
Paper 4
Goethe C1 · Reading
Was hinter dem Vorhang bleibt
Exam material is in German.
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Teil 1
Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel darüber, wie private Theaterarchive öffentlich zugänglich werden. Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung. Beispiel 0: a mit, b für, c über, d bei. Lösung: b für.
Was hinter dem Vorhang bleibt
Nach der letzten Vorstellung beginnt für manche Theaterunterlagen ein zweites Leben. Das Stadtarchiv von Eichenried übernimmt derzeit die Sammlung des ehemaligen Werkstatttheaters. Dessen Trägerverein hat sich __(0)__ die dauerhafte Unterbringung in einer öffentlichen Einrichtung entschieden. Zwischen Regiebüchern und Abrechnungen liegen persönliche Briefe, die Einblicke in die Zusammenarbeit des Ensembles ermöglichen. Die Vereinbarung mit den Briefverfassern gestattet bislang ausschließlich die Einsicht vor Ort; für eine Veröffentlichung im Internet fehlt noch ihre Zustimmung. __(1)__ kann das Archiv die Briefe vorerst nur im Lesesaal zugänglich machen. Von der Produktionsdokumentation des Theaters fehlen erhebliche Teile, darunter zahlreiche Probenprotokolle und technische Ablaufpläne. __(2)__ lassen sich viele Arbeitsabläufe der Bühne erstaunlich genau rekonstruieren. Das Team erschließt die Entstehung einzelner Inszenierungen __(3)__ handschriftlichen Randnotizen in den Regiebüchern. Dort vermerkte Änderungen zeigen etwa, wann Auftritte verschoben oder Szenen gekürzt wurden. Auch unterschiedliche Schreibgeräte können Hinweise darauf liefern, welche Einträge zusammengehören. Bevor solche Spuren ausgewertet werden, müssen die Unterlagen gesichert werden. Besonders empfindliche Blätter werden __(4)__ eigens angefertigten Stützen fotografiert. Diese halten das Papier während der Aufnahme, ohne dass brüchige Ränder flach gedrückt werden müssen. Anschließend werden die Dateien den jeweiligen Mappen zugeordnet. Dabei __(5)__ das Team besonderen Wert auf eine nachvollziehbare Dokumentation der ursprünglichen Reihenfolge. Denn selbst ein beiliegender Einkaufszettel kann erklären, weshalb bestimmte Gegenstände gemeinsam aufbewahrt wurden. Zu jedem Konvolut entsteht eine Beschreibung, __(6)__ auch die Herkunft der Unterlagen hervorgeht. Verzeichnet wird beispielsweise, wer eine Mappe geführt und später ergänzt hat. Wo sich dies nicht feststellen lässt, bleibt die entsprechende Angabe offen. Die digitale Erschließung soll den Zugang erleichtern, ohne den Eindruck zu __(7)__ , sämtliche Zusammenhänge seien bereits geklärt. Forschende können deshalb eigene Beobachtungen melden, die das Archiv anschließend prüft. Für den Herbst ist eine kleine Ausstellung über die Werkstattarbeit vorgesehen. Sie zeigt neben ausgewählten Dokumenten auch, welche Fragen bei deren Bearbeitung entstehen. Ob weitere private Sammlungen hinzukommen, steht derzeit noch __(8)__ den Sternen.
Beispiel
0. Dessen Trägerverein hat sich __(0)__ die dauerhafte Unterbringung in einer öffentlichen Einrichtung entschieden.
a) mit
b) für
c) über
d) bei
Lösung zum Beispiel: b
1. __(1)__ kann das Archiv die Briefe vorerst nur im Lesesaal zugänglich machen.
a) Andernfalls
b) Dennoch
c) Folglich
d) Währenddessen
2. __(2)__ lassen sich viele Arbeitsabläufe der Bühne erstaunlich genau rekonstruieren.
