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Goethe C2 Lesen · Übungssatz 11

Paper 11

Goethe C2 · Reading

80 min14 pages

Auch das Ende braucht Arbeit

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Lesen Sie den Kommentar. Wählen Sie bei den Aufgaben 1–10 jeweils a, b, c oder d. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Auch das Ende braucht Arbeit

Auf meinem Schreibtisch liegt noch die Einladung zur Abschiedsveranstaltung für das Weltraumteleskop Aster. Ich war als Wissenschaftsredakteurin eingeladen und hatte mir vorgenommen, vor allem zuzuhören. Ein Abschied schien mir voreilig, solange über einen letzten Rettungsversuch beraten wurde. Andererseits hatte der reguläre Beobachtungsbetrieb bereits ausgesetzt werden müssen: Die Steuerung hielt das Instrument nicht mehr zuverlässig auf das vorgesehene Ziel ausgerichtet. Unter diesen Bedingungen ließen sich die geplanten Messreihen nicht fortführen. Das Team hatte zunächst gehofft, nach einer begrenzten Unterbrechung weiterarbeiten zu können. Nun standen auf der Bühne Blumen neben einem Modell des Teleskops. Die Veranstaltung war sorgfältig gestaltet. Auf der Leinwand folgte eine Entdeckung auf die nächste, frühere Schwierigkeiten erschienen als überwundene Etappen, und am Schluss verblasste das letzte Bild zu ruhiger Musik. Alles hatte seinen Platz, auch das Ende. Ich dachte an die wenige Wochen alte Nachricht, in der noch von der Wiederaufnahme der Beobachtungen die Rede gewesen war. In der Chronologie des Festabends fand diese Nachricht keinen rechten Platz. Der Film besaß eine Geschlossenheit, die den Gesprächen im Foyer auffällig fehlte. Dort wurden weiter mögliche Eingriffe, verfügbare Zeitfenster und die Folgen einer endgültigen Stilllegung gegeneinander abgewogen. Gelegentlich fiel dabei der Name eines neueren Instruments. Dessen Aufnahmen können räumlich eng beieinanderliegende Strukturen auseinanderhalten, die auf Asters Bildern ineinanderliefen. Wer solche Strukturen untersuchen will, gewinnt damit erheblich. Aster hingegen konnte seine Beobachtungsrichtung kurzfristig ändern, wenn ein vorübergehendes Himmelsereignis gemeldet wurde. Beim neuen Instrument werden die Beobachtungsfolgen lange im Voraus zusammengestellt; eine vergleichbare Wendigkeit gehört nicht zu seinen vorgesehenen Aufgaben. Auf der Bühne sahen die jüngeren Bilder eindrucksvoller aus. Im Foyer fragte eine Forscherin, welches Gerät künftig rechtzeitig hinschauen werde, wenn gerade keine Zeit für eine neue Planung bleibe. Ihre Frage blieb neben den Bildern stehen. Für einen weiteren Rettungsversuch wird außerdem ins Feld geführt, wie viel bereits in Aster geflossen sei: Arbeitsjahre, technische Entwicklung, geduldige Auswertung. Diese Aufzählung verdient Aufmerksamkeit. Allerdings wird mit jeder zusätzlichen Position darin die Aufgabe für das kommende Jahr noch nicht deutlicher. Wenn ich einen neuen Antrag lese, möchte ich wissen, welche Beobachtungen er ermöglichen soll und was dafür noch aufzuwenden wäre. Die längst geleistete Arbeit steht auch dann in der Geschichte des Projekts, wenn morgen kein weiterer Auftrag erteilt wird. Auf dem Sitzungstisch liegen jedoch Unterlagen für eine Entscheidung, deren Rechnungen erst noch entstehen werden. Am schwersten fällt mir die nötige Distanz im Gespräch mit dem Betriebsteam. Eine Mitarbeiterin erkennt an einer unscheinbaren Folge von Statusmeldungen, unter welchen Bedingungen eine Messung zustande kam. Ihr Kollege erinnert sich daran, weshalb eine scheinbar naheliegende Einstellung vor Jahren verworfen wurde. Solches Wissen lässt sich keinem Geräteprospekt entnehmen. Während ich zuhöre, werden Möglichkeiten sichtbar, die eine außenstehende Prüfung leicht übersehen könnte. Als später von der Auflösung der Arbeitsgruppe die Rede ist, öffnet derselbe Kollege bereits einen Kalender für die nächste Beobachtungsperiode. Eine Kollegin schiebt ihm behutsam die Tagesordnung hin. Ich würde auf ihren Sachverstand ungern verzichten; den Kalender habe ich dennoch nicht vergessen. Was nach einem Ende übrig bleibt, lässt sich im Archiv besichtigen. Dort zeigte mir eine Nachwuchsforscherin eine tadellos gespeicherte Messdatei, zu der sie zwei unterschiedliche Kalibrierungstabellen gefunden hatte. Welche davon für den betreffenden Zeitraum galt, erschloss sich aus den Dateinamen nicht. Erst ein früherer Mitarbeiter konnte erklären, dass nach einer ungewöhnlichen Erwärmung vorübergehend eine Korrektur verwendet worden war. Sein Hinweis stand in einem persönlichen Arbeitsheft. Die Datei ließ sich öffnen, kopieren und weitergeben; vor diesem Gespräch hätte die Forscherin ihr dennoch einen anderen Befund entnommen. Auf dem Bildschirm sah nachher alles genauso aus wie vorher. Verändert hatte sich, was sie darin lesen konnte. Gerade deshalb möchte ich die Entscheidung über den Rettungsversuch an eine klare Bedingung knüpfen. Ein weiterer Versuch sollte nur freigegeben werden, wenn sich der zusätzlich zu erwartende wissenschaftliche Ertrag innerhalb einer vorher festgelegten Grenze für Personalaufwand, Zeit und Mittel begründen lässt. Beides muss zusammen geprüft werden. Eine interessante Forschungsfrage allein sagt noch nicht, welchen Einsatz ihre Bearbeitung rechtfertigt; eine bequem finanzierbare Maßnahme allein ergibt noch kein Forschungsprogramm. Die Grenze gehört vor die Entscheidung über den konkreten Versuch. Wird sie erst während der Arbeiten gezogen, steht bei jeder Beratung bereits der nächste beinahe vollendete Schritt im Raum. Unabhängig davon sollte das Team seine praktischen Erfahrungen in kommentierten Arbeitsunterlagen festhalten, bevor seine Mitglieder ausscheiden. Gemeint ist eine durchgehende Erläuterung der tatsächlich verwendeten Abläufe: welche Korrektur wann galt, woran zweifelhafte Messungen zu erkennen sind, weshalb bestimmte Einstellungen gewählt wurden. Dafür muss Arbeitszeit vorgesehen werden, solange Rückfragen noch an die Menschen gerichtet werden können, die die Vorgänge selbst erlebt haben. Ein Stapel nachträglich eingesammelter Notizbücher würde die Zuordnung nur verlagern. Sinnvoll wäre, dass spätere Nutzerinnen und Nutzer die Unterlagen noch während dieser Übergabe erproben und ihre Verständnisfragen unmittelbar mit den Verfassenden klären können. Auch der Abschlussbericht braucht eine sorgfältige Gliederung. Er sollte in getrennten Teilen erläutern, wodurch die technische Abschaltung verursacht wurde, und bewerten, welche Forschungsziele bis dahin erreicht worden sind. Beide Darstellungen gehören in dasselbe Dokument, müssen aber jeweils für sich nachvollziehbar sein. Ein Bauteil kann seinen Dienst versagen, nachdem eine anspruchsvolle Beobachtungsaufgabe erfüllt wurde. Umgekehrt kann ein Gerät lange arbeiten, während eine erhoffte Untersuchung offenbleibt. Erst die getrennte Betrachtung erlaubt es, aus dem Verlauf etwas für künftige Vorhaben zu lernen, ohne aus einem technischen Endzustand gleich ein Urteil über die gesamte wissenschaftliche Arbeit abzuleiten. Vielleicht wird der letzte Versuch noch beschlossen. Vielleicht ergibt die Prüfung, dass sich seine Voraussetzungen nicht ausreichend begründen lassen. Dann wünsche ich mir einen Abschied, bei dem neben den Entdeckungen auch die verbleibenden Aufgaben genannt werden: Unterlagen vervollständigen, Zuständigkeiten für das Archiv sichern, offene Fragen auffindbar halten. Die Einladung auf meinem Schreibtisch müsste deshalb nicht weggeworfen werden. Ihr Termin müsste nur zu einem Arbeitsstand passen, den man erläutern kann. Aster dürfte dann verstummen, während Menschen weiterhin dafür sorgen, dass andere seine Beobachtungen verstehen. Auch nach dem letzten Steuerbefehl gäbe es Namen unter den Übergabeunterlagen und jemanden, der auf eine fachliche Rückfrage antwortet.

