
Paper 10
Goethe C2 · Reading
Wenn das Haus mitdenkt
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
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Teil 1
Lesen Sie den Kommentar. Wählen Sie bei den Aufgaben 1–10 jeweils a, b, c oder d. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Wenn das Haus mitdenkt
Seit der Modernisierung unseres Mietshauses wohne ich, der Begrüßungsmappe zufolge, komfortabler. Beschattung, Heizung und Zugänge sind nun miteinander verbunden; vieles, woran wir früher selbst denken mussten, erledigt die Anlage. Als Bewohnerin hatte ich mich besonders darauf gefreut, nach der Arbeit weniger Kleinigkeiten regeln zu müssen. Meinen ersten Abend verbrachte ich dann mit Jacke und Einkaufstasche im Flur, weil ich herausfinden wollte, wie man das Licht länger eingeschaltet lässt. Später suchte ich die Einstellung, mit der sich das Schlafzimmer für eine einzelne Nacht kühler halten ließ. Das Abendessen wurde kalt, während ich meinem neuen Helfer die Voraussetzungen unserer Zusammenarbeit ablauschte. Am nächsten Morgen begegnete ich unserer Hausmeisterin im Gemeinschaftsraum. Dort hatte eine Gruppe gerade ihre nassen Regenmäntel abgelegt. Frau Seidel öffnete ein Oberlicht, stellte die Stühle von der feuchten Wand weg und ließ die Tür zum trockenen Flur einen Spalt offen. Sie kennt die Ecke, in der die Luft stehen bleibt, seit Jahren. Auf dem Bildschirm hätte sie zwischen Besprechung, Veranstaltung und Ruhezeit wählen können. Die Mäntel tropften unterdessen unbeirrt weiter. Ich sah ihr zu und dachte an die ausführliche Einführung, bei der wir vor allem gelernt hatten, die angebotenen Betriebsarten auseinanderzuhalten. Für Frau Seidels Handgriffe gab es dort keinen eigenen Menüpunkt. Im Haus fallen die Urteile entsprechend unterschiedlich aus. Wer morgens zur üblichen Zeit aufsteht und abends rechtzeitig zurückkommt, findet den Gemeinschaftsraum bereits angenehm temperiert vor. Eine Nachbarin nutzt ihn nach ihrem frühen Dienstende zum Lesen und muss dafür jetzt kaum noch etwas einstellen. Der Nachtpfleger aus dem zweiten Stock kommt dagegen gelegentlich genau dann herunter, wenn die Anlage den Raum in die Ruhephase versetzt. Er kann eingreifen, sofern er daran denkt und den passenden Bildschirm aufruft. Die Bequemlichkeit hat jetzt einen Stundenplan. Bei unseren Gesprächen darüber sitzen manche längst entspannt auf dem Sofa, während andere noch mit dem Finger über das Glas fahren. Immerhin ist eine Regel für die Beschattung eindeutig: In den Gemeinschaftsräumen dürfen wir die Jalousien von Hand verstellen. Diese Einstellung bleibt bis zum nächsten programmierten Schaltzeitpunkt bestehen; dann übernimmt wieder die Automatik. Wer am Nachmittag wegen der tief stehenden Sonne abdunkelt, muss also wissen, wann das System erneut schaltet. Die Regel hängt inzwischen neben der Tür. Sie hilft besonders den Gruppen, die den Raum nur gelegentlich nutzen und während ihrer Veranstaltung nicht erst in einer umfangreichen Anleitung nachsehen möchten. Ein kleiner Aushang kann im richtigen Moment mehr leisten als eine ganze digitale Hilfeseite. Einige Bewohnerinnen und Bewohner haben um eine zweite Einführung gebeten. Ich verstehe sie gut. Sie bringen Notizzettel mit, vergleichen ihre Beobachtungen und nehmen sich einen freien Abend, um künftig selbst zurechtzukommen. Darin steckt eine Ernsthaftigkeit, die einen freundlichen Umgang verdient. Nur: Wie viele solcher Abende gehören eigentlich zur Bedienung einer Lampe? Bei der ersten Einführung war die Reihenfolge der Schritte auf der Leinwand durchaus einleuchtend gewesen. Zwischen einer vorgeführten Handlung und dem Moment, in dem man mit vollen Händen vor dem Schalter steht, liegt offenbar mehr, als die Schulungsunterlagen vorsehen. Den Fleiß der Lernenden können wir würdigen und trotzdem fragen, weshalb er hier in diesem Umfang gebraucht wird. Unbehaglicher finde ich eine Abhängigkeit, die sich erst nach und nach zeigt. Einige vertraute Funktionen erreichen wir nun über eine Oberfläche, die ein externer Dienstleister betreut. Ob der betreffende Zugang erhalten bleibt und an welcher Stelle er erscheint, hängt auch davon ab, was dieser Anbieter künftig unterstützt. Nach einer Überarbeitung musste eine Nachbarin ihren gewohnten Weg zur zeitweiligen Temperaturänderung neu suchen. Sie hatte nichts an ihrem Tagesablauf geändert, aber dessen technische Voraussetzung war umgezogen. Für einen Augenblick kam mir die Formulierung „Wohnung auf Widerruf“ in den Sinn. Der Mietvertrag lag unverändert in meiner Schublade. Den Handgriff für einen gewöhnlichen Abend musste ich mir trotzdem erneut erklären lassen. Dass sich etwas verbessern lässt, zeigt das Bedienelement am Hauseingang. Die Funktionen, die dort ständig gebraucht werden, verlangten anfangs mehrere aufeinanderfolgende Auswahlschritte. Gerade wenn jemand mit einem Paket vor der Tür wartete, führte das zu unnötigem Suchen. Deshalb wurden diese häufig verwendeten Funktionen bei der inzwischen abgeschlossenen Überarbeitung direkt auf die Startseite verschoben. Seitdem gelangen wir unmittelbar dorthin. Die Änderung ging auf die gesammelten Beschreibungen konkreter Situationen zurück: Wer wollte wann was tun, und an welcher Stelle stockte es? Mit solchen Angaben konnte die betreuende Firma mehr anfangen als mit unserem anfänglichen Urteil, die Bedienung sei irgendwie umständlich. Eine andere Diskussion betrifft die Verbrauchsanzeige. Ihre Kurven machen sichtbar, dass sich der Energieverbrauch verändert. Sie schlüsseln aber nicht auf, welcher Anteil auf die automatische Steuerung und welcher auf unser Nutzungsverhalten zurückgeht. Wenn ein Gemeinschaftsraum seltener belegt ist, kann sich das ebenso bemerkbar machen wie eine andere Einstellung. Ich schaue mir die Anzeige gern an; sie gibt Anlass, nachzufragen und Gewohnheiten bewusster wahrzunehmen. Als Beleg dafür, welchen Beitrag gerade die neue Steuerung geleistet hat, reicht sie jedoch nicht aus. Wer über die Anlage urteilen möchte, sollte diese Grenze ausdrücklich mitlesen, auch wenn eine ordentlich gezeichnete Kurve eine angenehm abschließende Wirkung hat. Aus den bisherigen Erfahrungen ist inzwischen eine Vereinbarung entstanden. Zentrale Änderungen, durch die sich alltägliche Bedienungsabläufe verändern, werden uns vorab angekündigt. Anschließend werden sie zunächst in einem Gemeinschaftsraum ausprobiert, bevor sie im übrigen Haus eingeführt werden. So können auch diejenigen reagieren, die nicht regelmäßig an Hausversammlungen teilnehmen, aber eine bestimmte Funktion täglich benötigen. Für die Erprobung sammeln wir kurze Beschreibungen der Benutzung. Entscheidend ist dabei, dass eine Änderung noch veränderbar bleibt, wenn jemand zum ersten Mal an ihr hängen bleibt. Die Ankündigung soll uns Gelegenheit zur Mitwirkung geben und nicht bloß die Überraschung zeitlich vorverlegen. Dafür braucht es schließlich Menschen, die nach dem Einbau noch zuständig und erreichbar sind. Ich fordere, in der laufenden Hausbetreuung ein festes Stundenkontingent für wiederkehrende Bedienprobleme vorzusehen. Innerhalb dieser Zeit könnten Beschäftigte Schwierigkeiten aufnehmen, gemeinsam mit Bewohnern nachvollziehen und mit dem Dienstleister an Anpassungen arbeiten. Sonst wandern dieselben Fragen vom Treppenhaus in private Nachrichten und irgendwann zurück zur Hausmeisterin, die zwischen zwei Reparaturen noch schnell helfen soll. Ein modernisiertes Haus ist mit der Übergabe der Zugangsdaten nicht fertig betreut. Wer dauerhaft Entlastung verspricht, muss auch dauerhaft Arbeitszeit dafür bereitstellen, dass diese Entlastung im bewohnten Haus ankommt.