a) Trotzdem
b) Deshalb
c) Seitdem
d) Ebenso
3. Das Team erschließt die Entstehung einzelner Inszenierungen __(3)__ handschriftlichen Randnotizen in den Regiebüchern.
a) im Gegensatz zu
b) parallel zu
c) unabhängig von
d) anhand von
4. Besonders empfindliche Blätter werden __(4)__ eigens angefertigten Stützen fotografiert.
a) im Anschluss an
b) unter Verwendung von
c) in Abhängigkeit von
d) als Ergänzung zu
5. Dabei __(5)__ das Team besonderen Wert auf eine nachvollziehbare Dokumentation der ursprünglichen Reihenfolge.
a) stellt
b) setzt
c) legt
d) nimmt
6. Zu jedem Konvolut entsteht eine Beschreibung, __(6)__ auch die Herkunft der Unterlagen hervorgeht.
a) aus der
b) aus denen
c) die
d) deren
7. Die digitale Erschließung soll den Zugang erleichtern, ohne den Eindruck zu __(7)__ , sämtliche Zusammenhänge seien bereits geklärt.
a) erheben
b) leisten
c) erteilen
d) erwecken
8. Ob weitere private Sammlungen hinzukommen, steht derzeit noch __(8)__ den Sternen.
a) unter
b) in
c) zwischen
d) an
Teil 2
Sie lesen im Internet einen Artikel über die Planung einer Untersuchung zu Straßennamen. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Was ein vertrauter Name bedeutet
In Lindenhafen wird darüber beraten, einige Straßen anders zu benennen. Während die Verwaltung historische Erläuterungen zu den bisherigen Bezeichnungen vorbereitet, entsteht ein Konzept für eine begleitende Untersuchung. Deren Ausgangspunkt ist eine alltägliche Beobachtung: Wer eine Adresse nennt, bezeichnet damit möglicherweise mehr als einen Punkt auf dem Stadtplan. Mit einem Straßennamen können sich Erinnerungen an den ersten Arbeitsplatz, vertraute Wege oder Begegnungen verbinden. Die geplante Untersuchung soll der Frage nachgehen, welche Rolle solche vertrauten Bezeichnungen dabei spielen, dass Menschen sich einem Ort verbunden fühlen. Ergebnisse liegen noch nicht vor; zunächst wird das Vorgehen ausgearbeitet. Für die erste Gesprächsrunde sollen deshalb noch keine konkreten neuen Namen zur Auswahl stehen. Die Interviews sind für eine Phase vorgesehen, in der über Gründe und Folgen einer Umbenennung gesprochen werden kann, ohne bereits einen bestimmten Vorschlag verteidigen oder ablehnen zu müssen. Sobald Namen öffentlich zirkulieren, könnten sich die Gespräche rasch um einzelne Personen oder Begriffe drehen. Das frühe Zeitfenster soll es ermöglichen, zunächst zu erfahren, was den Beteiligten grundsätzlich an vertrauten Bezeichnungen liegt und welche Veränderungen sie sich vorstellen können. Bei der Auswahl der Gesprächspartner soll die Wohndauer berücksichtigt werden. Vorgesehen sind sowohl Menschen, die erst seit Kurzem in Lindenhafen leben, als auch solche, deren Alltag seit Jahrzehnten mit der Gemeinde verbunden ist. Neu Zugezogene bringen eigene Erfahrungen mit: Vielleicht war ein ungewöhnlicher Name der erste Anlass, sich mit der Geschichte ihres neuen Wohnorts zu beschäftigen. Andere haben eine Straße zunächst über die Menschen kennengelernt, die dort wohnen. Solche Zugänge sollen neben den Erinnerungen langjähriger Bewohner betrachtet werden. Interessant ist gerade, worin sich ihre Beziehungen zu den örtlichen Bezeichnungen ähneln und unterscheiden. Ein Teil der Interviews soll unterwegs stattfinden. Die Teilnehmenden würden dafür einen Weg vorschlagen, an dem für sie bedeutsame Orte liegen. Vor