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Goethe C1 Lesen · Übungssatz 05

Paper 5

Goethe C1 · Reading

65 min11 pages

Feldwerk: Veränderung aus der Werkstatt

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über die Entwicklung eines Landmaschinenbetriebs. Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung. Beispiel 0: a auf · b über · c aus · d für. Lösung: c.

Feldwerk: Veränderung aus der Werkstatt

Beim Familienunternehmen Feldwerk entstehen neue Geräte häufig __(0)__ Gesprächen am Werkstatttor. Dort berichten Landwirte, welche Handgriffe Zeit kosten und wo vorhandene Maschinen an Grenzen stoßen. Mehrere Kunden baten um Geräte für kurze Arbeitseinsätze, deren Anschaffung sich für ihren Hof kaum rechnen würde. __(1)__ entschied sich der Familienbetrieb, seine Geräte künftig auch zur Miete anzubieten. Die Geschichte des Unternehmens erklärt, weshalb solche Anregungen Gewicht haben. Steigende Materialpreise machten eine vereinheitlichte Fertigung zunehmend attraktiv: Größere Serien hätten die Kosten je Gerät gesenkt. __(2)__ hielt die Werkstatt an der aufwendigen Einzelanfertigung fest. Denn schmale Zufahrten und unterschiedlich beschaffene Böden verlangten nach Anpassungen, die ein Standardmodell kaum leisten konnte. Die Betriebe, __(3)__ die Werkstatt ihre ersten Aufträge verdankte, bewirtschafteten überwiegend kleine Flächen. Ihre Erfahrungen prägen bis heute die Entwicklung, auch wenn inzwischen größere Höfe zum Kundenkreis gehören. Für neue Konstruktionen verbindet Feldwerk diese Rückmeldungen mit technischer Dokumentation. Sensoren erfassen bei der Feldarbeit auftretende Kräfte; die aufgezeichneten Werte bilden die Grundlage für Änderungen an besonders beanspruchten Stellen. Die Belastung einzelner Bauteile lässt sich __(4)__ Messungen während des Einsatzes genauer bestimmen. Damit wird nachvollziehbar, warum ein Teil verstärkt werden muss oder an anderer Stelle leichter gebaut werden kann. Zugleich soll eine Maschine möglichst lange nutzbar bleiben. Bei jeder Neukonstruktion zieht das Entwicklungsteam auch die spätere Reparatur in __(5)__. Verschleißteile müssen erreichbar sein, ohne dass zunächst große Baugruppen entfernt werden. Entsprechende Zeichnungen werden gemeinsam mit erfahrenen Beschäftigten geprüft. Zurzeit ordnet Feldwerk seine Wartungsabläufe neu. Digitale Aufzeichnungen sollen handschriftliche Notizen ergänzen, weshalb zunächst alte Unterlagen erschlossen und einheitliche Bezeichnungen vereinbart werden müssen. Eine solche Umstellung lässt sich allerdings nicht von heute auf __(6)__ verwirklichen. Das neue Wartungskonzept, __(7)__ Einführung mehrere Schulungen vorausgingen, verbindet technische Neuerungen mit dem Wissen der Beschäftigten. Bei ungewöhnlichen Schäden bleiben ihre Beobachtungen unverzichtbar. Die Familie setzt deshalb auf schrittweise Veränderungen, deren Nutzen im Werkstattalltag überprüft wird. So kann der Betrieb auch unter veränderten Marktbedingungen seinen Handlungsspielraum __(8)__.

