
Paper 12
Goethe C2 · Reading
Was eine Erklärung leisten soll
Exam material is in German.
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Teil 1
Lesen Sie den Kommentar. Wählen Sie bei den Aufgaben 1–10 jeweils a, b, c oder d. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Was eine Erklärung leisten soll
Als freie Autorin bin ich daran gewöhnt, dass Überschriften erst entstehen, wenn mein Text längst abgegeben ist. Diesmal bat mich die Redaktion eines Publikumsmagazins, schon während der Bearbeitung mitzulesen. Es ging um biologische Veränderungen, die das Abnehmen erschweren können: Bei Adipositas verändern sich Makrophagen, also bestimmte Immunzellen, im Fettgewebe; diese Veränderungen können auch nach einer Ernährungsumstellung den Fettabbau hemmen. Mich interessierte, wie man darüber schreiben könnte, ohne aus dem Körper eine leicht verständliche, aber allzu glatt erzählte Geschichte zu machen. Auf dem Besprechungstisch lag bereits ein erster Entwurf. Dessen Überschrift ließ Menschen, die nach einer Umstellung ihrer Ernährung kaum Gewicht verloren, aussehen, als hätten sie ihre eigenen Vorsätze nicht ernst genommen. Ich bat darum, sie zu streichen. Mein Einwand galt ausdrücklich dieser Verwandlung eines körperlichen Vorgangs in ein Urteil darüber, wie jemand sich verhalten habe. Was im Artikel erklärt werden sollte, wurde über dem Artikel bereits als persönliches Versäumnis verbucht. Wer nur die Überschrift las, bekam somit eine andere Geschichte als jemand, der sich auf den Text einließ. Das war für mich keine nebensächliche Frage des Tons, sondern ein Widerspruch zwischen Ankündigung und Inhalt. Mit dem Ausdruck „körperliches Gedächtnis“ konnte ich dagegen durchaus etwas anfangen. Er macht auch ohne besondere Vorkenntnisse anschaulich, dass eine frühere Veränderung im Organismus für spätere Abläufe weiterhin eine Rolle spielen kann. Gerade diese zeitliche Verbindung geht leicht verloren, wenn man biologische Vorgänge ausschließlich als Reaktion auf das betrachtet, was ein Mensch heute tut. Das Bild verschafft dem Gedanken einen Zugang. Allerdings würde ich es im Text an die beschriebenen Zellen zurückbinden: Das Gedächtnis ist hier eine sprachliche Hilfe, kein zusätzliches Wesen, dessen Absichten wir nun ebenfalls erklären müssten. Am nächsten Morgen stand über der überarbeiteten Fassung ein Körper, der seinem Besitzer die Zusammenarbeit verweigere. Die handelnde Person war aus der Anklage verschwunden; an ihrer Stelle hatte nun ihr eigener Organismus auf der Anklagebank Platz genommen. Die Schuld hatte lediglich die Adresse gewechselt. Unter der Überschrift folgten dieselben sorgfältigen Erläuterungen wie zuvor. Ich stellte mir jemanden vor, der diese Zeilen beim Frühstück las und anschließend mit einem vermeintlichen Gegner im eigenen Leib zur Arbeit ging. Der Artikel wollte einen Zusammenhang verständlich machen. Seine neue Hauptfigur schien inzwischen einen Streit auszutragen. Im weiteren Gespräch entstand der Wunsch nach einem Kasten mit praktischen Empfehlungen. Das ist nachvollziehbar: Wer einen Text über ein Problem liest, möchte häufig erfahren, was daraus für ihn folgt. Aus der beschriebenen biologischen Erklärung allein lässt sich jedoch nicht ableiten, welche Behandlung jemandem zu empfehlen wäre. Das schrieb ich ausdrücklich an den Rand des Entwurfs. Zwischen dem Verständnis eines Vorgangs und einer begründeten Empfehlung liegt eine weitere Aufgabe, die der Artikel mit seinem begrenzten Gegenstand nicht erledigt hatte. Einen solchen Kasten dennoch anzuhängen hätte ihm eine Zuständigkeit verliehen, die seine Ausführungen nicht begründeten. Behalten wollte ich hingegen den Bericht einer erwachsenen Person, die im Beitrag ungenannt bleiben sollte. Sie schilderte, wie anstrengend es gewesen sei, bei jedem Gespräch über ihr Gewicht zunächst die Ernsthaftigkeit ihrer Bemühungen darlegen zu müssen. Eine biologische Erklärung zu erhalten, habe verändert, wie sie solche Gespräche beginne. Gerade deshalb unterstützte ich die Aufnahme dieser Passage: Sie ließ erkennen, was eine Erklärung im gewöhnlichen Alltag eines Menschen bedeuten kann. Zwischen Zellbeschreibung und Küchentisch entstand damit eine Verbindung. Der persönliche Bericht musste dafür keine allgemeine Aussage über sämtliche Betroffenen tragen; sein Wert lag in der Genauigkeit einer einzelnen Erfahrung. Die Bildredaktion hatte dazu Aufnahmen vorgeschlagen, auf denen diese Person nicht am Gesicht erkennbar war. Auch solche Bilder werden durch ihre Zusammenstellung und Beschriftung zu einer Aussage. Zwei nebeneinander platzierte Aufnahmen können einen zeitlichen Verlauf nahelegen, den keine von ihnen für sich behauptet. Ich bestand deshalb darauf, der abgebildeten Person vor der Veröffentlichung die konkrete Anordnung zusammen mit den vorgesehenen Bildunterschriften vorzulegen und dafür ihre Zustimmung einzuholen. Erst diese fertige Kombination sollte freigegeben werden. Die Arbeit an der Seite war damit noch nicht abgeschlossen, als die einzelnen Fotos ausgewählt waren; ein später veränderter Text unter dem Bild gehörte ebenfalls zur Abstimmung. Parallel plante das Magazin eine öffentliche Fragerunde. In der Ankündigung sollten Leserinnen und Leser ihre persönliche Situation schildern und erfahren, wie es für sie weitergehen könne. Darin steckte ein Versprechen, das die Veranstaltung in dieser Form nicht halten konnte. Eine moderierte Runde für ein größeres Publikum kann keine auf die jeweiligen Lebensumstände zugeschnittene Beratung leisten. Ich schlug vor, den Einladungstext entsprechend zu begrenzen und Fragen zum Verständnis des Artikels zu sammeln. Dann wäre bereits vor der Anmeldung erkennbar, welche Art von Antwort zu erwarten war. Enttäuschungen entstehen schließlich auch dort, wo ein Angebot freundlicher beschrieben wird, als seine Möglichkeiten es zulassen. Für die Onlinefassung stellte sich außerdem die Frage, wie spätere Ergänzungen aussehen sollten. Eine überarbeitete Seite kann aufgeräumt wirken und zugleich schwerer nachvollziehbar werden. Wer einen Satz am Montag gelesen hat, findet am Freitag womöglich eine andere Fassung vor und weiß nicht, worauf sich die Änderung bezieht. Mein Vorschlag war deshalb, Ergänzungen mit einem Datum zu versehen und jeweils ausdrücklich zu benennen, welche frühere Aussage dadurch erweitert oder verändert wird. So bliebe der Zusammenhang zwischen den Fassungen lesbar. Auch Menschen, die den Beitrag nur gelegentlich aufrufen, könnten erkennen, ob eine neue Passage für ihr bisheriges Verständnis von Bedeutung ist. Zum Schluss wünschte sich die Redaktion einen Satz, der Mut machte. Ich verstand diesen Wunsch, zumal der Beitrag seinen Leserinnen und Lesern einiges an Aufmerksamkeit abverlangte. Auf meinem Ausdruck standen aber noch die Fragen, die wir bewusst offengelassen hatten: Was ließ sich aus dieser Erklärung für einen einzelnen Menschen folgern? Wo begann eine andere, hier nicht beantwortete Frage? Unter diese Randnotizen setzte ich versuchsweise einen beruhigenden Schlusssatz. Beim erneuten Lesen blieb mein Stift darüber stehen. Der Satz klang, als sei nun alles an seinem Platz. Die Randnotizen waren noch da. Ich möchte, dass wir vor der Veröffentlichung drei Dinge deutlich auseinanderhalten: was unser Beitrag erklärt, was weiterhin ungeklärt bleibt und welche Schlussfolgerungen seine Aussagen tatsächlich erlauben. Diese Unterscheidung gehört in den lesbaren Text, nicht bloß in unsere redaktionelle Verständigung. Ein Publikumsmagazin muss Zusammenhänge zugänglich machen und zugleich erkennen lassen, wie weit seine Erklärung reicht. Dazu braucht es manchmal eine zusätzliche Zeile, manchmal eine bescheidenere Überschrift und gelegentlich den Verzicht auf einen besonders runden Schluss. Das schulden wir Menschen, die unsere Sätze auf ihr eigenes Leben beziehen.