einem ehemaligen Laden könnte beispielsweise eine Geschichte auftauchen, die am Besprechungstisch unerwähnt geblieben wäre. Das Gehen soll also nicht bloß für eine angenehmere Gesprächsatmosphäre sorgen. Es soll Erinnerungen dort ansprechen, wo sie mit Gebäuden, Abzweigungen oder bestimmten Blickrichtungen verbunden sind. Dabei wäre festzuhalten, an welcher Stelle eine Erzählung entsteht und welchen Bezug die Person selbst zum jeweiligen Namen herstellt. Wer nicht an einem Spaziergang teilnehmen kann, soll anhand eines Stadtplans über ausgewählte Orte sprechen können. Zusätzlich sieht das Konzept vor, schriftliche Einwände gegen die Umbenennung auszuwerten. Sie können genauer erkennen lassen, welche Schwierigkeiten Menschen erwarten und wie sie ihre Bedenken begründen. Bei ihrer Einordnung ist allerdings Zurückhaltung erforderlich: Ein Schreiben einzureichen setzt Zeit, Interesse und die Bereitschaft voraus, sich öffentlich einzubringen. Manche Betroffene äußern sich auf diesem Weg, andere nicht. Auch zahlreiche Briefe mit ähnlichem Inhalt erlauben daher keinen Schluss darauf, welcher Anteil der Bevölkerung diese Haltung teilt. Für die Untersuchung zählt, welche Anliegen darin nachvollziehbar werden; eine Häufigkeit in den eingegangenen Schreiben wäre keine Verteilung der Meinungen in ganz Lindenhafen. Eine weitere Gesprächsrunde soll beginnen, sobald die möglichen Ersatznamen samt ihren Erläuterungen veröffentlicht sind. Zu diesem Zeitpunkt soll der Gemeinderat seine abschließende Entscheidung noch nicht getroffen haben. Die Teilnehmenden könnten dann darlegen, wie sie die Vorschläge vor dem Hintergrund ihrer zuvor beschriebenen Erfahrungen beurteilen. Dafür sollen möglichst dieselben Personen erneut angesprochen werden. So ließe sich nachvollziehen, wie allgemeine Überlegungen auf eine konkrete Auswahl treffen, ohne unterschiedliche Gesprächsgruppen vorschnell miteinander gleichzusetzen. Am Ende ist ein Bericht vorgesehen, der verschiedene Anliegen mit ihren jeweiligen Begründungen zusammenführt. Er könnte etwa zeigen, weshalb dieselbe Bezeichnung für eine Person Vertrautheit ausdrückt und für eine andere eine schwierige Erinnerung wachhält. Für die Beratung im Gemeinderat würde damit sichtbar, was bei einer Entscheidung jeweils berücksichtigt werden muss und wo Interessen miteinander in Spannung stehen. Welche Anliegen politisch welches Gewicht erhalten, bleibt Gegenstand der Beratung. Ob Straßen umbenannt werden und welche Bezeichnungen sie gegebenenfalls erhalten, entscheidet weiterhin der Gemeinderat.
9. Welchen Zweck soll die geplante Untersuchung in Lindenhafen erfüllen?
a) Sie soll ermitteln, welche historischen Persönlichkeiten für neue Straßennamen geeignet sind.
b) Sie soll klären, welche Bedeutung vertraute Straßennamen für die örtliche Zugehörigkeit haben.
c) Sie soll feststellen, welche Straßennamen im Alltag besonders häufig verwechselt werden.
10. Warum soll die Untersuchung vor der Veröffentlichung konkreter Namensvorschläge beginnen?
a) Damit grundlegende Einstellungen zunächst ohne Bindung an einzelne Vorschläge erfasst werden können.
b) Damit die Ergebnisse noch in die Auswahl historischer Persönlichkeiten einfließen können.
c) Damit vorhandenes Wissen zur örtlichen Namensgeschichte vor dem Einfluss öffentlicher Erläuterungen erfasst werden kann.