Beispiel

0. In welcher Funktion besuchte die Autorin die Abschiedsveranstaltung?

a) Als Verantwortliche für die technische Steuerung.

b) Als Redakteurin für wissenschaftliche Themen.

c) Als Leiterin des zuständigen Archivs.

d) Als Organisatorin des Veranstaltungsprogramms.

Lösung zum Beispiel: b

1. Weshalb wurde der reguläre Beobachtungsbetrieb des Teleskops vorläufig eingestellt?

a) Die Auswertung der vorhandenen Aufnahmen beanspruchte das gesamte wissenschaftliche Personal.

b) Die Ausrichtung ließ sich nicht mehr mit der erforderlichen Verlässlichkeit steuern.

c) Die zugesagte Finanzierung reichte nur noch für die Übertragung gespeicherter Daten.

d) Ein anderes Instrument hatte die vorgesehenen Beobachtungen bereits übernommen.

2. Was legt die Autorin mit ihrer Schilderung der öffentlichen Abschiedsveranstaltung nahe?

a) Das Publikum interessiert sich stärker für die beteiligten Menschen als für deren Forschung.

b) Die Verantwortlichen nutzen den Abschied, um für ein Nachfolgeprojekt zu werben.

c) Die wissenschaftliche Bilanz fällt außerhalb des Forschungsteams kritischer aus.

d) Ein technisch erzwungenes Ende wird nachträglich wie ein planmäßiger Abschluss dargestellt.

3. Welche Vorstellung von wissenschaftlichem Fortschritt wird im Vergleich der beiden Instrumente erkennbar?

a) Ein leistungsfähigeres Instrument kann dennoch eine bislang verfügbare Beobachtungsmöglichkeit offenlassen.

b) Der Nutzen eines neuen Instruments zeigt sich vor allem in der Bestätigung älterer Ergebnisse.

c) Die gleichzeitige Nutzung verschiedener Instrumente erschwert eine gemeinsame Forschungsrichtung.

d) Neue Instrumente sollten vorrangig Beobachtungsaufgaben übernehmen, die ältere Programme nicht abdecken.

4. Welchen Vorbehalt gegenüber dem Hinweis auf die bereits investierten Mittel lässt die Autorin erkennen?

a) Er verdeckt, dass ein Teil der bisherigen Ausgaben anderen Projekten zugutekam.

b) Er erschwert die faire Verteilung künftiger Beobachtungszeit.

c) Er macht aus der vergangenen Investition einen Anspruch auf weitere Finanzierung.

d) Er unterschätzt den finanziellen Aufwand einer geordneten Stilllegung.

5. Wie ist die Haltung der Autorin gegenüber dem Team zu verstehen, das sich für einen weiteren Rettungsversuch einsetzt?

a) Sie hält dessen Nähe zum Projekt für die wichtigste Voraussetzung einer verbindlichen Entscheidung.

b) Sie würdigt dessen Sachkenntnis, erkennt aber eine mögliche Bindung an den bisherigen Arbeitsauftrag.

c) Sie sieht in dessen Einsatz vor allem den Versuch, die eigene berufliche Zukunft abzusichern.

d) Sie betrachtet dessen Zurückhaltung bei Kostenschätzungen als Ausdruck wissenschaftlicher Sorgfalt.

6. Was deutet die Autorin mit ihrer Darstellung des Datenarchivs an?

a) Die spätere Forschung sollte sich möglichst wenig an den ursprünglichen Fragestellungen orientieren.

b) Ein erleichterter öffentlicher Zugang sollte bei der Archivplanung Vorrang vor zusätzlichen Erschließungsarbeiten erhalten.

c) Nach dem Missionsende sollte die Archivpflege vor allem auf bereits häufig genutzte Messreihen ausgerichtet werden.

d) Die bloße Aufbewahrung von Messungen sichert deren wissenschaftliche Nutzbarkeit noch nicht.

7. Welche Voraussetzung nennt die Autorin für die Bewilligung eines weiteren Rettungsversuchs?

a) Der erwartbare wissenschaftliche Zusatznutzen muss innerhalb eines vorab begrenzten Aufwands begründet werden.

b) Die beteiligten Einrichtungen müssen den Aufwand aus ihren laufenden Sachmitteln bestreiten.

c) Das Nachfolgeinstrument muss während des Versuchs auf dieselben Beobachtungen verzichten.

d) Die bisherigen Nutzenden müssen sich zur Auswertung sämtlicher neuer Messungen verpflichten.

8. Wie soll nach dem Vorschlag der Autorin mit dem Erfahrungswissen des Betriebsteams verfahren werden?

a) Es soll zunächst ausschließlich an das Team des Nachfolgeinstruments weitergegeben werden.

b) Es soll bei späteren Anfragen von den ehemaligen Beschäftigten fallweise erläutert werden.

c) Es soll vor dem Ausscheiden der Beschäftigten in kommentierten Arbeitsunterlagen festgehalten werden.

d) Es soll nach Abschluss der wissenschaftlichen Auswertung in einem Rückblick zusammengefasst werden.

9. Was soll der vorgeschlagene Abschlussbericht ausdrücklich auseinanderhalten?

a) Die Beiträge der wissenschaftlichen Einrichtungen und die Leistungen ihrer Auftragnehmer.

b) Den technischen Anlass der Stilllegung und die bereits erreichten Forschungsziele.

c) Die öffentlich finanzierten Beobachtungen und die aus Drittmitteln getragenen Auswertungen.

d) Die ursprünglich geplanten Kosten und die Ausgaben für die spätere Archivpflege.

10. Welches Verständnis von Verantwortung ergibt sich aus dem Schluss des Kommentars?

a) Eine Forschungseinrichtung sollte ihre Zusagen gegenüber einem bestehenden Team vorrangig erfüllen.

b) Über das Ende einer Mission sollte möglichst erst entschieden werden, wenn eine gleichwertige Nachfolge bereitsteht.

c) Eine überzeugende wissenschaftliche Bilanz sollte die Entscheidung über die Fortsetzung bestimmen.

d) Auch ein begründeter Verzicht auf Weiterbetrieb kann Teil einer sorgfältigen Betreuung des Projekts sein.

Teil 2

Ordnen Sie den Textabschnitten 11–16 jeweils die inhaltlich passende Aussage a–h zu. Jede Aussage wird höchstens einmal verwendet. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Zwei Aussagen passen nicht.

