
Paper 2
Goethe C1 · Reading
DenkSpuren: Geschichte aus mehreren Blickwinkeln
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
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Lesen Teil 1
Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über ein Unternehmen, das Bildungsreisen zu europäischen Reformbewegungen anbietet. Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung.
DenkSpuren: Geschichte aus mehreren Blickwinkeln
Wer auf einer Städtereise mehr als Gebäude und Jahreszahlen kennenlernen möchte, findet beim jungen Reiseunternehmen DenkSpuren ein ungewöhnliches Angebot. Das Grazer Unternehmen organisiert Bildungsreisen zu europäischen Reformbewegungen. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten, deren Ideen Bildung, Landwirtschaft, Architektur oder gesellschaftliches Zusammenleben bis heute beeinflussen. Die historischen Hintergründe werden __(1)__ eigens zusammengestellter Archivkopien veranschaulicht. Briefe, Programmhefte und alte Zeitungsseiten sollen zeigen, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen neue Vorstellungen entstanden. Auch kritische Einwände gegen die vorgestellten Ideen werden dabei __(2)__ Betracht gezogen. Die Reiseleitung erzählt deshalb keine geradlinige Erfolgsgeschichte, sondern fragt, warum manche Ansätze begeisterten und andere schon von Zeitgenossen entschieden abgelehnt wurden. Vor Reisebeginn können die Gäste Themen nennen, die sie besonders interessieren. Die Inhalte richten sich nach den Fragen der Gruppe, nicht __(3)__. Ein festes Grundgerüst sichert zwar die fachliche Qualität, doch für Diskussionen und spontane Abstecher bleibt ausreichend Raum. Das Unternehmen stellt bewunderte Leistungen bewusst neben zeitgenössische Kritik. __(4)__ entsteht kein geschlossenes Heldenbild, sondern ein vielschichtiges Porträt. Gerade diese Offenheit ist nicht für alle selbstverständlich. Manche Besucherinnen und Besucher wünschen sich eindeutige Antworten und eine abschließende Bewertung. __(5)__ lässt das Konzept widersprüchliche Deutungen nebeneinanderstehen. Nach Ansicht der Reiseleitung wird Geschichte erst dann interessant, wenn Unsicherheiten sichtbar bleiben und die Gruppe eigene Schlüsse ziehen kann. Anfangs bot DenkSpuren ausschließlich Reisen in Graz an. __(6)__ gehören sechs weitere Städte zum Programm. Dort beschäftigen sich die Gruppen beispielsweise mit sozialen Wohnprojekten, alternativen Schulkonzepten oder frühen Umweltbewegungen. Die Teilnehmenden prüfen widersprüchliche Darstellungen __(7)__ eines digitalen Quellenhefts. Ergänzt wird das Material durch Gespräche mit lokalen Fachleuten und Besuche an historischen Schauplätzen. Die Veranstalter kooperieren mit Archiven und Museen, __(8)__ sie thematische Rundgänge entwickeln. Für das kommende Jahr sind außerdem mehrtägige Angebote geplant, bei denen ein Thema über Stadtgrenzen hinweg verfolgt wird. DenkSpuren richtet sich damit an Erwachsene, die auf Reisen nicht nur etwas sehen, sondern historische Urteile kritisch überprüfen möchten.
Beispiel
0. Das Unternehmen lädt seine Gäste __(0)__ ein, historische Urteile selbst zu überprüfen.
a) dafür
b) darum
c) dabei
d) dazu
Lösung zum Beispiel: d
1. Die historischen Hintergründe werden __(1)__ eigens zusammengestellter Archivkopien veranschaulicht.
a) mithilfe
b) zugunsten
c) im Einklang
d) als Folge
2. Auch kritische Einwände gegen die vorgestellten Ideen werden dabei __(2)__ Betracht gezogen.
a) zur
b) bei
c) in
d) unter
3. Die Inhalte richten sich nach den Fragen der Gruppe, nicht __(3)__.
a) umsonst
b) ungefähr
c) vorsichtshalber
d) umgekehrt
4. __(4)__ entsteht kein geschlossenes Heldenbild, sondern ein vielschichtiges Porträt.