11. Wie sollen Personen einbezogen werden, die erst kürzlich nach Lindenhafen gezogen sind?
a) Ihre Antworten sollen vor allem dazu dienen, missverständliche Fragen zu überarbeiten.
b) Sie sollen stellvertretend für Menschen ohne persönliche Beziehung zu Straßennamen befragt werden.
c) Ihre Erfahrungen sollen denen langjähriger Bewohnerinnen und Bewohner gegenübergestellt werden.
12. Was soll durch die Gespräche beim gemeinsamen Gehen erfasst werden?
a) Wie sicher sich die Befragten ohne Straßenschilder orientieren.
b) Welche persönlichen Erinnerungen an konkreten Orten zur Sprache kommen.
c) Welche Wege die Befragten wegen unklarer Straßenbezeichnungen vermeiden.
13. Welche Einschränkung ist bei der Auswertung schriftlicher Einwände vorgesehen?
a) Aus ihnen soll nicht abgeleitet werden, wie verbreitet eine Position in der gesamten Bevölkerung ist.
b) Sie sollen nur berücksichtigt werden, wenn sie einen eigenen Namensvorschlag enthalten.
c) Sie sollen erst ausgewertet werden, nachdem ihre Verfasserinnen und Verfasser persönlich befragt wurden.
14. Unter welcher Voraussetzung soll die zweite Gesprächsrunde stattfinden?
a) Wenn sich der Stadtrat bereits auf die neuen Namen geeinigt hat.
b) Wenn die Mehrheit der zuerst Befragten einer Umbenennung zustimmt.
c) Wenn konkrete Vorschläge samt Erläuterungen öffentlich vorliegen.
15. Welche zentrale Aufgabe ist dem abschließenden Bericht zugedacht?
a) Er soll Unterschiede zwischen Bewohnergruppen als Grundlage für gezielte Informationsangebote herausarbeiten.
b) Er soll unterschiedliche Anliegen für die anschließende politische Abwägung nachvollziehbar machen.
c) Er soll aus den Gesprächen Kriterien zur Bewertung künftiger Namensvorschläge ableiten.
Teil 3
Sie lesen in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift einen Kommentar über den Umgang mit Lichtkunst in öffentlichen Gebäuden. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht. Beispiel 0: Dabei geht es um mehr als die Auswahl neuer Wandfarben.
Wenn beim Umbau das Licht ausgeht
Stellen wir uns ein öffentliches Bildungszentrum vor, dessen Eingangshalle renoviert werden soll. Zwischen neuen Raumplänen und Materiallisten steht auch die Frage, was mit einer alten Lichtinstallation geschieht. __(0)__ Denn ein Umbau verändert nicht nur Oberflächen, sondern kann darüber entscheiden, welche künstlerischen Spuren im Alltag einer Einrichtung sichtbar bleiben. Gerade deshalb verdient diese scheinbar nebensächliche Position auf der Planungsliste Aufmerksamkeit. Für die Menschen, die dort seit Jahren Kurse besuchen, ist das leuchtende Geflecht über der Treppe ein vertrauter Orientierungspunkt. Das neu beauftragte Sanierungsteam begegnet ihm dagegen zunächst im Rahmen einer Bestandsaufnahme technischer Einbauten. __(16)__ Je nach Zuordnung landet die Installation auf einer Liste schützenswerter Bestandteile oder bei den Gegenständen, die vor Baubeginn entfernt werden sollen. Eine solche administrative Einordnung kann ihre Zukunft prägen, bevor überhaupt jemand ihren künstlerischen Zusammenhang geprüft hat. Lichtkunst bringt dabei eine besondere Schwierigkeit mit sich. Ihre sichtbare Gestalt ist auf Stromversorgung, Steuerungen und Leuchtmittel angewiesen, deren Lebensdauer begrenzt ist. __(17)__ Zunächst