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Goethe C2 Lesen · Übungssatz 05

Paper 5

Goethe C2 · Reading

80 min15 pages

Was eine Werkstatt weitergeben sollte

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.

Inside the paper

Teil 1

Lesen Sie den Kommentar. Wählen Sie bei den Aufgaben 1–10 jeweils a, b, c oder d. Pro Aufgabe gibt es nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Was eine Werkstatt weitergeben sollte

Den ersten Vormittag in dem Ausbildungsbetrieb verbrachte ich mit einer Schublade, die sich nicht schließen ließ. Eigentlich war ich gekommen, um die neue Zusammenarbeit zwischen Werkstatt und Berufsschule vorzubereiten. Doch an diesem unscheinbaren Gegenstand entspann sich ein Gespräch, das mir mehr über den Betrieb verriet als die anschließend ausgehändigten Unterlagen. Drei Menschen sahen denselben Fehler und erzählten drei verschiedene Geschichten über seine Entstehung. Niemand konnte die Sache durch bloßes Hinsehen abschließend erklären. Inzwischen gehört dort auch gemeinsames Lesen zur Ausbildung. Auf dem Tisch liegen kurze Beschreibungen handwerklicher Entscheidungen, gelegentlich historische Anleitungen, manchmal zwei widersprüchliche Erläuterungen desselben Vorgehens. Eingeführt wurden diese Runden, damit die Auszubildenden unterschiedliche Deutungen gegeneinander prüfen lernen: Welche Erklärung berücksichtigt die Materialeigenschaften, welche setzt etwas voraus, das im konkreten Fall gar nicht gegeben ist? Es geht dabei durchaus um Sprache, aber um Sprache als Werkzeug des Unterscheidens. Wer einer Begründung zustimmt, soll sagen können, worauf diese Zustimmung beruht. Das ist anspruchsvoller, als eine Anleitung fehlerfrei wiederzugeben. Die alte Werkstatt bietet dafür reichlich Stoff. Ihre schweren Tische stehen noch so, wie sie vor dem Umbau des Nachbarraums angeordnet waren. Ein Besucher könnte darin bloße Beharrung erkennen. Interessanter wird die Sache, wenn jemand erklärt, weshalb das seitliche Licht bei bestimmten Arbeiten gebraucht wurde. Plötzlich rücken die Lehrlinge einen Tisch probeweise ans Fenster und vergleichen die Sicht auf eine Oberfläche. Andere überlieferte Anordnungen bleiben dagegen stumm: Man erhält auf Nachfragen nur den Hinweis, sie seien immer so gewesen. Während vor einem sorgfältig restaurierten Werkzeugschrank kaum ein Gespräch entsteht, wird über die unscheinbare Tischstellung eine halbe Stunde lang verhandelt. Das Alter allein macht offenbar noch keinen Gegenstand gesprächig. Am Besuchertag sieht das alles beneidenswert mühelos aus. Eine Auszubildende führt vor, wie sie aus einer zunächst unpassenden Verbindung eine brauchbare Lösung entwickelt hat. Die Arbeitsschritte sind vorbereitet, die Begründungen sitzen, selbst die Rückfragen fügen sich in den Ablauf. Ich gönne dem Betrieb diesen gelungenen Auftritt. Am folgenden Mittwoch steht dieselbe Auszubildende lange vor zwei Holzstücken und wartet, obwohl gerade niemand etwas von ihr verlangt. Welcher Fehler lässt sich noch korrigieren, welchen würde der nächste Schnitt erst erzeugen? Solche Vormittage ergeben keine besonders eindrucksvollen Vorführungen. Für meine weiteren Besuche habe ich mir dennoch vor allem Mittwoche freigehalten. Eine feste Einrichtung hilft dabei, aus diesen stockenden Momenten etwas zu machen. Wenn ein Werkstück misslungen ist, erhält zuerst die Person das Wort, die es angefertigt hat. Sie erläutert, von welchen Überlegungen sie ausgegangen ist und weshalb ihr der eingeschlagene Weg geeignet erschien. Erst danach kommen die anderen mit Fragen und Vorschlägen hinzu. Das verändert den Ton erheblich. Ein schiefer Anschluss erscheint dann nicht einfach als Beleg mangelnder Sorgfalt; vielleicht steckt eine durchaus nachvollziehbare, nur an einer entscheidenden Stelle unvollständige Überlegung dahinter. An diese lässt sich anknüpfen. Das fertige Stück allein würde sie nicht preisgeben. Freilich fällt dieser Anfang keineswegs allen leicht. Manche arbeiten zügig und mit sichtbarem Zutrauen, solange jeder nächste Schritt festgelegt ist. Sobald zwei vertretbare Möglichkeiten offenstehen, fragen sie nach der gewünschten. Selbst ein ausdrückliches Einverständnis mit beiden Varianten beendet das Warten nicht unbedingt. Man könnte das für Gewissenhaftigkeit halten. Mir scheint, hier wird geliehene Sicherheit sichtbar: Sie trägt zuverlässig durch einen bekannten Ablauf und verschwindet ausgerechnet dort, wo jemand mit einer eigenen Entscheidung hervortreten müsste. Wer das beobachtet, sollte sich auch fragen, wie häufig zuvor nur die Übereinstimmung mit einer Vorgabe als gelungene Arbeit gewürdigt wurde. Hinzu kommt eine unspektakuläre Form der Entmutigung. Ein Lehrling möchte eine zweite Verbindung ausprobieren und soll erklären, weshalb die erste noch nicht genügt. Beim nächsten Mal wird nachgefragt, ob sich der zusätzliche Aufwand wirklich lohne. Jede einzelne Nachfrage mag vernünftig sein; zusammengenommen ergeben sie eine Hürde, vor der irgendwann niemand mehr stehen möchte. Die unfertigen Versuche verschwinden vom Tisch, und bald werden auch keine neuen angekündigt. Deshalb plädiere ich für verbindliche Freiräume im Wochenablauf. Während dieser Zeit sollte die Berechtigung, mehrere Wege ernsthaft zu verfolgen, bereits geklärt sein. Über den jeweiligen Versuch darf und soll weiterhin gesprochen werden. Dazu gehört eine nachvollziehbare Vereinbarung: Bevor Auszubildende ein selbst entwickeltes Verfahren erproben dürfen, müssen sie darlegen, woran sie anschließend dessen Eignung beurteilen werden. Je nach Werkstück können das die Belastbarkeit einer Verbindung, die Genauigkeit einer Passung oder die Möglichkeit einer späteren Reparatur sein. Eine solche Vorüberlegung macht den Versuch besprechbar. Auch ein unbefriedigendes Ergebnis lässt sich dann auf etwas beziehen, das vorher feststand. Ohne diese Vorbereitung würde leicht derjenige gewinnen, der hinterher die überzeugendste Geschichte erzählt. Das wäre zwar eine sprachliche Leistung, aber noch keine sorgfältige Auseinandersetzung mit der Arbeit. So einleuchtend diese Arbeitsweise klingt, so wenig lässt sie sich durch einen Beschluss allein sichern. Gerade in kleineren Betrieben betreut häufig dieselbe Person die Lehrlinge und bearbeitet zugleich laufende Kundenaufträge. Wenn eine Lieferung verspätet eintrifft oder ein Kunde eine Änderung wünscht, beansprucht das genau die Person, die eigentlich neben einem Versuch stehen sollte. Eine freie Stunde im Kalender ist unter diesen Bedingungen noch keine Stunde verfügbarer Begleitung. Wer das Modell weiterempfiehlt, muss diese Gleichzeitigkeit mitdenken. Sonst erscheint eine organisatorische Schwierigkeit am Ende als persönliches Versagen derjenigen, die zwischen Ausbildung und Auftrag hin und her wechseln. Der besuchte Betrieb hat deshalb zunächst seine Dokumentation in einem überschaubaren Bereich verändert. Bei ausgewählten Werkstücken halten die Auszubildenden inzwischen neben den tatsächlich ausgeführten Schritten auch fest, welche Ansätze sie verworfen haben und was gegen diese sprach. Die übrigen Aufgaben werden weiterhin knapp als erledigte Abläufe dokumentiert. Diese Auswahl ist sinnvoll: Nicht jede Routinearbeit trägt eine ausführliche Erörterung, und ein ständig wachsendes Heft könnte die Gespräche verdrängen, denen es dienen soll. Bei den ausgewählten Stücken hingegen wird sichtbar, dass ein geradliniges Ergebnis aus einem keineswegs geradlinigen Nachdenken hervorgegangen sein kann. Noch ist offen, wie viel Begleitung sich dabei dauerhaft leisten lässt. Ich schlage vor, den dafür tatsächlich anfallenden Aufwand über mehrere Monate des normalen Betriebs zu erfassen, einschließlich jener Wochen, in denen Aufträge drängen und Personal fehlt. Erst auf dieser Grundlage sollte der Ansatz auf weitere Betriebe ausgeweitet werden. Ein überzeugender Nachmittag zeigt, was möglich ist. Ob daraus eine belastbare Ausbildungspraxis wird, entscheidet sich im wiederkehrenden Alltag.