Beispiel
0. In welcher Beziehung steht die Autorin zu dem modernisierten Haus?
a) Sie betreut die technische Anlage.
b) Sie lebt dort als Mieterin.
c) Sie verwaltet die Wohnungen.
d) Sie führt dort Schulungen durch.
Lösung zum Beispiel: b
1. Was legt die Autorin mit der Schilderung ihres ersten Abends im modernisierten Wohnhaus nahe?
a) Die Einweisung hatte sich zu stark auf seltene Störungen konzentriert.
b) Die Bewohnerschaft hatte ihre unterschiedlichen Bedürfnisse zu spät benannt.
c) Die versprochene Entlastung setzte eine bislang wenig beachtete Anpassungsleistung voraus.
d) Die Verantwortlichen hatten den zeitlichen Aufwand der Montage unterschätzt.
2. Welche Vorstellung von technischem Können wird im Vergleich zwischen der Hausmeisterin und dem Bedienmenü erkennbar?
a) Es umfasst auch ein situationsbezogenes Wissen, das sich nicht vollständig in auswählbare Funktionen überführen lässt.
b) Es beruht vor allem darauf, wiederkehrende Abläufe möglichst einheitlich auszuführen.
c) Es zeigt sich darin, persönliche Erfahrungen durch nachvollziehbare Anzeigen ersetzen zu können.
d) Es besteht wesentlich in der Fähigkeit, eine große Zahl von Einstellungen zu überblicken.
3. Welcher Vorbehalt liegt der Bemerkung zugrunde, im Haus habe nun auch die Bequemlichkeit einen Stundenplan?
a) Die zeitliche Steuerung verschiebt einen Teil der Einsparungen auf weniger günstige Tageszeiten.
b) Die vielen individuell gewählten Zeiten erschweren einen verlässlichen Betrieb.
c) Die Bewohnerschaft muss für dieselbe Leistung je nach Tageszeit unterschiedlich viel bezahlen.
d) Die Erleichterung kommt vor allem denjenigen zugute, deren Alltag dem hinterlegten Ablauf entspricht.
4. Welche Regel gilt für die manuelle Bedienung der Verschattung in den Gemeinschaftsräumen?
a) Sie ist möglich, nachdem die Hausverwaltung den jeweiligen Raum freigeschaltet hat.
b) Sie verändert die Einstellung vorübergehend; mit dem nächsten vorgesehenen Schaltzeitpunkt greift wieder die Automatik.
c) Sie bleibt wirksam, bis die Person, die eingegriffen hat, ausdrücklich zur Automatik zurückkehrt.
d) Sie ist auf die Zeit beschränkt, in der eine Störung der zentralen Steuerung vorliegt.
5. Wie ist die Haltung der Autorin gegenüber den Bewohnerinnen und Bewohnern zu verstehen, die eine weitere Einweisung wünschen?
a) Sie vermutet, dass die gemeinsame Schulung vor allem Gelegenheit zum Austausch bieten soll.
b) Sie sieht darin einen berechtigten Wunsch nach stärkerer persönlicher Betreuung durch die Hausverwaltung.
c) Sie nimmt das Anliegen ernst, bezweifelt aber, dass zusätzlicher Lernaufwand jedes Bedienproblem angemessen löst.
d) Sie hält die Bitte für einen Hinweis darauf, dass die erste Einführung zu früh stattgefunden hat.
6. Was deutet die Autorin mit dem Bild einer „Wohnung auf Widerruf“ an?
a) Vertraute Handlungsmöglichkeiten können von Entscheidungen außerhalb des eigenen Haushalts abhängig werden.
b) Bewohnerinnen und Bewohner müssen ihre individuellen Einstellungen in regelmäßigen Abständen bestätigen.
c) Die technische Ausstattung erschwert es, einen Wohnungswechsel ohne zusätzliche Kosten vorzubereiten.
d) Die Hausgemeinschaft behält sich vor, einzelne Sonderwünsche später erneut zur Abstimmung zu stellen.
7. Weshalb wurde die Bedienfläche im Eingangsbereich nachträglich verändert?
a) Die bisherige Anordnung verursachte Verzögerungen bei der Übertragung der Befehle.
b) Die Beschriftung ließ sich bei wechselnden Lichtverhältnissen nur schwer erkennen.
c) Die Bewohnerschaft benötigte einen schnelleren Zugang zu den Verbrauchsdaten.
d) Häufig benötigte Funktionen waren erst nach mehreren Auswahlvorgängen erreichbar.
8. Welche Einschränkung nennt die Autorin für die Aussagekraft der Verbrauchsanzeige?
a) Sie berücksichtigt die Gemeinschaftsräume erst in der jährlichen Abrechnung.
b) Sie zeigt Veränderungen, erklärt aber nicht, welcher Anteil auf die Steuerung und welcher auf die Nutzung zurückgeht.
c) Sie erlaubt Vergleiche nur zwischen Wohnungen mit gleicher Ausrichtung.
d) Sie stellt bereits bezahlte Kosten dar, nicht den laufenden Verbrauch.
9. Welche Vereinbarung wurde für Änderungen an der zentralen Steuerung getroffen?
a) Änderungen an alltäglichen Bedienabläufen werden vorab angekündigt und zunächst in einem Gemeinschaftsraum erprobt.
b) Alle Aktualisierungen werden gesammelt und ausschließlich während der jährlichen Wartung vorgenommen.
c) Die Hausverwaltung holt vor jeder technischen Aktualisierung die Zustimmung sämtlicher Haushalte ein.
d) Neue Funktionen werden zunächst nur in Wohnungen eingerichtet, deren Bewohner sich dafür melden.
10. Was fordert die Autorin abschließend für die laufende Betreuung des Hauses?
a) Die Betreuung soll nach jeder Aktualisierung erneut ausgeschrieben werden.
b) Die Hausgemeinschaft soll kleinere technische Eingriffe künftig selbst übernehmen.
c) Ein festes Zeitbudget soll für die Bearbeitung wiederkehrender Bedienprobleme vorgesehen werden.
d) Die Betreuung soll vorrangig an den nachgewiesenen Energieeinsparungen gemessen werden.
Teil 2
Ordnen Sie den Textabschnitten 11–16 jeweils die Aussage a–h zu, die ihren wesentlichen Inhalt wiedergibt. Verwenden Sie jede Aussage höchstens einmal. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Zwei Aussagen passen nicht.