wäre zu untersuchen, welches einzelne Teil ausgefallen ist und ob es fachgerecht ersetzt werden kann. Die Frage nach dem Zustand eines Bauteils sollte dabei von der Bewertung der gesamten Installation unterschieden werden. Sonst wird aus einem Wartungsproblem allzu schnell eine Entscheidung zur Entsorgung. Nehmen wir an, die technische Prüfung ergibt, dass passende Ersatzgeräte verfügbar sind und die Anlage damit wieder betrieben werden könnte. __(18)__ Würde eine andere Lichtqualität die Atmosphäre verändern? Bliebe der ursprüngliche Rhythmus erhalten, wenn eine neue Steuerung eingesetzt würde? Und wie empfindlich reagiert die Komposition auf veränderte Proportionen? Solche Fragen lassen sich nicht allein durch den Nachweis beantworten, dass wieder Strom fließt. Hier sind künstlerische Vorgaben und die Kenntnis der Entstehungsgeschichte gefragt. Vor einem möglichen Abbau sollten außerdem Fotografien aus mehreren Blickwinkeln angefertigt werden. __(19)__ Wer sich durch die Halle bewegt, sieht andere Überlagerungen als jemand, der auf der Treppe stehen bleibt. Nähe und Entfernung können ebenso zur Wirkung beitragen wie der Wechsel zwischen Tageslicht und künstlicher Beleuchtung. Eine Dokumentation ist wertvoll, sollte aber nicht mit dem Erlebnis gleichgesetzt werden, das sie dokumentiert. Sie kann eine spätere Auseinandersetzung unterstützen, ohne die Begegnung vor Ort vollständig zu ersetzen. Nun mag sich herausstellen, dass viele Nutzerinnen und Nutzer die Installation bislang lediglich als Beleuchtung wahrgenommen haben. Über ihre Entstehung oder ihren Anspruch als Kunstwerk wissen sie kaum etwas. __(20)__ Eine verständliche Erläuterung im Eingangsbereich und eine öffentliche Betrachtung am Abend könnten ihnen zunächst Gelegenheit geben, genauer hinzusehen. Erst auf dieser Grundlage hätte ein Gespräch über die Zukunft des Werks eine faire Ausgangsbasis. Zustimmung wäre damit nicht garantiert, eine begründete Auseinandersetzung jedoch erleichtert. Angenommen, der Wiedereinbau ist schließlich vereinbart, während der Bauarbeiten muss die Installation jedoch ausgelagert werden. __(21)__ Die beschrifteten Einzelteile müssen so verzeichnet sein, dass das später mit dem Aufbau beauftragte Team sie wiederfinden und bei Bedarf prüfen kann. Werden Kisten mehrfach weitergereicht, ohne ihren Inhalt festzuhalten, hilft auch die beste Absicht wenig. Zur Erhaltung gehört deshalb unspektakuläre organisatorische Sorgfalt. Bei neuen Aufträgen sollte man darüber hinaus einen Plan für regelmäßige Kontrollen, benötigte Ersatzteile und die dauerhafte Finanzierung der Pflege ausarbeiten. __(22)__ Solange über die Ausführung verhandelt wird, können die Beteiligten diese Aufgaben in der Vereinbarung zuordnen. Dann gehört die spätere Betreuung von Anfang an zum Vorhaben. Für bestehende Werke bleibt entscheidend, ihre wesentlichen künstlerischen Merkmale gemeinsam zu bestimmen und jede Anpassung daran zu messen. Voraussetzung ist, dass eine vorgeschlagene Anpassung diese Merkmale wahrt. __(23)__ Eine sorgfältig begründete technische Erneuerung kann das Werk dann weiterhin erfahrbar halten. Verantwortlich wäre ein Umgang, der seine Entscheidungen offenlegt und das künstlerisch Wesentliche durch die Veränderung hindurch bewahrt.