Beispiel

0. Weshalb besuchte die schreibende Person den Betrieb ursprünglich?

a) Sie sollte beschädigte Möbel begutachten.

b) Sie wollte eine Kooperation zur Ausbildung vorbereiten.

c) Sie suchte historische Werkzeuge für eine Ausstellung.

d) Sie wollte am Besuchertag eine Arbeit vorführen.

Lösung zum Beispiel: b

1. Weshalb wurde im beschriebenen Ausbildungsbetrieb die gemeinsame Lektüre eingeführt?

a) Sie sollte unterschiedliche fachliche Vorkenntnisse ausgleichen.

b) Sie sollte das sorgfältige Abwägen verschiedener Deutungen fördern.

c) Sie sollte auf anspruchsvollere schriftliche Abschlussprüfungen vorbereiten.

d) Sie sollte den Austausch zwischen den Ausbildungsjahrgängen erleichtern.

2. Welche Haltung gegenüber Tradition lässt die Darstellung der alten Werkstatt erkennen?

a) Ihr pädagogischer Wert wächst mit ihrem Abstand zum heutigen Arbeitsalltag.

b) Ihre Glaubwürdigkeit hängt davon ab, dass überlieferte Abläufe erhalten bleiben.

c) Ihre Bedeutung liegt vor allem darin, dem Betrieb ein unverwechselbares Profil zu geben.

d) Ihr Wert erweist sich daran, ob sie gegenwärtige Entscheidungen verständlicher macht.

3. Was legt die Bemerkung über den überzeugenden Auftritt beim Besuchstag nahe?

a) Eine gelungene Vorführung lässt nur begrenzt auf die Qualität des alltäglichen Lernens schließen.

b) Die Vorbereitung auf öffentliche Auftritte sollte einen größeren Teil der Ausbildung ausmachen.

c) Besuchende können die Ausbildung besser beurteilen als die daran Beteiligten.

d) Die Auswahl besonders gelungener Arbeiten vermittelt ein hinreichendes Bild der Ausbildung.

4. Welche Regel gilt für die Besprechung misslungener Werkstücke?

a) Die Gruppe bespricht erst Arbeiten, deren Korrektur bereits abgeschlossen ist.

b) Die Ausbildungsleitung wählt jeweils einen Fehler zur gemeinsamen Bearbeitung aus.

c) Zunächst erläutert die betreffende Person ihren eigenen Lösungsweg.

d) Vor der Besprechung formulieren alle schriftlich einen Verbesserungsvorschlag.

5. Was ist mit der Wendung „geliehene Sicherheit“ gemeint?

a) Das Vertrauen, auch bei wechselnden betrieblichen Anforderungen Unterstützung zu erhalten.

b) Die Gewissheit, richtig zu handeln, solange jemand anderes die Entscheidung vorgibt.

c) Die vorläufige Zuversicht, die aus einer erfolgreich bewältigten Aufgabe entsteht.

d) Das Zutrauen, das erfahrene Beschäftigte den Auszubildenden entgegenbringen.

6. Welche unausgesprochene Voraussetzung liegt der Forderung nach verbindlichen Freiräumen zugrunde?

a) Lernende nutzen Entscheidungsspielräume vor allem dann, wenn daraus bewertbare Leistungen entstehen.

b) Eigenständiges Arbeiten gelingt am besten, wenn betriebliche Aufträge vorübergehend entfallen.

c) Selbstständigkeit entwickelt sich zuverlässig, sobald genügend unterschiedliche Aufgaben bereitstehen.

d) Eigenständiges Urteilen braucht Zeit, deren Nutzung nicht fortwährend gerechtfertigt werden muss.

7. Unter welcher Bedingung dürfen Auszubildende ein eigenes Verfahren erproben?

a) Wenn sie vorab begründen, woran sie dessen Eignung überprüfen werden.

b) Wenn sie bereits eine vergleichbare Aufgabe nach dem üblichen Verfahren gelöst haben.

c) Wenn sich die zusätzliche Bearbeitungszeit auf andere Aufgaben anrechnen lässt.

d) Wenn eine erfahrene Fachkraft das erwartete Ergebnis bestätigt hat.

8. Welche Schwierigkeit nennt der Kommentar bei der Übertragung des Konzepts auf kleinere Betriebe?

a) Dort unterscheiden sich die Ausbildungsstände innerhalb einer Gruppe stärker.

b) Dort stehen seltener Werkstücke für gemeinsame Besprechungen zur Verfügung.

c) Dort lässt sich die Begleitung schwerer vom laufenden Auftragsgeschäft entlasten.

d) Dort fehlt häufiger ein geeigneter Raum für ungestörte Lektüre.

9. Wie wurde die Dokumentation der Lernwege verändert?

a) Die Auszubildenden halten nun ausschließlich erfolgreiche Verfahren fest.

b) Zu ausgewählten Arbeiten werden nun auch verworfene Ansätze begründet.

c) Die Ausbildungsleitung ergänzt nun jede Arbeit um eine schriftliche Beurteilung.

d) Die Gruppe erstellt nun anstelle einzelner Aufzeichnungen ein gemeinsames Protokoll.

10. Was soll nach dem abschließenden Vorschlag vor einer Ausweitung des Konzepts geschehen?

a) Die beteiligten Betriebe sollen sich auf einen verbindlichen Lektürekanon einigen.

b) Die in den Gesprächen gezeigten Leistungen sollen anhand gemeinsamer Kriterien bewertet werden.

c) Die bisherigen Werkstattaufgaben sollen exemplarisch für weitere Ausbildungsberufe angepasst werden.

d) Der Aufwand für die Begleitung soll im regulären Betrieb über einen längeren Zeitraum erfasst werden.

Teil 2

Ordnen Sie den Textabschnitten 11–16 jeweils die Aussage zu, die ihren Inhalt zusammenfasst. Verwenden Sie jede Aussage höchstens einmal. Beispiel 0 ist bereits zugeordnet. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Zwei Aussagen passen nicht.