a) Dadurch
b) Dennoch
c) Dagegen
d) Inzwischen
5. __(5)__ lässt das Konzept widersprüchliche Deutungen nebeneinanderstehen.
a) Deshalb
b) Dennoch
c) Ebenso
d) Inzwischen
6. __(6)__ gehören sechs weitere Städte zum Programm.
a) Inzwischen
b) Dagegen
c) Trotzdem
d) Andernfalls
7. Die Teilnehmenden prüfen widersprüchliche Darstellungen __(7)__ eines digitalen Quellenhefts.
a) anhand
b) anstelle
c) im Verlauf
d) in Bezug
8. Die Veranstalter kooperieren mit Archiven und Museen, __(8)__ sie thematische Rundgänge entwickeln.
a) deren
b) die
c) für deren
d) mit denen
Lesen Teil 2
Sie lesen im Internet einen Artikel über eine Untersuchung zu Großinsolvenzen in Deutschland. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Wenn große Unternehmen zahlungsunfähig werden
Unternehmensinsolvenzen werden häufig als einzelne wirtschaftliche Misserfolge wahrgenommen. Bei großen Betrieben reichen ihre Folgen jedoch weit über die betroffene Firma hinaus. Eine aktuelle Halbjahresauswertung betrachtet deshalb nicht nur die eröffneten Verfahren, sondern ordnet die Fälle auch nach Wirtschaftszweigen und ihrer möglichen regionalen Tragweite. Damit soll erkennbar werden, wo sich Schwierigkeiten häufen und welche wirtschaftlichen Verbindungen dadurch gefährdet sein könnten. Als Grundlage dienen rechtlich vorgeschriebene Veröffentlichungen zu Insolvenzverfahren, die öffentlich eingesehen werden können. Aus diesen amtlichen Meldungen werden die untersuchten Fälle ermittelt und anschließend den jeweiligen Branchen zugeordnet. Dieses Vorgehen ermöglicht eine einheitliche Erfassung, hat aber Grenzen: Die Mitteilungen beschreiben zunächst den rechtlichen Stand eines Verfahrens. Über die Ursachen der Krise oder die späteren Sanierungschancen sagen sie allein noch wenig aus. Für solche Einschätzungen wären zusätzliche Unternehmensdaten notwendig. Für das erste Halbjahr zeigt die Auswertung, dass sich ein bereits zuvor erkennbarer Aufwärtstrend fortgesetzt hat. Es handelt sich also nicht lediglich um einen einmaligen Ausschlag nach oben. Aus dieser Entwicklung lässt sich dennoch nicht schließen, dass alle Bereiche der Wirtschaft gleichermaßen betroffen wären. Auch im Handel und im Baugewerbe wurden größere Verfahren registriert, die auffälligste Verdichtung findet sich jedoch im wirtschaftlichen Netzwerk rund um den Fahrzeugbau. Zu diesem Netzwerk zählen nicht ausschließlich bekannte Hersteller. Auch größere Zulieferer und spezialisierte Dienstleister gehören dazu. Viele von ihnen produzieren Bauteile oder übernehmen Entwicklungsschritte, die sich nicht kurzfristig durch Angebote anderer Firmen ersetzen lassen. Gerät ein Unternehmen an einer entscheidenden Stelle der Lieferkette in Schwierigkeiten, kann das deshalb weitere Betriebe unter Druck setzen, selbst wenn diese wirtschaftlich bislang stabil waren. Bei der zeitlichen Einordnung mahnen die Verfasserinnen und Verfasser der Analyse allerdings zur Vorsicht. Zwischen dem Beginn wirtschaftlicher Schwierigkeiten, einem Insolvenzantrag und dessen statistisch nutzbarer Veröffentlichung kann Zeit verstreichen. Eine Verschlechterung, die kurz vor dem Ende des Halbjahres einsetzt, ist daher in der aktuellen Auswertung womöglich noch kaum zu erkennen. Sie kann erst in einer späteren Analyse sichtbar werden. Die Untersuchung bildet das Geschehen somit nicht in Echtzeit ab und erlaubt keine tagesaktuelle Diagnose. Entscheidend ist außerdem, was mit einer Großinsolvenz überhaupt gemeint ist. Die Einteilung