Beispiel
0. Dabei geht es um mehr als die Auswahl neuer Wandfarben.
16. Lücke 16
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
17. Lücke 17
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
18. Lücke 18
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
19. Lücke 19
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
20. Lücke 20
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
21. Lücke 21
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
22. Lücke 22
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
23. Lücke 23
a) Ein solcher Plan muss deshalb bereits bei der Auftragsvergabe vereinbart werden.
b) Damit wäre allerdings noch nicht entschieden, welche Veränderungen das Werk verträgt.
c) Für diese Übergangszeit braucht es einen benannten Aufbewahrungsort und eine verantwortliche Stelle.
d) Die bloße Unkenntnis über ein Werk ist jedoch noch kein Urteil über seinen Wert.
e) So ließe sich die Entscheidung über den Verbleib auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
f) Gerade diese Abhängigkeit macht einen defekten Bestandteil noch nicht zum Beleg für das Ende des ganzen Werks.
g) Diese Aufnahmen halten das Erscheinungsbild fest, nicht aber die räumliche Erfahrung.
h) Wie hoch diese laufenden Kosten tatsächlich ausfallen, lässt sich allerdings erst nach der Wiedereröffnung feststellen.
i) Was für die einen fest zum Gebäude gehört, erscheint den anderen dann als entbehrliche Ausstattung.
j) Erhalten bedeutet unter dieser Voraussetzung also nicht, jede Veränderung auszuschließen.
Teil 4
Sie lesen in einer Fachzeitschrift Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Zugangsregeln für digitale Arbeitsräume. Wählen Sie bei jeder Aussage: Wer äußert das? Zwei Aussagen passen nicht. Markieren Sie in diesem Fall 0. Beispiel 0: Bereits bei der Entwicklung sollten unterschiedliche körperliche Voraussetzungen berücksichtigt werden. Lösung: b.
a · Miriam Seidel, Arbeitspsychologin
Wer mitten in einer Aufgabe eine zusätzliche Bestätigung abgeben soll, erlebt zunächst eine Unterbrechung. Ob daraus Ärger entsteht, hängt auch davon ab, was die Anwendung in diesem Augenblick erklärt. Eine knappe Meldung, die den konkreten Anlass nennt, etwa die erstmalige Nutzung eines anderen Arbeitsplatzes, kann aus einem scheinbar willkürlichen Hindernis einen nachvollziehbaren Schritt machen. Dann fällt es Beschäftigten leichter, ihn mitzutragen. Eine allgemeine Erläuterung im Handbuch erreicht sie in dieser Situation womöglich gar nicht. Mich interessiert deshalb, an welchen Stellen Menschen nachfragen. Wenn eine Serviceabteilung dieselbe Frage immer wieder beantworten muss, lohnt sich ein Blick auf die betreffende Bildschirmfolge. Möglicherweise bleibt dort offen, welche Handlung erwartet wird oder ob sie erfolgreich war. Solche Rückmeldungen können Anhaltspunkte für eine Überarbeitung liefern. Sie vorschnell als mangelnde Aufmerksamkeit abzutun, verschenkt eine Gelegenheit, das Verfahren verständlicher zu gestalten. Hilfreich wären kurze Gespräche unmittelbar nach der Nutzung, solange sich die Beteiligten noch an den fraglichen Moment erinnern. Dabei sollte Raum für eine genaue Beschreibung bleiben, statt lediglich Zufriedenheit abzufragen.