Was zwischen den Heften liegt
Beispiel 0 In Kartons, gebundenen Jahrgängen und einzelnen Umschlägen ist die Zeitschrift Innenansichten beim Archivkollektiv Lesespuren angekommen. Das kleine Periodikum widmete sich der Psychoanalyse und der Deutung kultureller Erfahrungen. Zu seinem Bestand gehören Aufsätze, Rezensionen und Diskussionsbeiträge, daneben Unterlagen aus dem Redaktionsalltag. Lesespuren bereitet daraus eine digitale Edition vor, in der sich die verstreuten Materialien gemeinsam erschließen lassen. Wer bislang mehrere private Sammlungen hätte aufsuchen müssen, soll künftig an einem Ort mit den erhaltenen Heften und ihren Begleitdokumenten arbeiten können. Die Vorbereitungen zeigen allerdings, dass eine solche Zusammenführung zahlreiche Entscheidungen verlangt, die sich durch das bloße Einscannen der Seiten nicht erledigen. 11 Schon beim Öffnen der Kartons stellt sich die Frage, weshalb gerade diese Unterlagen erhalten geblieben sind. Die frühere Redaktion bewahrte angenommene Manuskripte sorgfältig auf; bei abgelehnten Einsendungen verfuhr sie weniger konsequent. Später kamen Nachlässe einzelner Beteiligter hinzu, deren Briefe ausführlich dokumentieren, was ihnen selbst bedeutsam erschien. Andere Stimmen tauchen lediglich als beiläufige Erwähnungen auf. Ein gut gefüllter Ordner kann deshalb den Eindruck einer beherrschenden Kontroverse erwecken, obwohl vor allem eine besonders sammelnde Person dahintersteht. Lesespuren vermerkt bei jeder Übernahme, aus welchem Zusammenhang sie stammt und welche Lücken bekannt sind. Die Menge der erhaltenen Seiten sagt zunächst etwas über Wege des Aufbewahrens aus. Wie verbreitet eine Position im Umfeld der Zeitschrift tatsächlich war, lässt sich daraus allein nicht ablesen. Auch ein vollständig wirkender Bestand besitzt Ränder, die erst bei genauerem Hinsehen sichtbar werden. 12 Bei der Erschließung begegnen dem Team vertraut klingende Wörter mit wechselnder Bedeutung. In einem Beitrag bezeichnet „Innenraum“ einen Raum im Theater, im nächsten die erzählerisch entworfene Erfahrungswelt einer Romanfigur. Eine spätere Zuschrift greift das Wort wiederum auf, ohne diese Unterscheidung ausdrücklich zu erläutern. Die Edition versieht solche Stellen mit knappen Hinweisen auf den jeweiligen Zusammenhang. Sie zeigt, worauf sich eine Formulierung innerhalb des betreffenden Beitrags bezieht und welche Verwendung in einer Antwort vorausgesetzt wird. Im Text selbst bleibt die gewählte Bezeichnung stehen. Gerade die Reibung zwischen den Verwendungen soll lesbar bleiben. Ein nachträglich durchgehend eingesetzter Fachausdruck würde Verständlichkeit versprechen, zugleich aber Unterschiede verdecken, mit denen die damaligen Schreibenden gearbeitet haben. Die Anmerkungen bieten somit Orientierung, ohne den Beiträgen eine gemeinsame Sprache zuzuschreiben, die sie nicht besitzen. 13 Auch beim Aufbau der digitalen Ansicht entscheidet sich das Kollektiv für Nähe zum überlieferten Heft. Ein Beitrag erscheint mit den Seiten, die ihm vorausgingen und folgten; Inhaltsverzeichnis, redaktionelle Vorbemerkung und kleine Hinweise am Schluss gehören dazu. So bleibt beispielsweise erkennbar, dass ein ausführlicher Essay unmittelbar neben einer Aufforderung stand, Erfahrungen aus der eigenen Lektüre einzusenden. Wer nur den Essay aufriefe, könnte ihn für einen abgeschlossenen Einzeltext halten. Im Heftzusammenhang wird sichtbar, wie die Redaktion ein Gespräch eröffnen wollte. Die Suchfunktion führt zwar gezielt zu Fundstellen, bietet aber von dort stets den Weg in die betreffende Ausgabe. Selbst unbedruckte Zwischenblätter bleiben in der Seitenfolge berücksichtigt. Sie helfen, Umfang und Platzierung nachzuvollziehen. Die Edition behandelt damit nicht nur den Wortlaut, sondern auch dessen damalige Präsentation als aufschlussreiches Material. 14 Manche Gespräche liefen über mehrere Erscheinungstermine hinweg. Zu einem Essay über eine Theateraufführung findet sich im übernächsten Heft ein Einwand; erst später präzisiert die Autorin eine Formulierung, auf die sich dieser Einwand bezogen hatte. Die Redaktion erläutert schließlich, weshalb eine weitere Zuschrift verspätet erscheint. Lesespuren verknüpft diese Fundstellen und versieht sie mit ihren jeweiligen Veröffentlichungsdaten. Leserinnen und Leser können so verfolgen, welche Aussage einer Antwort tatsächlich vorlag und wann sich der Gegenstand des Streits verschob. Das ist besonders dort hilfreich, wo eine spätere Erwiderung auf eine mittlerweile veränderte Position zielt. Die einzelnen Dokumente werden dadurch als Schritte eines Austauschs lesbar. Eine isolierte Suche nach einem Schlagwort würde zwar dieselben Seiten liefern, aber kaum erkennen lassen, wie Zustimmung, Widerspruch und Präzisierung zeitlich ineinandergriffen. 15 Empfindlicher ist der Umgang mit Briefen, die nie zur Veröffentlichung bestimmt waren. Manche enthalten Berichte über persönliche Beziehungen oder beigefügte Aufzeichnungen, aus denen sich Beteiligte erkennen lassen. Das Kollektiv hat für seine Edition festgelegt, solche Passagen vor einer offenen Anzeige gesondert zu prüfen. Bei ausgewählten Unterlagen veröffentlicht es lediglich eine Beschreibung und die unbedenklichen Teile. Die vollständige Fassung bleibt im betreuten Leseraum zugänglich, wenn ein begründetes Recherchevorhaben vorliegt und die vereinbarten Bedingungen zur weiteren Verwendung akzeptiert werden. Eine Mitarbeiterin begleitet die Einsicht; Kopien der zurückgehaltenen Stellen werden dabei nicht ausgegeben. Diese Abstufung ist eine Entscheidung des Editionsprojekts über seinen Bestand. Sie soll Arbeit an den Dokumenten ermöglichen und zugleich verhindern, dass intime Angaben beim beiläufigen Aufruf einer Internetseite ohne ihren Entstehungszusammenhang verbreitet werden. 16 Während sich die Arbeit der Redaktion in vielen Unterlagen verfolgen lässt, bleiben die Menschen auf der anderen Seite des gedruckten Heftes oft undeutlich. Wurde Innenansichten allein gelesen, gemeinsam besprochen oder als Material für Veranstaltungen benutzt? Lesespuren lädt deshalb öffentlich dazu ein, Exemplare mit Randnotizen, Erinnerungen an die Lektüre und Aufzeichnungen aus Lesekreisen beizusteuern. Auch ein unscheinbarer Vermerk auf einem Umschlag kann einen bislang unbekannten Zusammenhang eröffnen. Neue Hinweise werden mit den Einsendenden besprochen, nach Möglichkeit mit vorhandenem Material abgeglichen und mit Angaben zu ihrer Herkunft verzeichnet. Eine spät erzählte Erinnerung erscheint dabei ausdrücklich als Erinnerung. So soll neben der gut sichtbaren Tätigkeit des Schreibens und Herausgebens allmählich auch die weniger greifbare Geschichte des Lesens Konturen gewinnen.