Was eine Auszeichnung erkennen lässt

Beispiel 0 Beim Medienpreis Perspektive wird die Geschäftsordnung überarbeitet. Bisher stand für viele Beteiligte vor allem der Abend im Mittelpunkt, an dem die Namen der Ausgezeichneten bekannt gegeben wurden. Nun beschäftigt sich der Trägerverein mit den Monaten davor und danach: Welche Unterlagen braucht eine Jury, wie kommt sie zu einem Urteil und was lässt sich daraus öffentlich vermitteln? Ein Arbeitskreis hat dazu einen Entwurf vorgelegt, der vor dem nächsten Wettbewerb mit den teilnehmenden Redaktionen beraten werden soll. Die vorgeschlagenen Änderungen betreffen sowohl das Einreichen der Beiträge als auch den Umgang mit den späteren Entscheidungen. Der Preis behält seine bisherigen Kategorien; verändert werden soll, wie die Urteile zustande kommen und erläutert werden. Abschnitt 11 Am Anfang steht eine Einschränkung dessen, was die Auszeichnung überhaupt aussagen kann. Eine Redaktion reicht gewöhnlich die Arbeiten ein, auf die sie besonders stolz ist. Ein aufwendig vorbereiteter Beitrag mag zeigen, wozu sie unter günstigen Bedingungen fähig ist. Wie zuverlässig sie an gewöhnlichen Tagen arbeitet, welche Themen sie regelmäßig übersieht oder wie sie mit knapper Besetzung umgeht, lässt sich daran kaum ablesen. Der Entwurf sieht deshalb vor, bei der Würdigung genau zu benennen, auf welche Arbeiten sich das Urteil bezieht. Zwischen einem hervorragenden Film und dem gesamten Programm eines Hauses liegen zahlreiche Sendungen, die der Jury gar nicht vorgelegen haben. Auch mehrere erfolgreiche Einreichungen ergeben noch keine fortlaufende Beobachtung des redaktionellen Alltags. Die Reichweite des Urteils soll der Reichweite des tatsächlich betrachteten Materials entsprechen. Abschnitt 12 Eine andere Frage betrifft die Person, die stellvertretend für einen Beitrag auf der Bühne steht. Ein präzise geführtes Interview kann erheblich von der Gesprächsführung leben und diese Leistung soll weiterhin eigens gewürdigt werden. In der Einreichung soll künftig jedoch erläutert werden, wer die entscheidenden Vorarbeiten erbracht hat: etwa widersprüchliche Unterlagen geordnet, einen schwer zugänglichen Gesprächsort erschlossen oder im Schnitt die Argumentationsfolge herausgearbeitet hat. Dafür genügt eine lange Namensliste im Abspann nicht. Vorgesehen sind knappe Beschreibungen der jeweiligen Beiträge zur fertigen Arbeit. Bei der Preisübergabe soll dadurch neben der Leistung vor der Kamera sichtbar werden, auf welcher Zusammenarbeit sie beruht. Die hervorgehobene Person behält ihren Platz; die Tätigkeiten, die ihren Auftritt erst ermöglicht haben, erhalten einen beschreibbaren Anteil an der Würdigung. Abschnitt 13 Manche dieser Tätigkeiten lassen sich allerdings nicht öffentlich ausbreiten. Wer unter der Zusicherung vertraulicher Behandlung Auskunft gegeben hat, darf durch eine Wettbewerbseinreichung nicht plötzlich identifizierbar werden. Der Entwurf verlangt deshalb einen geschützten Recherchebericht, den nur die dafür bestimmten Prüfenden einsehen dürfen. Darin kann die Redaktion beispielsweise darlegen, wie sie Aussagen durch voneinander unabhängige Unterlagen abgeglichen hat, welche Zweifel auftraten und wie sie ihnen nachging. Namen und andere identifizierende Einzelheiten werden ausgespart, soweit sie für die Bewertung des Vorgehens entbehrlich sind. Die Prüfenden sollen also erkennen können, wie belastbar die Arbeit zustande kam, ohne die vertraulichen Beziehungen der Redaktion offenzulegen. Aufbewahrung und Zugriff werden eigens geregelt. In die öffentliche Darstellung gelangen nur Erläuterungen, die den zugesicherten Schutz wahren. Abschnitt 14 Die Nähe innerhalb der Medienbranche stellt auch die Zusammensetzung der Beratungsrunden vor praktische Aufgaben. Hat ein Jurymitglied an einer eingereichten Produktion mitgearbeitet oder besteht eine enge persönliche Beziehung zu einer maßgeblich beteiligten Person, wird dies vor Beginn der Beratung angegeben. Für die Behandlung dieses Beitrags verlässt das Mitglied die Runde und gibt auch keine schriftliche Bewertung ab. Im Protokoll wird festgehalten, wer tatsächlich am Urteil mitgewirkt hat. Sobald die Beratung zu einer anderen, davon unabhängigen Einreichung beginnt, kann die Person wieder teilnehmen. Der Entwurf berücksichtigt damit, dass berufliche Erfahrung häufig mit Bekanntschaften einhergeht. Entscheidend ist die konkrete Verbindung zu der jeweils vorliegenden Arbeit. Die Geschäftsführung muss die Tagesordnung so vorbereiten, dass die wechselnde Beteiligung ohne improvisierte Absprachen umgesetzt werden kann. Abschnitt 15 Mit einer ersten Sichtung unmittelbar nach der Einreichung soll die Prüfung zudem nicht abgeschlossen sein. Vor der endgültigen Entscheidung ist ein weiterer Durchgang vorgesehen, für den inzwischen verfügbare Unterlagen hinzugezogen werden. Hat sich eine zunächst plausible Darstellung bestätigt? Wurden wichtige Einwände später bekannt, und wie verhalten sie sich zu den ursprünglichen Aussagen? Eine Redaktion kann damals sorgfältig gearbeitet und Unsicherheiten angemessen gekennzeichnet haben, obwohl ein Vorgang inzwischen anders beurteilt werden muss. Umgekehrt kann eine anfangs eindrucksvolle Gewissheit rückblickend schlecht begründet erscheinen. Die Jury soll deshalb untersuchen, was der Beitrag tatsächlich behauptet hat und was die hinzugekommenen Informationen daran ändern. Der zeitliche Abstand erhält damit eine inhaltliche Funktion: Er erweitert die Grundlage, auf der die Beständigkeit der Darstellung beurteilt werden kann. Abschnitt 16 Schließlich sollen die Begründungen nach der Preisvergabe zugänglich gemacht werden. Vorgesehen sind Texte, die an konkreten Entscheidungen im ausgezeichneten Beitrag erläutern, weshalb die Jury etwa eine Nachfrage, eine Einordnung oder den Umgang mit einer offenen Frage überzeugend fand. Wer den Film gesehen hat, soll den Gedankengang nachvollziehen können, auch ohne an der Beratung beteiligt gewesen zu sein. Für Redaktionen, die gar nichts eingereicht haben, könnten solche Erläuterungen Anlass sein, über die eigene Arbeit zu sprechen. Auch das Publikum erhielte Begriffe und Beispiele, mit denen sich journalistische Leistungen genauer beschreiben lassen. Die Veröffentlichung soll somit über die Mitteilung hinausgehen, wer gewonnen hat. Sie macht die fachlichen Überlegungen verfügbar, an denen andere ihre eigenen Urteile prüfen und schärfen können.