b · Jonas Feld, Forscher zur Mensch-Computer-Interaktion
Ein Zugang lässt sich auf einem vollständig eingerichteten Arbeitsplatz leicht vorführen. Für seine Eignung im Arbeitsalltag ist jedoch auch entscheidend, was außerhalb dieser günstigen Ausgangslage geschieht. Stellen wir uns vor, das normalerweise zur Bestätigung verwendete Telefon fällt unmittelbar vor einer gemeinsamen Besprechung aus. Kann die betroffene Person die benötigten Unterlagen auf einem vorgesehenen Ersatzweg erreichen, und ist dieser Weg praktisch durchführbar? Solche Situationen gehören für mich zur Beurteilung eines Verfahrens. Sonst bleibt unklar, ob ein einzelner Gerätedefekt gleich die weitere Arbeit verhindert. Bei einer praktischen Erprobung sollte deshalb der gesamte Ablauf bis zur Wiederaufnahme der Aufgabe betrachtet werden. Dazu gehören erreichbare Ansprechstellen und die Zeit, in der sie Unterstützung leisten können. Eine bloß auf dem Papier vorhandene Wiederherstellung hilft während eines Abendtermins wenig. Außerdem sollten unterschiedliche körperliche Voraussetzungen bereits die Entwicklung prägen. Eine Bestätigung, die ausschließlich eine präzise Fingerbewegung verlangt, kann für manche Menschen eine unnötige Hürde darstellen. Alternative Bedienweisen gehören für mich in den ursprünglichen Entwurf. Nachträgliche Einzelanpassungen machen die Nutzung unnötig aufwendig.
c · Daria Winter, Organisationsforscherin
Digitale Berechtigungen können eine berufliche Vergangenheit abbilden, die mit der heutigen Tätigkeit wenig zu tun hat. Wer aus der Personalplanung in ein anderes Aufgabenfeld wechselt, benötigt nicht selbstverständlich weiterhin Einblick in die früheren Unterlagen. Bei jedem solchen Wechsel sollte daher für jeden Zugang, der bestehen bleiben soll, erneut ein aktueller Arbeitszweck angegeben werden. Das verhindert, dass sich Berechtigungen allein durch aufeinanderfolgende Tätigkeiten ansammeln. Auch bei zeitlich begrenzten Projektaufgaben sollte von Beginn an festgehalten werden, wann die Mitarbeit endet. Daneben stellt sich die Frage, wer den Bedarf fachlich beurteilen kann. Die Personen, die für die betreffende Arbeit einstehen, wissen, welche Informationen für deren Erledigung gebraucht werden. Ihr Urteil muss deshalb in die Festlegung der Berechtigungen eingehen. Die technische Abteilung kann diese Festlegung anschließend in den Anwendungen umsetzen. Dafür braucht sie eine eindeutige Beschreibung des benötigten Umfangs. Bleibt die fachliche Zuständigkeit offen, muss sie Fragen entscheiden, für die ihr der Einblick in die Arbeitsabläufe fehlt. Eine klare Zuordnung erleichtert außerdem spätere Rückfragen zu einer einzelnen Freigabe.
Beispiel
0. Bereits bei der Entwicklung sollten unterschiedliche körperliche Voraussetzungen berücksichtigt werden.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
Lösung zum Beispiel: b
24. Beim Wechsel einer Aufgabe sollten bisherige Zugangsrechte erneut begründet werden müssen.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
25. Zusätzliche Zugangsschritte werden eher akzeptiert, wenn ihr Anlass im jeweiligen Moment verständlich ist.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
26. Ein Zugangsverfahren sollte auch danach beurteilt werden, ob die Arbeit bei einem Geräteausfall weitergehen kann.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
27. Häufige Rückfragen zum Zugang können auf Mängel des Verfahrens hinweisen.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
28. Externe Projektkräfte sollten während gemeinsamer Projekte dieselben Zugangsrechte wie fest angestellte Teammitglieder erhalten.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
29. Über fachlich erforderliche Zugänge sollten die für die jeweilige Arbeit Verantwortlichen mitentscheiden.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen
30. Vor der Einführung neuer Zugangsregeln sollte die Belegschaft zwischen mehreren technischen Lösungen abstimmen können.
a) Miriam Seidel
b) Jonas Feld
c) Daria Winter
0) Keine der Personen