
Paper 9
Goethe C2 · Listening
Gartenwechsel
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Listening audio
Part 1
Part 2
Part 3
Inside the paper
Teil 1
Entscheiden Sie bei den Aufgaben 1 bis 15, ob die Aussagen mit dem Gehörten übereinstimmen. Wählen Sie jeweils Ja oder Nein.
Sie hören jeden Text einmal.
Beispiel
0. Die Beratung findet vor Ort im jeweiligen Garten statt.
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
1. Die Initiative übernimmt bei der Umgestaltung eines Gartens auch die spätere Pflege.
ja) Ja
nein) Nein
2. Die vorgeschlagene Bepflanzung richtet sich auch danach, wie viel Gartenarbeit die Beteiligten bewältigen können.
ja) Ja
nein) Nein
3. Die finanzielle Unterstützung setzt voraus, dass die gesamte Kiesfläche auf einmal umgestaltet wird.
ja) Ja
nein) Nein
4. Das Keramikatelier bündelt Brennaufträge, weil einzelne Öfen zuletzt nicht ausreichend ausgelastet waren.
ja) Ja
nein) Nein
5. Bereits zugesagte Abholtermine werden auf den neuen Sammeltermin verlegt.
ja) Ja
nein) Nein
6. Über die gemeinsame Verarbeitung entscheidet die benötigte Brenntemperatur und nicht allein der Abgabetermin.
ja) Ja
nein) Nein
7. Beim Schwimmkurs können Teilnehmende die Leistungsgruppe wechseln, ohne sich erneut anzumelden.
ja) Ja
nein) Nein
8. Die Kursleitung führt die geringe Beteiligung am Vormittag auf die Kursgebühr zurück.
ja) Ja
nein) Nein
9. Zusätzliche Abendkurse sind bereits verbindlich zugesagt.
ja) Ja
nein) Nein
10. Die Rösterei hat ihre Versandverpackung geändert, um die Zahl der verwendeten Verpackungsgrößen zu verringern.
ja) Ja
nein) Nein
11. Für die Rösterei ist ein leichterer Karton nur dann sinnvoll, wenn der Inhalt weiterhin unbeschädigt ankommt.
ja) Ja
nein) Nein
12. Die neue Verpackung wird zunächst ausschließlich für Bestellungen innerhalb Deutschlands verwendet.
ja) Ja
nein) Nein
13. Die Pilzberaterin versteht ihre Tätigkeit vor allem als Bestätigung bereits vorhandener Artenkenntnisse.
ja) Ja
nein) Nein
14. Die Pilzberaterin bezieht bei ihrer Einschätzung auch Angaben zum Fundort ein.
ja) Ja
nein) Nein
15. Für die Pilzberaterin kann eine Beratung auch dann gelungen sein, wenn jemand anschließend auf die Zubereitung seines Fundes verzichtet.
ja) Ja
nein) Nein
Teil 2
Sylvia, Person 1, und Markus, Person 2, sprechen über ein geplantes Rechenzentrum mit eigener Energieversorgung in ihrer Hochschulstadt. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 16 bis 20, ob nur Sylvia, nur Markus oder beide die jeweilige Meinung vertreten.
Sie hören den Text einmal.
Beispiel
0. Die bisherigen Unterlagen lassen wichtige Fragen offen.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
Lösung zum Beispiel: beide
16. Die Aussicht auf zusätzliche Einnahmen verengt bereits die öffentliche Diskussion über das Vorhaben.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
17. Die Nutzung der Abwärme darf erst dann als örtlicher Vorteil gelten, wenn ihre Abnahme verbindlich geregelt ist.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
18. Ein zeitlich begrenztes Vorrecht auf das Grundstück wäre vertretbar, damit der Betreiber die Planung konkretisieren kann.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
19. Die Bürgerversammlung sollte sich zunächst auf die noch offenen Entscheidungsfragen konzentrieren.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
20. Eine Beteiligung der Nachbargemeinden ist auch dann geboten, wenn das Baugrundstück außerhalb ihres Gebiets liegt.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
Teil 3
Sie hören ein Interview mit der Medienethikerin Clara Voss über den Umgang von Kulturredaktionen mit Kommentaren zum Aussehen öffentlicher Personen. Wählen Sie bei den Aufgaben 21 bis 30 jeweils a, b oder c.
Sie hören den Text zweimal.