Beispiel
0. In welcher Funktion wirkt die Verfasserin an dem Beitrag mit?
a) Sie begleitet als Autorin die redaktionelle Bearbeitung.
b) Sie organisiert als Fotografin die Bildaufnahmen.
c) Sie beantwortet als Ärztin persönliche Behandlungsfragen.
d) Sie berichtet als Teilnehmerin über eine Ernährungsberatung.
Lösung zum Beispiel: a
1. Weshalb beanstandet die Autorin die ursprüngliche Überschrift des Beitrags über das Abnehmen?
a) Sie stellt eine langfristige Entwicklung als kurzfristige Schwankung dar.
b) Sie macht aus einer biologischen Erklärung eine Bewertung persönlichen Verhaltens.
c) Sie rückt einen nebensächlichen Befund ins Zentrum der Darstellung.
d) Sie lässt offen, an welche Leserschaft sich der Beitrag richtet.
2. Welchen Nutzen erkennt die Autorin dem Bild eines körperlichen Gedächtnisses zu?
a) Es veranschaulicht, dass frühere Veränderungen gegenwärtige Prozesse mitbestimmen können.
b) Es verdeutlicht, weshalb vertraute Essgewohnheiten Sicherheit vermitteln.
c) Es erklärt, wie sich bewusste Entscheidungen auf die Wahrnehmung von Hunger auswirken.
d) Es macht unterschiedliche Geschwindigkeiten des Lernens vergleichbar.
3. Was legt die Bemerkung nahe, im überarbeiteten Beitrag habe die Schuld lediglich die Adresse gewechselt?
a) Die Redaktion möchte die Verantwortung für unklare Formulierungen abgeben.
b) Die Betroffenen sollen sich nun gegenüber ihrem sozialen Umfeld rechtfertigen.
c) Die Darstellung ersetzt individuelle Vorwürfe durch Kritik an der Beratung.
d) Die Darstellung hält an der Suche nach einem Schuldigen fest, obwohl sie biologisch argumentiert.
4. Welche Grenze zieht die Autorin für die praktische Verwendung der beschriebenen Erkenntnis?
a) Sie lässt sich vorerst nur auf Personen mit einer länger zurückliegenden Gewichtsabnahme beziehen.
b) Sie sollte erst dann in eine Beratung einfließen, wenn der bisherige Gewichtsverlauf dokumentiert ist.
c) Sie begründet für sich genommen noch keine Empfehlung für eine bestimmte Behandlung.
d) Sie erlaubt eine Einschätzung des weiteren Verlaufs erst unter Einbeziehung der bisherigen Ernährungsweise.
5. Warum möchte die Autorin den persönlichen Erfahrungsbericht im Artikel behalten?
a) Er kann zeigen, welche Bedeutung die wissenschaftliche Erklärung im Alltag erhält.
b) Er kann veranschaulichen, wie sich die Erwartungen an eine Beratung im Laufe der Zeit verändern.
c) Er kann deutlich machen, an welchen Formulierungen die Verständigung im Beratungsgespräch scheitert.
d) Er kann nachvollziehbar machen, wie widersprüchliche Ratschläge persönliche Entscheidungen erschweren.
6. Welche Bedingung stellt die Autorin für die Veröffentlichung der begleitenden Fotos?
a) Die Redaktion muss sämtliche Aufnahmen unter identischen Bedingungen herstellen lassen.
b) Die abgebildete Person muss auch der konkreten Zusammenstellung und Beschriftung zustimmen.
c) Die Bilder müssen den gesamten Zeitraum der beschriebenen Veränderung abdecken.
d) Die Auswahl muss sich auf Aufnahmen beschränken, die bereits öffentlich zugänglich waren.
7. Was stört die Autorin an der angekündigten Fragerunde?
a) Die vorgesehenen Fragen setzen zu viele Kenntnisse der Zellbiologie voraus.
b) Die Teilnahmebedingungen erschweren es Betroffenen, eigene Erfahrungen einzubringen.
c) Die Auswahl der Gäste lässt unterschiedliche Beratungsansätze kaum erkennen.
d) Das angekündigte Format weckt Erwartungen an individuelle Auskünfte, die es nicht erfüllen kann.
8. Wie soll die Redaktion nach dem Vorschlag der Autorin mit späteren Ergänzungen umgehen?
a) Sie soll ältere Fassungen durch eine regelmäßig erneuerte Gesamtdarstellung ersetzen.
b) Sie soll Ergänzungen erst nach Abschluss der öffentlichen Diskussion veröffentlichen.
c) Sie soll Änderungen datieren und kenntlich machen, welche frühere Aussage sie betreffen.
d) Sie soll neue Informationen in einem vom ursprünglichen Beitrag getrennten Dossier sammeln.
9. Welcher Vorbehalt gegenüber der redaktionellen Forderung nach einer ermutigenden Schlussbotschaft wird erkennbar?
a) Eine versöhnliche Schlussformel könnte die zuvor sorgfältig offengehaltenen Fragen wieder verdecken.
b) Eine persönliche Ansprache könnte die fachliche Zuständigkeit der Redaktion zu stark betonen.
c) Ein positiver Ausblick könnte den Erfahrungsbericht gegenüber der Erklärung aufwerten.
d) Ein abschließender Appell könnte die Leserschaft von einer weiteren Diskussion abhalten.
10. Welche Aufgabe weist die Autorin einer verantwortlichen Gesundheitsredaktion abschließend ausdrücklich zu?
a) Sie soll aus unterschiedlichen Erfahrungen eine möglichst einheitliche Orientierung ableiten.
b) Sie soll die Verständlichkeit eines Beitrags vor allem an seiner praktischen Umsetzbarkeit messen.
c) Sie soll kontroverse Deutungen in gleichem Umfang nebeneinanderstellen.
d) Sie soll erkennbar trennen, was erklärt wird, was offenbleibt und was daraus gefolgert werden darf.
Teil 2
Ordnen Sie den Textabschnitten 11–16 jeweils die inhaltlich passende Aussage a–h zu. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Zwei Aussagen passen nicht.