Zwischen Vorschlag und Entscheidung

Beispiel 0 Eine Klinik plant, digitale Assistenz in ihre Arbeitsabläufe einzubeziehen. Der Entwurf sieht vor, dass eine Software vorhandene Angaben zusammenführt und Vorschläge für die weitere Bearbeitung eines Falls vorbereitet. Das Behandlungsteam soll dadurch eine zusätzliche Arbeitsgrundlage erhalten. Welche Folgerungen daraus für die einzelne Person gezogen werden, bleibt Gegenstand der ärztlichen Beurteilung und des Gesprächs. Schon diese Aufteilung wirft praktische Fragen auf. Denn zwischen dem Erscheinen eines Vorschlags auf dem Bildschirm und einer nachvollziehbaren Entscheidung liegen mehrere Arbeitsschritte, die bei der Gestaltung des Verfahrens berücksichtigt werden müssen. An gedachten Alltagssituationen lässt sich zeigen, worauf es dabei ankommt. 11 Angenommen, das System schlägt für einen neu aufgenommenen Fall einen bestimmten weiteren Ablauf vor. Die Darstellung wirkt schlüssig; alle vorgesehenen Felder sind ausgefüllt. Zur Einordnung müsste das Team jedoch wissen, aus welchen Situationen die verwendeten Vergleichsdaten stammen. Wurden beispielsweise überwiegend geplante Aufnahmen erfasst, während die betreffende Person unangemeldet gekommen ist? Enthalten die Unterlagen Angaben, die bei den früheren Fällen regelmäßig vorlagen, diesmal aber fehlen? Eine Übereinstimmung bei leicht erfassbaren Merkmalen beantwortet solche Fragen noch nicht. Je stärker die tatsächlichen Umstände von den vorausgesetzten abweichen, desto sorgfältiger wäre zu klären, welche Teile des Vorschlags überhaupt übertragbar sind. Ein gut aufbereiteter Vergleich kann nur dann zur Orientierung beitragen, wenn auch seine Grenzen im jeweiligen Fall erkennbar werden. 12 Für die erste Sichtung erwägt die Klinik zwei Abläufe. In der einen Variante erscheint der technische Vorschlag sofort neben den Unterlagen. In der anderen hält die zuständige ärztliche Person zunächst ihre eigene vorläufige Einschätzung fest und öffnet erst anschließend die zusätzliche Empfehlung. Man denke an einen Fall, in dem zwei Deutungen der vorhandenen Angaben möglich erscheinen. Wer schon zu Beginn eine davon hervorgehoben sieht, könnte die weitere Lektüre vor allem darauf richten, ob sie sich bestätigen lässt. Liegt dagegen bereits eine selbst formulierte Einschätzung vor, werden Unterschiede zwischen beiden Beurteilungen sichtbar und müssen eigens betrachtet werden. Deshalb bevorzugt der Entwurf die zweite Variante. Entscheidend ist dabei nicht, welcher Beitrag am Ende überzeugt, sondern ob überhaupt zwei eigenständig entstandene Beurteilungen miteinander verglichen werden können. 13 Ein weiterer Fall betrifft die Planung mehrerer Termine. Für einen Patienten wird eine Folge von Vormittagsterminen vorgeschlagen, die sich aus Sicht des Teams gut in den vorgesehenen Ablauf fügt. Im Gespräch erklärt er, dass er morgens einen pflegebedürftigen Angehörigen versorgt. Eine Vertretung lässt sich organisieren, aber nicht beliebig oft und nicht kurzfristig. Damit steht mehr zur Diskussion als die Suche nach einer freien Uhrzeit. Das Team muss erläutern, welche Gesichtspunkte für seinen Vorschlag maßgeblich waren; der Patient muss beschreiben können, was die Umsetzung in seinem Alltag verlangen würde. Erst dann lassen sich Spielräume und Schwierigkeiten gemeinsam abwägen. Eine technisch geordnete Terminfolge wird auf diese Weise zu einer Vereinbarung, die auch unter den tatsächlichen Lebensbedingungen des Patienten bestehen kann. 14 Wie leicht bei der Einführung etwas unbearbeitet bleiben kann, zeigt der Weg einer einzelnen Information. Der Anbieter stellt ein Eingabefeld bereit, die örtliche Projektgruppe bestimmt dessen Voreinstellung, und das Behandlungsteam nutzt später die angezeigte Zusammenfassung. Jeder Beteiligte könnte seinen Teil sorgfältig erledigen und dennoch voraussetzen, dass jemand anders die Folgen des gesamten Ablaufs überblickt. So könnte eine zunächst als vorläufig gedachte Angabe durch die örtliche Einstellung in der Zusammenfassung erscheinen, ohne dass ihr vorläufiger Charakter noch auffällt. Der Anbieter hätte das Feld geliefert, die Projektgruppe es eingerichtet und das Team die Zusammenfassung gelesen. Für den Klinikentwurf folgt daraus die Aufgabe, auch die Übergänge gemeinsam zu betrachten. Sonst findet sich für jeden Einzelschritt eine zuständige Stelle, während die Wirkung ihres Zusammenwirkens ungeprüft bleibt. 15 Eine solche Prüfung lässt sich allerdings nicht allein durch den Hinweis auf ärztliche Erfahrung absichern. Im geplanten Verfahren soll deshalb ein Zeitfenster für Rückfragen vorgesehen werden. Wer einen Vorschlag nicht nachvollziehen kann, benötigt außerdem Zugang zu den Angaben, auf denen er beruht, und eine erreichbare Ansprechstelle für Unklarheiten. Besonders wichtig ist die Möglichkeit, die weitere Bearbeitung vorübergehend anzuhalten. Müsste die prüfende Person trotz offener Fragen sofort bestätigen, wäre ihre Erfahrung zwar vorhanden, könnte sich aber im Ablauf kaum auswirken. Der Entwurf verbindet daher die fachliche Aufgabe mit konkreten Befugnissen und verfügbaren Arbeitsmitteln. Ob diese Vorkehrungen im Alltag tatsächlich greifen, soll bei der Einführung anhand vollständiger Bearbeitungsabläufe besprochen werden, einschließlich der Situationen, in denen eine Klärung länger dauert als vorgesehen. 16 Schließlich soll das Verfahren auch aus jenen Fällen lernen, in denen das Team anders entscheidet als vorgeschlagen. Vorgesehen ist eine knappe Dokumentation des jeweiligen Grundes: Welche zusätzliche Angabe wurde berücksichtigt, welche Voraussetzung traf nicht zu, welcher Zusammenhang war in der Darstellung verloren gegangen? In regelmäßigen Abständen soll die örtliche Projektgruppe diese Einträge gemeinsam mit ärztlichen Beteiligten durchsehen. Wiederkehrende Begründungen könnten darauf hinweisen, dass eine Voreinstellung geändert, ein Hinweis ergänzt oder eine Information anders dargestellt werden sollte. Die einzelne Abweichung würde damit über den betreffenden Fall hinaus nutzbar. Zugleich bliebe überprüfbar, weshalb eine örtliche Änderung vorgenommen wurde. Aus der bloßen Feststellung, dass eine Empfehlung nicht übernommen wurde, entstünde so ein nachvollziehbarer Beitrag zur weiteren Ausgestaltung des Systems.

Beispiel

0. Die digitale Assistenz bereitet eine Arbeitsgrundlage vor; die Beurteilung des einzelnen Falls bleibt eine ärztliche Aufgabe.

11. Abschnitt 11

a) Eine tragfähige Entscheidung kann voraussetzen, dass ärztlicher Rat und persönliche Lebensplanung gegeneinander abgewogen werden.

b) Die Einführung digitaler Assistenz wird vor allem durch uneinheitliche Vergütungsmodelle erschwert.

c) Wer eine Empfehlung prüfen soll, braucht dafür neben Fachwissen auch organisatorisch gesicherte Handlungsmöglichkeiten.

d) Die Aussagekraft einer technischen Empfehlung hängt davon ab, wie gut ihre Datengrundlage zum konkreten Fall passt.

e) Auch begründete Abweichungen von technischen Empfehlungen können der Weiterentwicklung eines Systems dienen.

f) Eine verständliche Darstellung technischer Empfehlungen verkürzt in erster Linie die ärztliche Gesprächszeit.

g) Die Reihenfolge, in der ein Urteil und ein technischer Vorschlag entstehen, beeinflusst die Unabhängigkeit der Prüfung.

h) Verantwortung bleibt lückenhaft, wenn mehrere Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Arbeitsschritt betrachten.

12. Abschnitt 12

a) Eine tragfähige Entscheidung kann voraussetzen, dass ärztlicher Rat und persönliche Lebensplanung gegeneinander abgewogen werden.

b) Die Einführung digitaler Assistenz wird vor allem durch uneinheitliche Vergütungsmodelle erschwert.

c) Wer eine Empfehlung prüfen soll, braucht dafür neben Fachwissen auch organisatorisch gesicherte Handlungsmöglichkeiten.

d) Die Aussagekraft einer technischen Empfehlung hängt davon ab, wie gut ihre Datengrundlage zum konkreten Fall passt.

e) Auch begründete Abweichungen von technischen Empfehlungen können der Weiterentwicklung eines Systems dienen.

f) Eine verständliche Darstellung technischer Empfehlungen verkürzt in erster Linie die ärztliche Gesprächszeit.

g) Die Reihenfolge, in der ein Urteil und ein technischer Vorschlag entstehen, beeinflusst die Unabhängigkeit der Prüfung.

h) Verantwortung bleibt lückenhaft, wenn mehrere Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Arbeitsschritt betrachten.