Beispiel
0. Welchen Bereich berät Clara Voss?
a) Redaktionen kultureller Medienangebote.
b) Agenturen für Veranstaltungswerbung.
c) Ausbildungsstätten für Bühnenberufe.
Lösung zum Beispiel: a
21. Was hält Clara Voss bei der Vorbereitung eines Künstlerporträts für ausschlaggebend?
a) Welche persönlichen Fragen das Publikum bereits öffentlich diskutiert.
b) Welche Bedeutung eine persönliche Frage für das Thema des Porträts hat.
c) Welche persönlichen Fragen die porträtierte Person früher beantwortet hat.
22. Wie beurteilt Voss wohlmeinende Kommentare zum Aussehen?
a) Ihre Bewertung hängt vor allem davon ab, ob sie öffentlich oder privat geäußert werden.
b) Sie sind vertretbar, sofern sie sich auf eine sichtbare Veränderung beschränken.
c) Auch sie können jemanden unter Druck setzen, über sich Auskunft zu geben.
23. Warum hält Voss die Wiederholung eines Gerüchts in einer kritischen Überschrift für problematisch?
a) Weil dadurch auch Menschen mit dem Gerücht konfrontiert werden, die die Einordnung nicht lesen.
b) Weil dadurch die Stellungnahme der betroffenen Person zeitlich vorweggenommen wird.
c) Weil dadurch die ursprüngliche Herkunft des Gerüchts schwerer nachvollziehbar wird.
24. Was wurde bei dem von Voss begleiteten Onlinegespräch geändert?
a) Die Redaktion sammelte sämtliche Fragen schon vor Beginn der Veranstaltung.
b) Fragen aus dem Publikum wurden vor ihrer Veröffentlichung redaktionell geprüft.
c) Die eingeladene Person beantwortete die Fragen nachträglich in schriftlicher Form.
25. Welche Bedeutung misst Voss der Zustimmung zu einer persönlichen Frage bei?
a) Sie sollte bei einem Wechsel des Gesprächszusammenhangs erneut geklärt werden.
b) Sie kann innerhalb einer vereinbarten Interviewreihe als fortbestehend gelten.
c) Sie lässt sich aus der späteren Freigabe des gesamten Beitrags ableiten.
26. Ein älterer Bildbeitrag dokumentiert weiterhin einen nachvollziehbaren kulturellen Gegenstand. Wie sollten Redaktionen nach Voss mit seiner inzwischen als unangemessen bewerteten Bildunterschrift umgehen?
a) Sie sollten die ursprüngliche Fassung durch eine sachliche Beschreibung ersetzen.
b) Sie sollten den betreffenden Bildbeitrag aus dem öffentlich zugänglichen Archiv nehmen.
c) Sie sollten die Formulierung berichtigen und die Änderung kenntlich machen.
27. Was spricht für Voss dafür, Kommentarbereiche zeitweise zu schließen?
a) Die Redaktion gewinnt dadurch Zeit, eine gemeinsame Antwort auf die Kritik zu formulieren.
b) Eine verlässliche Moderation ist während bestimmter Zeiträume nicht gewährleistet.
c) Die Aufmerksamkeit kann dadurch wieder stärker auf den ursprünglichen Beitrag gelenkt werden.
28. Welche Haltung empfiehlt Voss gegenüber persönlichen Selbstoffenbarungen in Künstlerinterviews?
a) Sie sollten im Porträt einen hervorgehobenen Platz erhalten, wenn sie freiwillig erfolgen.
b) Sie sollten vor allem zur Erläuterung biografischer Wendepunkte genutzt werden.
c) Sie sollten möglich sein, ohne zum Maßstab für die Qualität eines Gesprächs zu werden.
29. Was berichtet Voss über die Einführung des Leitfadens in der von ihr beratenen Redaktion?
a) Er wurde zunächst bei Interviews erprobt und anschließend auf Bildtexte ausgeweitet.
b) Er wurde zuerst für das Bildarchiv entwickelt und später für aktuelle Interviews angepasst.
c) Er wurde gleichzeitig für Interviews und Bildtexte eingeführt und danach getrennt überarbeitet.
30. Woran sollte die Redaktion nach Voss den Nutzen ihres Leitfadens beurteilen?
a) Daran, ob redaktionelle Entscheidungen seltener öffentlich beanstandet werden.
b) Daran, ob strittige Entscheidungen nachvollziehbar begründet und bei Bedarf revidiert werden.
c) Daran, ob vergleichbare Fälle ohne erneute Beratung entschieden werden können.
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