Beispiel
0. Eine digitale Edition führt verstreut erhaltene Hefte und Begleitunterlagen an einem gemeinsamen Zugangsort zusammen.
11. Abschnitt 11
a) Begleitende Erläuterungen machen unterschiedliche Begriffsverwendungen nachvollziehbar, ohne sie nachträglich zu vereinheitlichen.
b) Die Neuausgabe ordnet die Beiträge nach heutigen Fachgebieten, um ihre praktische Nutzung zu erleichtern.
c) Eine öffentliche Ergänzungsmöglichkeit erschließt Hinweise auf die bisher wenig dokumentierte Leserschaft.
d) Die Überlieferung bildet frühere Auswahlentscheidungen ab und erlaubt daher keinen unmittelbaren Rückschluss auf die gesamte Debatte.
e) Eine thematische Bündelung ersetzt die ursprünglichen Ausgaben, deren Gestaltung für die Erschließung nachrangig ist.
f) Die gemeinsame Erfassung von Beiträgen und späteren Erwiderungen macht den Verlauf fachlicher Auseinandersetzungen sichtbar.
g) Der Schutz persönlich betroffener Menschen führt zu abgestuften Zugangsmöglichkeiten für einzelne Unterlagen.
h) Die ursprüngliche Anordnung der Hefte bleibt erhalten, damit auch das redaktionelle Umfeld eines Beitrags erkennbar wird.
12. Abschnitt 12
a) Begleitende Erläuterungen machen unterschiedliche Begriffsverwendungen nachvollziehbar, ohne sie nachträglich zu vereinheitlichen.
b) Die Neuausgabe ordnet die Beiträge nach heutigen Fachgebieten, um ihre praktische Nutzung zu erleichtern.
c) Eine öffentliche Ergänzungsmöglichkeit erschließt Hinweise auf die bisher wenig dokumentierte Leserschaft.
d) Die Überlieferung bildet frühere Auswahlentscheidungen ab und erlaubt daher keinen unmittelbaren Rückschluss auf die gesamte Debatte.
e) Eine thematische Bündelung ersetzt die ursprünglichen Ausgaben, deren Gestaltung für die Erschließung nachrangig ist.
f) Die gemeinsame Erfassung von Beiträgen und späteren Erwiderungen macht den Verlauf fachlicher Auseinandersetzungen sichtbar.
g) Der Schutz persönlich betroffener Menschen führt zu abgestuften Zugangsmöglichkeiten für einzelne Unterlagen.
h) Die ursprüngliche Anordnung der Hefte bleibt erhalten, damit auch das redaktionelle Umfeld eines Beitrags erkennbar wird.
13. Abschnitt 13
a) Begleitende Erläuterungen machen unterschiedliche Begriffsverwendungen nachvollziehbar, ohne sie nachträglich zu vereinheitlichen.
b) Die Neuausgabe ordnet die Beiträge nach heutigen Fachgebieten, um ihre praktische Nutzung zu erleichtern.
c) Eine öffentliche Ergänzungsmöglichkeit erschließt Hinweise auf die bisher wenig dokumentierte Leserschaft.
d) Die Überlieferung bildet frühere Auswahlentscheidungen ab und erlaubt daher keinen unmittelbaren Rückschluss auf die gesamte Debatte.
e) Eine thematische Bündelung ersetzt die ursprünglichen Ausgaben, deren Gestaltung für die Erschließung nachrangig ist.
f) Die gemeinsame Erfassung von Beiträgen und späteren Erwiderungen macht den Verlauf fachlicher Auseinandersetzungen sichtbar.
g) Der Schutz persönlich betroffener Menschen führt zu abgestuften Zugangsmöglichkeiten für einzelne Unterlagen.
h) Die ursprüngliche Anordnung der Hefte bleibt erhalten, damit auch das redaktionelle Umfeld eines Beitrags erkennbar wird.
14. Abschnitt 14
a) Begleitende Erläuterungen machen unterschiedliche Begriffsverwendungen nachvollziehbar, ohne sie nachträglich zu vereinheitlichen.
b) Die Neuausgabe ordnet die Beiträge nach heutigen Fachgebieten, um ihre praktische Nutzung zu erleichtern.
c) Eine öffentliche Ergänzungsmöglichkeit erschließt Hinweise auf die bisher wenig dokumentierte Leserschaft.
d) Die Überlieferung bildet frühere Auswahlentscheidungen ab und erlaubt daher keinen unmittelbaren Rückschluss auf die gesamte Debatte.
e) Eine thematische Bündelung ersetzt die ursprünglichen Ausgaben, deren Gestaltung für die Erschließung nachrangig ist.
f) Die gemeinsame Erfassung von Beiträgen und späteren Erwiderungen macht den Verlauf fachlicher Auseinandersetzungen sichtbar.
g) Der Schutz persönlich betroffener Menschen führt zu abgestuften Zugangsmöglichkeiten für einzelne Unterlagen.
h) Die ursprüngliche Anordnung der Hefte bleibt erhalten, damit auch das redaktionelle Umfeld eines Beitrags erkennbar wird.
15. Abschnitt 15
a) Begleitende Erläuterungen machen unterschiedliche Begriffsverwendungen nachvollziehbar, ohne sie nachträglich zu vereinheitlichen.
b) Die Neuausgabe ordnet die Beiträge nach heutigen Fachgebieten, um ihre praktische Nutzung zu erleichtern.
c) Eine öffentliche Ergänzungsmöglichkeit erschließt Hinweise auf die bisher wenig dokumentierte Leserschaft.
d) Die Überlieferung bildet frühere Auswahlentscheidungen ab und erlaubt daher keinen unmittelbaren Rückschluss auf die gesamte Debatte.
e) Eine thematische Bündelung ersetzt die ursprünglichen Ausgaben, deren Gestaltung für die Erschließung nachrangig ist.
f) Die gemeinsame Erfassung von Beiträgen und späteren Erwiderungen macht den Verlauf fachlicher Auseinandersetzungen sichtbar.
g) Der Schutz persönlich betroffener Menschen führt zu abgestuften Zugangsmöglichkeiten für einzelne Unterlagen.
h) Die ursprüngliche Anordnung der Hefte bleibt erhalten, damit auch das redaktionelle Umfeld eines Beitrags erkennbar wird.
16. Abschnitt 16
a) Begleitende Erläuterungen machen unterschiedliche Begriffsverwendungen nachvollziehbar, ohne sie nachträglich zu vereinheitlichen.
b) Die Neuausgabe ordnet die Beiträge nach heutigen Fachgebieten, um ihre praktische Nutzung zu erleichtern.
c) Eine öffentliche Ergänzungsmöglichkeit erschließt Hinweise auf die bisher wenig dokumentierte Leserschaft.
d) Die Überlieferung bildet frühere Auswahlentscheidungen ab und erlaubt daher keinen unmittelbaren Rückschluss auf die gesamte Debatte.
e) Eine thematische Bündelung ersetzt die ursprünglichen Ausgaben, deren Gestaltung für die Erschließung nachrangig ist.
f) Die gemeinsame Erfassung von Beiträgen und späteren Erwiderungen macht den Verlauf fachlicher Auseinandersetzungen sichtbar.
g) Der Schutz persönlich betroffener Menschen führt zu abgestuften Zugangsmöglichkeiten für einzelne Unterlagen.
h) Die ursprüngliche Anordnung der Hefte bleibt erhalten, damit auch das redaktionelle Umfeld eines Beitrags erkennbar wird.