13. Abschnitt 13

a) Eine tragfähige Entscheidung kann voraussetzen, dass ärztlicher Rat und persönliche Lebensplanung gegeneinander abgewogen werden.

b) Die Einführung digitaler Assistenz wird vor allem durch uneinheitliche Vergütungsmodelle erschwert.

c) Wer eine Empfehlung prüfen soll, braucht dafür neben Fachwissen auch organisatorisch gesicherte Handlungsmöglichkeiten.

d) Die Aussagekraft einer technischen Empfehlung hängt davon ab, wie gut ihre Datengrundlage zum konkreten Fall passt.

e) Auch begründete Abweichungen von technischen Empfehlungen können der Weiterentwicklung eines Systems dienen.

f) Eine verständliche Darstellung technischer Empfehlungen verkürzt in erster Linie die ärztliche Gesprächszeit.

g) Die Reihenfolge, in der ein Urteil und ein technischer Vorschlag entstehen, beeinflusst die Unabhängigkeit der Prüfung.

h) Verantwortung bleibt lückenhaft, wenn mehrere Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Arbeitsschritt betrachten.

14. Abschnitt 14

a) Eine tragfähige Entscheidung kann voraussetzen, dass ärztlicher Rat und persönliche Lebensplanung gegeneinander abgewogen werden.

b) Die Einführung digitaler Assistenz wird vor allem durch uneinheitliche Vergütungsmodelle erschwert.

c) Wer eine Empfehlung prüfen soll, braucht dafür neben Fachwissen auch organisatorisch gesicherte Handlungsmöglichkeiten.

d) Die Aussagekraft einer technischen Empfehlung hängt davon ab, wie gut ihre Datengrundlage zum konkreten Fall passt.

e) Auch begründete Abweichungen von technischen Empfehlungen können der Weiterentwicklung eines Systems dienen.

f) Eine verständliche Darstellung technischer Empfehlungen verkürzt in erster Linie die ärztliche Gesprächszeit.

g) Die Reihenfolge, in der ein Urteil und ein technischer Vorschlag entstehen, beeinflusst die Unabhängigkeit der Prüfung.

h) Verantwortung bleibt lückenhaft, wenn mehrere Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Arbeitsschritt betrachten.

15. Abschnitt 15

a) Eine tragfähige Entscheidung kann voraussetzen, dass ärztlicher Rat und persönliche Lebensplanung gegeneinander abgewogen werden.

b) Die Einführung digitaler Assistenz wird vor allem durch uneinheitliche Vergütungsmodelle erschwert.

c) Wer eine Empfehlung prüfen soll, braucht dafür neben Fachwissen auch organisatorisch gesicherte Handlungsmöglichkeiten.

d) Die Aussagekraft einer technischen Empfehlung hängt davon ab, wie gut ihre Datengrundlage zum konkreten Fall passt.

e) Auch begründete Abweichungen von technischen Empfehlungen können der Weiterentwicklung eines Systems dienen.

f) Eine verständliche Darstellung technischer Empfehlungen verkürzt in erster Linie die ärztliche Gesprächszeit.

g) Die Reihenfolge, in der ein Urteil und ein technischer Vorschlag entstehen, beeinflusst die Unabhängigkeit der Prüfung.

h) Verantwortung bleibt lückenhaft, wenn mehrere Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Arbeitsschritt betrachten.

16. Abschnitt 16

a) Eine tragfähige Entscheidung kann voraussetzen, dass ärztlicher Rat und persönliche Lebensplanung gegeneinander abgewogen werden.

b) Die Einführung digitaler Assistenz wird vor allem durch uneinheitliche Vergütungsmodelle erschwert.

c) Wer eine Empfehlung prüfen soll, braucht dafür neben Fachwissen auch organisatorisch gesicherte Handlungsmöglichkeiten.

d) Die Aussagekraft einer technischen Empfehlung hängt davon ab, wie gut ihre Datengrundlage zum konkreten Fall passt.

e) Auch begründete Abweichungen von technischen Empfehlungen können der Weiterentwicklung eines Systems dienen.

f) Eine verständliche Darstellung technischer Empfehlungen verkürzt in erster Linie die ärztliche Gesprächszeit.

g) Die Reihenfolge, in der ein Urteil und ein technischer Vorschlag entstehen, beeinflusst die Unabhängigkeit der Prüfung.

h) Verantwortung bleibt lückenhaft, wenn mehrere Beteiligte jeweils nur ihren eigenen Arbeitsschritt betrachten.

Teil 3

Setzen Sie die passenden Textabschnitte a–g in die Lücken 17–22 der Reportage ein. Verwenden Sie jeden Abschnitt höchstens einmal. Beispiel 0 ist bereits eingefügt. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

Ein Textabschnitt passt nicht.

Wer am Tisch sitzt

Auf dem Gelände der Werkstattgruppe Nordbogen hört man morgens zuerst die Rolltore. Hinter ihnen werden Möbel gefertigt, Metallteile angepasst und Geräte instand gesetzt. Viele Beschäftigte kennen einander vom Hof, ohne je gemeinsam beraten zu haben, wie dieser Arbeitsort organisiert werden könnte. Ein freiwilliges Beschäftigtenforum soll dafür nun einen regelmäßigen Anlass schaffen. Es ist eine zusätzliche Gesprächsrunde für Anliegen des gemeinsamen Standorts und ausdrücklich von den gesetzlichen Vertretungsorganen getrennt. Auf der Tagesordnung stehen zunächst gemeinsam genutzte Räume und betriebliche Abläufe. Beispiel 0 Als Mara Seidel zur Planungssitzung eintrifft, sind die Kaffeetassen bereits verteilt. Die Projektkoordinatorin stellt ihre Tasche neben einen freien Stuhl und legt einen großen Papierbogen in die Tischmitte. Darauf sollen die Fragen gesammelt werden, die vor der ersten Einladung zu klären sind. Die erste Frage ergibt sich aus zwei Ausdrucken. Auf dem einen stehen 46 Namen, auf dem anderen 53. Beide tragen dieselbe Standortbezeichnung und dasselbe Datum. Ein Fehler beim Zusammenzählen scheint zunächst die naheliegende Erklärung zu sein. Seidel legt die Blätter nebeneinander; einige Namen tauchen tatsächlich nur rechts auf. Die Anwesenden erkennen darunter Menschen, denen sie fast jeden Morgen begegnen. Warum sollten gerade diese fehlen? __(17)__ Seidel prüft diese beiden Aufnahmeregeln nun anhand der Unterlagen. Sie lässt sich zu den zunächst fraglichen Einträgen die jeweilige Zuordnung zeigen und vermerkt, welcher Liste sie entsprechen. Dabei bleibt die Frage bestehen, was für das geplante Gesprächsforum ausschlaggebend sein soll: die Zugehörigkeit zu einem Unternehmen der Gruppe oder die regelmäßige Mitarbeit am gemeinsamen Ort. Beides fällt offenbar nicht immer zusammen. __(18)__ Kern soll nach dem bisherigen Vorschlag eine Einladung erhalten, weil er täglich in die Abläufe des Standorts eingebunden ist. Gerade bei der Nutzung der Werkstatträume könnte er Erfahrungen beitragen, die sonst fehlen würden. Seidel schreibt die Regel in den Entwurf und ergänzt eine kurze Erläuterung. Ihr ist wichtig, dass aus der Einladung hervorgeht, welchem Zweck diese Abgrenzung dient. Am Montag sind die Listen schließlich abgeglichen und die Anschreiben vorbereitet. Für den nächsten Morgen hat sie den Versand vorgesehen. __(19)__ Sie öffnet den fertigen Entwurf wieder und ruft in der hinzukommenden Werkstatt an. Dort muss zunächst geklärt werden, wer vor dem ersten Treffen tatsächlich an den Standort wechseln wird. Während sie auf Rückmeldung wartet, rückt eine zweite Frage ins Zentrum der Planung. Soll sich im Forum die Größe der Belegschaften abbilden, oder soll jede Werkstatt als eigener Arbeitsbereich erkennbar vertreten sein? Am Tisch liegen jetzt weniger Unterlagen, dafür wird länger gesprochen. __(20)__ Der erstere Vorschlag würde der größten Werkstatt deutlich mehr Gewicht geben. Der letztere ließe Unterschiede in der Beschäftigtenzahl nahezu unberücksichtigt. Die kleinste Werkstatt sorgt sich vor allem darum, mit ihren besonderen Abläufen überhaupt vorzukommen: Was bei einer großen Mannschaft nebenbei aufgefangen werde, könne bei ihr den ganzen Tagesplan verändern. Nach längerer Beratung verständigt sich die Gruppe auf eine vorläufige Verteilung, die jeder Werkstatt einen Platz sichert und der größten einen weiteren zugesteht. Für die Beteiligten scheint damit der Weg zur ersten Sitzung frei. __(21)__ Mit dieser Zeitregelung gehen die überarbeiteten Einladungen schließlich an die Beschäftigten. In der Pause hängen mehrere Leute über dem Aushang und vergleichen die Termine mit ihren Dienstplänen. Eine Beschäftigte fragt, ob sie auch nur zuhören dürfe. Seidel nickt und ergänzt den Hinweis auf dem nächsten Ausdruck. Die vermeintlich fertige Einladung bekommt noch einmal einen neuen Satz. Zwei Tage vor dem Treffen ist die Liste der Rückmeldungen länger als erwartet; im Besprechungsraum werden zusätzliche Stühle aufgestellt. Bei der ersten Sitzung geht es bald um den gemeinsamen Lagerraum. Die Metallwerkstatt möchte Material näher an ihren Arbeitsplätzen unterbringen, während die Möbelwerkstatt freie Wege für große Werkstücke braucht. Aus der Instandhaltung kommt der Wunsch, auch bei kurzfristigen Einsätzen ungehindert an die Geräte zu gelangen. Seidel notiert die Anliegen nebeneinander. Eine rasche Einigung zeichnet sich nicht ab. __(22)__ Der Termin für diese Fortsetzung steht nun im Kalender. Seidel sammelt die beschriebenen Blätter ein, während draußen bereits wieder ein Rolltor geöffnet wird. Auf der Einladungsliste waren die Menschen zunächst nur als Namen erschienen. Jetzt sind aus ihren unterschiedlichen Erfahrungen konkrete Arbeitsaufträge entstanden, auf die sie beim nächsten Treffen zurückkommen können. Für Seidel beginnt Beteiligung an genau dieser Stelle: wenn nach dem ersten Wort auch ein zweiter Termin folgt.