Was hinter einer richtigen Rechnung steckt
Beispiel 0 Im Lernhaus West bereiten Erwachsene sich darauf vor, im Alltag sicherer mit Zahlen umzugehen. Manche möchten Abrechnungen verstehen, andere Mengen für ihre Arbeit berechnen oder Angebote vergleichen können. Das Haus überarbeitet dafür seine Grundkurse im Rechnen. Ausgangspunkt sind Aufgaben, die während des bisherigen Unterrichts Fragen aufgeworfen haben. Die neue Planung betrifft sowohl die Gestaltung einzelner Übungen als auch die Zusammenarbeit hinter den Kulissen. Dabei soll aus dem Kurs kein Ort werden, an dem man lediglich bekannte Rechenmuster möglichst fehlerfrei wiederholt. Die Teilnehmenden sollen mit Zahlen etwas anfangen können, wenn ihnen außerhalb des Unterrichts niemand sagt, welches Verfahren gerade gefragt ist. 11 Bei der Durchsicht einer Kursmappe liegen zwei Blätter nebeneinander, auf denen gleich viele Aufgaben richtig gelöst wurden. Die Bearbeitungen erzählen dennoch verschiedene Geschichten. Auf dem einen Blatt stimmen die Rechenschritte, doch die Verfasserin hat Angaben aus einem längeren Aufgabentext übersehen. Auf dem anderen wurden sämtliche benötigten Zahlen gefunden; Schwierigkeiten entstehen erst, sobald eine Menge auf mehrere Einheiten verteilt werden muss. Eine gemeinsame Punktzahl macht diese Verschiedenheit unsichtbar. Auch eine Durchschnittsangabe für den ganzen Kurs kann nicht zeigen, an welcher Stelle einzelne Teilnehmende den Anschluss verlieren. Für die Planung reicht es deshalb nicht, die Ergebnisse zusammenzuzählen. Die Kursleitung muss zunächst auseinanderhalten, ob beispielsweise das Lesen einer Rechnung oder der Umgang mit ihren Zahlen Probleme bereitet. Andernfalls würde ein scheinbar einheitlicher Rückstand zu einer ebenso einheitlichen Antwort führen. 12 Für zusätzliche Übungen hatte das Lernhaus einen Termin am späten Nachmittag reserviert. Auf dem Papier stand damit ein ergänzendes Angebot bereit. Im Gespräch mit Interessierten wurde jedoch deutlich, dass manche zu dieser Zeit noch arbeiteten, während andere Angehörige versorgten. Gerade Personen, für die eine weitere Übungsstunde hilfreich gewesen wäre, konnten den vorgesehenen Raum kaum erreichen. Das Haus plant nun alternative Zeitfenster, die mit den Betroffenen abgestimmt werden; kurze Einheiten können außerdem unmittelbar an einen ohnehin besuchten Kurs anschließen. Die Anmeldung lässt sich im persönlichen Gespräch erledigen, sodass niemand dafür einen zusätzlichen Weg organisieren muss. Entscheidend ist bei diesen Änderungen, ob aus einer Einladung ein wahrnehmbarer Termin wird. Ein freier Stuhl ist noch keine Gelegenheit zum Lernen, wenn der Tagesablauf der eingeladenen Person keinen Weg dorthin offenlässt. 13 Bei der Überarbeitung kommen auch digitale Programme auf den Tisch. Für eine Übung, in der bereits gewählte Rechenschritte kontrolliert werden, kann eine unmittelbare Rückmeldung nützlich sein: Die Teilnehmenden erfahren, an welcher Zwischenrechnung sie weiterarbeiten müssen, während die Aufgabe noch präsent ist. Anders liegt der Fall bei einer offenen Aufgabe, für die zunächst ein eigener Zugang entwickelt werden soll. Liefert das Programm dort schon eine Reihenfolge der Schritte, nimmt es einen Teil dessen vorweg, was die Lernenden gerade erarbeiten sollen. Die Kursplanung legt deshalb für jede Aktivität zuerst fest, worin die gedankliche Arbeit besteht. Anschließend wird entschieden, welche Unterstützung hinzukommt. Ein und dasselbe Programm kann auf diese Weise an einer Stelle sinnvoll eingesetzt werden und an einer anderen im Hintergrund bleiben. Seine Verfügbarkeit bestimmt nicht den Ablauf der Stunde. 14 Einmal in der Woche legen die Lehrenden anonymisierte Bearbeitungen auf einen gemeinsamen Tisch. Dabei geht es zunächst um die Wege zu den Ergebnissen. Eine Kursleiterin bemerkt etwa, dass jemand eine Rechnung korrekt beginnt, aber die Bedeutung einer Einheit unterwegs verändert. Ein Kollege erkennt in derselben Bearbeitung einen geschickten zeichnerischen Ansatz, der weiterentwickelt werden könnte. Erst durch das Zusammenführen beider Beobachtungen entsteht ein Vorschlag für die nächsten Stunden: Die Zeichnung wird aufgegriffen und mit einer ausdrücklichen Zuordnung der Einheiten verbunden. Die Beteiligten halten fest, wer diese Aufgabe vorbereitet und woran die anschließende Stunde anknüpft. So entstehen aus den unterschiedlichen Blickwinkeln auf dasselbe Blatt aufeinander abgestimmte Lerngelegenheiten. Die Besprechung erhält dafür einen festen Platz im Arbeitsplan, damit solche Entscheidungen nicht von zufälligen Begegnungen auf dem Flur abhängen. 15 Nicht jede Schwierigkeit entsteht innerhalb einer tatsächlich gehaltenen Stunde. Als eine Lehrkraft ausfiel und später ein Raum kurzfristig unbenutzbar war, geriet die Abfolge der Übungen ins Stocken. Für die Teilnehmenden war nach der Pause unklar, welche Unterlagen sie wieder mitbringen sollten. Das Lernhaus vereinbart daher, wer im Vertretungsfall informiert wird, welcher Ersatzraum zur Verfügung steht und wo die zuletzt bearbeitete Aufgabe hinterlegt ist. Eine kurze Übergabenotiz bezeichnet den erreichten Stand und den vorgesehenen Anschluss. Muss ein Termin dennoch entfallen, wird der Wiedereinstieg zusammen mit der neuen Zeit angekündigt. Damit hängt die Fortsetzung weniger davon ab, ob die ursprüngliche Lehrkraft persönlich erreichbar ist. Die organisatorische Vorbereitung hält einen Zusammenhang aufrecht, den eine bloße Folge neu angesetzter Termine noch nicht gewährleisten würde. 16 Am Ende einer Übungsfolge möchte das Team künftig genauer hinsehen, bevor es einen Inhalt als beherrscht betrachtet. Wer mehrere nahezu gleich formulierte Aufgaben löst, kann sich auch an deren wiederkehrender Anordnung orientieren. Deshalb folgt mit etwas Abstand eine Aufgabe, die denselben rechnerischen Zusammenhang anders aufgreift. Aus der Mengenberechnung für ein Rezept wird beispielsweise eine Frage zur benötigten Materialmenge; wichtige Angaben stehen nun an anderer Stelle und sind anders formuliert. Die Teilnehmenden erläutern, wie sie den Zusammenhang erkannt haben. Gelingt das noch nicht, wird an dieser Verbindung weitergearbeitet. Ein vertrautes Aufgabenblatt erneut richtig auszufüllen bleibt eine erfreuliche Leistung. Als Grundlage für die Annahme, dass jemand das Gelernte selbstständig in einer neuen Situation einsetzen kann, genügt es dem Lernhaus jedoch erst zusammen mit diesem weiteren Schritt.
Beispiel
0. Das Lernhaus West richtet seine überarbeiteten Rechenkurse auf die selbstständige Bewältigung alltäglicher Aufgaben aus.
