
Paper 8
Goethe C1 · Reading
Verbunden ist noch nicht verstanden
Exam material is in German.
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Lesen Teil 1
Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über die Vermittlung von Telefongeschichte in einer Ausstellung. Wählen Sie für jede Lücke die richtige Lösung.
Verbunden ist noch nicht verstanden
Ein Telefon im Schaukasten verrät wenig __(0)__, welchen Platz Gespräche im Leben ihrer Beteiligten einnehmen. Eine neue Ausstellung nähert sich der Telefongeschichte deshalb über Situationen: Jemand wartet auf eine Nachricht, unterbricht eine Arbeit oder sucht nach Worten für einen unangenehmen Anruf. In dieser Ausstellung erklärt der gesellschaftliche Alltag die Auswahl der Geräte, nicht __(1)__. Das Gestaltungsteam setzt sich __(2)__ der Frage auseinander, wie aus einer technischen Möglichkeit eine alltägliche Gewohnheit wird. Besucher können zunächst zwei Arbeitsplätze betrachten, zwischen denen Nachrichten ausgetauscht werden sollen. Die räumliche Entfernung ist gering, doch beide Personen haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was dringend ist. Eine nachgestellte Gesprächssituation soll die Aufmerksamkeit auf jene Verständigungsprobleme __(3)__, die in einer bloßen Geräteschau unsichtbar bleiben. Im Mittelpunkt stehen Gesprächsregeln, __(4)__ sich die Beteiligten in den nachgestellten Szenen erst verständigen müssen. Wer beginnt, wer beendet das Gespräch, und woran erkennt man, ob eine Pause Nachdenken oder Zustimmung bedeutet? Solche Fragen begleiten die technischen Erläuterungen. Die schwer vorstellbare Vermittlung eines Gesprächs wird __(5)__ eines vereinfachten Schaltmodells anschaulich gemacht. An diesem Modell können kleine Gruppen selbst Verbindungen herstellen und dabei verfolgen, welche einzelnen Schritte erforderlich sind. Dabei bleibt genügend Zeit, um einen misslungenen Versuch gemeinsam zu besprechen und erneut zu beginnen. Auch bei einer störungsfreien Leitung können deutlich hörbare Worte missverstanden werden, etwa wenn eine höfliche Andeutung als verbindliche Zusage ankommt. __(6)__ verzichtet das Team darauf, einen erfolgreichen Verbindungsaufbau mit einem gelungenen Gespräch gleichzusetzen. Eine weitere Station handelt vom Klingeln während des Essens und von der Frage, wann ein Rückruf erwartet wird. Damit trägt die Ausstellung dem Umstand __(7)__, dass Erreichbarkeit auch neue Erwartungen an die Angesprochenen schafft. Den Abschluss bildet kein technischer Ausblick, sondern eine Einladung zum Vergleich mit dem eigenen Alltag. Am Ausgang liegt ein Gesprächsbuch, in __(8)__ Randspalten Besucherinnen und Besucher eigene Erfahrungen ergänzen können. Die Einträge werden bei späteren Rundgängen aufgegriffen. So bleibt die Ausstellung offen für Situationen, die sich mit keinem Gerät allein erklären lassen.
Beispiel
0. Ein Telefon im Schaukasten verrät wenig __(0)__, welchen Platz Gespräche im Leben ihrer Beteiligten einnehmen.
a) darüber
b) dafür
c) damit
d) hierzu
Lösung zum Beispiel: a
1. In dieser Ausstellung erklärt der gesellschaftliche Alltag die Auswahl der Geräte, nicht __(1)__.
a) zwangsläufig
b) durchgehend
c) umgekehrt
d) ausschließlich
2. Das Gestaltungsteam setzt sich __(2)__ der Frage auseinander, wie aus einer technischen Möglichkeit eine alltägliche Gewohnheit wird.
a) mit
b) an
c) bei
d) von
3. Eine nachgestellte Gesprächssituation soll die Aufmerksamkeit auf jene Verständigungsprobleme __(3)__, die in einer bloßen Geräteschau unsichtbar bleiben.
a) vermitteln
b) verfolgen
c) erschließen
d) lenken
4. Im Mittelpunkt stehen Gesprächsregeln, __(4)__ sich die Beteiligten in den nachgestellten Szenen erst verständigen müssen.
a) denen
b) auf die
c) deren
d) mit denen
5. Die schwer vorstellbare Vermittlung eines Gesprächs wird __(5)__ eines vereinfachten Schaltmodells anschaulich gemacht.