Beispiel

0. Der Trägerverein eines Medienpreises bereitet Änderungen am Verfahren der Bewertung und ihrer Erläuterung vor.

11. Abschnitt 11

a) Die Veröffentlichung der Jurybegründungen soll fachliche Maßstäbe auch außerhalb des Wettbewerbs nachvollziehbar machen.

b) Die Teilnahmegebühren sollen künftig nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einreichenden Redaktion gestaffelt werden.

c) Die Würdigung einer sichtbaren Einzelleistung wird um die Anerkennung der daran beteiligten Zusammenarbeit ergänzt.

d) Eine zeitlich versetzte Bewertung soll erfassen, ob ein Beitrag späteren Erkenntnissen standhält.

e) Die begrenzte Auswahl eingereichter Beiträge kann redaktionelle Qualität nur ausschnittweise abbilden.

f) Die Publikumsauszeichnung soll künftig in die Entscheidung über den Hauptpreis eingehen.

g) Ein vertraulicher Nachweis soll sorgfältige Recherche beurteilbar machen, ohne geschützte Kontakte offenzulegen.

h) Persönliche Verbindungen zu einer Einreichung führen zum Ausschluss von deren Bewertung.

12. Abschnitt 12

a) Die Veröffentlichung der Jurybegründungen soll fachliche Maßstäbe auch außerhalb des Wettbewerbs nachvollziehbar machen.

b) Die Teilnahmegebühren sollen künftig nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einreichenden Redaktion gestaffelt werden.

c) Die Würdigung einer sichtbaren Einzelleistung wird um die Anerkennung der daran beteiligten Zusammenarbeit ergänzt.

d) Eine zeitlich versetzte Bewertung soll erfassen, ob ein Beitrag späteren Erkenntnissen standhält.

e) Die begrenzte Auswahl eingereichter Beiträge kann redaktionelle Qualität nur ausschnittweise abbilden.

f) Die Publikumsauszeichnung soll künftig in die Entscheidung über den Hauptpreis eingehen.

g) Ein vertraulicher Nachweis soll sorgfältige Recherche beurteilbar machen, ohne geschützte Kontakte offenzulegen.

h) Persönliche Verbindungen zu einer Einreichung führen zum Ausschluss von deren Bewertung.

13. Abschnitt 13

a) Die Veröffentlichung der Jurybegründungen soll fachliche Maßstäbe auch außerhalb des Wettbewerbs nachvollziehbar machen.

b) Die Teilnahmegebühren sollen künftig nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einreichenden Redaktion gestaffelt werden.

c) Die Würdigung einer sichtbaren Einzelleistung wird um die Anerkennung der daran beteiligten Zusammenarbeit ergänzt.

d) Eine zeitlich versetzte Bewertung soll erfassen, ob ein Beitrag späteren Erkenntnissen standhält.

e) Die begrenzte Auswahl eingereichter Beiträge kann redaktionelle Qualität nur ausschnittweise abbilden.

f) Die Publikumsauszeichnung soll künftig in die Entscheidung über den Hauptpreis eingehen.

g) Ein vertraulicher Nachweis soll sorgfältige Recherche beurteilbar machen, ohne geschützte Kontakte offenzulegen.

h) Persönliche Verbindungen zu einer Einreichung führen zum Ausschluss von deren Bewertung.

14. Abschnitt 14

a) Die Veröffentlichung der Jurybegründungen soll fachliche Maßstäbe auch außerhalb des Wettbewerbs nachvollziehbar machen.

b) Die Teilnahmegebühren sollen künftig nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einreichenden Redaktion gestaffelt werden.

c) Die Würdigung einer sichtbaren Einzelleistung wird um die Anerkennung der daran beteiligten Zusammenarbeit ergänzt.

d) Eine zeitlich versetzte Bewertung soll erfassen, ob ein Beitrag späteren Erkenntnissen standhält.

e) Die begrenzte Auswahl eingereichter Beiträge kann redaktionelle Qualität nur ausschnittweise abbilden.

f) Die Publikumsauszeichnung soll künftig in die Entscheidung über den Hauptpreis eingehen.

g) Ein vertraulicher Nachweis soll sorgfältige Recherche beurteilbar machen, ohne geschützte Kontakte offenzulegen.

h) Persönliche Verbindungen zu einer Einreichung führen zum Ausschluss von deren Bewertung.

15. Abschnitt 15

a) Die Veröffentlichung der Jurybegründungen soll fachliche Maßstäbe auch außerhalb des Wettbewerbs nachvollziehbar machen.

b) Die Teilnahmegebühren sollen künftig nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einreichenden Redaktion gestaffelt werden.

c) Die Würdigung einer sichtbaren Einzelleistung wird um die Anerkennung der daran beteiligten Zusammenarbeit ergänzt.

d) Eine zeitlich versetzte Bewertung soll erfassen, ob ein Beitrag späteren Erkenntnissen standhält.

e) Die begrenzte Auswahl eingereichter Beiträge kann redaktionelle Qualität nur ausschnittweise abbilden.

f) Die Publikumsauszeichnung soll künftig in die Entscheidung über den Hauptpreis eingehen.

g) Ein vertraulicher Nachweis soll sorgfältige Recherche beurteilbar machen, ohne geschützte Kontakte offenzulegen.

h) Persönliche Verbindungen zu einer Einreichung führen zum Ausschluss von deren Bewertung.

16. Abschnitt 16

a) Die Veröffentlichung der Jurybegründungen soll fachliche Maßstäbe auch außerhalb des Wettbewerbs nachvollziehbar machen.

b) Die Teilnahmegebühren sollen künftig nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der einreichenden Redaktion gestaffelt werden.

c) Die Würdigung einer sichtbaren Einzelleistung wird um die Anerkennung der daran beteiligten Zusammenarbeit ergänzt.

d) Eine zeitlich versetzte Bewertung soll erfassen, ob ein Beitrag späteren Erkenntnissen standhält.

e) Die begrenzte Auswahl eingereichter Beiträge kann redaktionelle Qualität nur ausschnittweise abbilden.

f) Die Publikumsauszeichnung soll künftig in die Entscheidung über den Hauptpreis eingehen.

g) Ein vertraulicher Nachweis soll sorgfältige Recherche beurteilbar machen, ohne geschützte Kontakte offenzulegen.

h) Persönliche Verbindungen zu einer Einreichung führen zum Ausschluss von deren Bewertung.

Teil 3

Setzen Sie die passenden Textabschnitte a–g in die Lücken 17–22 der Reportage ein. Jeder Textabschnitt wird höchstens einmal verwendet. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Ein Textabschnitt passt nicht.

