher immer wieder denselben schmalen Durchgang benutzen. In einer solchen Situation könnte dieser wiederholte Weg stärker ins Gewicht fallen als die Summe aller Menschen, die sich im weiteren Umfeld aufhalten. Eine reine Besucherzahl würde schließlich auch Personen umfassen, die auf einem befestigten Weg bleiben und den empfindlichen Abschnitt überhaupt nicht berühren. Ich würde deshalb auf einer Karte festhalten, an welchen Stellen sich die Bewegungen bündeln und welche Eigenschaften diese Stellen haben. Ein vorhandener befestigter Zugang wäre anders zu betrachten als ein neuer Trampelpfad zwischen Pflanzen. Daraus könnten ortsbezogene Maßnahmen entstehen, etwa die deutlichere Kennzeichnung eines bereits geeigneten Durchgangs. Ihre Beurteilung müsste sich wiederum auf denselben Bereich beziehen: Wird der empfindliche Abschnitt tatsächlich seltener betreten, oder verlagert sich der Durchgang nur um wenige Meter? Erst diese genaue Betrachtung würde zeigen, ob die gewählte Maßnahme ihren örtlichen Zweck erfüllt.

Beispiel

0. Bei veröffentlichten Winteraufnahmen sollte erkennbar sein, wann das Bild entstanden ist.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

Lösung zum Beispiel: a

24. Ein nur vorübergehend nutzbarer Freizeitort sollte bei der Planung seiner Zugänge dennoch als öffentlicher Raum behandelt werden.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

25. Eine Reservierungspflicht für besonders beliebte Uferabschnitte würde Nutzungskonflikte verringern.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

26. Geteilte Winterfotos können einen Ort vertraut erscheinen lassen, obwohl die Betrachtenden seine örtlichen Bedingungen nicht kennen.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

27. Wiederholt genutzte Zugänge können für empfindliche Uferbereiche bedeutsamer sein als die Gesamtzahl der Ausflügler.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

28. Bei der Gestaltung eines winterlichen Treffpunkts sollten auch Menschen berücksichtigt werden, die anderen lediglich zuschauen möchten.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

29. Eine Bilderauswahl, die nur sportliche Aktivitäten zeigt, vermittelt ein eingeschränktes Bild davon, wer einen winterlichen Ausflugsort nutzt.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

30. Zum Schutz der Ufer sollten organisierte Winterveranstaltungen gegenüber individuellen Ausflügen bevorzugt werden.

a) Dr. Clara Neumann

b) Dr. Milan Weber

c) Dr. Aylin Berger

0) Keine der Personen

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