Teil 3
Setzen Sie die passenden Textabschnitte a–g in die Lücken 17–22 der Reportage ein. Verwenden Sie jeden Textabschnitt höchstens einmal. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Ein Textabschnitt passt nicht.
Die Richtung, die man schon kennt
Vor dem Vereinsraum liegt ein ausgeblichener Wegweiser auf zwei Holzböcken. Mara Lind fährt mit dem Daumen über die Kante, an der sich die Farbe gelöst hat. Durch die offene Tür kommt der Geruch von Kaffee; draußen werden Rucksäcke abgestellt. __(0)__ Mara gehört zu den Ehrenamtlichen des Vereins. Heute wirkt ihre Arbeit zunächst wie eine Angelegenheit für die kleine Dose Markierungsfarbe, die neben den Handschuhen steht. Doch sie schiebt die Dose zurück ins Regal. Während die anderen ihre Jacken anziehen, steckt sie einen Schreibblock ein und bittet darum, vorerst sämtliche Malutensilien hierzulassen. __(17)__ Wer einen Weg seit der Kindheit geht, hat die Entscheidung an einer Gabelung oft schon getroffen, bevor er sie bewusst wahrnimmt. Ein Schild bestätigt dann lediglich, was Füße und Erinnerung längst wissen. Für die heutige Begehung hat Mara deshalb auch Menschen eingeladen, die den Rundweg noch nie benutzt haben. Ihre Fragen sollen ebenso genau festgehalten werden wie die Antworten der Ortskundigen. Noch im Vereinsraum fragt jemand, ob man sich den Aufstieg mit ausreichend gutem Bildmaterial ersparen könnte. Mara greift nach ihrer Tasche. __(18)__ Der Unterschied zwischen den beiden Fotos liegt im Standort der aufnehmenden Person. Das frontal sichtbare Schild lässt einen eindeutigen Wegverlauf erwarten; die andere Perspektive zeigt, was beim tatsächlichen Herankommen zunächst verdeckt bleibt. Mara legt die Bilder nebeneinander auf die Bank. Selbst zusammen geben sie keine Auskunft darüber, wohin der Blick eines gehenden Menschen zuerst fällt. Die Gruppe will deshalb die Annäherung vor Ort nachvollziehen. Kurz darauf verlassen alle den Raum und steigen auf dem breiten unteren Weg bergan. An der Gabelung geht Jonas ohne Zögern links weiter. Die anderen schließen sich an und reden noch über einen Baumstumpf, den sie eben passiert haben. Erst jenseits der Kurve hält Mara an. Niemand hat selbst eine Richtung wählen müssen. Jonas schaut zurück und lächelt verlegen; sein gut gemeintes Vorausgehen hat aus der Erkundung beinahe einen geführten Spaziergang gemacht. Von hier wäre der Rückweg über die obere Schleife kürzer als der Abstieg zur bereits passierten Stelle. __(19)__ Beim erneuten Herankommen von unten sind die Schritte langsamer. Jonas bleibt diesmal hinter den anderen. Lea Winter, die zum ersten Mal mitgeht, schaut auf einen hellen Streifen zwischen den Bäumen. Tom Adler, ebenfalls neu auf diesem Weg, bleibt einige Schritte später stehen. Beide haben dieselbe Strecke zurückgelegt, doch an verschiedenen Stellen gezögert. Mara bittet Lea und Tom, noch nicht miteinander über ihre Eindrücke zu sprechen. Eine nachträgliche Einigung würde ihr wenig darüber verraten, was jede Person für sich gesehen hat. __(20)__ Auf Leas Blatt zieht sich der helle Streifen fast über die ganze Skizze. Sie hatte ihn für die Fortsetzung des Rundwegs gehalten. Tom hat dagegen einen niedrigen Stein eingezeichnet, hinter dem der linke Ast verschwindet. Die zwei Blätter machen anschaulich, weshalb der vorhandene Pfeil allein nicht alle Fragen beantwortet. Mara ergänzt die Standorte auf ihrem Plan. Nach einer weiteren Begehung vermisst die Gruppe eine freie Stelle vor dem Felsvorsprung. Dort könnte der neue Wegweiser bereits beim Herankommen ins Blickfeld geraten. Am späten Nachmittag sitzen alle wieder im Vereinsraum. Krümel liegen zwischen Maßband und Karten. Über den künftigen Standort besteht inzwischen Einigkeit: Der Ersatz soll vor dem Vorsprung stehen, wo ihn keine Felskante verdeckt. Mara zeichnet den vereinbarten Punkt ein und schiebt den Plan in die Mitte. __(21)__ Die kurze Variante ist aus der Entfernung rascher zu erfassen; bei der längeren erfährt man zusätzlich, woran sich der nächste Wegabschnitt erkennen lässt. Darin kommt allerdings der Name „Kesselwiese“ vor. Jonas kennt die flache Mulde unter dieser Bezeichnung, Lea kann daraus weder eine Richtung noch ein sichtbares Merkmal ableiten. Auf der Besucherkarte steht der Name ebenfalls nicht. Soll er erläutert werden, oder wäre eine andere Beschreibung hilfreicher? Die Gruppe findet an diesem Abend keine Formulierung, die alle überzeugt. Inzwischen ist es spät geworden. Die meisten sind gegangen, die Kaffeekanne ist ausgespült. Mara liest die beiden Varianten noch einmal. Der Standort steht fest, die Frage nach dem verständlichen Namen bleibt offen. __(22)__ Neben dem offenen Punkt im gemeinsamen Dokument steht nun, was noch geklärt werden muss: eine Bezeichnung, die auch ohne örtliches Vorwissen etwas erkennen lässt. Der Text für das Schild bleibt als Vorschlag gekennzeichnet. Mara schließt den Rechner und zieht ihre Jacke an. Die Farbdose steht noch immer im Regal. Als sie an diesem Abend die Tür abschließt, ist kein neuer Pfeil gemalt. Dafür lässt sich genauer sagen, was er leisten soll.
Beispiel
0. Aus dem Vereinsraum tritt Jonas Berg, der ebenfalls ehrenamtlich mitarbeitet. Er stellt zwei Becher neben die Holzböcke und prüft die Schnürung seiner Schuhe. Den Rundweg oberhalb des Dorfes kennt er seit seiner Jugend; heute hat er sich den ganzen Tag für die gemeinsame Begehung freigehalten.
17. Lücke 17
a) Die beiden halten deshalb ihre Beschreibungen zunächst getrennt fest. Erst danach legen sie die Blätter nebeneinander. Aus derselben Gehrichtung haben sie die Abzweigung unterschiedlich wahrgenommen; gerade diese Abweichung interessiert Mara mehr als ein rasch ausgehandelter gemeinsamer Satz.
b) Am folgenden Morgen liegt die gedruckte Karte auf dem Tisch. Die neue Auflage ist bereits verteilt, weshalb sich die Änderung vorerst nur in einem Beiblatt unterbringen lässt. Mara trägt die betroffene Stelle ein und legt einen Stapel der Hinweise neben die Ausgangstür.
c) Aus der Tasche zieht Mara zwei Aufnahmen derselben Weggabelung. Auf der einen ist der Wegweiser frontal zu sehen, auf der anderen verschwindet er hinter einem vorspringenden Felsen. Beide Bilder sind scharf. Dennoch würden sie jemanden, der die Stelle nicht kennt, zu verschiedenen Einschätzungen verleiten.
d) Zu dieser späten Stunde wird aus der Ortsbegehung wieder Schreibtischarbeit. Mara öffnet den gemeinsamen Entwurf und ergänzt neben dem Formulierungsvorschlag auch die noch ungeklärte Frage. Wer morgen weiterarbeitet, soll erkennen können, an welcher Stelle eine Entscheidung aussteht.
e) Ihre Aufgabe beginnt allerdings lange vor dem ersten Pinselstrich. Mara betreut für den örtlichen Wegeverein die Beschreibungen der Rundwege. An diesem Tag begleitet sie eine kleine Gruppe, die prüfen will, ob eine bislang selbstverständlich erscheinende Abzweigung auch ohne Ortskenntnis verständlich ist.
f) Damit ist noch nicht entschieden, was auf dem Schild stehen soll. Am Tisch entstehen zwei Fassungen: eine nennt nur das Ziel, die andere zusätzlich den Verlauf bis zur nächsten erkennbaren Stelle. Jonas liest beide laut vor, während Mara auf dem Plan den betreffenden Abschnitt nachfährt.
g) Weitergehen wäre nun zwar der kürzere Weg zurück, würde aber eine andere Frage beantworten. Die Gruppe dreht um und nähert sich der Gabelung erneut von unten. Diesmal bleibt Jonas zurück, damit sein vorausgehender Schritt den anderen nicht schon die Richtung vorgibt.