Beispiel

0. Beim Familienunternehmen Feldwerk entstehen neue Geräte häufig __(0)__ Gesprächen am Werkstatttor.

a) auf

b) über

c) aus

d) für

Lösung zum Beispiel: c

1. __(1)__ entschied sich der Familienbetrieb, seine Geräte künftig auch zur Miete anzubieten.

a) Dennoch

b) Daraufhin

c) Zuvor

d) Andernfalls

2. __(2)__ hielt die Werkstatt an der aufwendigen Einzelanfertigung fest.

a) Folglich

b) Inzwischen

c) Andernfalls

d) Gleichwohl

3. Die Betriebe, __(3)__ die Werkstatt ihre ersten Aufträge verdankte, bewirtschafteten überwiegend kleine Flächen.

a) denen

b) deren

c) die

d) dessen

4. Die Belastung einzelner Bauteile lässt sich __(4)__ Messungen während des Einsatzes genauer bestimmen.

a) im Anschluss an

b) im Vergleich zu

c) mithilfe von

d) unabhängig von

5. Bei jeder Neukonstruktion zieht das Entwicklungsteam auch die spätere Reparatur in __(5)__.

a) Betracht

b) Bezug

c) Anspruch

d) Einsatz

6. Eine solche Umstellung lässt sich allerdings nicht von heute auf __(6)__ verwirklichen.

a) später

b) morgen

c) bald

d) damals

7. Das neue Wartungskonzept, __(7)__ Einführung mehrere Schulungen vorausgingen, verbindet technische Neuerungen mit dem Wissen der Beschäftigten.

a) dem

b) denen

c) deren

d) dessen

8. So kann der Betrieb auch unter veränderten Marktbedingungen seinen Handlungsspielraum __(8)__.

a) ausführen

b) erbringen

c) wahren

d) verrichten

Teil 2

Sie lesen im Internet einen Artikel darüber, wie sich die Wirkung von Fernsehauftritten auf die Musikwahl untersuchen ließe. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.