Beispiel

0. Als Mara Seidel zur Planungssitzung eintrifft, sind die Kaffeetassen bereits verteilt. Die Projektkoordinatorin stellt ihre Tasche neben einen freien Stuhl und legt einen großen Papierbogen in die Tischmitte. Darauf sollen die Fragen gesammelt werden, die vor der ersten Einladung zu klären sind.

17. Lücke 17

a) Eine Möglichkeit wäre, die Plätze nach der Zahl der Beschäftigten zu verteilen. Die andere sähe für jede Werkstatt genau einen Platz vor, unabhängig von ihrer Größe. Auf dem Papier lassen sich beide rasch skizzieren; die Unterschiede werden erst deutlich, als die Anwesenden ihre eigenen Arbeitsbereiche darin wiederfinden sollen.

b) Ein besonders anschaulicher Fall ist Jonas Kern. Der Instandhaltungstechniker ist bei einem eigenständigen Servicebetrieb angestellt, beginnt seinen Arbeitstag aber täglich auf dem Nordbogen-Gelände. Er wartet dort Maschinen und stimmt seine Einsätze mit den Werkstätten ab. In den Personalunterlagen der Gruppe erscheint er deshalb anders als im alltäglichen Leben des Standorts.

c) An diesem Tag werden die gegensätzlichen Prioritäten nicht aufgelöst. Die Lagerverwaltung soll bis zum zweiten Treffen mögliche Flächenaufteilungen sammeln; die Schichtkoordination übernimmt es, die zeitlichen Anforderungen der Werkstätten zusammenzutragen. Beide sollen ihre Vorschläge vorher im jeweiligen Arbeitsbereich besprechen. Die Runde vereinbart, sich in drei Wochen erneut damit zu befassen.

d) Schon vor Beginn der Forumsplanung hatte die Verwaltung alte Besucherbücher durchgesehen. Damals ging es darum, für einen Tag der offenen Werkstatt die benötigte Raumgröße abzuschätzen. Die Einträge gaben vor allem Auskunft über größere Besuchergruppen. Aus dieser früheren Durchsicht war eine Empfehlung entstanden, für öffentliche Veranstaltungen den Schulungsraum zu nutzen.

e) Die Differenz hat mit dem jeweiligen Zuschnitt zu tun. Der erste Ausdruck ordnet die Beschäftigten ihren Arbeitgeberbetrieben innerhalb der Gruppe zu. Der zweite erfasst alle, die regelmäßig am Standort arbeiten, einschließlich der dort eingesetzten Beschäftigten anderer Unternehmen. Hinter den unterschiedlichen Summen stehen somit zwei verschiedene Regeln dafür, wer aufgenommen wird.

f) Ganz so weit ist die Vorbereitung allerdings noch nicht. Die vorgesehene Uhrzeit fällt für die Spätschicht mitten in die Arbeit. Nach einer Rückfrage bei der Schichtkoordination wird deshalb ein wechselnder Sitzungsturnus vereinbart. Wer teilnimmt, wird für die betreffende Zeit bei fortlaufender Bezahlung von den gewöhnlichen Aufgaben freigestellt; die Uhrzeit wechselt zwischen den Treffen.

g) Am Dienstag kommt jedoch eine Nachricht aus der Geschäftsleitung: Eine bislang räumlich getrennte Werkstatt wird noch vor dem ersten Forum auf das gemeinsame Gelände ziehen. Ihre Beschäftigten sind in keiner der abgeglichenen Standortlisten enthalten. Die gerade abgeschlossene Vorbereitung beruht damit auf einem Stand, der bereits zum Auftakt überholt wäre.

18. Lücke 18

a) Eine Möglichkeit wäre, die Plätze nach der Zahl der Beschäftigten zu verteilen. Die andere sähe für jede Werkstatt genau einen Platz vor, unabhängig von ihrer Größe. Auf dem Papier lassen sich beide rasch skizzieren; die Unterschiede werden erst deutlich, als die Anwesenden ihre eigenen Arbeitsbereiche darin wiederfinden sollen.

b) Ein besonders anschaulicher Fall ist Jonas Kern. Der Instandhaltungstechniker ist bei einem eigenständigen Servicebetrieb angestellt, beginnt seinen Arbeitstag aber täglich auf dem Nordbogen-Gelände. Er wartet dort Maschinen und stimmt seine Einsätze mit den Werkstätten ab. In den Personalunterlagen der Gruppe erscheint er deshalb anders als im alltäglichen Leben des Standorts.

c) An diesem Tag werden die gegensätzlichen Prioritäten nicht aufgelöst. Die Lagerverwaltung soll bis zum zweiten Treffen mögliche Flächenaufteilungen sammeln; die Schichtkoordination übernimmt es, die zeitlichen Anforderungen der Werkstätten zusammenzutragen. Beide sollen ihre Vorschläge vorher im jeweiligen Arbeitsbereich besprechen. Die Runde vereinbart, sich in drei Wochen erneut damit zu befassen.

d) Schon vor Beginn der Forumsplanung hatte die Verwaltung alte Besucherbücher durchgesehen. Damals ging es darum, für einen Tag der offenen Werkstatt die benötigte Raumgröße abzuschätzen. Die Einträge gaben vor allem Auskunft über größere Besuchergruppen. Aus dieser früheren Durchsicht war eine Empfehlung entstanden, für öffentliche Veranstaltungen den Schulungsraum zu nutzen.