18. Lücke 18
a) Die beiden halten deshalb ihre Beschreibungen zunächst getrennt fest. Erst danach legen sie die Blätter nebeneinander. Aus derselben Gehrichtung haben sie die Abzweigung unterschiedlich wahrgenommen; gerade diese Abweichung interessiert Mara mehr als ein rasch ausgehandelter gemeinsamer Satz.
b) Am folgenden Morgen liegt die gedruckte Karte auf dem Tisch. Die neue Auflage ist bereits verteilt, weshalb sich die Änderung vorerst nur in einem Beiblatt unterbringen lässt. Mara trägt die betroffene Stelle ein und legt einen Stapel der Hinweise neben die Ausgangstür.
c) Aus der Tasche zieht Mara zwei Aufnahmen derselben Weggabelung. Auf der einen ist der Wegweiser frontal zu sehen, auf der anderen verschwindet er hinter einem vorspringenden Felsen. Beide Bilder sind scharf. Dennoch würden sie jemanden, der die Stelle nicht kennt, zu verschiedenen Einschätzungen verleiten.
d) Zu dieser späten Stunde wird aus der Ortsbegehung wieder Schreibtischarbeit. Mara öffnet den gemeinsamen Entwurf und ergänzt neben dem Formulierungsvorschlag auch die noch ungeklärte Frage. Wer morgen weiterarbeitet, soll erkennen können, an welcher Stelle eine Entscheidung aussteht.
e) Ihre Aufgabe beginnt allerdings lange vor dem ersten Pinselstrich. Mara betreut für den örtlichen Wegeverein die Beschreibungen der Rundwege. An diesem Tag begleitet sie eine kleine Gruppe, die prüfen will, ob eine bislang selbstverständlich erscheinende Abzweigung auch ohne Ortskenntnis verständlich ist.
f) Damit ist noch nicht entschieden, was auf dem Schild stehen soll. Am Tisch entstehen zwei Fassungen: eine nennt nur das Ziel, die andere zusätzlich den Verlauf bis zur nächsten erkennbaren Stelle. Jonas liest beide laut vor, während Mara auf dem Plan den betreffenden Abschnitt nachfährt.
g) Weitergehen wäre nun zwar der kürzere Weg zurück, würde aber eine andere Frage beantworten. Die Gruppe dreht um und nähert sich der Gabelung erneut von unten. Diesmal bleibt Jonas zurück, damit sein vorausgehender Schritt den anderen nicht schon die Richtung vorgibt.
19. Lücke 19
a) Die beiden halten deshalb ihre Beschreibungen zunächst getrennt fest. Erst danach legen sie die Blätter nebeneinander. Aus derselben Gehrichtung haben sie die Abzweigung unterschiedlich wahrgenommen; gerade diese Abweichung interessiert Mara mehr als ein rasch ausgehandelter gemeinsamer Satz.
b) Am folgenden Morgen liegt die gedruckte Karte auf dem Tisch. Die neue Auflage ist bereits verteilt, weshalb sich die Änderung vorerst nur in einem Beiblatt unterbringen lässt. Mara trägt die betroffene Stelle ein und legt einen Stapel der Hinweise neben die Ausgangstür.
c) Aus der Tasche zieht Mara zwei Aufnahmen derselben Weggabelung. Auf der einen ist der Wegweiser frontal zu sehen, auf der anderen verschwindet er hinter einem vorspringenden Felsen. Beide Bilder sind scharf. Dennoch würden sie jemanden, der die Stelle nicht kennt, zu verschiedenen Einschätzungen verleiten.
d) Zu dieser späten Stunde wird aus der Ortsbegehung wieder Schreibtischarbeit. Mara öffnet den gemeinsamen Entwurf und ergänzt neben dem Formulierungsvorschlag auch die noch ungeklärte Frage. Wer morgen weiterarbeitet, soll erkennen können, an welcher Stelle eine Entscheidung aussteht.
e) Ihre Aufgabe beginnt allerdings lange vor dem ersten Pinselstrich. Mara betreut für den örtlichen Wegeverein die Beschreibungen der Rundwege. An diesem Tag begleitet sie eine kleine Gruppe, die prüfen will, ob eine bislang selbstverständlich erscheinende Abzweigung auch ohne Ortskenntnis verständlich ist.
f) Damit ist noch nicht entschieden, was auf dem Schild stehen soll. Am Tisch entstehen zwei Fassungen: eine nennt nur das Ziel, die andere zusätzlich den Verlauf bis zur nächsten erkennbaren Stelle. Jonas liest beide laut vor, während Mara auf dem Plan den betreffenden Abschnitt nachfährt.
g) Weitergehen wäre nun zwar der kürzere Weg zurück, würde aber eine andere Frage beantworten. Die Gruppe dreht um und nähert sich der Gabelung erneut von unten. Diesmal bleibt Jonas zurück, damit sein vorausgehender Schritt den anderen nicht schon die Richtung vorgibt.
20. Lücke 20
a) Die beiden halten deshalb ihre Beschreibungen zunächst getrennt fest. Erst danach legen sie die Blätter nebeneinander. Aus derselben Gehrichtung haben sie die Abzweigung unterschiedlich wahrgenommen; gerade diese Abweichung interessiert Mara mehr als ein rasch ausgehandelter gemeinsamer Satz.
b) Am folgenden Morgen liegt die gedruckte Karte auf dem Tisch. Die neue Auflage ist bereits verteilt, weshalb sich die Änderung vorerst nur in einem Beiblatt unterbringen lässt. Mara trägt die betroffene Stelle ein und legt einen Stapel der Hinweise neben die Ausgangstür.
c) Aus der Tasche zieht Mara zwei Aufnahmen derselben Weggabelung. Auf der einen ist der Wegweiser frontal zu sehen, auf der anderen verschwindet er hinter einem vorspringenden Felsen. Beide Bilder sind scharf. Dennoch würden sie jemanden, der die Stelle nicht kennt, zu verschiedenen Einschätzungen verleiten.
d) Zu dieser späten Stunde wird aus der Ortsbegehung wieder Schreibtischarbeit. Mara öffnet den gemeinsamen Entwurf und ergänzt neben dem Formulierungsvorschlag auch die noch ungeklärte Frage. Wer morgen weiterarbeitet, soll erkennen können, an welcher Stelle eine Entscheidung aussteht.
e) Ihre Aufgabe beginnt allerdings lange vor dem ersten Pinselstrich. Mara betreut für den örtlichen Wegeverein die Beschreibungen der Rundwege. An diesem Tag begleitet sie eine kleine Gruppe, die prüfen will, ob eine bislang selbstverständlich erscheinende Abzweigung auch ohne Ortskenntnis verständlich ist.
f) Damit ist noch nicht entschieden, was auf dem Schild stehen soll. Am Tisch entstehen zwei Fassungen: eine nennt nur das Ziel, die andere zusätzlich den Verlauf bis zur nächsten erkennbaren Stelle. Jonas liest beide laut vor, während Mara auf dem Plan den betreffenden Abschnitt nachfährt.
g) Weitergehen wäre nun zwar der kürzere Weg zurück, würde aber eine andere Frage beantworten. Die Gruppe dreht um und nähert sich der Gabelung erneut von unten. Diesmal bleibt Jonas zurück, damit sein vorausgehender Schritt den anderen nicht schon die Richtung vorgibt.