Was vom Bühnenauftritt bleiben könnte

Ein Fernsehauftritt könnte einem Lied eine besondere Atmosphäre verleihen: Beleuchtung, Gesten und Kameraführung würden zusammen einen Eindruck erzeugen, der über das Gehörte hinausginge. Doch würde dieser Eindruck auch dann noch eine Rolle spielen, wenn jemand später selbst Musik auswählt? Eine Untersuchung könnte genau hier ansetzen. Sie würde der Frage nachgehen, ob die Bilder einer musikalischen Darbietung die nachfolgende eigenständige Auswahl eines Titels beeinflussen. Dafür wäre ein Ablauf nötig, der die Präsentation gezielt verändert und zugleich berücksichtigt, was die Zuhörenden bereits mitbringen. Im Mittelpunkt stünde damit eine Entscheidung außerhalb der ursprünglichen Fernsehsituation. Zu Beginn würden die Teilnehmenden angeben, welche Musikrichtungen sie gern hören und ob ihnen das vorgesehene Lied bekannt ist. Diese Angaben wären wichtig, um eine spätere Auswahl einordnen zu können. Wer einen Titel ohnehin regelmäßig hört, würde ihn möglicherweise auch ohne die Darbietung erneut anklicken. Die Ausgangsbefragung würde helfen, solche Voraussetzungen bei der Auswertung zu berücksichtigen. Anschließend würde das Los bestimmen, welcher Präsentationsgruppe jemand angehört; persönliche Vorlieben würden dabei keine Rolle spielen. So ließe sich die Zuteilung von den zuvor erfassten Interessen trennen, während diese Informationen für die spätere Interpretation erhalten blieben. Für den eigentlichen Vergleich wären zwei Fassungen derselben Aufnahme vorgesehen. In einer Fassung würden die Teilnehmenden die bewegten Bilder des Bühnenauftritts sehen. In der anderen wäre während der gesamten Wiedergabe lediglich eine unauffällige, unbewegte Fläche zu sehen. Beide Fassungen enthielten exakt dieselbe Tonspur, einschließlich aller hörbaren Einzelheiten. Jede Person bekäme nur eine Fassung zu sehen. Damit würde sich zwischen den Bedingungen ausschließlich unterscheiden, ob die musikalische Darbietung auch als bewegte Bühnenszene sichtbar wäre. Eine zusätzliche Erklärung zum Lied würde in beiden Gruppen gleich ausfallen, damit sie keinen weiteren Unterschied einführte. Unmittelbar nach der Präsentation könnten die Teilnehmenden bewerten, wie ihnen das Lied gefallen hat. Einige Tage später würde ihnen dann eine Auswahl verschiedener Titel angeboten, aus der sie ohne Empfehlung selbst etwas zum Anhören wählen dürften. Die zeitliche Trennung hätte einen bestimmten Zweck: Die erste Bewertung würde den frischen Eindruck festhalten, die spätere Auswahl dagegen zeigen, wofür sich jemand mit Abstand entscheidet. Beides ließe sich miteinander vergleichen, ohne eine spontan positive Bewertung schon mit einer späteren Musikwahl gleichzusetzen. Die Auswahl müsste dabei unter vergleichbaren Bedingungen stattfinden, etwa mit derselben Anordnung und denselben verfügbaren Titeln. Für die Tage dazwischen wäre eine kurze Rückfrage vorgesehen: Ist den Teilnehmenden das Lied noch einmal begegnet? Wer dies bejahte, würde zusätzlich gefragt, wo und in welcher Situation das gewesen sei, beispielsweise beim Einkaufen oder durch eine Empfehlung im Bekanntenkreis. Ausschließlich diese Personen erhielten die vertiefenden Fragen. Eine solche erneute Begegnung könnte die Erinnerung auffrischen und dadurch die spätere Entscheidung mitprägen. Die Auswertung müsste deshalb berücksichtigen, ob zwischen Präsentation und Auswahl noch ein weiterer Kontakt stattgefunden hätte. Ohne diese Information bliebe unklar, welchen Anteil die ursprünglich gezeigte Fassung an einer möglichen Veränderung hätte. Auch bei sorgfältiger Durchführung wäre die Übertragung auf den Fernsehalltag begrenzt. Wer im Rahmen einer Untersuchung ausdrücklich gebeten würde, eine Aufnahme anzusehen, würde dem Material vermutlich anders begegnen als jemand, bei dem neben dem Kochen oder Aufräumen der Fernseher liefe. Gerade diese beiläufige Nutzung wäre durch die angeordnete Betrachtung nur unzureichend abgebildet. Ein Anschlussvorhaben könnte daher Alltagssituationen einbeziehen und prüfen, welche Bedeutung die Verteilung der Aufmerksamkeit hätte. Sollten sich später Unterschiede zwischen den Präsentationsgruppen ergeben, müssten diese differenziert erklärt werden. Bei Personen, denen das Lied schon vorher vertraut gewesen wäre, könnte eine häufigere Auswahl nach der Bühnenfassung darauf hindeuten, dass vorhandenes Interesse wieder angeregt worden wäre. Diese Deutung beträfe zunächst nur diese Teilgruppe unter den gewählten Bedingungen. Sie wäre eine mögliche Erklärung, die weitere Untersuchungen erfordern würde. Aus einem solchen Unterschied ließe sich daher noch keine allgemeine Wirkung von Fernsehauftritten auf sämtliche Zuhörenden ableiten.

9. Welche Frage soll die vorgeschlagene Untersuchung klären?

a) Wie sich die Bekanntheit eines Liedes auf die Bewertung einer Musiksendung auswirkt.

b) Ob ein musikalischer Fernsehauftritt die spätere selbstständige Musikauswahl beeinflusst.

c) Welche Erwartungen das Publikum an die Gestaltung musikalischer Fernsehauftritte hat.

10. Weshalb sollen die musikalischen Vorlieben vorab erfasst werden?

a) Damit bereits bestehendes Interesse bei der Auswertung berücksichtigt werden kann.

b) Damit jede Person einen Auftritt aus ihrem bevorzugten Genre zu sehen bekommt.

c) Damit Personen mit ähnlichen Vorlieben gemeinsam befragt werden können.