e) Die Differenz hat mit dem jeweiligen Zuschnitt zu tun. Der erste Ausdruck ordnet die Beschäftigten ihren Arbeitgeberbetrieben innerhalb der Gruppe zu. Der zweite erfasst alle, die regelmäßig am Standort arbeiten, einschließlich der dort eingesetzten Beschäftigten anderer Unternehmen. Hinter den unterschiedlichen Summen stehen somit zwei verschiedene Regeln dafür, wer aufgenommen wird.

f) Ganz so weit ist die Vorbereitung allerdings noch nicht. Die vorgesehene Uhrzeit fällt für die Spätschicht mitten in die Arbeit. Nach einer Rückfrage bei der Schichtkoordination wird deshalb ein wechselnder Sitzungsturnus vereinbart. Wer teilnimmt, wird für die betreffende Zeit bei fortlaufender Bezahlung von den gewöhnlichen Aufgaben freigestellt; die Uhrzeit wechselt zwischen den Treffen.

g) Am Dienstag kommt jedoch eine Nachricht aus der Geschäftsleitung: Eine bislang räumlich getrennte Werkstatt wird noch vor dem ersten Forum auf das gemeinsame Gelände ziehen. Ihre Beschäftigten sind in keiner der abgeglichenen Standortlisten enthalten. Die gerade abgeschlossene Vorbereitung beruht damit auf einem Stand, der bereits zum Auftakt überholt wäre.

19. Lücke 19

a) Eine Möglichkeit wäre, die Plätze nach der Zahl der Beschäftigten zu verteilen. Die andere sähe für jede Werkstatt genau einen Platz vor, unabhängig von ihrer Größe. Auf dem Papier lassen sich beide rasch skizzieren; die Unterschiede werden erst deutlich, als die Anwesenden ihre eigenen Arbeitsbereiche darin wiederfinden sollen.

b) Ein besonders anschaulicher Fall ist Jonas Kern. Der Instandhaltungstechniker ist bei einem eigenständigen Servicebetrieb angestellt, beginnt seinen Arbeitstag aber täglich auf dem Nordbogen-Gelände. Er wartet dort Maschinen und stimmt seine Einsätze mit den Werkstätten ab. In den Personalunterlagen der Gruppe erscheint er deshalb anders als im alltäglichen Leben des Standorts.

c) An diesem Tag werden die gegensätzlichen Prioritäten nicht aufgelöst. Die Lagerverwaltung soll bis zum zweiten Treffen mögliche Flächenaufteilungen sammeln; die Schichtkoordination übernimmt es, die zeitlichen Anforderungen der Werkstätten zusammenzutragen. Beide sollen ihre Vorschläge vorher im jeweiligen Arbeitsbereich besprechen. Die Runde vereinbart, sich in drei Wochen erneut damit zu befassen.

d) Schon vor Beginn der Forumsplanung hatte die Verwaltung alte Besucherbücher durchgesehen. Damals ging es darum, für einen Tag der offenen Werkstatt die benötigte Raumgröße abzuschätzen. Die Einträge gaben vor allem Auskunft über größere Besuchergruppen. Aus dieser früheren Durchsicht war eine Empfehlung entstanden, für öffentliche Veranstaltungen den Schulungsraum zu nutzen.

e) Die Differenz hat mit dem jeweiligen Zuschnitt zu tun. Der erste Ausdruck ordnet die Beschäftigten ihren Arbeitgeberbetrieben innerhalb der Gruppe zu. Der zweite erfasst alle, die regelmäßig am Standort arbeiten, einschließlich der dort eingesetzten Beschäftigten anderer Unternehmen. Hinter den unterschiedlichen Summen stehen somit zwei verschiedene Regeln dafür, wer aufgenommen wird.

f) Ganz so weit ist die Vorbereitung allerdings noch nicht. Die vorgesehene Uhrzeit fällt für die Spätschicht mitten in die Arbeit. Nach einer Rückfrage bei der Schichtkoordination wird deshalb ein wechselnder Sitzungsturnus vereinbart. Wer teilnimmt, wird für die betreffende Zeit bei fortlaufender Bezahlung von den gewöhnlichen Aufgaben freigestellt; die Uhrzeit wechselt zwischen den Treffen.

g) Am Dienstag kommt jedoch eine Nachricht aus der Geschäftsleitung: Eine bislang räumlich getrennte Werkstatt wird noch vor dem ersten Forum auf das gemeinsame Gelände ziehen. Ihre Beschäftigten sind in keiner der abgeglichenen Standortlisten enthalten. Die gerade abgeschlossene Vorbereitung beruht damit auf einem Stand, der bereits zum Auftakt überholt wäre.

20. Lücke 20

a) Eine Möglichkeit wäre, die Plätze nach der Zahl der Beschäftigten zu verteilen. Die andere sähe für jede Werkstatt genau einen Platz vor, unabhängig von ihrer Größe. Auf dem Papier lassen sich beide rasch skizzieren; die Unterschiede werden erst deutlich, als die Anwesenden ihre eigenen Arbeitsbereiche darin wiederfinden sollen.

b) Ein besonders anschaulicher Fall ist Jonas Kern. Der Instandhaltungstechniker ist bei einem eigenständigen Servicebetrieb angestellt, beginnt seinen Arbeitstag aber täglich auf dem Nordbogen-Gelände. Er wartet dort Maschinen und stimmt seine Einsätze mit den Werkstätten ab. In den Personalunterlagen der Gruppe erscheint er deshalb anders als im alltäglichen Leben des Standorts.

c) An diesem Tag werden die gegensätzlichen Prioritäten nicht aufgelöst. Die Lagerverwaltung soll bis zum zweiten Treffen mögliche Flächenaufteilungen sammeln; die Schichtkoordination übernimmt es, die zeitlichen Anforderungen der Werkstätten zusammenzutragen. Beide sollen ihre Vorschläge vorher im jeweiligen Arbeitsbereich besprechen. Die Runde vereinbart, sich in drei Wochen erneut damit zu befassen.

d) Schon vor Beginn der Forumsplanung hatte die Verwaltung alte Besucherbücher durchgesehen. Damals ging es darum, für einen Tag der offenen Werkstatt die benötigte Raumgröße abzuschätzen. Die Einträge gaben vor allem Auskunft über größere Besuchergruppen. Aus dieser früheren Durchsicht war eine Empfehlung entstanden, für öffentliche Veranstaltungen den Schulungsraum zu nutzen.

e) Die Differenz hat mit dem jeweiligen Zuschnitt zu tun. Der erste Ausdruck ordnet die Beschäftigten ihren Arbeitgeberbetrieben innerhalb der Gruppe zu. Der zweite erfasst alle, die regelmäßig am Standort arbeiten, einschließlich der dort eingesetzten Beschäftigten anderer Unternehmen. Hinter den unterschiedlichen Summen stehen somit zwei verschiedene Regeln dafür, wer aufgenommen wird.

f) Ganz so weit ist die Vorbereitung allerdings noch nicht. Die vorgesehene Uhrzeit fällt für die Spätschicht mitten in die Arbeit. Nach einer Rückfrage bei der Schichtkoordination wird deshalb ein wechselnder Sitzungsturnus vereinbart. Wer teilnimmt, wird für die betreffende Zeit bei fortlaufender Bezahlung von den gewöhnlichen Aufgaben freigestellt; die Uhrzeit wechselt zwischen den Treffen.

g) Am Dienstag kommt jedoch eine Nachricht aus der Geschäftsleitung: Eine bislang räumlich getrennte Werkstatt wird noch vor dem ersten Forum auf das gemeinsame Gelände ziehen. Ihre Beschäftigten sind in keiner der abgeglichenen Standortlisten enthalten. Die gerade abgeschlossene Vorbereitung beruht damit auf einem Stand, der bereits zum Auftakt überholt wäre.