21. Lücke 21
a) Die beiden halten deshalb ihre Beschreibungen zunächst getrennt fest. Erst danach legen sie die Blätter nebeneinander. Aus derselben Gehrichtung haben sie die Abzweigung unterschiedlich wahrgenommen; gerade diese Abweichung interessiert Mara mehr als ein rasch ausgehandelter gemeinsamer Satz.
b) Am folgenden Morgen liegt die gedruckte Karte auf dem Tisch. Die neue Auflage ist bereits verteilt, weshalb sich die Änderung vorerst nur in einem Beiblatt unterbringen lässt. Mara trägt die betroffene Stelle ein und legt einen Stapel der Hinweise neben die Ausgangstür.
c) Aus der Tasche zieht Mara zwei Aufnahmen derselben Weggabelung. Auf der einen ist der Wegweiser frontal zu sehen, auf der anderen verschwindet er hinter einem vorspringenden Felsen. Beide Bilder sind scharf. Dennoch würden sie jemanden, der die Stelle nicht kennt, zu verschiedenen Einschätzungen verleiten.
d) Zu dieser späten Stunde wird aus der Ortsbegehung wieder Schreibtischarbeit. Mara öffnet den gemeinsamen Entwurf und ergänzt neben dem Formulierungsvorschlag auch die noch ungeklärte Frage. Wer morgen weiterarbeitet, soll erkennen können, an welcher Stelle eine Entscheidung aussteht.
e) Ihre Aufgabe beginnt allerdings lange vor dem ersten Pinselstrich. Mara betreut für den örtlichen Wegeverein die Beschreibungen der Rundwege. An diesem Tag begleitet sie eine kleine Gruppe, die prüfen will, ob eine bislang selbstverständlich erscheinende Abzweigung auch ohne Ortskenntnis verständlich ist.
f) Damit ist noch nicht entschieden, was auf dem Schild stehen soll. Am Tisch entstehen zwei Fassungen: eine nennt nur das Ziel, die andere zusätzlich den Verlauf bis zur nächsten erkennbaren Stelle. Jonas liest beide laut vor, während Mara auf dem Plan den betreffenden Abschnitt nachfährt.
g) Weitergehen wäre nun zwar der kürzere Weg zurück, würde aber eine andere Frage beantworten. Die Gruppe dreht um und nähert sich der Gabelung erneut von unten. Diesmal bleibt Jonas zurück, damit sein vorausgehender Schritt den anderen nicht schon die Richtung vorgibt.
22. Lücke 22
a) Die beiden halten deshalb ihre Beschreibungen zunächst getrennt fest. Erst danach legen sie die Blätter nebeneinander. Aus derselben Gehrichtung haben sie die Abzweigung unterschiedlich wahrgenommen; gerade diese Abweichung interessiert Mara mehr als ein rasch ausgehandelter gemeinsamer Satz.
b) Am folgenden Morgen liegt die gedruckte Karte auf dem Tisch. Die neue Auflage ist bereits verteilt, weshalb sich die Änderung vorerst nur in einem Beiblatt unterbringen lässt. Mara trägt die betroffene Stelle ein und legt einen Stapel der Hinweise neben die Ausgangstür.
c) Aus der Tasche zieht Mara zwei Aufnahmen derselben Weggabelung. Auf der einen ist der Wegweiser frontal zu sehen, auf der anderen verschwindet er hinter einem vorspringenden Felsen. Beide Bilder sind scharf. Dennoch würden sie jemanden, der die Stelle nicht kennt, zu verschiedenen Einschätzungen verleiten.
d) Zu dieser späten Stunde wird aus der Ortsbegehung wieder Schreibtischarbeit. Mara öffnet den gemeinsamen Entwurf und ergänzt neben dem Formulierungsvorschlag auch die noch ungeklärte Frage. Wer morgen weiterarbeitet, soll erkennen können, an welcher Stelle eine Entscheidung aussteht.
e) Ihre Aufgabe beginnt allerdings lange vor dem ersten Pinselstrich. Mara betreut für den örtlichen Wegeverein die Beschreibungen der Rundwege. An diesem Tag begleitet sie eine kleine Gruppe, die prüfen will, ob eine bislang selbstverständlich erscheinende Abzweigung auch ohne Ortskenntnis verständlich ist.
f) Damit ist noch nicht entschieden, was auf dem Schild stehen soll. Am Tisch entstehen zwei Fassungen: eine nennt nur das Ziel, die andere zusätzlich den Verlauf bis zur nächsten erkennbaren Stelle. Jonas liest beide laut vor, während Mara auf dem Plan den betreffenden Abschnitt nachfährt.
g) Weitergehen wäre nun zwar der kürzere Weg zurück, würde aber eine andere Frage beantworten. Die Gruppe dreht um und nähert sich der Gabelung erneut von unten. Diesmal bleibt Jonas zurück, damit sein vorausgehender Schritt den anderen nicht schon die Richtung vorgibt.
Teil 4
Sie suchen eine Tätigkeit im Ausstellungsbereich. Ordnen Sie den Aussagen 23–30 jeweils eine der Anzeigen a, b, c oder d zu. Eine Anzeige kann zu mehreren Aussagen passen. Für jede Aussage gibt es nur eine richtige Lösung. Markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortbogen.
Anzeige a · Ausstellungshaus Formraum
Kuratorische Projektmitarbeit Das Ausstellungshaus Formraum bereitet eine Einzelausstellung zu plastischen Arbeiten vor. Gesucht wird eine Projektkraft, die den Weg vom ersten Entwurf zur räumlichen Präsentation mitgestaltet. Im Mittelpunkt stehen Beziehungen zwischen Körperformen, Material und Bewegung. Die Mitarbeit beginnt mit der Sichtung des vorhandenen Werkbestands und reicht bis zur Einrichtung der Ausstellung. Sie besprechen mit der ausstellenden Person, welche Zeichnungen, Skizzen und Modelle neben den ausgeführten Plastiken einen eigenen Platz als Werke erhalten. Dabei halten Sie die gemeinsam getroffene Auswahl und die Gründe für die Zusammenstellung fest. Anschließend entwickeln Sie eine Abfolge, die Besucherinnen und Besuchern unterschiedliche Zugänge eröffnet. Für die Abstimmung mit der Ausstellungsleitung bereiten Sie Ansichten und kurze Erläuterungen vor. Zum Aufgabenbereich gehört außerdem die redaktionelle Betreuung des gedruckten Begleithefts. Wir erwarten Erfahrung in der kuratorischen Arbeit, einen aufmerksamen Umgang mit künstlerischen Entscheidungsprozessen und die Fähigkeit, räumliche Vorstellungen verständlich zu vermitteln. Sie arbeiten regelmäßig im Haus und nehmen an den vereinbarten Werkgesprächen teil. Für Ihre Bewerbung erhalten Sie von uns einige Werkabbildungen und einen Grundriss. Legen Sie schriftlich auf höchstens einer Seite dar, in welcher räumlichen Reihenfolge Sie diese Arbeiten zeigen würden und welche Überlegungen Ihre Anordnung bestimmen. Die Projektstelle umfasst zwanzig Wochenstunden über sechs Monate.