a) ungeachtet
b) zugunsten
c) mithilfe
d) angesichts
6. __(6)__ verzichtet das Team darauf, einen erfolgreichen Verbindungsaufbau mit einem gelungenen Gespräch gleichzusetzen.
a) Dennoch
b) Inzwischen
c) Andernfalls
d) Folglich
7. Damit trägt die Ausstellung dem Umstand __(7)__, dass Erreichbarkeit auch neue Erwartungen an die Angesprochenen schafft.
a) Rechnung
b) Beachtung
c) Bedeutung
d) Geltung
8. Am Ausgang liegt ein Gesprächsbuch, in __(8)__ Randspalten Besucherinnen und Besucher eigene Erfahrungen ergänzen können.
a) deren
b) dessen
c) denen
d) dem
Lesen Teil 2
Sie lesen im Internet einen Artikel über die Organisation von Frachttransporten während einer Flughafensperrung. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung.
Die Landebahn ist frei, der Rückstand bleibt
Als am Flughafen Hohenried die einzige Startbahn wegen eines beschädigten Oberflächenabschnitts gesperrt wird, stehen in der Frachthalle bereits Sendungen für den Abend bereit. Weitere Lastwagen sind unterwegs. Für die dort ansässige Spedition Westbogen beginnt eine Unterbrechung, die sich nicht durch eine einzige neue Abflugzeit lösen lässt. Selbst wenn die Bahn bald wieder nutzbar wäre, müssten Flugzeuge, Ladung und Personal erneut zusammenfinden. Die Betriebsleitung des Flughafens richtet deshalb einen gemeinsamen Besprechungsraum ein. Dort entsteht jedoch keine zentrale Stelle, die sämtliche Transportaufträge übernimmt. Vielmehr sollen die Beteiligten ihre jeweils eigenen Entscheidungen aufeinander abstimmen. Die Zuständigkeiten bleiben klar getrennt. Das technische Team kümmert sich um den beschädigten Abschnitt und meldet den Fortschritt der Arbeiten. Die Flughafenleitung koordiniert die verfügbaren Flächen und die spätere Abfertigung. Die Fluggesellschaften entscheiden über ihre Flugzeuge und Besatzungen. Welche Ersatzbeförderung einem Kunden angeboten wird, liegt dagegen bei dessen Spedition. Westbogen kann also einen Straßentransport vereinbaren, ohne dass die Flughafenleitung jeden Auftrag genehmigen müsste. Umgekehrt kann die Spedition keine frühere Abfertigung versprechen, solange dafür am Flughafen keine Kapazität bestätigt ist. Im Besprechungsraum werden diese Abhängigkeiten sichtbar, bevor aus einer einzelnen Zusage ein Problem für mehrere Betriebe entsteht. Zunächst stoppt Westbogen die Anlieferung weiterer Sendungen nach Hohenried. Ausschlaggebend ist der begrenzte Platz in der Halle: Neben gewöhnlichen Stellflächen fehlen vor allem freie Bereiche für Waren, die unter besonderen Bedingungen gelagert werden müssen. Die Zufahrtsstraße ist weiterhin befahrbar, und Personal steht zur Annahme bereit. Dennoch sollen die bereits beladenen Lastwagen vorerst an den Ausgangsdepots bleiben. Dort lassen sich die Sendungen geordnet aufbewahren und bei Bedarf neu zusammenstellen. Für die Kunden bedeutet der Annahmestopp somit keine Stornierung. Ihre Aufträge bestehen weiter, nur der nächste Transportabschnitt wird neu geplant. Bei der Suche nach Ausweichmöglichkeiten scheidet der nächstgelegene Flughafen für einen Teil der Ladung aus. Er hätte zwar einen passenden Abflug, könnte aber eine besonders sperrige Maschinensendung mit seinen verfügbaren Geräten nicht umladen. Westbogen entscheidet sich deshalb für einen weiter entfernten Standort. Der längere Straßenweg ist in diesem Fall weniger entscheidend als die Möglichkeit, die Fracht dort tatsächlich auf das Flugzeug zu bringen. Vor der Abfahrt werden außerdem der Annahmetermin und die anschließende Verbindung bestätigt. Ein bloß freier Platz in einem Flugplan hätte noch keinen durchführbaren Ersatztransport ergeben. Nicht jede Sendung wird umgeleitet. Für Ersatzteile, deren Empfänger eine stillstehende Anlage möglichst schnell wieder in Betrieb