Ein Wintergarten bekommt eine Vergangenheit

Auf dem Bildschirm im Lesesaal steht ein Wintergarten, den es längst nicht mehr gibt. Unter einem gläsernen Dach wachsen hohe Pflanzen, zwischen ihnen stehen geflochtene Stühle. Die Aufnahme soll Haus Linden zeigen, kurz vor dessen Abriss. Nora Berg vergrößert das Bild, bis einzelne Fensterrahmen den Bildschirm füllen. Draußen zieht jemand einen Wagen mit zurückgegebenen Akten vorbei. __(0)__ Berg findet auf Anhieb nichts, was die räumliche Wirkung zusammenbrechen ließe. Licht fällt durch die Scheiben, die Schatten verlaufen unauffällig. Doch der angenehme Eindruck beantwortet weder die Frage nach dem Aufnahmeort noch die nach der Entstehung. Sie nimmt die Hand von der Maus. Noch steht neben der Behauptung über Haus Linden lediglich ein Bild, das so aussehen könnte. __(17)__ Auf dem Außenfoto zählt Berg fünf schmale Fensterachsen; der Plan zeigt an derselben Seite ebenfalls fünf. Das umlaufende Dachgesims lässt sich auf beiden Unterlagen verfolgen. Im verbreiteten Bild sitzen dort dagegen drei breite Bogenfenster, und eine Tür öffnet sich an einer Stelle, an der der Grundriss eine geschlossene Wand verzeichnet. Eine zeitweilige Umgestaltung müsste weitere Spuren hinterlassen haben. Dafür findet sich in der Bauakte zunächst kein Hinweis. Zugleich entdeckt Berg am linken Bildrand eine auffällige ausgebrochene Ecke des steinernen Sockels. Ihre unregelmäßige Kontur entspricht bis in eine kleine Kerbe hinein der Beschädigung auf dem Außenfoto. __(18)__ Berg sucht nun nach der frühesten erreichbaren Veröffentlichung. Sie vergleicht Bildausschnitte, folgt Verweisen und landet auf einer Projektseite des Illustrators Emil Dorn. Unter mehreren Ansichten eines Wintergartens steht dort sein Name. Eine Nachricht an ihn führt zu einem kurzen Telefonat. Dorn bietet an, ihr am folgenden Nachmittag seine Arbeitsunterlagen zu zeigen. __(19)__ Im Skizzenbuch sind zunächst keine fertigen Räume zu sehen, sondern Varianten einzelner Dächer, Fensterteilungen und Pflanzengruppen. Einige Seiten tragen durchgestrichene Anmerkungen. Dorn wollte sich vorstellen, wie Haus Linden als öffentlicher Lesegarten hätte aussehen können. Für die Raumansichten verwendete er ein Programm zur Bilderzeugung; anschließend bearbeitete er ausgewählte Ergebnisse weiter. Das historische Außenfoto diente ihm dabei als Vorlage für Teile der Fassade. Er öffnet seine ursprüngliche Projektseite. Direkt unter der Ansicht steht eine Erläuterung: eine mit Bilderzeugung entwickelte Vorstellung eines möglichen Umbaus, keine historische Aufnahme. __(20)__ An dieses Konto richtet Berg ihre Bitte, die Beschriftung zu berichtigen und auf Dorns Erläuterung zu verweisen. Die Person dahinter antwortet noch am selben Abend. Sie habe die Ansicht in einer Bildersammlung gefunden und die vermeintlich passende Ortsangabe ergänzt. Berg speichert den Austausch zusammen mit den Fundstellen. Auf der Archivseite erscheint anschließend eine Korrektur, die das dokumentierte Außenfoto, den Planausschnitt und Dorns Projektseite miteinander verknüpft. Sie erklärt auch, welche Bestandteile der Architektur durch die erhaltenen Unterlagen belegt sind. Für die verbreitete Innenansicht wird ihre Entstehung als bearbeitetes, generiertes Bild angegeben. __(21)__ Für die Sichtung des Albums vereinbart Berg mit Faber einen Termin im Lesesaal. Sie beginnt bei den Beschriftungen und der Reihenfolge der eingeklebten Abzüge. Eine Ortsangabe auf einer benachbarten Seite reicht ihr noch nicht zur Zuordnung der ganzen Doppelseite. Faber erinnert sich an Erzählungen ihrer Tante, kann aber Aufnahme und Erzählanlass nicht sicher miteinander verbinden. Gemeinsam vergleichen sie Geländer, Fenster und die Form einer steinernen Schwelle. Ein Foto bestätigt schließlich ein Detail des Wintergartens: die seitlich versetzte Treppe am Eingang. Wann genau dieses Foto entstand, bleibt offen; die Jahreszahl auf der Rückseite könnte auch das Datum einer späteren Beschriftung sein. __(22)__ Diese unterschiedlichen Gewissheiten stehen am Ende nebeneinander auf Bergs Bildschirm. Für den einen Eintrag kann sie den Entstehungsweg angeben, im anderen bleibt das Datumsfeld mit einer Erläuterung versehen. Sie dreht den Monitor zu Faber, die noch einmal die Handschrift betrachtet. Dann legt Berg das Album auf die Unterlage zurück. Der Wintergarten hat einen belegten Aufgang hinzugewonnen. Ein genaues Aufnahmejahr bekommt er heute nicht.

Beispiel

0. Die Archivarin hat die Ansicht von einer Besucherin erhalten, die nach einem Abzug fragte. In mehreren Beiträgen im Netz werde sie als altes Foto weitergegeben. Berg möchte zunächst klären, was sich über das Bild tatsächlich feststellen lässt, bevor sie es mit den Beständen ihres Archivs in Verbindung bringt.

17. Lücke 17

a) Gerade diese Verbindung macht Berg aufmerksam: Eine individuelle Beschädigung ist wiederzuerkennen, während der Bau anders aussieht. Offenbar wurde Material aus dem belegten Foto übernommen. Ob damit bereits die gesamte Herstellung der neuen Ansicht erklärt ist, lässt sich aus dem Vergleich nicht ableiten. Dazu müsste sie näher an deren Ausgangspunkt gelangen.

b) Zurück am Arbeitsplatz legt Berg zwei getrennte Einträge an. Beim verbreiteten Bild nennt sie Dorn, sein Verfahren und die spätere Umbenennung durch das fremde Konto. Beim Albumfoto verzeichnet sie den belegbaren Treppenaufgang und hält fest, weshalb die vorhandene Jahresangabe noch keine sichere Datierung erlaubt.

c) In der weiterverbreiteten Fassung fehlt diese Erläuterung. Ein Konto für örtliche Erinnerungsbilder hat die Ansicht allein übernommen und mit der Beschriftung „Wintergarten von Haus Linden vor dem Abriss“ versehen. Aus dem Entwurf eines möglichen Raums ist dadurch in der Präsentation des Kontos ein Zeugnis des vergangenen Gebäudes geworden.

d) Für diesen nächsten Schritt braucht sie Unterlagen mit gesicherter Zuordnung. Aus der Bildsammlung holt Berg eine katalogisierte Außenaufnahme des Hauses; aus der zugehörigen Bauakte lässt sie sich den ursprünglichen Gebäudeplan vorlegen. Sie legt beides nebeneinander auf den großen Tisch und zieht den Bildschirm näher heran.

e) Die zuvor bereitgelegten Glasnegative sind inzwischen vollständig umgebettet. Berg schiebt die letzte neue Hülle in die passende Schachtel und überträgt deren Standort ins Verzeichnis. Damit ist dieser Bestand wieder für Bestellungen verfügbar; die ausgesonderten alten Verpackungen bringt sie anschließend aus dem Magazin.

f) Als Berg zur vereinbarten Zeit sein Atelier betritt, räumt Dorn einen Stuhl frei. Auf dem Schreibtisch liegt neben dem Computer ein aufgeschlagenes Skizzenbuch, dessen Seiten sich leicht wölben. Er zieht es zu sich und blättert weit zurück, bevor er ihr den Bildschirm zuwendet.

g) Auf diese Veröffentlichung meldet sich Ruth Faber aus der Nachbarschaft. Sie besitzt ein Album aus dem Nachlass ihrer Tante und bietet an, es vorbeizubringen. Darin könnten Aufnahmen von Haus Linden stecken, schreibt sie. Bei mehreren Bildern wisse sie allerdings weder den Ort noch die abgebildeten Personen sicher zu benennen.