11. Abschnitt 11
a) Digitale Hilfen werden danach ausgewählt, ob sie den jeweils bearbeiteten Lernschritt unterstützen.
b) Für die Verteilung zusätzlicher Lernmittel soll künftig die Zahl der Kursanmeldungen ausschlaggebend sein.
c) Ein regelmäßiger Lernrhythmus setzt voraus, dass Unterbrechungen auch organisatorisch aufgefangen werden.
d) Die Aussagekraft eines gemeinsamen Ergebnisses ist begrenzt, wenn unterschiedliche Schwierigkeiten darin zusammenfallen.
e) Zusätzliche Unterrichtszeit soll vor allem durch eine Verkürzung der gemeinsamen Besprechungen gewonnen werden.
f) Eine Unterstützung erreicht ihren Zweck erst, wenn die angesprochenen Personen sie tatsächlich nutzen können.
g) Ein Lernerfolg ist erst dann hinreichend abgesichert, wenn er sich auch bei veränderter Aufgabenstellung zeigt.
h) Eine gemeinsame Durchsicht von Lösungswegen ermöglicht eine gezieltere Abstimmung der Förderung.
12. Abschnitt 12
a) Digitale Hilfen werden danach ausgewählt, ob sie den jeweils bearbeiteten Lernschritt unterstützen.
b) Für die Verteilung zusätzlicher Lernmittel soll künftig die Zahl der Kursanmeldungen ausschlaggebend sein.
c) Ein regelmäßiger Lernrhythmus setzt voraus, dass Unterbrechungen auch organisatorisch aufgefangen werden.
d) Die Aussagekraft eines gemeinsamen Ergebnisses ist begrenzt, wenn unterschiedliche Schwierigkeiten darin zusammenfallen.
e) Zusätzliche Unterrichtszeit soll vor allem durch eine Verkürzung der gemeinsamen Besprechungen gewonnen werden.
f) Eine Unterstützung erreicht ihren Zweck erst, wenn die angesprochenen Personen sie tatsächlich nutzen können.
g) Ein Lernerfolg ist erst dann hinreichend abgesichert, wenn er sich auch bei veränderter Aufgabenstellung zeigt.
h) Eine gemeinsame Durchsicht von Lösungswegen ermöglicht eine gezieltere Abstimmung der Förderung.
13. Abschnitt 13
a) Digitale Hilfen werden danach ausgewählt, ob sie den jeweils bearbeiteten Lernschritt unterstützen.
b) Für die Verteilung zusätzlicher Lernmittel soll künftig die Zahl der Kursanmeldungen ausschlaggebend sein.
c) Ein regelmäßiger Lernrhythmus setzt voraus, dass Unterbrechungen auch organisatorisch aufgefangen werden.
d) Die Aussagekraft eines gemeinsamen Ergebnisses ist begrenzt, wenn unterschiedliche Schwierigkeiten darin zusammenfallen.
e) Zusätzliche Unterrichtszeit soll vor allem durch eine Verkürzung der gemeinsamen Besprechungen gewonnen werden.
f) Eine Unterstützung erreicht ihren Zweck erst, wenn die angesprochenen Personen sie tatsächlich nutzen können.
g) Ein Lernerfolg ist erst dann hinreichend abgesichert, wenn er sich auch bei veränderter Aufgabenstellung zeigt.
h) Eine gemeinsame Durchsicht von Lösungswegen ermöglicht eine gezieltere Abstimmung der Förderung.
14. Abschnitt 14
a) Digitale Hilfen werden danach ausgewählt, ob sie den jeweils bearbeiteten Lernschritt unterstützen.
b) Für die Verteilung zusätzlicher Lernmittel soll künftig die Zahl der Kursanmeldungen ausschlaggebend sein.
c) Ein regelmäßiger Lernrhythmus setzt voraus, dass Unterbrechungen auch organisatorisch aufgefangen werden.
d) Die Aussagekraft eines gemeinsamen Ergebnisses ist begrenzt, wenn unterschiedliche Schwierigkeiten darin zusammenfallen.
e) Zusätzliche Unterrichtszeit soll vor allem durch eine Verkürzung der gemeinsamen Besprechungen gewonnen werden.
f) Eine Unterstützung erreicht ihren Zweck erst, wenn die angesprochenen Personen sie tatsächlich nutzen können.
g) Ein Lernerfolg ist erst dann hinreichend abgesichert, wenn er sich auch bei veränderter Aufgabenstellung zeigt.
h) Eine gemeinsame Durchsicht von Lösungswegen ermöglicht eine gezieltere Abstimmung der Förderung.
15. Abschnitt 15
a) Digitale Hilfen werden danach ausgewählt, ob sie den jeweils bearbeiteten Lernschritt unterstützen.
b) Für die Verteilung zusätzlicher Lernmittel soll künftig die Zahl der Kursanmeldungen ausschlaggebend sein.
c) Ein regelmäßiger Lernrhythmus setzt voraus, dass Unterbrechungen auch organisatorisch aufgefangen werden.
d) Die Aussagekraft eines gemeinsamen Ergebnisses ist begrenzt, wenn unterschiedliche Schwierigkeiten darin zusammenfallen.
e) Zusätzliche Unterrichtszeit soll vor allem durch eine Verkürzung der gemeinsamen Besprechungen gewonnen werden.
f) Eine Unterstützung erreicht ihren Zweck erst, wenn die angesprochenen Personen sie tatsächlich nutzen können.
g) Ein Lernerfolg ist erst dann hinreichend abgesichert, wenn er sich auch bei veränderter Aufgabenstellung zeigt.
h) Eine gemeinsame Durchsicht von Lösungswegen ermöglicht eine gezieltere Abstimmung der Förderung.
16. Abschnitt 16
a) Digitale Hilfen werden danach ausgewählt, ob sie den jeweils bearbeiteten Lernschritt unterstützen.
b) Für die Verteilung zusätzlicher Lernmittel soll künftig die Zahl der Kursanmeldungen ausschlaggebend sein.
c) Ein regelmäßiger Lernrhythmus setzt voraus, dass Unterbrechungen auch organisatorisch aufgefangen werden.
d) Die Aussagekraft eines gemeinsamen Ergebnisses ist begrenzt, wenn unterschiedliche Schwierigkeiten darin zusammenfallen.
e) Zusätzliche Unterrichtszeit soll vor allem durch eine Verkürzung der gemeinsamen Besprechungen gewonnen werden.
f) Eine Unterstützung erreicht ihren Zweck erst, wenn die angesprochenen Personen sie tatsächlich nutzen können.
g) Ein Lernerfolg ist erst dann hinreichend abgesichert, wenn er sich auch bei veränderter Aufgabenstellung zeigt.
h) Eine gemeinsame Durchsicht von Lösungswegen ermöglicht eine gezieltere Abstimmung der Förderung.
Teil 3
Setzen Sie die passenden Textabschnitte a–g in die Lücken 17–22 der Reportage ein. Verwenden Sie jeden Abschnitt höchstens einmal. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Ein Textabschnitt passt nicht.