11. Wie sollen sich die beiden gezeigten Fassungen unterscheiden?

a) Die eine enthält ein Gespräch mit der Band, die andere ausschließlich Musik.

b) Die eine zeigt ein bekanntes Stück, die andere eine Neuveröffentlichung.

c) Die eine zeigt die Bühnendarbietung, die andere ein neutrales Bild bei derselben Tonspur.

12. Was soll die zeitlich versetzte Erhebung ermöglichen?

a) Die Erinnerung an Einzelheiten der Bühnengestaltung zu überprüfen.

b) Eine unmittelbare Reaktion von einer späteren Musikauswahl zu unterscheiden.

c) Den Einfluss einer wiederholten Ausstrahlung auf die Liedbewertung zu erfassen.

13. Für wen wäre ein zusätzlicher Befragungsschritt vorgesehen?

a) Für Personen, die während des Untersuchungszeitraums anderswo auf das Lied gestoßen sind.

b) Für Personen, die den Auftritt unmittelbar danach besonders positiv bewertet haben.

c) Für Personen, die bereits vor Beginn regelmäßig Musiksendungen angesehen haben.

14. Welche Einschränkung nennt der Artikel für die Übertragbarkeit?

a) Die freiwillige Teilnahme erschwert vor allem Aussagen über Menschen ohne Streamingzugang.

b) Die gemeinsame Tonspur lässt vor allem Aussagen über die Qualität der Aufnahme offen.

c) Die eigens organisierte Betrachtung bildet beiläufiges Fernsehen im Alltag nur begrenzt ab.

15. Wie sollte ein Unterschied zwischen den Gruppen laut Artikel bei Personen eingeordnet werden, die das Lied schon vorher kannten?

a) Als möglicher Hinweis darauf, dass die Darbietung eine veränderte Bewertung des vertrauten Liedes begünstigt.

b) Als möglicher Hinweis darauf, dass die Darbietung ein bereits vorhandenes Interesse erneut aktiviert.

c) Als möglicher Hinweis darauf, dass die Darbietung die Erinnerung an frühere Hörerlebnisse erleichtert.

Teil 3

Sie lesen in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift einen Kommentar über den Alltag in Grenzregionen. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht. Beispiel 0, vorgegebene Lösung: „Wie eng das Zusammenleben tatsächlich ist, zeigt sich oft erst im Alltag.“