18. Lücke 18

a) Gerade diese Verbindung macht Berg aufmerksam: Eine individuelle Beschädigung ist wiederzuerkennen, während der Bau anders aussieht. Offenbar wurde Material aus dem belegten Foto übernommen. Ob damit bereits die gesamte Herstellung der neuen Ansicht erklärt ist, lässt sich aus dem Vergleich nicht ableiten. Dazu müsste sie näher an deren Ausgangspunkt gelangen.

b) Zurück am Arbeitsplatz legt Berg zwei getrennte Einträge an. Beim verbreiteten Bild nennt sie Dorn, sein Verfahren und die spätere Umbenennung durch das fremde Konto. Beim Albumfoto verzeichnet sie den belegbaren Treppenaufgang und hält fest, weshalb die vorhandene Jahresangabe noch keine sichere Datierung erlaubt.

c) In der weiterverbreiteten Fassung fehlt diese Erläuterung. Ein Konto für örtliche Erinnerungsbilder hat die Ansicht allein übernommen und mit der Beschriftung „Wintergarten von Haus Linden vor dem Abriss“ versehen. Aus dem Entwurf eines möglichen Raums ist dadurch in der Präsentation des Kontos ein Zeugnis des vergangenen Gebäudes geworden.

d) Für diesen nächsten Schritt braucht sie Unterlagen mit gesicherter Zuordnung. Aus der Bildsammlung holt Berg eine katalogisierte Außenaufnahme des Hauses; aus der zugehörigen Bauakte lässt sie sich den ursprünglichen Gebäudeplan vorlegen. Sie legt beides nebeneinander auf den großen Tisch und zieht den Bildschirm näher heran.

e) Die zuvor bereitgelegten Glasnegative sind inzwischen vollständig umgebettet. Berg schiebt die letzte neue Hülle in die passende Schachtel und überträgt deren Standort ins Verzeichnis. Damit ist dieser Bestand wieder für Bestellungen verfügbar; die ausgesonderten alten Verpackungen bringt sie anschließend aus dem Magazin.

f) Als Berg zur vereinbarten Zeit sein Atelier betritt, räumt Dorn einen Stuhl frei. Auf dem Schreibtisch liegt neben dem Computer ein aufgeschlagenes Skizzenbuch, dessen Seiten sich leicht wölben. Er zieht es zu sich und blättert weit zurück, bevor er ihr den Bildschirm zuwendet.

g) Auf diese Veröffentlichung meldet sich Ruth Faber aus der Nachbarschaft. Sie besitzt ein Album aus dem Nachlass ihrer Tante und bietet an, es vorbeizubringen. Darin könnten Aufnahmen von Haus Linden stecken, schreibt sie. Bei mehreren Bildern wisse sie allerdings weder den Ort noch die abgebildeten Personen sicher zu benennen.

19. Lücke 19

a) Gerade diese Verbindung macht Berg aufmerksam: Eine individuelle Beschädigung ist wiederzuerkennen, während der Bau anders aussieht. Offenbar wurde Material aus dem belegten Foto übernommen. Ob damit bereits die gesamte Herstellung der neuen Ansicht erklärt ist, lässt sich aus dem Vergleich nicht ableiten. Dazu müsste sie näher an deren Ausgangspunkt gelangen.

b) Zurück am Arbeitsplatz legt Berg zwei getrennte Einträge an. Beim verbreiteten Bild nennt sie Dorn, sein Verfahren und die spätere Umbenennung durch das fremde Konto. Beim Albumfoto verzeichnet sie den belegbaren Treppenaufgang und hält fest, weshalb die vorhandene Jahresangabe noch keine sichere Datierung erlaubt.

c) In der weiterverbreiteten Fassung fehlt diese Erläuterung. Ein Konto für örtliche Erinnerungsbilder hat die Ansicht allein übernommen und mit der Beschriftung „Wintergarten von Haus Linden vor dem Abriss“ versehen. Aus dem Entwurf eines möglichen Raums ist dadurch in der Präsentation des Kontos ein Zeugnis des vergangenen Gebäudes geworden.

d) Für diesen nächsten Schritt braucht sie Unterlagen mit gesicherter Zuordnung. Aus der Bildsammlung holt Berg eine katalogisierte Außenaufnahme des Hauses; aus der zugehörigen Bauakte lässt sie sich den ursprünglichen Gebäudeplan vorlegen. Sie legt beides nebeneinander auf den großen Tisch und zieht den Bildschirm näher heran.

e) Die zuvor bereitgelegten Glasnegative sind inzwischen vollständig umgebettet. Berg schiebt die letzte neue Hülle in die passende Schachtel und überträgt deren Standort ins Verzeichnis. Damit ist dieser Bestand wieder für Bestellungen verfügbar; die ausgesonderten alten Verpackungen bringt sie anschließend aus dem Magazin.

f) Als Berg zur vereinbarten Zeit sein Atelier betritt, räumt Dorn einen Stuhl frei. Auf dem Schreibtisch liegt neben dem Computer ein aufgeschlagenes Skizzenbuch, dessen Seiten sich leicht wölben. Er zieht es zu sich und blättert weit zurück, bevor er ihr den Bildschirm zuwendet.

g) Auf diese Veröffentlichung meldet sich Ruth Faber aus der Nachbarschaft. Sie besitzt ein Album aus dem Nachlass ihrer Tante und bietet an, es vorbeizubringen. Darin könnten Aufnahmen von Haus Linden stecken, schreibt sie. Bei mehreren Bildern wisse sie allerdings weder den Ort noch die abgebildeten Personen sicher zu benennen.

20. Lücke 20

a) Gerade diese Verbindung macht Berg aufmerksam: Eine individuelle Beschädigung ist wiederzuerkennen, während der Bau anders aussieht. Offenbar wurde Material aus dem belegten Foto übernommen. Ob damit bereits die gesamte Herstellung der neuen Ansicht erklärt ist, lässt sich aus dem Vergleich nicht ableiten. Dazu müsste sie näher an deren Ausgangspunkt gelangen.

b) Zurück am Arbeitsplatz legt Berg zwei getrennte Einträge an. Beim verbreiteten Bild nennt sie Dorn, sein Verfahren und die spätere Umbenennung durch das fremde Konto. Beim Albumfoto verzeichnet sie den belegbaren Treppenaufgang und hält fest, weshalb die vorhandene Jahresangabe noch keine sichere Datierung erlaubt.

c) In der weiterverbreiteten Fassung fehlt diese Erläuterung. Ein Konto für örtliche Erinnerungsbilder hat die Ansicht allein übernommen und mit der Beschriftung „Wintergarten von Haus Linden vor dem Abriss“ versehen. Aus dem Entwurf eines möglichen Raums ist dadurch in der Präsentation des Kontos ein Zeugnis des vergangenen Gebäudes geworden.

d) Für diesen nächsten Schritt braucht sie Unterlagen mit gesicherter Zuordnung. Aus der Bildsammlung holt Berg eine katalogisierte Außenaufnahme des Hauses; aus der zugehörigen Bauakte lässt sie sich den ursprünglichen Gebäudeplan vorlegen. Sie legt beides nebeneinander auf den großen Tisch und zieht den Bildschirm näher heran.

e) Die zuvor bereitgelegten Glasnegative sind inzwischen vollständig umgebettet. Berg schiebt die letzte neue Hülle in die passende Schachtel und überträgt deren Standort ins Verzeichnis. Damit ist dieser Bestand wieder für Bestellungen verfügbar; die ausgesonderten alten Verpackungen bringt sie anschließend aus dem Magazin.

f) Als Berg zur vereinbarten Zeit sein Atelier betritt, räumt Dorn einen Stuhl frei. Auf dem Schreibtisch liegt neben dem Computer ein aufgeschlagenes Skizzenbuch, dessen Seiten sich leicht wölben. Er zieht es zu sich und blättert weit zurück, bevor er ihr den Bildschirm zuwendet.

g) Auf diese Veröffentlichung meldet sich Ruth Faber aus der Nachbarschaft. Sie besitzt ein Album aus dem Nachlass ihrer Tante und bietet an, es vorbeizubringen. Darin könnten Aufnahmen von Haus Linden stecken, schreibt sie. Bei mehreren Bildern wisse sie allerdings weder den Ort noch die abgebildeten Personen sicher zu benennen.