nehmen möchte, organisiert die Spedition eine zusätzliche Fahrt. Eine Ladung Ausstellungsmöbel bleibt dagegen zunächst im Depot, nachdem der Veranstalter einen späteren Liefertermin akzeptiert hat. Entscheidend ist bei dieser Reihenfolge nicht der Warenwert, sondern welche Folgen eine Verspätung beim Empfänger hätte. Die Kundenbetreuung klärt deshalb den tatsächlichen Bedarf, bevor die Disposition knappe Transportmöglichkeiten vergibt. So wird vermieden, dass ein ursprünglich vorsorglich früh angesetzter Termin eine inzwischen dringlichere Lieferung verdrängt. Am folgenden Nachmittag kann der Flugbetrieb wieder beginnen. Trotzdem nimmt Westbogen die gewöhnliche Anlieferung nicht sofort vollständig auf. In der Halle warten noch Sendungen, und für jede ankommende Maschine müssen Teams und Geräte eingeplant werden. Deshalb vergibt die Flughafenleitung zunächst begrenzte Zeitfenster für die Abfertigung. Würden alle verschobenen Transporte gleichzeitig eintreffen, entstünde der nächste Engpass unmittelbar vor den Flugzeugen. Die Wiederöffnung beseitigt damit die Ursache der Unterbrechung, aber noch nicht deren organisatorische Folgen. Auch im Büro endet die Arbeit später als auf der Startbahn. Die Buchhaltung von Westbogen gleicht die ursprünglichen Aufträge mit den tatsächlich genutzten Transporten ab, damit reservierte, aber ungenutzte Leistungen nicht als ausgeführt abgerechnet werden. Die Kundenbetreuung meldet eine Lieferung erst dann als abgeschlossen, wenn die Empfangsbestätigung vorliegt. In der anschließenden internen Besprechung wird vor allem eine Änderung beschlossen: Künftig sollen die Auftragsunterlagen neben dem gewünschten Termin auch die Folgen einer Verspätung enthalten. Während der Sperrung hatten gerade die Rückfragen dazu viel Zeit beansprucht. Diese Information soll beim nächsten Engpass eine begründete Reihenfolge erleichtern.
9. Welche Aufgabe übernimmt die Spedition Westbogen während der Sperrung?
a) Sie legt fest, welche Flugzeuge nach der Wiederöffnung zuerst abgefertigt werden.
b) Sie vereinbart mit ihren Kunden Alternativen für die Beförderung ihrer Sendungen.
c) Sie stimmt die Einsatzpläne der Besatzungen mit den Reparaturarbeiten ab.
10. Warum lässt Westbogen weitere Lastwagen zunächst an den Ausgangsdepots warten?
a) Weil die Zufahrt zur Frachthalle für Reparaturfahrzeuge freigehalten werden muss.
b) Weil die Beschäftigten der Warenannahme vorübergehend andere Aufgaben übernehmen.
c) Weil die verfügbaren Lagermöglichkeiten am Flughafen nicht ausreichen.
11. Weshalb wird für die Maschinensendung ein weiter entfernter Flughafen gewählt?
a) Dort stehen die für das Umladen erforderlichen Geräte zur Verfügung.
b) Dort lässt sich die Sendung vor dem Weiterflug länger zwischenlagern.
c) Dort kann die Spedition auf eine Bestätigung des Annahmetermins verzichten.
12. Woran orientiert sich Westbogen bei der Vergabe knapper Ersatztransporte?
a) Am finanziellen Wert der jeweiligen Waren.
b) An den Auswirkungen einer verspäteten Ankunft beim Empfänger.
c) An der Reihenfolge der ursprünglich vereinbarten Liefertermine.
13. Warum wird die Abfertigung nach der Wiederöffnung zunächst zeitlich begrenzt?
a) Weil ein Teil der Startbahn weiterhin für Reparaturen gesperrt bleiben muss.
b) Weil die Kunden erst erneut der Beförderung ihrer wartenden Waren zustimmen müssen.
c) Weil wartende und neu eintreffende Transporte die Abfertigung sonst überlasten würden.
14. Was soll der Abgleich in der Buchhaltung nach der Sperrung verhindern?
a) Dass nicht in Anspruch genommene Leistungen als erbracht berechnet werden.
b) Dass Kunden eine Empfangsbestätigung vor der tatsächlichen Lieferung erhalten.
c) Dass zusätzliche Straßentransporte ohne vorherige Reservierung stattfinden.