Zusammenarbeit muss ankommen

Stellen wir uns eine Region vor, in der eine Staatsgrenze mitten durch einen zusammenhängenden Siedlungsraum verläuft. Auf einer Landkarte ließen sich die beiden Seiten sauber voneinander trennen. __(0)__ Für eine ernsthafte Debatte über Zusammenarbeit lohnt es sich deshalb, diesen gedachten Raum aus der Perspektive seiner Bewohnerinnen und Bewohner zu betrachten. Ein gemeinsames Logo auf amtlichem Briefpapier würde über ihre Lebensbedingungen noch wenig aussagen. Nehmen wir zunächst die Menschen, deren Wohnung auf der einen und deren Arbeitsplatz auf der anderen Seite liegt. __(16)__ Morgens würden sie zur Bäckerei, zur Pflegeeinrichtung oder in eine Werkhalle fahren und abends denselben Weg zurücklegen. Ihre Familien müssten Abholzeiten und Einkäufe danach organisieren. Ob die Grenze dabei sichtbar wäre, wäre für diese Tagesplanung weniger wichtig als die Verlässlichkeit der Verbindung. Auch die Rathäuser könnten nahe beieinanderliegen: Vom Eingang des einen wäre das andere womöglich nach einem kurzen Spaziergang über eine Brücke erreichbar. __(17)__ So könnte für einen Antrag hier ein persönlicher Termin nötig sein, während dort Unterlagen elektronisch eingereicht werden müssten. Selbst ähnlich bezeichnete Formulare könnten unterschiedliche Nachweise verlangen. Für jemanden, der gerade umgezogen wäre, ergäben sich daraus Fragen, die mit geografischer Orientierung nichts zu tun hätten. Eine übersetzte Anleitung wäre gewiss nützlich. Doch wer ihren Inhalt verstanden hätte, wüsste damit noch nicht, welche Behörde den eigenen Fall bearbeiten dürfte. __(18)__ Die dort Beschäftigten könnten anhand des Anliegens ermitteln, wohin die Unterlagen gehören, und den Kontakt zur zuständigen Sachbearbeitung unmittelbar herstellen. Ratsuchende müssten ihre Geschichte dann nicht bei jedem erfolglosen Anruf erneut erzählen. Der praktische Wert läge in der verlässlichen Weiterleitung. Ebenso verdient die Perspektive derjenigen Aufmerksamkeit, die an den Zufahrtsstraßen wohnen. Sie könnten sich über dichten Verkehr am Morgen beschweren oder einwenden, dass örtliche Einrichtungen mit zusätzlicher Nachfrage kaum Schritt hielten. __(19)__ Solche Sorgen ernst zu nehmen, wäre mit dem Wunsch nach offenen Beziehungen durchaus vereinbar. Wer Unterstützung für gemeinsame Vorhaben gewinnen will, müsste deren Folgen am jeweiligen Ort besprechen. Eine abstrakte Berufung auf Verbundenheit würde die alltäglichen Schwierigkeiten kaum verringern. Wirtschaftlich könnten beide Seiten von einem größeren Arbeitsmarkt profitieren. Gleichwohl würden sich Einnahmen und Ausgaben nicht automatisch am selben Ort niederschlagen: Beschäftigungszentren hätten Vorteile durch die ansässigen Unternehmen, während Wohnortgemeinden Straßen und Haltestellen für die Pendelwege unterhalten müssten. __(20)__ Denkbar wäre ein Fonds, in den beide Seiten nach vereinbarten Kriterien einzahlen. Bei der Vergabe wäre zu berücksichtigen, welche Gemeinden besonders viel Infrastruktur für den gemeinsamen Alltag bereitstellen, statt Mittel lediglich gleichmäßig auszuschütten. Aus diesem Fonds könnten sie beispielsweise Zuschüsse für die Unterhaltung stark genutzter Haltestellen erhalten. Dadurch bliebe in ihren Haushalten mehr Geld für andere kommunale Aufgaben verfügbar. __(21)__ Für einen ausgeweiteten Linienbetrieb wären außerdem Fahrzeuge, Fahrpersonal und verbindliche Absprachen zwischen den Verkehrsunternehmen erforderlich. Die Finanzierung müsste daher mit einer konkreten Planung verbunden werden, in der Zuständigkeiten und Betriebskosten nachvollziehbar festgelegt wären. Hinzu käme die zeitliche Lage der Fahrten. In Pflegeeinrichtungen könnte der Dienst schon beginnen, bevor die üblichen Pendlerbusse führen; in Werkhallen könnte eine Spätschicht erst nach der letzten Rückfahrt enden. __(22)__ Verkehrsplaner sollten deshalb die Betriebe nach den tatsächlichen Anfangszeiten und dem Ende der Arbeit fragen. Erst daraus ließe sich ableiten, welche Anschlüsse für Beschäftigte brauchbar wären. Eine Verbindung auf dem Papier hätte wenig Wert, wenn niemand sie für den Arbeitsweg nutzen könnte. Nach einer vereinbarten Erprobungsphase wäre schließlich zu prüfen, ob Arbeitswege verlässlicher geworden wären und Verwaltungsanliegen schneller die zuständige Stelle erreicht hätten. __(23)__ Gemeinsame Erklärungen würden ihren Wert somit durch spürbare Erleichterungen im täglichen Leben erhalten. Zusammenarbeit wäre eine fortlaufende Aufgabe, deren Ergebnisse die Menschen selbst erfahren könnten.