Anzeige b · Raumwerk Montage
Fachkraft für Ausstellungsaufbau Raumwerk Montage setzt räumliche Ausstellungskonzepte in Museen und Kunsthallen um. Für unser Aufbauteam suchen wir eine handwerklich erfahrene Fachkraft. Sie montieren Sockel und Trennwände nach freigegebenen Plänen, richten Befestigungen ein und stimmen die Ausführung mit der örtlichen Bauleitung ab. Unsere Projekte umfassen sowohl große Hallen als auch kleinere, während des Aufbaus nur eingeschränkt zugängliche Räume. Die einzelnen Gewerke nutzen häufig nacheinander dieselben Flächen. Ist etwa eine Wandbearbeitung noch nicht fertig, kann die vorgesehene Montage an dieser Stelle nicht beginnen. Wir erwarten deshalb, dass Sie Ihre Tagesplanung auch kurzfristig umstellen und Arbeiten in einem anderen freigegebenen Bereich übernehmen können. Die Einsatzleitung informiert über die jeweilige Reihenfolge; offene Arbeiten halten Sie für die anschließende Übergabe fest. Für Arbeiten in der Höhe kommen mobile Hubarbeitsbühnen zum Einsatz. Wir setzen voraus, dass Sie bei Aufnahme der Beschäftigung bereits über den entsprechenden Bediennachweis verfügen. Bitte fügen Sie diesen Ihren Unterlagen bei. Erfahrung mit der sorgfältigen Ausrichtung sichtbarer Bauteile und im Lesen technischer Zeichnungen ist ebenfalls erforderlich. Werkzeuge und persönliche Arbeitsausstattung stellen wir bereit. Vor jedem Projekt erhalten Sie die objektspezifischen Pläne und eine Einführung in die örtlichen Abläufe. Die Stelle umfasst fünfunddreißig Wochenstunden; Einsätze werden innerhalb unseres regionalen Arbeitsgebiets organisiert. Bewerbungen sollen die bisherigen handwerklichen Tätigkeiten erkennen lassen.
Anzeige c · Leihverkehr Kontur
Kurierbegleitung für eine Skulpturenausstellung Leihverkehr Kontur betreut den Austausch von Werken zwischen Ausstellungshäusern. Für eine zusammenhängende Tour vom 6. bis 18. November suchen wir eine sorgfältig arbeitende Kurierkraft. Während dieses Auftrags werden mehrere für eine Ausstellung entliehene Skulpturen zu den beteiligten Häusern gebracht. Die Reise umfasst Abholungen, Übergaben und die jeweils damit verbundenen Aufenthalte. Sie fahren mit den Werken zu den Zielorten und bleiben während der vereinbarten Transportabschnitte deren persönliche Begleitung. Nach der Ankunft prüfen Sie gemeinsam mit dem empfangenden Haus den Zustand der einzelnen Skulpturen und tragen die Beobachtungen in die Übergabeprotokolle ein. Abweichungen melden Sie unmittelbar an unsere Koordination. Verpackungsunterlagen und zugehörige Werkdokumente führen Sie während der gesamten Tour geordnet mit. Eine Bewerbung für diesen Auftrag setzt voraus, dass Sie vom 6. bis einschließlich 18. November ohne Unterbrechung zur Verfügung stehen. Wegen der aufeinander abgestimmten Stationen wird die komplette Reise derselben Person übertragen. Bitte bestätigen Sie diese Verfügbarkeit ausdrücklich in Ihrem Anschreiben. Erwartet werden Erfahrung im Umgang mit empfindlichen Ausstellungsobjekten, genaue schriftliche Dokumentation und verlässliche Kommunikation bei Übergaben. Die Einweisung in die verwendeten Protokollvorlagen erfolgt vor Reisebeginn. Wir buchen die Übernachtungen und übernehmen die vereinbarten Reisekosten. Das Honorar gilt für die gesamte Tour einschließlich der vorgesehenen Aufenthaltszeiten. Ihre Bewerbung sollte frühere vergleichbare Einsätze kurz beschreiben.
Anzeige d · Offenes Atelier Bogen
Koordination eines gestalterischen Erwachsenenprogramms Das Offene Atelier Bogen begleitet eine Skulpturenausstellung mit praktischen Angeboten für Erwachsene. Die Teilnehmenden setzen sich mit Volumen, Gleichgewicht und Oberflächen auseinander und entwickeln eigene kleine Objekte. Gesucht wird eine Koordinationskraft, die die Ateliertermine vorbereitet, das Material organisiert und die einzelnen Arbeitsphasen begleitet. Auch wer erst während der laufenden Ausstellung auf das Programm aufmerksam wird, kann noch einsteigen. Sie gestalten die Termine deshalb so, dass neu hinzukommende Erwachsene eine verständliche Einführung erhalten und anschließend neben bereits erfahrenen Teilnehmenden weiterarbeiten können. Kurze, in sich abgeschlossene Zugänge sollen mit längerfristigen Vorhaben vereinbar sein. Gemeinsam mit den Kursleitungen behalten Sie im Blick, welche Unterstützung die unterschiedlichen Arbeitsstände benötigen. Die entstandenen Objekte werden mit Namen und Kontaktdaten erfasst und bis zur abschließenden gemeinsamen Präsentation im Atelier aufbewahrt. Sie koordinieren diese Zusammenführung und sorgen dafür, dass die Arbeiten für ihre gesamte Dauer verfügbar bleiben. Erst wenn die Präsentation beendet ist, organisieren Sie die Ausgabe an die Teilnehmenden und dokumentieren die Abholung. Wir wünschen uns Erfahrung in der Erwachsenenbildung, Freude an plastischem Gestalten und einen sicheren Umgang mit organisatorischen Absprachen. Die Beschäftigung umfasst vierundzwanzig Wochenstunden während der Ausstellungslaufzeit sowie eine anschließende Woche für die Rückgabe der Arbeiten. Vorbereitung und Materialverwaltung finden in unseren Atelierräumen statt. Bitte beschreiben Sie in Ihrer Bewerbung ein selbst begleitetes gestalterisches Gruppenangebot.
Beispiel
0. Sie betreuen redaktionell ein gedrucktes Heft zur Ausstellung.
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Lösung zum Beispiel: a
23. Sie begleiten ausgeliehene Werke persönlich und halten deren Zustand bei der Übergabe am Zielort fest.
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24. Sie legen mit der ausstellenden Person fest, welche vorbereitenden Arbeiten als eigenständige Ausstellungsstücke gezeigt werden.
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25. Sie richten Ihr Angebot an Erwachsene, die sich erst nach Beginn der Ausstellung für eine Teilnahme entscheiden können.
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26. Sie müssen Ihre Arbeitsplanung kurzfristig ändern können, wenn ein anderer Aufbauabschnitt noch nicht abgeschlossen ist.
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27. Eine Bewerbung ist nur möglich, wenn Sie während des gesamten genannten Reisezeitraums verfügbar sind.
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28. Sie geben Teilnehmerarbeiten erst nach Abschluss der gemeinsamen Präsentation wieder aus.
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29. Sie sollen bei Ihrer Bewerbung erläutern, wie Sie aus vorgegebenem Material eine räumliche Abfolge entwickeln würden.
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30. Für Ihre Tätigkeit ist die Bedienberechtigung für ein bestimmtes Arbeitsgerät bereits bei Stellenantritt erforderlich.
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