orientiert sich an der zuletzt öffentlich ausgewiesenen Höhe der jährlichen Erlöse eines Unternehmens. Weder die Zahl der Beschäftigten noch die Summe der im Verfahren angemeldeten Ansprüche entscheidet darüber, ob ein Fall in diese Kategorie fällt. Ein Betrieb mit relativ wenigen hoch spezialisierten Beschäftigten kann nach diesem Maßstab ebenso als großes Unternehmen gelten wie ein personalintensiver Anbieter. Der verwendete Grenzwert beschreibt also die wirtschaftliche Größenordnung, nicht unmittelbar die sozialen Folgen. Für die Häufung in der Automobilwirtschaft nennt der Artikel ein Zusammentreffen zweier Belastungen. Der strukturelle Wandel verlangt umfangreiche Investitionen, etwa in neue Fertigungsverfahren, Produkte und Qualifikationen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage schwach. Unternehmen müssen folglich erhebliche Mittel für ihre Neuorientierung aufbringen, obwohl ihre laufenden Einnahmen unter Druck stehen. Gerade für Zulieferer, die von wenigen Auftraggebern abhängig sind, kann diese Kombination gefährlich werden. Verschärft wird die Lage, wenn Investitionen nicht aufgeschoben werden können, Aufträge aber kurzfristig ausbleiben. Die Insolvenz eines großen Unternehmens endet zudem nicht am Werkstor. Beschäftigte müssen um Arbeitsplätze und Einkommen fürchten. Lieferanten können offene Rechnungen verlieren oder plötzlich einen wichtigen Kunden einbüßen. Für den Standort drohen leer stehende Produktionsflächen, geringere Einnahmen und der Verlust spezialisierter Kenntnisse. Diese Wirkungen können gleichzeitig eintreten und sich gegenseitig verstärken. Trotzdem bedeutet ein Insolvenzantrag nicht zwangsläufig die vollständige Stilllegung: Manche Betriebe werden verkleinert fortgeführt, verkauft oder im Verfahren neu geordnet. Die Analyse versteht sich daher nicht als Vorhersage für einzelne Firmen, sondern als Hinweis auf wirtschaftliche Risikofelder.
9. Welches Material dient dazu, die untersuchten Fälle den Wirtschaftszweigen zuzuordnen?
a) Amtlich zugänglich gemachte Meldungen über Insolvenzverfahren.
b) Geschäftsberichte, aus denen die jährlichen Erlöse der Betriebe hervorgehen.
c) Einschätzungen von Branchenverbänden zu gefährdeten Mitgliedsunternehmen.
10. Wie ordnet der Artikel die Entwicklung im ersten Halbjahr zeitlich ein?
a) Ein schon erkennbarer Anstieg setzte sich weiter fort.
b) Nach einem früheren Höchststand ging die Fallzahl wieder zurück.
c) Erst unmittelbar vor Halbjahresende begann eine neue Aufwärtsbewegung.
11. In welchem Wirtschaftsbereich verdichten sich die großen Verfahren besonders?
a) Bei Unternehmen des stationären Handels.
b) Im Geflecht aus Fahrzeugherstellern, Zulieferern und spezialisierten Dienstleistern.
c) Bei Betrieben des Baugewerbes.
12. Warum kann die Halbjahresauswertung die jüngste Entwicklung nur eingeschränkt abbilden?
a) Zwischen einer wirtschaftlichen Verschlechterung und ihrer statistisch nutzbaren Bekanntmachung kann Zeit vergehen.
b) Einbezogen werden ausschließlich Verfahren, die innerhalb des Halbjahres bereits abgeschlossen wurden.
c) Die wirtschaftliche Größe der Unternehmen wird nur in mehrjährigen Abständen neu bestimmt.
13. Wodurch wird in der Auswertung bestimmt, ob eine Insolvenz als groß gilt?
a) Durch die zuletzt öffentlich ausgewiesene Höhe der Erlöse eines Geschäftsjahres.
b) Durch die Zahl der Arbeitsplätze, die beim Insolvenzantrag gefährdet sind.
c) Durch die Gesamtsumme der von den Gläubigern erhobenen Ansprüche.