Beispiel

0. Wie eng das Zusammenleben tatsächlich ist, zeigt sich oft erst im Alltag.

16. Lücke 16

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

17. Lücke 17

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

18. Lücke 18

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

19. Lücke 19

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

20. Lücke 20

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

21. Lücke 21

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

22. Lücke 22

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

23. Lücke 23

a) Diese finanzielle Entlastung allein würde allerdings noch keinen zusätzlichen Bus auf die Straße bringen.

b) Deshalb sollten gemeinsame Beratungsstellen nicht nur übersetzen, sondern auch Zuständigkeiten klären.

c) Die zusätzlichen Verbindungen würden vor allem den Ausflugsverkehr am Wochenende erleichtern.

d) Für sie ist der Grenzübertritt kein Ausnahmefall, sondern Bestandteil eines gewöhnlichen Arbeitstags.

e) Erst an solchen überprüfbaren Verbesserungen müsste sich die Zusammenarbeit messen lassen.

f) Damit verschiebt sich die Frage vom Nutzen der Verflechtung zur Verteilung ihrer Kosten.

g) Diese räumliche Nähe bedeutet jedoch noch lange nicht, dass beide Verwaltungen nach denselben Regeln arbeiten.

h) Die Wohnortgemeinden müssten dafür zunächst ihre eigenen Gewerbegebiete erweitern.

i) Ein abgestimmter Fahrplan wäre deshalb nur dann hilfreich, wenn er auch die frühen und späten Schichten berücksichtigt.

j) Wer diese Einwände pauschal als Abschottung abtut, übersieht die konkreten Belastungen vor Ort.

Teil 4

Sie lesen in einer Fachzeitschrift Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über unternehmerische Verantwortung bei einem Rückzug aus einem Auslandsmarkt. Wählen Sie bei jeder Aussage: Wer äußert das? Zwei Aussagen passen nicht. Markieren Sie in diesem Fall 0. Beispiel 0: Eine Entscheidungsvorlage sollte erkennen lassen, auf welchen Annahmen die dargestellten Möglichkeiten beruhen. Lösung: a.

a · Mara Seidel, Wirtschaftswissenschaftlerin

Eine Entscheidung über den Verbleib in einem Auslandsmarkt braucht eine Darstellung verschiedener Handlungsmöglichkeiten. Ich würde verlangen, dass jede Entscheidungsvorlage offenlegt, welche Annahmen über Absatz und laufende Ausgaben den jeweiligen Möglichkeiten zugrunde liegen. Sonst erscheinen Schätzungen schnell wie feststehende Tatsachen, und die Diskussion über Alternativen verliert ihre Grundlage. Schwierig wird die Abwägung, wenn ein Unternehmen bereits viel Geld in Gebäude und Maschinen gesteckt hat. In einer solchen Situation könnte die Leitung das Aufgeben als Eingeständnis eines Fehlers erleben. Dann erhält die Vergangenheit leicht ein Gewicht, das ihr wirtschaftlich nicht zusteht: Man bleibt, weil man schon so viel ausgegeben hat. Für die anstehende Entscheidung wäre jedoch maßgeblich, welche Erträge und Belastungen künftig zu erwarten sind. Früheres Geld käme durch bloßes Festhalten nicht zurück. Gerade emotional bedeutsame Investitionen müssten deshalb gedanklich von der Bewertung der verbleibenden Möglichkeiten getrennt werden. Das würde einen Rückzug keineswegs automatisch zur besseren Wahl machen; es würde die Grundlage des Vergleichs klären.