Die Zeit auf einem Blatt
Auf der Fensterbank des Gartenhauses trocknet ein Pinsel. Daneben steht ein Glas mit Wasser, das vom Auswaschen der Farben trüb geworden ist. Durch die offene Tür hört man eine Schubkarre über die Steinplatten rumpeln. Nora Berg schiebt ihre Tasse vom Tisch und schafft Platz für eine flache Mappe. In einigen Wochen sollen ihre Zeichnungen hier hängen, zwischen dem Ausgang zum Garten und dem Regal mit den Saatguttüten. __(0)__ An diesem Vormittag geht es um die Auswahl für die Wand. Nora breitet zunächst jene Blätter aus, deren Linien sie besonders gelungen findet. Die datierten Arbeitsnotizen bleiben unterdessen in einer eigenen Mappe: kleine Skizzen, Ortsangaben und mitunter nur wenige Wörter. Auf der Tischplatte entsteht eine ordentliche Grenze zwischen vorzeigbaren Bildern und dem Material, aus dem sie hervorgegangen sind. __(17)__ Die so entstandenen Reihen beginnen jeweils mit einer frühen Beobachtung und enden mit der letzten Zeichnung desselben Tieres. Nora rückt ein Blatt weiter nach links, bis seine Datumsangabe zu den Nachbarn passt. Das größere Ausstellungsblatt soll diese Ordnung aufnehmen. Sie legt einen leeren Bogen daneben und misst ab, wie viel Platz ihr für die einzelnen Stationen bleibt. __(18)__ Diese Gleichzeitigkeit spart den Besuchenden viele einzelne Blätter. Sie bringt allerdings Tage zusammen, die im Garten getrennt vergangen sind. Nora setzt deshalb die Beobachtungsdaten unter die jeweiligen Darstellungen. Eine feine Verbindungslinie führt von einem Stadium zum nächsten. Auf dem kleinen Bildschirm lässt sich die gesamte Anordnung überblicken; für die Kontrolle der Einzelheiten fertigt sie einen vergrößerten Ausdruck an. __(19)__ Der weiße Zwischenraum unterbricht nun die Verbindungslinie. Er soll erkennen lassen, wo Nora nicht dabeigewesen ist. Im Arbeitsheft stehen vor und nach diesem Datum Einträge, dazwischen fehlt eine Beobachtung. Sie möchte den fehlenden Blick nicht durch eine nachträglich plausible Zeichnung ersetzen. Mit einem Bleistift markiert sie am Rand, wo später eine knappe Erläuterung stehen könnte. Als sie danach eine Pflanzenzeichnung aufruft, wandert der Ausschnitt unter dem Mauszeiger langsam nach oben. Das Tier hatte auf einem bestimmten Stängel gesessen, den Nora damals ebenfalls festgehalten hatte. Jetzt irritiert sie dessen Biegung. Gehört die gekrümmte Linie tatsächlich zur Pflanze, oder hat sie beim Zeichnen einen unauffälligen Übergang zu stark betont? __(20)__ Wieder im Gartenhaus, flacht sie den betreffenden Bogen ab und verschiebt den Ansatz eines Blattes. Auf dem Ausdruck draußen hatte sich die Abweichung eindeutig lokalisieren lassen. Die frühere Fassung speichert sie in einem eigenen Ordner. Für den Moment scheint die Arbeit an den Bildern abgeschlossen. Nora zieht nun eine Liste heran, auf der die vorgesehenen Beschriftungsfelder für das Publikum verzeichnet sind. __(21)__ Die Bemerkung betrifft eine Bewegung, die Nora nur aus dem Augenwinkel wahrgenommen hatte. In ihrem Heft steht ein Fragezeichen neben einem Kürzel. Auf dem Schild wird daraus ein Satz: Sie habe die Bewegung nicht genau genug gesehen, um sie eindeutig zu beschreiben. Der Platz reicht dafür gerade aus. Nora liest die Zeile laut und streicht ein Wort, das mehr Gewissheit nahegelegt hätte, als ihre Notiz hergibt. Am Nachmittag schaut jemand herein, der im Garten ein Beet pflegt und die Ausstellungsvorbereitungen verfolgt hat. Auf dem Tisch liegt noch ein älterer Entwurf. Der Besucher zeigt erst darauf, dann auf die fertige Zeichnung. Wie sei sie von diesem ersten Eindruck zu der jetzigen Form gekommen, möchte er wissen. __(22)__ Für diese Vorführung verabreden sie einen Tisch nahe dem Fenster. Die Fassungen sollen dort in der Reihenfolge ihrer Entstehung liegen, damit Nora sie einzeln aufnehmen und erläutern kann. An der Wand bleibt das fertige Bild hängen. Als der Besucher hinausgeht, schiebt sie die älteren Blätter in eine zweite Mappe. Diesmal ist sie für die Ausstellung bestimmt.
Beispiel
0. Die Illustratorin arbeitet seit dem Frühjahr an einer Bildfolge über die Entwicklung von Insekten. Dafür besucht sie regelmäßig den Gemeinschaftsgarten und hält ihre eigenen Beobachtungen fest. Einige Tiere hat sie zeitweise in einem Beobachtungsgefäß betrachtet. Für die Ausstellung möchte sie nun entscheiden, welche ihrer vielen Zeichnungen den Weg an die Wand finden.
17. Lücke 17
a) Erst auf dem vergrößerten Ausdruck fällt ihr auf, wie geschlossen die Folge inzwischen wirkt. Zwischen zwei Zeichnungen liegt jedoch ein ganzer Tag ohne Beobachtung. Nora legt einen schmalen Papierstreifen auf diese Stelle. Die Unterbrechung soll sichtbar bleiben, auch wenn das Blatt dadurch weniger elegant aussieht.
b) Für den Verkauf hatte Nora zunächst kleine Einzelblätter vorgesehen. Nun entscheidet sie sich für ein gebundenes Heft, dessen Seiten sich vollständig aufklappen lassen. Die Druckerei soll dafür ein kräftigeres Papier bestellen. Erst nach deren Rückmeldung will sie den Preis festlegen.
c) Diese Trennung hält auf dem Tisch allerdings nicht lange. Nora zieht die datierten Notizen zwischen die sorgfältig ausgeführten Blätter und ordnet alles neu. Nun liegen nicht mehr die schönsten Zeichnungen nebeneinander, sondern jeweils die Beobachtungen desselben Tieres. Aus einer Auswahl wird eine Folge.
d) Die Frage lässt Nora noch einmal zum Arbeitstisch zurückgehen. Sie holt die verworfenen Fassungen und legt sie neben das fertige Blatt. Plötzlich lässt sich verfolgen, wie aus einem zunächst übersehenen Detail eine Korrektur wurde. Genau diesen Weg möchte sie bei der öffentlichen Vorführung zeigen.
e) Darauf lässt sich am Bildschirm keine verlässliche Antwort finden. Nora nimmt deshalb den Ausdruck mit in den Garten und setzt sich wieder vor denselben Stängel. Sie hält das Papier so, dass Zeichnung und Pflanze unmittelbar nebeneinanderliegen. Erst in dieser Gegenüberstellung erkennt sie, welche Linie sie korrigieren muss.
f) Mit der neuen Reihenfolge ist allerdings noch nicht entschieden, was gleichzeitig zu sehen sein soll. Nora zeichnet mehrere Entwicklungsstadien auf ein einziges Blatt, obwohl sie diese an verschiedenen Tagen beobachtet hat. Das Bild bietet damit einen Zusammenhang, den kein einzelner Blick in das Beobachtungsgefäß liefern konnte.
g) Bis dahin hatte sie die Notizen nur für sich selbst lesbar halten müssen. Für die Beschriftung der Ausstellung reicht das nicht. Nora ersetzt ihre Kürzel durch kurze Sätze und unterscheidet dabei zwischen dem, was sie gesehen hat, und dem, was sie daraus vermutet. Eine zunächst beiläufige Randbemerkung bekommt dadurch besonderes Gewicht.