14. Welche Belastung der Automobilbranche nennt der Artikel?
a) Hohe Investitionen in den Umbau treffen auf eine schwache Nachfrage.
b) Hohe Energie- und Finanzierungskosten verteuern die laufende Produktion.
c) Lieferengpässe verzögern die Umstellung auf neue Modellreihen.
15. Warum können Großinsolvenzen laut dem Artikel auch über das jeweilige Unternehmen hinaus bedeutsam sein?
a) Weil sie Beschäftigte, Zulieferer und Standorte zugleich treffen können.
b) Weil Banken daraufhin die Finanzierung einer gesamten Branche erschweren können.
c) Weil Kommunen dadurch bereits vor dem Verfahren ihre Steuereinnahmen verlieren können.
Lesen Teil 3
Sie lesen in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift einen Kommentar über das Verhältnis von außeruniversitärer Forschung und Hochschullehre. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht.
Forschung braucht Freiheit – und Verbindung
Außeruniversitäre Forschungsinstitute gelten als Orte, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über Jahre konzentriert an anspruchsvollen Fragen arbeiten können. Sie müssen ihre Projekte nicht am Rhythmus eines Semesters ausrichten und verfügen oft über spezialisierte Teams. Daraus entstand das Ideal einer Forschung, die sich unabhängig von den Zwängen des Hochschulalltags entfaltet. __(0)__ Doch das Bild vollständiger Unabhängigkeit hält einer genaueren Prüfung nicht stand. __(16)__ Schließlich setzen Förderorganisationen Prioritäten, Aufsichtsgremien kontrollieren die Verwendung von Mitteln und politische Entscheidungen bestimmen langfristig die finanziellen Spielräume. Problematisch wird das Modell vor allem dann, wenn wissenschaftliche Freiheit als Entfernung von der Universität verstanden wird. Wechseln führende Forschende dauerhaft an eigenständige Institute, verlieren die Hochschulen wichtige Persönlichkeiten. Studierende haben dann seltener unmittelbaren Kontakt zu den Fragen, die in der aktuellen Forschung gerade erst entstehen. __(17)__ Neue Erkenntnisse aus den Laboren gelangen unter solchen Bedingungen nur verzögert in Seminare und Vorlesungen. Umgekehrt erfahren die Institute weniger darüber, welche Fragen der wissenschaftliche Nachwuchs mitbringt. Verteidigerinnen und Verteidiger der Institute verweisen zu Recht auf teure Spezialgeräte und auf Projekte, die über lange Zeiträume verlässlich finanziert werden müssen. Beides lässt sich im gewöhnlichen Universitätsbetrieb nicht immer ohne Weiteres organisieren. __(18)__ Denn die genannten Vorteile können durchaus mit einer verbindlich geregelten Zusammenarbeit mit Hochschulen kombiniert werden. Eigenständige Budgets verlangen keine wissenschaftliche Abschottung. Ein mögliches Modell sind gemeinsame Berufungen. Dabei leitet eine Forscherin oder ein Forscher eine Abteilung an einem Institut und übernimmt zugleich Lehrveranstaltungen an einer Universität. __(19)__ Damit das gelingt, braucht es allerdings klare Zuständigkeiten und ausdrücklich geschützte Zeit für die Lehre. Andernfalls wird die Vorlesung rasch zu einer zusätzlichen Pflicht, die bei hohem Arbeitsdruck als Erstes gestrichen wird. Warum werden solche Probleme häufig nur vorsichtig angesprochen? Das Modell eigenständiger Institute besitzt historisch ein enormes Ansehen und steht für zahlreiche fachlich anerkannte Leistungen. Seine Einrichtungen haben Forschungsfelder geprägt und internationale Kooperationen ermöglicht. __(20)__ Wer auf strukturelle Schwächen hinweist, gerät deshalb leicht in den Verdacht, die Forschung selbst gering zu schätzen. Diese Reaktion verhindert eine sachliche Prüfung dessen, was unter heutigen Bedingungen verbessert werden könnte. Das zeigt sich auch bei der Bewertung wissenschaftlicher Arbeit. Im Mittelpunkt stehen meist Veröffentlichungen, eingeworbene Drittmittel und die internationale Sichtbarkeit eines Instituts. Diese Größen lassen sich vergleichen und in regelmäßigen Berichten darstellen. __(21)__ Der Beitrag zur Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigt sich oft erst nach Jahren und ist erheblich schwerer zu beziffern. Gerade deshalb darf er nicht als nebensächlich gelten. Aus diesen Einwänden folgt keineswegs, dass eigenständige Institute abgeschafft oder vollständig in Universitäten eingegliedert werden sollten. Ihre organisatorischen Möglichkeiten sind für viele Forschungsvorhaben unverzichtbar. __(22)__ Denkbar sind gemeinsam betriebene Labore, zugängliche Dateninfrastrukturen und regelmäßige Lehrverpflichtungen, die bei der Personalplanung von Anfang an berücksichtigt werden. Auch Promotionsprogramme sollten von beiden Seiten verantwortlich getragen werden. Zu einer solchen Reform gehören schließlich verlässliche Karrierewege für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Junge Forschende dürfen nicht jahrelang zwischen kurzfristigen Verträgen wechseln, während von ihnen zugleich langfristige Projekte und kontinuierliche Lehre erwartet werden. __(23)__ Ein modernes Forschungssystem muss Freiheit und Verbindung gemeinsam organisieren. Es sollte geschützte Räume für konzentrierte Arbeit schaffen, ohne die Wissenschaft von jenen Orten zu lösen, an denen Wissen weitergegeben, geprüft und von einer neuen Generation infrage gestellt wird.
Beispiel
0. Forschungsfreiheit wird häufig mit möglichst großem Abstand zum Hochschulalltag gleichgesetzt.
16. Lücke 16
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
17. Lücke 17
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
18. Lücke 18
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
19. Lücke 19
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
20. Lücke 20
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
21. Lücke 21
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
22. Lücke 22
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
23. Lücke 23
a) Was dabei leicht aus dem Blick gerät, ist der Nutzen für die akademische Lehre.
b) Damit wird aus organisatorischer Freiheit schnell eine Trennung von Forschung und Lehre.
c) Andere sehen gerade in der räumlichen Nähe den entscheidenden Vorteil.
d) Solche Doppelrollen können beide institutionellen Welten miteinander verbinden.
e) Nur dann wird institutionelle Freiheit nicht mit persönlicher Unsicherheit bezahlt.
f) Denn völlige Unabhängigkeit gibt es auch dort nicht.
g) Daher sollten Universitäten an Förderentscheidungen stärker beteiligt werden.
h) Gerade dieser Erfolg erschwert eine nüchterne Debatte über seine Grenzen.
i) Dieses Argument ist überzeugend, greift aber zu kurz.
j) Gefragt ist vielmehr eine durchlässigere Arbeitsteilung.
Lesen Teil 4
Sie lesen in einer Fachzeitschrift Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über pflanzliche Grillgerichte und gemeinsames Essen. Wählen Sie bei jeder Aussage: Wer äußert das? Zwei Aussagen passen nicht. Markieren Sie in diesem Fall 0.
a Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
Beim Grillen von Gemüse entscheidet nicht allein die Temperatur über Geschmack und Konsistenz. Auf einer feuchten Oberfläche muss zunächst Wasser verdampfen, bevor eine kräftige Bräunung einsetzen kann. Wer ausgeprägte Röstaromen erzielen möchte, sollte das Gemüse daher nach dem Waschen sorgfältig trocknen und Marinaden sparsam einsetzen. Öl kann die Wärmeübertragung unterstützen; zu viel wässrige Flüssigkeit wirkt dagegen eher wie Dampf. Problematisch sind die beliebten Spieße, wenn Gemüsearten mit sehr unterschiedlichen Garzeiten dicht nebeneinanderstecken. Eine feste Schalotte benötigt länger als eine dünne Zucchinischeibe, während kleine Tomaten rasch aufplatzen. Werden die Zutaten getrennt gegrillt, lässt sich ihr jeweiliger Garpunkt wesentlich genauer kontrollieren. Anschließend kann man sie auf einer Platte oder in einem lauwarmen Salat zusammenführen. Das wirkt vielleicht weniger dekorativ als ein bunter Spieß, liefert aber meist das überzeugendere Ergebnis. Säure, Kräuter und geröstete Kerne sollten teilweise erst zum Schluss hinzukommen, damit ihre Aromen erkennbar bleiben.
b Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
Ein Grillabend ist mehr als eine Methode der Essenszubereitung. Wer bringt etwas mit, wer bedient den Grill und wem wird zuerst angeboten? In solchen kleinen Handlungen werden Gastfreundschaft und soziale Zugehörigkeit ausgehandelt. Auch die Entscheidung darüber, was überhaupt als vollwertiges Grillgericht gilt, ist kulturell geprägt. Das zeigt sich besonders beim Umgang mit vegetarischen Speisen. Werden gegrillte Pilze oder gefüllte Auberginen bloß als Ersatz für ein vermeintlich eigentliches Fleischgericht angekündigt, erscheinen sie von Anfang an als zweite Wahl. Ihre Akzeptanz steigt, wenn Gastgeberinnen und Gastgeber sie als eigenständige, sorgfältig komponierte Speisen präsentieren. Dann richtet sich das Gespräch eher auf Geschmack, Zubereitung und gemeinsames Probieren als auf einen Vergleich mit Fleisch. Solche Veränderungen gelingen nicht durch Belehrung. Gemeinsame Mahlzeiten leben davon, dass verschiedene Gewohnheiten Platz finden und niemand seine Entscheidung rechtfertigen muss. Gerade deshalb können neue Gerichte vertraute Rituale erweitern, ohne den geselligen Charakter des Grillens infrage zu stellen.
c Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
Pflanzliche Grillgerichte werden häufig pauschal als umweltfreundlich bezeichnet. Für eine belastbare Bewertung reicht der Blick auf die Zutat allein jedoch nicht. Sowohl die Bedingungen des Anbaus als auch die anschließende Lagerung beeinflussen die Umweltbilanz. Ein saisonales Produkt kann unter vergleichsweise geringem Energieeinsatz wachsen, während lange Kühlung oder ein beheiztes Lager zusätzliche Ressourcen beanspruchen. Deshalb sollte eine Bewertung den gesamten Weg vom Betrieb bis zur Küche betrachten. Dabei gibt es keine einfache Regel, die für jedes Gemüse und jede Jahreszeit gilt. Herkunftsangaben sind nützlich, erklären aber noch nicht, wie produziert, gelagert oder verarbeitet wurde. Auch Verluste spielen eine Rolle: Gemüse, das im Handel oder im Haushalt verdirbt, hat Ressourcen beansprucht, ohne gegessen zu werden. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es kaum möglich, jede Einzelheit zu berechnen. Sinnvoll sind dennoch einige robuste Entscheidungen: saisonale Angebote beachten, realistische Mengen kaufen und Reste weiterverwenden. So wird die ökologische Bewertung nicht auf ein einziges Merkmal verkürzt.
Beispiel
0. Beim Grillen sind neben den Zutaten auch gesellschaftliche Gewohnheiten von Bedeutung.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
Lösung zum Beispiel: b
24. Gemeinsame Grillplätze können Nutzungskonflikte in Wohnanlagen entschärfen.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
25. Beim gemeinsamen Grillen werden soziale Zugehörigkeit und Gastfreundschaft ausgehandelt.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
26. Eine trockene Gemüseoberfläche begünstigt die Entstehung von Röstaromen.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
27. Für die Umweltbilanz pflanzlicher Grillgerichte ist neben dem Anbau auch die Lagerung bedeutsam.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
28. Bei bestimmten Produkten können kurze Transportwege die Umweltbilanz stärker beeinflussen als eine kurze Lagerung.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
29. Vegetarische Grillgerichte werden eher akzeptiert, wenn sie als eigenständige Speisen statt als Ersatz präsentiert werden.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand
30. Getrennt gegarte Zutaten lassen sich genauer auf ihren jeweiligen Garpunkt abstimmen.
a) Dr. Miriam Keller, Lebensmittelchemikerin
b) Prof. Jonas Reuter, Ernährungssoziologe
c) Dr. Aylin Demir, Agrarökonomin
0) Niemand