b · Jonas Berg, Rechtswissenschaftler

Bei einem gedachten Konflikt um einen ausländischen Betrieb würde ich zunächst verschiedene Ebenen auseinanderhalten. Ein Konzern könnte weiterhin als Eigentümer in den Unterlagen stehen, während wichtige Vorgänge längst von anderen Stellen bestimmt würden. Wer dürfte etwa Zahlungen freigeben, die Herstellung bestimmter Produkte anordnen oder Personen mit der Leitung des Tagesgeschäfts betrauen? Erst die Antworten würden zeigen, wie weit die Verfügungsmöglichkeiten tatsächlich reichen. Der Eintrag auf dem Papier wäre dafür allein nicht aussagekräftig genug. Eine ähnliche Unterscheidung wäre bei einem möglichen Ausgleich für einen Verlust nötig. Nehmen wir an, dem Unternehmen würde ein Anspruch auf Entschädigung zugesprochen. Damit wäre eine Forderung anerkannt, aber noch kein Geld auf einem verwendbaren Konto eingegangen. Über den Zeitpunkt des Eingangs wäre durch die Anerkennung allein nichts entschieden. Zwischen beidem könnten weitere Schritte liegen, deren Dauer zunächst offenbliebe. Wer die Forderung in einer Planung berücksichtigen wollte, müsste diesen Abstand sichtbar machen. Ein rechtlich begründeter Anspruch und kurzfristig verfügbare Mittel wären daher getrennt zu betrachten.

c · Leila Hartmann, Wirtschaftsethikerin

Für Beschäftigte beginnt verantwortliches Handeln lange vor dem Moment, in dem eine Unternehmensleitung unter Zeitdruck über einen Standort entscheiden muss. Schon in ruhigen Zeiten sollten Ansprechpartner benannt, verständliche Informationen zugänglich gemacht und Mittel für eine geordnete berufliche Übergangsphase vorgesehen werden. Wenn erst während einer akuten Krise geklärt wird, wer Auskunft geben kann, tragen gerade die Menschen mit den geringsten eigenen Reserven die Folgen der Verzögerung. Solche Vorbereitungen müssten regelmäßig daraufhin geprüft werden, ob sie im Ernstfall erreichbar und nutzbar wären. Bei der späteren Entscheidung über einen Weiterbetrieb verdient das Argument der Arbeitsplatzsicherung besondere Aufmerksamkeit. Es wäre nur tragfähig, wenn das Unternehmen die zugesagte Sicherung auch wirksam mitgestalten könnte. Wer etwa weder die Weiterbeschäftigung noch die dafür benötigten Mittel beeinflussen könnte, hätte mit einem bloßen Verweis auf die Belegschaft noch keine überzeugende Begründung geliefert. Entscheidend wäre, ob das Versprechen den Betroffenen tatsächlich zugutekommen könnte. An dieser Verbindung zwischen Begründung und Handlungsmöglichkeit müsste sich die ethische Bewertung orientieren.

Beispiel

0. Eine Entscheidungsvorlage sollte erkennen lassen, auf welchen Annahmen die dargestellten Möglichkeiten beruhen.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

Lösung zum Beispiel: a

24. Ein frühzeitig angekündigter Rückzug verbessert die Verhandlungsposition gegenüber möglichen Käufern.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

25. Mit der formalen Eigentümerschaft ist noch nicht geklärt, wer die betrieblichen Entscheidungen tatsächlich kontrolliert.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

26. Verantwortung gegenüber der Belegschaft sollte bereits vor einer akuten Krise in konkreten Vorkehrungen sichtbar werden.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

27. Bereits getätigte Investitionen können die Entscheidung zum Bleiben verzerren, wenn sie gegenüber den künftigen Aussichten zu stark gewichtet werden.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

28. Eine zeitlich befristete Übergabe an die örtliche Geschäftsleitung erleichtert den späteren Wiedereinstieg.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

29. Ein Weiterbetrieb lässt sich mit dem Schutz von Arbeitsplätzen nur dann begründen, wenn der Konzern diesen Schutz auch tatsächlich beeinflussen kann.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

30. Ein Anspruch auf Entschädigung sagt wenig darüber aus, wann dem Unternehmen wieder nutzbare Mittel zur Verfügung stehen.

a) Mara Seidel

b) Jonas Berg

c) Leila Hartmann

0) Keine der Personen

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