21. Lücke 21

a) Eine Möglichkeit wäre, die Plätze nach der Zahl der Beschäftigten zu verteilen. Die andere sähe für jede Werkstatt genau einen Platz vor, unabhängig von ihrer Größe. Auf dem Papier lassen sich beide rasch skizzieren; die Unterschiede werden erst deutlich, als die Anwesenden ihre eigenen Arbeitsbereiche darin wiederfinden sollen.

b) Ein besonders anschaulicher Fall ist Jonas Kern. Der Instandhaltungstechniker ist bei einem eigenständigen Servicebetrieb angestellt, beginnt seinen Arbeitstag aber täglich auf dem Nordbogen-Gelände. Er wartet dort Maschinen und stimmt seine Einsätze mit den Werkstätten ab. In den Personalunterlagen der Gruppe erscheint er deshalb anders als im alltäglichen Leben des Standorts.

c) An diesem Tag werden die gegensätzlichen Prioritäten nicht aufgelöst. Die Lagerverwaltung soll bis zum zweiten Treffen mögliche Flächenaufteilungen sammeln; die Schichtkoordination übernimmt es, die zeitlichen Anforderungen der Werkstätten zusammenzutragen. Beide sollen ihre Vorschläge vorher im jeweiligen Arbeitsbereich besprechen. Die Runde vereinbart, sich in drei Wochen erneut damit zu befassen.

d) Schon vor Beginn der Forumsplanung hatte die Verwaltung alte Besucherbücher durchgesehen. Damals ging es darum, für einen Tag der offenen Werkstatt die benötigte Raumgröße abzuschätzen. Die Einträge gaben vor allem Auskunft über größere Besuchergruppen. Aus dieser früheren Durchsicht war eine Empfehlung entstanden, für öffentliche Veranstaltungen den Schulungsraum zu nutzen.

e) Die Differenz hat mit dem jeweiligen Zuschnitt zu tun. Der erste Ausdruck ordnet die Beschäftigten ihren Arbeitgeberbetrieben innerhalb der Gruppe zu. Der zweite erfasst alle, die regelmäßig am Standort arbeiten, einschließlich der dort eingesetzten Beschäftigten anderer Unternehmen. Hinter den unterschiedlichen Summen stehen somit zwei verschiedene Regeln dafür, wer aufgenommen wird.

f) Ganz so weit ist die Vorbereitung allerdings noch nicht. Die vorgesehene Uhrzeit fällt für die Spätschicht mitten in die Arbeit. Nach einer Rückfrage bei der Schichtkoordination wird deshalb ein wechselnder Sitzungsturnus vereinbart. Wer teilnimmt, wird für die betreffende Zeit bei fortlaufender Bezahlung von den gewöhnlichen Aufgaben freigestellt; die Uhrzeit wechselt zwischen den Treffen.

g) Am Dienstag kommt jedoch eine Nachricht aus der Geschäftsleitung: Eine bislang räumlich getrennte Werkstatt wird noch vor dem ersten Forum auf das gemeinsame Gelände ziehen. Ihre Beschäftigten sind in keiner der abgeglichenen Standortlisten enthalten. Die gerade abgeschlossene Vorbereitung beruht damit auf einem Stand, der bereits zum Auftakt überholt wäre.

22. Lücke 22

a) Eine Möglichkeit wäre, die Plätze nach der Zahl der Beschäftigten zu verteilen. Die andere sähe für jede Werkstatt genau einen Platz vor, unabhängig von ihrer Größe. Auf dem Papier lassen sich beide rasch skizzieren; die Unterschiede werden erst deutlich, als die Anwesenden ihre eigenen Arbeitsbereiche darin wiederfinden sollen.

b) Ein besonders anschaulicher Fall ist Jonas Kern. Der Instandhaltungstechniker ist bei einem eigenständigen Servicebetrieb angestellt, beginnt seinen Arbeitstag aber täglich auf dem Nordbogen-Gelände. Er wartet dort Maschinen und stimmt seine Einsätze mit den Werkstätten ab. In den Personalunterlagen der Gruppe erscheint er deshalb anders als im alltäglichen Leben des Standorts.

c) An diesem Tag werden die gegensätzlichen Prioritäten nicht aufgelöst. Die Lagerverwaltung soll bis zum zweiten Treffen mögliche Flächenaufteilungen sammeln; die Schichtkoordination übernimmt es, die zeitlichen Anforderungen der Werkstätten zusammenzutragen. Beide sollen ihre Vorschläge vorher im jeweiligen Arbeitsbereich besprechen. Die Runde vereinbart, sich in drei Wochen erneut damit zu befassen.

d) Schon vor Beginn der Forumsplanung hatte die Verwaltung alte Besucherbücher durchgesehen. Damals ging es darum, für einen Tag der offenen Werkstatt die benötigte Raumgröße abzuschätzen. Die Einträge gaben vor allem Auskunft über größere Besuchergruppen. Aus dieser früheren Durchsicht war eine Empfehlung entstanden, für öffentliche Veranstaltungen den Schulungsraum zu nutzen.

e) Die Differenz hat mit dem jeweiligen Zuschnitt zu tun. Der erste Ausdruck ordnet die Beschäftigten ihren Arbeitgeberbetrieben innerhalb der Gruppe zu. Der zweite erfasst alle, die regelmäßig am Standort arbeiten, einschließlich der dort eingesetzten Beschäftigten anderer Unternehmen. Hinter den unterschiedlichen Summen stehen somit zwei verschiedene Regeln dafür, wer aufgenommen wird.

f) Ganz so weit ist die Vorbereitung allerdings noch nicht. Die vorgesehene Uhrzeit fällt für die Spätschicht mitten in die Arbeit. Nach einer Rückfrage bei der Schichtkoordination wird deshalb ein wechselnder Sitzungsturnus vereinbart. Wer teilnimmt, wird für die betreffende Zeit bei fortlaufender Bezahlung von den gewöhnlichen Aufgaben freigestellt; die Uhrzeit wechselt zwischen den Treffen.

g) Am Dienstag kommt jedoch eine Nachricht aus der Geschäftsleitung: Eine bislang räumlich getrennte Werkstatt wird noch vor dem ersten Forum auf das gemeinsame Gelände ziehen. Ihre Beschäftigten sind in keiner der abgeglichenen Standortlisten enthalten. Die gerade abgeschlossene Vorbereitung beruht damit auf einem Stand, der bereits zum Auftakt überholt wäre.

Teil 4

Sie suchen eine berufliche Tätigkeit im Bereich Bewegung und Körperwahrnehmung. Ordnen Sie den Aussagen 23–30 jeweils eine der Anzeigen a, b, c oder d zu. Eine Anzeige kann mehrmals passen. Für jede Aussage gibt es nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.

a · Bewegungsraum West

Kursleitung für Bewegung und Körperwahrnehmung Der Bewegungsraum West erweitert sein Abendprogramm für Erwachsene. Für unseren festen Kursstandort suchen wir eine Kursleitung mit abgeschlossener einschlägiger Ausbildung und Erfahrung in der Anleitung erwachsener Gruppen. Unser Programm verbindet angeleitete Bewegungsfolgen mit Zeit zur Wahrnehmung des eigenen Bewegungsverhaltens. Die Kurse finden in unseren beiden Studios statt; die inhaltlichen Rahmenpläne stellt die Programmleitung bereit. Zum Einstieg begleiten Sie erfahrene Kurskräfte bei mehreren Einheiten und beobachten deren Unterricht. Diese Hospitationsstunden werden bereits bezahlt. Anschließend übernehmen Sie eine eigene Gruppe und besprechen die ersten Erfahrungen mit der Programmleitung. Wir erwarten, dass Sie Aufgaben verständlich erläutern, unterschiedliche Ausgangsvoraussetzungen berücksichtigen und den organisatorischen Ablauf einer Einheit zuverlässig gestalten. Die Einheiten dauern je nach Kursformat 45, 60 oder 75 Minuten. Für jede tatsächlich durchgeführte Einheit vergüten wir zusätzlich pauschal 30 Minuten Vorbereitung. Dieses Zeitguthaben bleibt bei allen drei Formaten gleich. Die Kurszeiten werden für ein vollständiges Halbjahr vereinbart; hinzu kommt eine gemeinsame Programmbesprechung vor Semesterbeginn. Unsere Räume verfügen über einen abschließbaren Materialschrank für jede Kursleitung. Geräte und Matten werden vom Haus gestellt. Bewerbungen sollen einen Lebenslauf, den Ausbildungsnachweis und eine kurze Beschreibung bisher geleiteter Kurse enthalten. Nach Sichtung der Unterlagen laden wir zu einem persönlichen Gespräch ein, in dem auch die möglichen Wochentage abgestimmt werden.