15. Welche Ergänzung der Auftragsunterlagen beschließt Westbogen?
a) Für jede Sendung soll bereits ein bestimmter Ausweichflughafen eingetragen werden.
b) Die betrieblichen Folgen einer verspäteten Lieferung sollen festgehalten werden.
c) Der gewünschte Liefertermin soll durch einen unverbindlichen Zeitraum ersetzt werden.
Lesen Teil 3
Sie lesen in einer populärwissenschaftlichen Zeitschrift einen Kommentar über den Umgang mit Videos riskanter Autofahrten. Welche Sätze passen in die Lücken? Zwei Sätze passen nicht.
Was eine Redaktion aus einer Aufnahme macht
Angenommen, einer Redaktion würde ein Video zugeschickt, das eine gefährliche Autofahrt durch ein Wohnviertel zeigt. Die Aufnahme wäre eindrucksvoll, der begleitende Text empört, die Versuchung zur schnellen Übernahme groß. Doch mit dem Eingang einer Datei wäre noch nicht entschieden, welchen journalistischen Beitrag sie leisten könnte. __(0)__ Wer den Film verbreitete, würde dessen Reichweite verändern und ihm durch das eigene Medium zusätzliches Gewicht verleihen. Dabei müsste die Kamera keineswegs nur zufällig mitgelaufen sein. Der Fahrer könnte seine Fahrt bereits so angelegt haben, dass bestimmte Manöver auf dem Bildschirm besonders gewagt erscheinen und später Zustimmung erhalten. Erwarteter Beifall im Netz wäre dann schon bei der Aufnahme mitgedacht. __(16)__ Auch wer das Video aus Empörung teilte, müsste sich fragen, welche Wirkung die zusätzliche Verbreitung hätte. Die eigene Absicht wäre dafür ein wichtiger, aber kein ausreichender Maßstab. Zunächst wäre womöglich offen, in welcher Straße die Szene spielt, wann sie aufgenommen wurde und ob entscheidende Teile herausgeschnitten wurden. __(17)__ Die Redaktion müsste sich die ursprüngliche Datei beschaffen und sichtbare Einzelheiten mit weiteren Angaben zum Ort vergleichen. Erst auf dieser Grundlage könnte sie beschreiben, was tatsächlich belegt ist. Eine redaktionelle Einordnung sollte diese Arbeit erkennen lassen, statt Gewissheit durch einen energischen Ton vorzutäuschen. Die Perspektive aus dem Wagen hätte zudem eine eigentümliche Begrenzung: Alles erschiene als Strecke, die möglichst schnell zu bewältigen ist. Auf dem Gehweg könnten jedoch Fußgänger unterwegs sein; an einer schlecht einsehbaren Einmündung könnten Radfahrende die Straße queren. __(18)__ Ein Bericht müsste verständlich machen, was eine solche Fahrt für sie bedeuten könnte. Dafür wäre keine erfundene Schilderung ihrer Gefühle nötig, wohl aber eine nachvollziehbare Darstellung der konkreten Gefahr. Vor einer Veröffentlichung ließen sich Gesichter und Kennzeichen mit einem Bearbeitungsprogramm unkenntlich machen. __(19)__ Entscheidend wäre vielmehr, welche Erkenntnis gerade die bewegten Bilder vermitteln, die sich auf anderem Weg nicht angemessen darstellen ließe. Diese Frage müsste vor dem Schnitt beantwortet werden. Sonst würde viel Arbeit in die Bearbeitung einer Aufnahme fließen, deren Verwendung noch gar nicht begründet wäre. Eine Redaktion könnte außerdem erwägen, zunächst weiter zu recherchieren und einen einordnenden Beitrag erst mit zeitlichem Abstand zu veröffentlichen. __(20)__ Besteht etwa eine unmittelbare Gefahr fort, müssten die dazu nötigen Hinweise rechtzeitig beim Publikum ankommen. Der Zeitpunkt dürfte sich deshalb nicht allein danach richten, wann ein ausführlicher Beitrag fertig wäre. Dringliche Information und spätere Analyse könnten unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Für die Analyse böten sich Alternativen zur Übernahme der Fahrsequenz an: eine sachliche Beschreibung des Weges, eine einfache Straßenzeichnung und eine Erläuterung der gefährlichen Stellen. __(21)__ Das Ereignis würde damit keineswegs verschwiegen. Sein Ablauf bliebe nachvollziehbar, während die vom Fahrer gewählte Dramaturgie nicht den Aufbau des Beitrags bestimmen müsste. Gerade diese redaktionelle Eigenständigkeit wäre eine journalistische Leistung. Ob sie gelungen wäre, ließe sich nicht an besonders vielen Abrufen ablesen. Hohe Aufmerksamkeit könnte ebenso auf einer reizvollen Verpackung wie auf einer überzeugenden Erklärung beruhen. __(22)__ Auch ein kaum beachteter Beitrag könnte riskantes Fahren verherrlichen oder die gezeigte Person zur faszinierenden Hauptfigur machen. Bewertet werden müssten deshalb die konkrete Darstellung, die Gewichtung der Informationen und die Beziehung zwischen Bildern und Text. Am Ende wäre zwischen dem öffentlichen Interesse, einen Vorfall zu verstehen, und der Anziehungskraft spektakulärer Aufnahmen zu unterscheiden. __(23)__ Für jedes verwendete Bild müsste die Redaktion benennen können, was es zum Verständnis beiträgt. Wo nur der Reiz des Manövers übrig bliebe, wäre sein Platz im Beitrag schwer zu begründen.