18. Lücke 18
a) Erst auf dem vergrößerten Ausdruck fällt ihr auf, wie geschlossen die Folge inzwischen wirkt. Zwischen zwei Zeichnungen liegt jedoch ein ganzer Tag ohne Beobachtung. Nora legt einen schmalen Papierstreifen auf diese Stelle. Die Unterbrechung soll sichtbar bleiben, auch wenn das Blatt dadurch weniger elegant aussieht.
b) Für den Verkauf hatte Nora zunächst kleine Einzelblätter vorgesehen. Nun entscheidet sie sich für ein gebundenes Heft, dessen Seiten sich vollständig aufklappen lassen. Die Druckerei soll dafür ein kräftigeres Papier bestellen. Erst nach deren Rückmeldung will sie den Preis festlegen.
c) Diese Trennung hält auf dem Tisch allerdings nicht lange. Nora zieht die datierten Notizen zwischen die sorgfältig ausgeführten Blätter und ordnet alles neu. Nun liegen nicht mehr die schönsten Zeichnungen nebeneinander, sondern jeweils die Beobachtungen desselben Tieres. Aus einer Auswahl wird eine Folge.
d) Die Frage lässt Nora noch einmal zum Arbeitstisch zurückgehen. Sie holt die verworfenen Fassungen und legt sie neben das fertige Blatt. Plötzlich lässt sich verfolgen, wie aus einem zunächst übersehenen Detail eine Korrektur wurde. Genau diesen Weg möchte sie bei der öffentlichen Vorführung zeigen.
e) Darauf lässt sich am Bildschirm keine verlässliche Antwort finden. Nora nimmt deshalb den Ausdruck mit in den Garten und setzt sich wieder vor denselben Stängel. Sie hält das Papier so, dass Zeichnung und Pflanze unmittelbar nebeneinanderliegen. Erst in dieser Gegenüberstellung erkennt sie, welche Linie sie korrigieren muss.
f) Mit der neuen Reihenfolge ist allerdings noch nicht entschieden, was gleichzeitig zu sehen sein soll. Nora zeichnet mehrere Entwicklungsstadien auf ein einziges Blatt, obwohl sie diese an verschiedenen Tagen beobachtet hat. Das Bild bietet damit einen Zusammenhang, den kein einzelner Blick in das Beobachtungsgefäß liefern konnte.
g) Bis dahin hatte sie die Notizen nur für sich selbst lesbar halten müssen. Für die Beschriftung der Ausstellung reicht das nicht. Nora ersetzt ihre Kürzel durch kurze Sätze und unterscheidet dabei zwischen dem, was sie gesehen hat, und dem, was sie daraus vermutet. Eine zunächst beiläufige Randbemerkung bekommt dadurch besonderes Gewicht.
19. Lücke 19
a) Erst auf dem vergrößerten Ausdruck fällt ihr auf, wie geschlossen die Folge inzwischen wirkt. Zwischen zwei Zeichnungen liegt jedoch ein ganzer Tag ohne Beobachtung. Nora legt einen schmalen Papierstreifen auf diese Stelle. Die Unterbrechung soll sichtbar bleiben, auch wenn das Blatt dadurch weniger elegant aussieht.
b) Für den Verkauf hatte Nora zunächst kleine Einzelblätter vorgesehen. Nun entscheidet sie sich für ein gebundenes Heft, dessen Seiten sich vollständig aufklappen lassen. Die Druckerei soll dafür ein kräftigeres Papier bestellen. Erst nach deren Rückmeldung will sie den Preis festlegen.
c) Diese Trennung hält auf dem Tisch allerdings nicht lange. Nora zieht die datierten Notizen zwischen die sorgfältig ausgeführten Blätter und ordnet alles neu. Nun liegen nicht mehr die schönsten Zeichnungen nebeneinander, sondern jeweils die Beobachtungen desselben Tieres. Aus einer Auswahl wird eine Folge.
d) Die Frage lässt Nora noch einmal zum Arbeitstisch zurückgehen. Sie holt die verworfenen Fassungen und legt sie neben das fertige Blatt. Plötzlich lässt sich verfolgen, wie aus einem zunächst übersehenen Detail eine Korrektur wurde. Genau diesen Weg möchte sie bei der öffentlichen Vorführung zeigen.
e) Darauf lässt sich am Bildschirm keine verlässliche Antwort finden. Nora nimmt deshalb den Ausdruck mit in den Garten und setzt sich wieder vor denselben Stängel. Sie hält das Papier so, dass Zeichnung und Pflanze unmittelbar nebeneinanderliegen. Erst in dieser Gegenüberstellung erkennt sie, welche Linie sie korrigieren muss.
f) Mit der neuen Reihenfolge ist allerdings noch nicht entschieden, was gleichzeitig zu sehen sein soll. Nora zeichnet mehrere Entwicklungsstadien auf ein einziges Blatt, obwohl sie diese an verschiedenen Tagen beobachtet hat. Das Bild bietet damit einen Zusammenhang, den kein einzelner Blick in das Beobachtungsgefäß liefern konnte.
g) Bis dahin hatte sie die Notizen nur für sich selbst lesbar halten müssen. Für die Beschriftung der Ausstellung reicht das nicht. Nora ersetzt ihre Kürzel durch kurze Sätze und unterscheidet dabei zwischen dem, was sie gesehen hat, und dem, was sie daraus vermutet. Eine zunächst beiläufige Randbemerkung bekommt dadurch besonderes Gewicht.
20. Lücke 20
a) Erst auf dem vergrößerten Ausdruck fällt ihr auf, wie geschlossen die Folge inzwischen wirkt. Zwischen zwei Zeichnungen liegt jedoch ein ganzer Tag ohne Beobachtung. Nora legt einen schmalen Papierstreifen auf diese Stelle. Die Unterbrechung soll sichtbar bleiben, auch wenn das Blatt dadurch weniger elegant aussieht.
b) Für den Verkauf hatte Nora zunächst kleine Einzelblätter vorgesehen. Nun entscheidet sie sich für ein gebundenes Heft, dessen Seiten sich vollständig aufklappen lassen. Die Druckerei soll dafür ein kräftigeres Papier bestellen. Erst nach deren Rückmeldung will sie den Preis festlegen.
c) Diese Trennung hält auf dem Tisch allerdings nicht lange. Nora zieht die datierten Notizen zwischen die sorgfältig ausgeführten Blätter und ordnet alles neu. Nun liegen nicht mehr die schönsten Zeichnungen nebeneinander, sondern jeweils die Beobachtungen desselben Tieres. Aus einer Auswahl wird eine Folge.
d) Die Frage lässt Nora noch einmal zum Arbeitstisch zurückgehen. Sie holt die verworfenen Fassungen und legt sie neben das fertige Blatt. Plötzlich lässt sich verfolgen, wie aus einem zunächst übersehenen Detail eine Korrektur wurde. Genau diesen Weg möchte sie bei der öffentlichen Vorführung zeigen.
e) Darauf lässt sich am Bildschirm keine verlässliche Antwort finden. Nora nimmt deshalb den Ausdruck mit in den Garten und setzt sich wieder vor denselben Stängel. Sie hält das Papier so, dass Zeichnung und Pflanze unmittelbar nebeneinanderliegen. Erst in dieser Gegenüberstellung erkennt sie, welche Linie sie korrigieren muss.
f) Mit der neuen Reihenfolge ist allerdings noch nicht entschieden, was gleichzeitig zu sehen sein soll. Nora zeichnet mehrere Entwicklungsstadien auf ein einziges Blatt, obwohl sie diese an verschiedenen Tagen beobachtet hat. Das Bild bietet damit einen Zusammenhang, den kein einzelner Blick in das Beobachtungsgefäß liefern konnte.
g) Bis dahin hatte sie die Notizen nur für sich selbst lesbar halten müssen. Für die Beschriftung der Ausstellung reicht das nicht. Nora ersetzt ihre Kürzel durch kurze Sätze und unterscheidet dabei zwischen dem, was sie gesehen hat, und dem, was sie daraus vermutet. Eine zunächst beiläufige Randbemerkung bekommt dadurch besonderes Gewicht.