21. Lücke 21

a) Gerade diese Verbindung macht Berg aufmerksam: Eine individuelle Beschädigung ist wiederzuerkennen, während der Bau anders aussieht. Offenbar wurde Material aus dem belegten Foto übernommen. Ob damit bereits die gesamte Herstellung der neuen Ansicht erklärt ist, lässt sich aus dem Vergleich nicht ableiten. Dazu müsste sie näher an deren Ausgangspunkt gelangen.

b) Zurück am Arbeitsplatz legt Berg zwei getrennte Einträge an. Beim verbreiteten Bild nennt sie Dorn, sein Verfahren und die spätere Umbenennung durch das fremde Konto. Beim Albumfoto verzeichnet sie den belegbaren Treppenaufgang und hält fest, weshalb die vorhandene Jahresangabe noch keine sichere Datierung erlaubt.

c) In der weiterverbreiteten Fassung fehlt diese Erläuterung. Ein Konto für örtliche Erinnerungsbilder hat die Ansicht allein übernommen und mit der Beschriftung „Wintergarten von Haus Linden vor dem Abriss“ versehen. Aus dem Entwurf eines möglichen Raums ist dadurch in der Präsentation des Kontos ein Zeugnis des vergangenen Gebäudes geworden.

d) Für diesen nächsten Schritt braucht sie Unterlagen mit gesicherter Zuordnung. Aus der Bildsammlung holt Berg eine katalogisierte Außenaufnahme des Hauses; aus der zugehörigen Bauakte lässt sie sich den ursprünglichen Gebäudeplan vorlegen. Sie legt beides nebeneinander auf den großen Tisch und zieht den Bildschirm näher heran.

e) Die zuvor bereitgelegten Glasnegative sind inzwischen vollständig umgebettet. Berg schiebt die letzte neue Hülle in die passende Schachtel und überträgt deren Standort ins Verzeichnis. Damit ist dieser Bestand wieder für Bestellungen verfügbar; die ausgesonderten alten Verpackungen bringt sie anschließend aus dem Magazin.

f) Als Berg zur vereinbarten Zeit sein Atelier betritt, räumt Dorn einen Stuhl frei. Auf dem Schreibtisch liegt neben dem Computer ein aufgeschlagenes Skizzenbuch, dessen Seiten sich leicht wölben. Er zieht es zu sich und blättert weit zurück, bevor er ihr den Bildschirm zuwendet.

g) Auf diese Veröffentlichung meldet sich Ruth Faber aus der Nachbarschaft. Sie besitzt ein Album aus dem Nachlass ihrer Tante und bietet an, es vorbeizubringen. Darin könnten Aufnahmen von Haus Linden stecken, schreibt sie. Bei mehreren Bildern wisse sie allerdings weder den Ort noch die abgebildeten Personen sicher zu benennen.

22. Lücke 22

a) Gerade diese Verbindung macht Berg aufmerksam: Eine individuelle Beschädigung ist wiederzuerkennen, während der Bau anders aussieht. Offenbar wurde Material aus dem belegten Foto übernommen. Ob damit bereits die gesamte Herstellung der neuen Ansicht erklärt ist, lässt sich aus dem Vergleich nicht ableiten. Dazu müsste sie näher an deren Ausgangspunkt gelangen.

b) Zurück am Arbeitsplatz legt Berg zwei getrennte Einträge an. Beim verbreiteten Bild nennt sie Dorn, sein Verfahren und die spätere Umbenennung durch das fremde Konto. Beim Albumfoto verzeichnet sie den belegbaren Treppenaufgang und hält fest, weshalb die vorhandene Jahresangabe noch keine sichere Datierung erlaubt.

c) In der weiterverbreiteten Fassung fehlt diese Erläuterung. Ein Konto für örtliche Erinnerungsbilder hat die Ansicht allein übernommen und mit der Beschriftung „Wintergarten von Haus Linden vor dem Abriss“ versehen. Aus dem Entwurf eines möglichen Raums ist dadurch in der Präsentation des Kontos ein Zeugnis des vergangenen Gebäudes geworden.

d) Für diesen nächsten Schritt braucht sie Unterlagen mit gesicherter Zuordnung. Aus der Bildsammlung holt Berg eine katalogisierte Außenaufnahme des Hauses; aus der zugehörigen Bauakte lässt sie sich den ursprünglichen Gebäudeplan vorlegen. Sie legt beides nebeneinander auf den großen Tisch und zieht den Bildschirm näher heran.

e) Die zuvor bereitgelegten Glasnegative sind inzwischen vollständig umgebettet. Berg schiebt die letzte neue Hülle in die passende Schachtel und überträgt deren Standort ins Verzeichnis. Damit ist dieser Bestand wieder für Bestellungen verfügbar; die ausgesonderten alten Verpackungen bringt sie anschließend aus dem Magazin.

f) Als Berg zur vereinbarten Zeit sein Atelier betritt, räumt Dorn einen Stuhl frei. Auf dem Schreibtisch liegt neben dem Computer ein aufgeschlagenes Skizzenbuch, dessen Seiten sich leicht wölben. Er zieht es zu sich und blättert weit zurück, bevor er ihr den Bildschirm zuwendet.

g) Auf diese Veröffentlichung meldet sich Ruth Faber aus der Nachbarschaft. Sie besitzt ein Album aus dem Nachlass ihrer Tante und bietet an, es vorbeizubringen. Darin könnten Aufnahmen von Haus Linden stecken, schreibt sie. Bei mehreren Bildern wisse sie allerdings weder den Ort noch die abgebildeten Personen sicher zu benennen.

Teil 4

Sie interessieren sich für eine berufliche Tätigkeit im Bereich der regionalen Gesundheitsversorgung. Ordnen Sie den Aussagen 23–30 jeweils eine der Anzeigen a, b, c oder d zu. Eine Anzeige kann zu mehreren Aussagen passen. Für jede Aussage gibt es nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Anzeige a · Forum Versorgung

Fachkraft für vergleichende Dokumentation Wie lassen sich regionale Beratungsangebote verlässlich finanzieren? Forum Versorgung bereitet die Beratungen eines Gesprächskreises vor, in dem Einrichtungen und kommunale Stellen unterschiedliche Ansätze erörtern. Für unsere Geschäftsstelle suchen wir eine Fachkraft, die umfangreiche Unterlagen präzise erschließt und übersichtlich aufbereitet. Sie stellen vorgeschlagene Finanzierungswege nach einheitlichen Gesichtspunkten gegenüber. Dazu gehören die vorgesehenen Einnahmen, die Verteilung laufender Aufwendungen und die jeweiligen Voraussetzungen der Umsetzung. Sie machen Annahmen kenntlich und halten fest, welche Angaben noch fehlen. Ihre Unterlagen dienen dem Gesprächskreis als Entscheidungsgrundlage; eine Rangfolge oder die Empfehlung eines bevorzugten Modells gehört ausdrücklich nicht zu Ihrem Auftrag. Bei Rückfragen erläutern Sie die Darstellung und ergänzen nachgereichte Angaben nachvollziehbar. Wir erwarten Erfahrung im Umgang mit Verwaltungstexten oder wirtschaftlichen Planungsunterlagen sowie die Fähigkeit, unterschiedliche Begriffe für eine vergleichende Darstellung aufeinander zu beziehen. Sorgfalt beim Übertragen von Angaben ist uns ebenso wichtig wie verständliche Sprache. Der Ausschreibung liegt ein kleines Unterlagenpaket bei. Erstellen Sie daraus für Ihre Bewerbung eine neue Gegenüberstellung auf höchstens zwei Seiten und reichen Sie diese zusammen mit Ihrem Lebenslauf ein. Die Auswahlgespräche knüpfen an diese Ausarbeitung an. Wir bieten einen festen Arbeitsplatz in der Geschäftsstelle, fachlichen Austausch im Dokumentationsteam und eine Beschäftigung mit 28 Wochenstunden. Bewerbungen nimmt unser Personalbüro über das Bewerbungsformular entgegen.