Beispiel
0. Die Veröffentlichung wäre selbst eine Entscheidung mit Folgen.
16. Lücke 16
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
17. Lücke 17
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
18. Lücke 18
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
19. Lücke 19
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
20. Lücke 20
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
21. Lücke 21
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
22. Lücke 22
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
23. Lücke 23
a) Eine solche Verzögerung wäre allerdings nur vertretbar, wenn der aktuelle Informationswert darunter nicht leidet.
b) Damit würde aus dem Publikum ein möglicher Teil der Inszenierung.
c) Diese räumliche Verlagerung könnte jedoch die Belastung lediglich in die Nachbarstraßen verschieben.
d) Gerade diese Menschen bleiben außerhalb des Bildausschnitts, obwohl sie die Folgen tragen müssten.
e) Eine feste Ansprechperson könnte solche Hinweise sammeln und an die zuständige Redaktion weitergeben.
f) Aus dieser Ungewissheit folgt zunächst eine Pflicht zur Prüfung, noch kein Grund für eine spektakuläre Überschrift.
g) Doch diese technische Möglichkeit beantwortet noch nicht die Frage, ob die Aufnahme überhaupt gezeigt werden sollte.
h) So ließe sich über den Vorfall berichten, ohne seine filmische Selbstinszenierung zu übernehmen.
i) Dagegen wäre eine niedrige Abrufzahl für sich genommen noch kein Beleg für verantwortliche Berichterstattung.
j) Diese Unterscheidung müsste auch die Auswahl der Bilder bestimmen.
Lesen Teil 4
Sie lesen in einer Fachzeitschrift Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über Mitbestimmung im Tourismus. Wählen Sie bei jeder Aussage: Wer äußert das? Zwei Aussagen passen nicht. Markieren Sie in diesem Fall 0.
a · Dr. Nora Aydin, Politikwissenschaftlerin
Bei einem geplanten Besucherzentrum würde ich zuerst auf den Kalender der Entscheidungen schauen. Eine gut besuchte Versammlung sagt wenig aus, wenn Grundstück, Größe und Nutzung des Gebäudes vorher verbindlich beschlossen wurden. Dürfen Anwohner anschließend nur noch über Sitzbänke sprechen, bleibt ihr Einfluss auf das Vorhaben gering. Die Beratung müsste so früh einsetzen, dass auch ein anderer Standort oder ein kleinerer Bau noch ernsthaft erwogen werden könnte. Dazu gehörte eine verständliche Darstellung der offenen Fragen sowie eine Rückmeldung, was aus den Vorschlägen geworden ist. Ebenso wichtig wäre, wer überhaupt am Tisch sitzt. Eine Liste der Grundstückseigentümer wäre als Einladungsliste unzureichend. Wer zur Miete wohnt oder bei Angehörigen untergebracht ist, erlebt zusätzlichen Verkehr und Veränderungen der Nachbarschaft ebenfalls. Solche Bewohner sollten ihre Anliegen unabhängig davon einbringen können, ob ihnen ein Stück Boden gehört. Eine Beteiligung, die ihren Namen verdient, müsste Einfluss also sowohl zeitlich ermöglichen als auch für diese unterschiedlichen Lebenssituationen zugänglich machen. Dafür wären verständliche Unterlagen und gut erreichbare Gesprächszeiten hilfreiche Voraussetzungen.