b · Tageszentrum Lindenhof

Fachkraft für bewegungsbezogene Gruppenarbeit Das Tageszentrum Lindenhof sucht Verstärkung für sein interdisziplinäres Team am festen Standort Lindenhof. Sie gestalten dort Bewegungseinheiten für erwachsene Besucherinnen und Besucher im Rahmen der vereinbarten Tagesstruktur. Voraussetzung für die Einstellung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung in Ergotherapie, Physiotherapie oder einem vergleichbaren pädagogischen beziehungsweise therapeutischen Fachgebiet. Bitte erläutern Sie bei einem vergleichbaren Abschluss dessen Bezug zum vorgesehenen Aufgabenbereich. Sie bereiten die Einheiten anhand der im Team abgestimmten Ziele vor und dokumentieren, wie die Teilnehmenden die Aufgaben aufgreifen. Diese Beobachtungen stellen Sie in den gemeinsamen Fallbesprechungen mit den anderen Fachkräften des Zentrums vor. Dabei kommt es auf eine präzise Trennung zwischen beobachtetem Verhalten und eigener Deutung an. Die Besprechungen sind Bestandteil der vereinbarten Arbeitszeit. Eine ergänzende Qualifikation in bewegungsbezogener Gruppenbegleitung kann nach der Einstellung erworben werden. Für den zuvor mit der Leitung abgestimmten Lehrgang übernimmt das Tageszentrum die vollständigen Kursgebühren. Der vorhandene Berufsabschluss bleibt die Grundlage des Einstiegs; die Weiterbildung wird gemeinsam für die anschließende Beschäftigungsphase geplant. Wir bieten eine Teilzeitstelle mit festen Arbeitstagen, einen eigenen Arbeitsplatz für Dokumentation sowie regelmäßigen fachlichen Austausch. Die Gruppenräume und das erforderliche Material stehen im Zentrum zur Verfügung. Für Ihre Bewerbung benötigen wir den Abschlussnachweis, einen Lebenslauf und eine Darstellung Ihrer bisherigen Gruppenarbeit. Den gewünschten Stundenumfang können Sie bereits im Anschreiben angeben.

c · Stadtteilhaus Ufer

Projektleitung für ein offenes Bewegungsangebot Das Stadtteilhaus Ufer richtet ein neues Angebot für Erwachsene aus der Nachbarschaft ein. Gesucht wird eine Projektleitung, die Bewegung als Anlass für Begegnung versteht und unterschiedliche Erfahrungen in eine gemeinsame Planung einbeziehen kann. Ihr regelmäßiger Arbeitsort ist unser Stadtteilhaus mit seinem Mehrzweckraum und dem angrenzenden Hof. Die späteren Teilnehmenden wirken bereits an der Entwicklung mit. Sie führen mit ihnen Planungstreffen durch, sammeln Wünsche, erproben vorgeschlagene Aktivitäten und erarbeiten daraus gemeinsam das Programm. Auch während der Projektphase greifen Sie Rückmeldungen auf und vereinbaren mit der Gruppe, welche Veränderungen umgesetzt werden. Für die Abstimmung mit der Hausleitung halten Sie die gemeinsam getroffenen Entscheidungen knapp fest. Üblicherweise erwarten wir ein Zertifikat für Kursleitung oder eine entsprechende Ausbildung. Bewerbungen ohne diesen Nachweis beziehen wir ebenfalls ein, wenn umfangreiche einschlägige Praxiserfahrung nachvollziehbar belegt wird, etwa durch längerfristig geleitete Nachbarschaftsgruppen. Beschreiben Sie dann bitte Ihre Aufgaben, die Dauer Ihrer Tätigkeit und die Zusammensetzung der betreuten Gruppen. Die Stelle umfasst neben den Gruppenterminen auch Öffentlichkeitsarbeit im Haus und die Abstimmung mit anderen dort angesiedelten Projekten. Die ersten Planungstreffen finden am frühen Abend statt. Spätere Termine werden innerhalb der verfügbaren Raumzeiten mit der Gruppe vereinbart. Die Beschäftigung ist zunächst für die gesamte einjährige Aufbauphase vorgesehen. Für Bewerbungen wünschen wir uns einen Lebenslauf und eine kurze Darstellung, wie Sie bislang mit unterschiedlichen Erwartungen innerhalb einer Gruppe umgegangen sind.

d · Bewegungsbüro Kreis

Mobile Kursbegleitung für betriebliche Bewegungspausen Das Bewegungsbüro Kreis vermittelt angeleitete Bewegungseinheiten an Unternehmen in unserem regionalen Einsatzgebiet. Wir suchen Kurskräfte mit abgeschlossener Ausbildung im Bewegungsbereich und nachgewiesener Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Die Einheiten orientieren sich an abgestimmten Ablaufplänen und werden an die jeweils verfügbaren Räume angepasst. Sie führen die Termine in den Räumlichkeiten wechselnder Auftraggeber durch. Dazu fahren Sie innerhalb des Einsatzgebiets zu Verwaltungsgebäuden, Werkstätten und anderen Betriebsstandorten. Die Bereitschaft, diese verschiedenen Einsatzorte aufzusuchen, ist Voraussetzung der Zusammenarbeit. Vor jedem Angebot erhalten Sie die genaue Anschrift, Angaben zur Raumausstattung und den vorgesehenen zeitlichen Umfang. Tragbares Material kann bei unserem Büro abgeholt werden. Unsere Zusammenarbeit sieht eine Einzelabstimmung der Einsätze vor. Sie entscheiden bei jedem angebotenen Termin, ob Sie ihn übernehmen möchten. Wenn Sie ein Angebot ablehnen, bleiben Sie weiterhin in unserem Kreis verfügbarer Kurskräfte und erhalten spätere Anfragen. Für zugesagte Termine erwarten wir eine zuverlässige Durchführung und eine kurze organisatorische Rückmeldung an das Büro. Das Honorar wird im jeweiligen Einsatzangebot einschließlich der vorgesehenen Fahrtkostenerstattung ausgewiesen. Vorbereitungsaufwand und Besonderheiten des Veranstaltungsorts werden bei der Abstimmung des Angebots besprochen. Die Kommunikation mit den Auftraggebern übernimmt unser Büro; vor Ort sind Sie für die verständliche Anleitung und die vereinbarte zeitliche Gestaltung zuständig. Bitte senden Sie uns Ihren Qualifikationsnachweis, eine Übersicht bisheriger Kurstätigkeiten und Angaben zu Ihrer zeitlichen Verfügbarkeit.

Beispiel

0. Ihnen steht ein eigener abschließbarer Schrank für Kursmaterial zur Verfügung.

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Lösung zum Beispiel: a

23. Sie entwickeln Bewegungsangebote gemeinsam mit den Personen, die später daran teilnehmen.

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24. Für den Einstieg ist eine Hospitation vorgesehen, die bereits vergütet wird.

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25. Ihre Tätigkeit setzt voraus, dass Sie die Räume wechselnder Auftraggeber aufsuchen.

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26. Sie sollen Beobachtungen aus den Bewegungseinheiten in gemeinsame Fallbesprechungen einbringen.

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27. Eine bestimmte Zusatzqualifikation können Sie nach der Einstellung auf Kosten des Arbeitgebers erwerben.

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28. Sie können einzelne angebotene Einsätze ablehnen, ohne die Zusammenarbeit insgesamt zu beenden.

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29. Bei der Besetzung werden praktische Erfahrungen auch berücksichtigt, wenn der übliche Ausbildungsnachweis fehlt.

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30. Für die Vorbereitungszeit wird unabhängig von der tatsächlichen Dauer jeder Einheit ein festes Zeitkontingent bezahlt.

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