Anzeige b · Wege vor Ort

Projektmitarbeit für zugängliche Versorgungswege Wege vor Ort untersucht, wie Menschen Beratungsstellen, Gesundheitszentren und weitere Einrichtungen im Alltag erreichen. Für die praktische Bestandsaufnahme in unseren Partnergemeinden suchen wir eine aufmerksame Person, die genau beobachtet und Erfahrungen anderer nachvollziehbar festhalten kann. Sie gehen ausgewählte Strecken gemeinsam mit Menschen ab, die wegen eingeschränkter Mobilität oder anderer Zugangsbedürfnisse auf gut nutzbare Wege angewiesen sind. Unterwegs dokumentieren Sie etwa schwer überwindbare Bordsteine, unübersichtliche Übergänge oder fehlende Orientierungshinweise. Die Wahrnehmungen der Teilnehmenden werden den jeweiligen Stellen auf der Route zugeordnet. Anschließend bereiten Sie die Aufzeichnungen so auf, dass die beteiligten Einrichtungen konkrete Hindernisse erkennen und weitere Schritte besprechen können. Die Außentermine werden von Ihnen vorbereitet und im Projektbüro nachbereitet. Falls Sie selbst für einen solchen Termin Unterstützung benötigen, stellt das Projekt eine zusätzliche Begleitperson bereit. Melden Sie deren Einsatz bitte spätestens drei Arbeitstage vorher an, damit wir die Unterstützung organisieren können. Diese Person unterstützt Sie bei der Durchführung; sie wird zusätzlich zu den Menschen eingeplant, deren Wegeerfahrungen erhoben werden. Hilfreich sind Erfahrungen in Beteiligungsprojekten, eine sorgfältige Dokumentationspraxis und Freude am unmittelbaren Austausch. Eine feste Sprechzeit im Büro dient der Abstimmung mit dem Projektteam. Dienstwege werden erstattet. Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und kurzer Darstellung einschlägiger Erfahrungen richten Sie an die Projektverwaltung.

Anzeige c · Verbund Sprechzeit

Koordination regionaler Beratungszeiten Der Verbund Sprechzeit verbindet eigenständig arbeitende Beratungsangebote im Kreisgebiet. Gemeinsam möchten die beteiligten Einrichtungen erreichen, dass Ratsuchende während der vorgesehenen regionalen Servicezeiten durchgehend ein erreichbares Angebot finden. Dafür suchen wir eine koordinierende Fachkraft mit Überblick und verbindlicher Kommunikation. Sie führen die Öffnungspläne der einzelnen Stellen zusammen und erkennen, an welchen Wochentagen oder Tagesabschnitten alle Angebote gleichzeitig geschlossen wären. Mit den jeweiligen Leitungen vereinbaren Sie dann versetzte Zeiten, bis der gemeinsame Wochenplan die vorgesehenen Servicezeiten vollständig abdeckt. Urlaubsbedingte Änderungen und zeitweilige Vertretungen werden in diesen Plan eingearbeitet. Sie pflegen außerdem die öffentliche Übersicht und sorgen dafür, dass bestätigte Änderungen rechtzeitig bei den beteiligten Stellen ankommen. Für den Einstieg sind 70 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung vorgesehen. Nach den ersten sechs Monaten können Sie Ihren Beschäftigungsumfang für die anschließende Vertragsphase neu festlegen: Wählbar ist jeder Umfang zwischen 60 und 80 Prozent. Dieses Wahlrecht wird im Arbeitsvertrag festgehalten. Die konkrete Lage Ihrer Arbeitsstunden stimmen Sie anhand der Koordinationsaufgaben mit der Verbundleitung ab. Wir wünschen uns Erfahrung in der organisatorischen Abstimmung mehrerer Einrichtungen und einen sicheren Umgang mit übersichtlichen Planungsunterlagen. Während der Einarbeitung lernen Sie die Ansprechpersonen der angeschlossenen Angebote bei Besuchen kennen. Bitte erläutern Sie in Ihrem Anschreiben, welche vergleichbaren Abstimmungsaufgaben Sie bereits übernommen haben. Die Personalstelle des Verbunds beantwortet organisatorische Fragen zur Ausschreibung.

Anzeige d · Kontaktstelle Weiterweg

Sachbearbeitung für Weiterleitung und Rückmeldung Wer sich mit einem Anliegen zur regionalen Versorgung an Weiterweg wendet, soll eine verlässliche Auskunft zum weiteren Bearbeitungsweg erhalten. Unsere Kontaktstelle ordnet Eingänge zu, vermittelt sie an die passenden Einrichtungen und hält den Verlauf für spätere Nachfragen fest. Zur Verstärkung bieten wir eine gemeinsam zu besetzende Stelle an. Die Stelle umfasst insgesamt 40 Wochenstunden und wird von zwei Personen ausgefüllt. Beide erhalten einen Vertrag über ihren jeweils vereinbarten Stundenanteil; zusammen decken diese Anteile die gesamte Stelle ab. Die beiden Beschäftigten organisieren die Übergaben untereinander selbstständig und halten fest, welche Vorgänge die jeweils andere Person weiterführt. Bewerbungen sind einzeln oder als bereits abgestimmtes Tandem möglich. Die Verteilung wird vor Vertragsabschluss gemeinsam vereinbart. Sie erfassen eingehende Anliegen, bestimmen anhand unseres Zuständigkeitsverzeichnisses die passende Einrichtung und leiten die Angaben dorthin weiter. Zu jedem Vorgang halten Sie den vereinbarten Antworttermin fest. Sie kontrollieren anschließend, ob die Rückmeldung rechtzeitig eingegangen ist, und fragen bei ausstehenden Antworten nach. Bei Rückfragen können Sie dadurch erläutern, an welcher Stelle sich ein Vorgang befindet. Erforderlich sind eine sorgfältige Arbeitsweise, Erfahrung in der Büroorganisation und ein zugewandter Umgang mit Menschen. Die Einarbeitung erfolgt anhand begleiteter Bearbeitungen im Büro. Für persönliche Gespräche mit Ratsuchenden stehen separate Besprechungsräume zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihren Lebenslauf und Angaben zum gewünschten individuellen Stundenanteil an unsere Verwaltung.

Beispiel

0. Für persönliche Gespräche mit Ratsuchenden können Sie gesonderte Räume nutzen.

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Lösung zum Beispiel: d

23. Sie gleichen die Öffnungszeiten mehrerer Beratungsangebote so ab, dass im regionalen Wochenplan keine Versorgungslücken entstehen.

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24. Sie bereiten unterschiedliche Finanzierungsvorschläge auf, ohne selbst eine Empfehlung zugunsten eines Modells abzugeben.

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25. Für die volle vertragliche Arbeitszeit teilen Sie sich mit einer zweiten Person dieselbe Stelle und stimmen die Übergaben eigenständig ab.

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26. Sie erfassen Hindernisse auf dem Weg zu Versorgungseinrichtungen gemeinsam mit Personen, die auf barrierearme Wege angewiesen sind.

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27. Sie können den Umfang Ihrer Beschäftigung zu einem festgelegten späteren Zeitpunkt innerhalb eines vereinbarten Rahmens neu wählen.

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28. Ihre Bewerbung muss eine vergleichende Aufbereitung enthalten, die Sie eigens anhand der bereitgestellten Unterlagen erstellen.

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29. Während Ihrer Außentermine steht Ihnen bei Bedarf eine Begleitperson zur Verfügung, deren Einsatz Sie vorab anmelden.

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30. Sie verfolgen für eingehende Anliegen nach, ob die zuständige Einrichtung innerhalb der vereinbarten Frist geantwortet hat.

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