b · Dr. Felix Dorn, Wirtschaftsgeograf
Mich interessiert, welchen Weg das Geld nach einer Hotelbuchung nimmt. Die Anschrift eines Hauses verrät darüber wenig. Nehmen wir zwei Unterkünfte im selben Ort: Die eine Küchenleitung könnte Gemüse beim benachbarten Betrieb bestellen und ihre Auswahl saisonal verändern. Die andere müsste sämtliche Lebensmittel über eine zentrale Einkaufsstelle außerhalb der Region beziehen. Selbst bei ähnlichen Zimmerumsätzen würden dadurch unterschiedliche Unternehmen an den Ausgaben der Gäste verdienen. Wer beurteilen möchte, was am Urlaubsort wirtschaftlich ankommt, sollte deshalb auch Lieferverträge und Entscheidungsspielräume beim Bestellen betrachten. Dabei wäre es zu einfach, jede einzelne Bestellung isoliert zu bewerten. Ein regionaler Lieferant müsste Mengen und Termine zuverlässig bewältigen können; umgekehrt könnte eine längerfristige Abnahmevereinbarung ihm die Planung erleichtern. Interessant wären also belastbare Geschäftsbeziehungen. Daneben würde ich bei den Arbeitsplätzen fragen, ob sie nur wenige Wochen bestehen oder Beschäftigten auch außerhalb der Hauptsaison ein verlässliches Einkommen ermöglichen. Eine bloße Zahl neu geschaffener Stellen könnte diese Unterschiede verdecken. Für eine wirtschaftliche Beurteilung wären beide Zeiträume, die volle Saison und die ruhigeren Monate, relevant.
c · Dr. Leila Sommer, Kulturanthropologin
Ein Besucherprogramm kann mit großer Wertschätzung vorbereitet werden und dennoch ein enges Bild seiner Gastgeber erzeugen. Wenn im Programmheft stets dieselben Speisen, Kleidungsstücke und Tätigkeiten als Ausdruck des Ortes erscheinen, entsteht leicht eine Erwartung an diejenigen, die dort leben. Vielleicht möchte eine Gastgeberin heute etwas anderes kochen; vielleicht interessiert ihren Sohn eine Musikrichtung, die nicht zum angekündigten Abend passt. Müssen beide dann das vertraute Bild bedienen, wird aus Anerkennung eine Rolle, aus der sie nur schwer heraustreten können. Ich würde daher bei kulturellen Begegnungen darauf achten, wie viel Unvorhergesehenes sie zulassen. Gastgeber sollten Themen verändern, persönliche Fragen unbeantwortet lassen und einen angekündigten Einblick in ihre häuslichen Routinen auch ablehnen dürfen. Ein privater Alltag steht nicht schon deshalb zur Verfügung, weil andere ihn interessant finden. Gerade ein Nein könnte zeigen, dass die Begegnung von beiden Seiten gestaltet wird. Reisende müssten eine solche Grenze als Teil des Austauschs akzeptieren können. Sonst bliebe den Gastgebern lediglich die Freiheit, Erwartungen möglichst freundlich zu erfüllen.
Beispiel
0. Zur Beurteilung touristischer Arbeit gehört auch die Verlässlichkeit der Beschäftigung über das Jahr.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
Lösung zum Beispiel: b
24. Ob Einnahmen aus dem Tourismus vor Ort bleiben, hängt auch davon ab, wer über den Einkauf der Betriebe entscheidet.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
25. Ein höherer Eintrittspreis für auswärtige Gäste würde den Zugang der örtlichen Bevölkerung zu beliebten Orten verbessern.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
26. Eine Einladung zur Mitsprache reicht nicht aus, wenn die wesentlichen Entscheidungen bereits feststehen.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
27. Auch ein respektvoll gemeintes Besucherprogramm kann Einheimische auf eine von außen erwartete Lebensweise festlegen.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
28. Für eine Beteiligung an touristischen Vorhaben sollten auch Menschen ohne Eigentum am Ort berücksichtigt werden.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
29. Die Möglichkeit, sich gegen eine Vorführung des eigenen Alltags zu entscheiden, gehört zu einem selbstbestimmten touristischen Austausch.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
30. Reiseveranstalter sollten einen festen Anteil ihres Gewinns an einen von Einheimischen verwalteten Fonds abführen.
a) Dr. Nora Aydin
b) Dr. Felix Dorn
c) Dr. Leila Sommer
0) Keine der Personen
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