21. Lücke 21
a) Erst auf dem vergrößerten Ausdruck fällt ihr auf, wie geschlossen die Folge inzwischen wirkt. Zwischen zwei Zeichnungen liegt jedoch ein ganzer Tag ohne Beobachtung. Nora legt einen schmalen Papierstreifen auf diese Stelle. Die Unterbrechung soll sichtbar bleiben, auch wenn das Blatt dadurch weniger elegant aussieht.
b) Für den Verkauf hatte Nora zunächst kleine Einzelblätter vorgesehen. Nun entscheidet sie sich für ein gebundenes Heft, dessen Seiten sich vollständig aufklappen lassen. Die Druckerei soll dafür ein kräftigeres Papier bestellen. Erst nach deren Rückmeldung will sie den Preis festlegen.
c) Diese Trennung hält auf dem Tisch allerdings nicht lange. Nora zieht die datierten Notizen zwischen die sorgfältig ausgeführten Blätter und ordnet alles neu. Nun liegen nicht mehr die schönsten Zeichnungen nebeneinander, sondern jeweils die Beobachtungen desselben Tieres. Aus einer Auswahl wird eine Folge.
d) Die Frage lässt Nora noch einmal zum Arbeitstisch zurückgehen. Sie holt die verworfenen Fassungen und legt sie neben das fertige Blatt. Plötzlich lässt sich verfolgen, wie aus einem zunächst übersehenen Detail eine Korrektur wurde. Genau diesen Weg möchte sie bei der öffentlichen Vorführung zeigen.
e) Darauf lässt sich am Bildschirm keine verlässliche Antwort finden. Nora nimmt deshalb den Ausdruck mit in den Garten und setzt sich wieder vor denselben Stängel. Sie hält das Papier so, dass Zeichnung und Pflanze unmittelbar nebeneinanderliegen. Erst in dieser Gegenüberstellung erkennt sie, welche Linie sie korrigieren muss.
f) Mit der neuen Reihenfolge ist allerdings noch nicht entschieden, was gleichzeitig zu sehen sein soll. Nora zeichnet mehrere Entwicklungsstadien auf ein einziges Blatt, obwohl sie diese an verschiedenen Tagen beobachtet hat. Das Bild bietet damit einen Zusammenhang, den kein einzelner Blick in das Beobachtungsgefäß liefern konnte.
g) Bis dahin hatte sie die Notizen nur für sich selbst lesbar halten müssen. Für die Beschriftung der Ausstellung reicht das nicht. Nora ersetzt ihre Kürzel durch kurze Sätze und unterscheidet dabei zwischen dem, was sie gesehen hat, und dem, was sie daraus vermutet. Eine zunächst beiläufige Randbemerkung bekommt dadurch besonderes Gewicht.
22. Lücke 22
a) Erst auf dem vergrößerten Ausdruck fällt ihr auf, wie geschlossen die Folge inzwischen wirkt. Zwischen zwei Zeichnungen liegt jedoch ein ganzer Tag ohne Beobachtung. Nora legt einen schmalen Papierstreifen auf diese Stelle. Die Unterbrechung soll sichtbar bleiben, auch wenn das Blatt dadurch weniger elegant aussieht.
b) Für den Verkauf hatte Nora zunächst kleine Einzelblätter vorgesehen. Nun entscheidet sie sich für ein gebundenes Heft, dessen Seiten sich vollständig aufklappen lassen. Die Druckerei soll dafür ein kräftigeres Papier bestellen. Erst nach deren Rückmeldung will sie den Preis festlegen.
c) Diese Trennung hält auf dem Tisch allerdings nicht lange. Nora zieht die datierten Notizen zwischen die sorgfältig ausgeführten Blätter und ordnet alles neu. Nun liegen nicht mehr die schönsten Zeichnungen nebeneinander, sondern jeweils die Beobachtungen desselben Tieres. Aus einer Auswahl wird eine Folge.
d) Die Frage lässt Nora noch einmal zum Arbeitstisch zurückgehen. Sie holt die verworfenen Fassungen und legt sie neben das fertige Blatt. Plötzlich lässt sich verfolgen, wie aus einem zunächst übersehenen Detail eine Korrektur wurde. Genau diesen Weg möchte sie bei der öffentlichen Vorführung zeigen.
e) Darauf lässt sich am Bildschirm keine verlässliche Antwort finden. Nora nimmt deshalb den Ausdruck mit in den Garten und setzt sich wieder vor denselben Stängel. Sie hält das Papier so, dass Zeichnung und Pflanze unmittelbar nebeneinanderliegen. Erst in dieser Gegenüberstellung erkennt sie, welche Linie sie korrigieren muss.
f) Mit der neuen Reihenfolge ist allerdings noch nicht entschieden, was gleichzeitig zu sehen sein soll. Nora zeichnet mehrere Entwicklungsstadien auf ein einziges Blatt, obwohl sie diese an verschiedenen Tagen beobachtet hat. Das Bild bietet damit einen Zusammenhang, den kein einzelner Blick in das Beobachtungsgefäß liefern konnte.
g) Bis dahin hatte sie die Notizen nur für sich selbst lesbar halten müssen. Für die Beschriftung der Ausstellung reicht das nicht. Nora ersetzt ihre Kürzel durch kurze Sätze und unterscheidet dabei zwischen dem, was sie gesehen hat, und dem, was sie daraus vermutet. Eine zunächst beiläufige Randbemerkung bekommt dadurch besonderes Gewicht.
Teil 4
Sie suchen eine Tätigkeit im Bereich Migration und Bildungsinformation. Ordnen Sie den Aussagen 23–30 jeweils eine der Anzeigen a, b, c oder d zu. Eine Anzeige kann zu mehreren Aussagen passen. Für jede Aussage gibt es nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Anzeige a · Bildungsbüro Ankommen
Mitarbeit in der Terminvorbereitung Das Bildungsbüro Ankommen begleitet Erwachsene, die nach einem Wohnortwechsel ihre nächsten Bildungsschritte klären möchten. Für unseren Empfangsbereich suchen wir eine Person, die gern sorgfältig organisiert und auch in unübersichtlichen Situationen den Gesprächsfaden hält. Bei uns beginnt die Arbeit häufig mit einer Mappe, deren Inhalt für die Besitzerin oder den Besitzer selbst noch schwer zu ordnen ist. Sie gehen vor einem bereits vereinbarten Beratungsgespräch gemeinsam mit den Ratsuchenden durch, welche Zeugnisse, Kursbescheinigungen und sonstigen Bildungsnachweise vorhanden sind. Anschließend helfen Sie, diese Unterlagen zusammenzutragen und für den Termin übersichtlich bereitzulegen. Dabei notieren Sie offene Fragen, die im anschließenden Fachgespräch aufgegriffen werden sollen. Auch die Erinnerung an Termine und die Pflege der Kontaktdaten gehören zu Ihrem Arbeitsbereich. Wenn die Verständigung im Gespräch zusätzliche Unterstützung erfordert, können wir eine Sprachmittlung hinzuziehen. Den Bedarf stimmen Sie bei der Terminvorbereitung mit den Beteiligten ab. Für die vertrauliche Durchsicht der Unterlagen stehen abgeschlossene Gesprächsräume bereit. Wir wünschen uns Erfahrung im persönlichen Kontakt mit Erwachsenen sowie einen ruhigen und verbindlichen Umgang. Die Stelle umfasst 25 Wochenstunden an unserem Standort. Zum Einstieg begleiten Sie mehrere vollständige Vorbereitungsabläufe. Bitte erläutern Sie in Ihrer Bewerbung anhand einer bisherigen Tätigkeit, wie Sie komplexe Unterlagen gemeinsam mit anderen geordnet haben.
Anzeige b · Redaktion Lebenswege
Redaktionelle Mitarbeit für öffentliche Bildungsinformation Lebenswege bereitet Informationen über Migration und Bildung für ein breites Publikum auf. Unsere Übersichten sollen Menschen helfen, Angaben einzuordnen, die in öffentlichen Diskussionen oft ohne ihren ursprünglichen Zusammenhang auftauchen. Für die redaktionelle Arbeit suchen wir Unterstützung mit Freude an präziser Sprache und sorgfältigem Lesen. Sie bearbeiten Tabellen und begleitende Erläuterungen für unser Informationsportal. Zu jeder veröffentlichten Übersicht formulieren Sie, wer in den zugrunde liegenden Angaben erfasst ist: etwa Personen einer bestimmten Altersgruppe, neu Zugewanderte innerhalb eines benannten Zeitraums oder Teilnehmende eines bestimmten Bildungsangebots. Diese Beschreibung steht unmittelbar bei der Darstellung, damit deren Geltungsbereich beim Lesen erkennbar bleibt. Sie stimmen außerdem Überschriften und Querverweise innerhalb des Portals ab. Nach der Veröffentlichung bleiben Sie für inhaltliche Rückfragen ansprechbar. In unserer monatlichen öffentlichen Sprechstunde erläutern Sie die erschienenen Beiträge und beantworten Fragen zu deren Aussagen. Wiederkehrende Verständnisprobleme nehmen Sie anschließend in die redaktionelle Überarbeitung auf. Die Termine werden langfristig in einem gemeinsamen Kalender angekündigt. Wir erwarten Erfahrung mit erklärenden Texten und die Bereitschaft, Formulierungen aus der Perspektive unterschiedlicher Leserinnen und Leser zu prüfen. Für die Bewerbung bitten wir um eine kurze selbst verfasste Textprobe. Die Tätigkeit umfasst 30 Wochenstunden. Redaktionelle Besprechungen finden an zwei festgelegten Vormittagen in unserem Büro statt.
Anzeige c · Datenstelle Bildungsprofile
Fachliche Mitarbeit bei der Zuordnung von Bildungsangaben Die Datenstelle Bildungsprofile erschließt Unterlagen zu Bildungswegen aus unterschiedlichen Herkunftssystemen. Wir suchen eine sorgfältig arbeitende Person, die Beschreibungen von Abschlüssen lesen, Unterschiede nachvollziehen und Entscheidungen nachvollziehbar festhalten kann. Unsere Arbeit bildet die Grundlage dafür, dass nachfolgende Auswertungen ihre Kategorien einheitlich verwenden. Sie ordnen Bildungsangaben anhand unseres internen Verzeichnisses zu. Wo ähnlich bezeichnete Abschlüsse hinsichtlich Dauer, Zugang oder Inhalt voneinander abweichen, vermerken Sie ausdrücklich, unter welchen Vorbehalten sie gegenübergestellt werden können. Solche Einschränkungen werden zusammen mit dem jeweiligen Eintrag geführt. Auch Fälle, bei denen die vorhandenen Unterlagen zunächst keine hinreichend genaue Einordnung erlauben, halten Sie mit einer Beschreibung der noch benötigten Informationen fest. Neue Fallkonstellationen können eine Überarbeitung des Verzeichnisses erforderlich machen. Sie begründen entsprechende Vorschläge schriftlich und legen die betroffenen Einträge bei. Bevor eine veränderte Zuordnungsregel angewendet werden darf, muss eine weitere Fachperson sie geprüft und freigegeben haben. Der freigegebene Stand wird anschließend für das gesamte Team bereitgestellt. Vorausgesetzt werden Erfahrung in der systematischen Bearbeitung komplexer Dokumente und die Fähigkeit, fachliche Entscheidungen knapp zu begründen. Sie arbeiten in einem kleinen Team mit festen Zuständigkeiten für einzelne Sammlungen. Für die Einarbeitung stehen erläuterte Bearbeitungsfälle und eine persönliche Ansprechperson zur Verfügung. Bitte beschreiben Sie in Ihrer Bewerbung Ihren bisherigen Umgang mit uneinheitlich aufgebauten Informationsbeständen.
Anzeige d · Verbund Bildungsdaten
Koordination der Zusammenarbeit mit Einrichtungen Der Verbund Bildungsdaten führt Informationen zusammen, die beteiligte Einrichtungen über ihre Bildungsangebote bereitstellen. Für die laufende Zusammenarbeit suchen wir eine organisatorisch erfahrene Person, die unterschiedliche Arbeitsabläufe zusammenbringen und Vereinbarungen zuverlässig nachhalten kann. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Kontakt zu den benannten Ansprechpersonen der Einrichtungen. Mit diesen vereinbaren Sie, über welchen Übermittlungsweg aktualisierte Angaben eingehen und welche Schritte dabei regelmäßig einzuhalten sind. Dazu gehören das vereinbarte Dateiformat, der Zeitpunkt der Bereitstellung und das Vorgehen bei Rückfragen. Sie halten die Absprachen in einer gemeinsamen Übersicht fest und gehen auf Einrichtungen zu, wenn eine erwartete Lieferung ausbleibt. Bei Änderungen der internen Zuständigkeiten sorgen Sie dafür, dass die Übergabe an die neue Kontaktperson vollständig erfolgt. Unser Partnerteam in einer anderen Zeitzone übernimmt einen anschließenden Bearbeitungsabschnitt. Dienstags und donnerstags sind deshalb von 14 bis 15 Uhr deutscher Ortszeit beide Teams gleichzeitig erreichbar. In diesen fest reservierten Stunden übergeben Sie offene Vorgänge und klären Rückfragen unmittelbar. Die übrige Arbeitszeit wird innerhalb des vereinbarten Wochenumfangs mit der Koordination abgestimmt. Wir erwarten verbindliche Kommunikation, Erfahrung mit wiederkehrenden organisatorischen Abläufen und Sicherheit im Umgang mit gemeinsam gepflegten Übersichten. Sie erhalten einen festen Arbeitsplatz sowie Zugang zu den benötigten Kommunikationsprogrammen. Bitte schildern Sie in Ihrer Bewerbung eine Situation, in der Sie mit mehreren Einrichtungen einen verlässlichen Informationsfluss vereinbart haben.
Beispiel
0. Sie reichen mit Ihrer Bewerbung einen kurzen eigenen Text ein.
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Lösung zum Beispiel: b
23. Sie halten fest, in welchen Fällen Bildungsabschlüsse aus verschiedenen Herkunftssystemen nur eingeschränkt vergleichbar sind.
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24. Sie unterstützen Ratsuchende dabei, ihre vorhandenen Bildungsunterlagen für einen Beratungstermin zusammenzustellen.
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25. Sie vereinbaren mit Einrichtungen, auf welchem Weg diese regelmäßig aktualisierte Angaben bereitstellen.
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26. Sie erläutern bei veröffentlichten Übersichten, auf welchen Personenkreis sich die dargestellten Angaben beziehen.
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27. Für Gespräche mit Ratsuchenden steht Ihnen bei Bedarf eine Sprachmittlung zur Verfügung.
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28. Sie arbeiten während fest vereinbarter Übergabezeiten gleichzeitig mit einem Team in einer anderen Zeitzone.
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29. Eine Änderung Ihrer Zuordnungsregeln wird erst nach einer zweiten fachlichen Prüfung wirksam.
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30. Sie beantworten fachliche Rückfragen zu Ihren Veröffentlichungen in einer regelmäßig stattfindenden öffentlichen Sprechstunde.
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