
Paper 1
Goethe C2 · Listening
Kurzmeldung über Satelliten und astronomische Beobachtungen
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Listening audio
Part 1
Part 2
Part 3
Inside the paper
Teil 1 – Fünf Radioausschnitte
Hören Sie fünf Radioausschnitte. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 1–15, ob die Aussagen mit dem Textinhalt übereinstimmen. Sie hören jeden Text einmal.
Sie hören jeden Text einmal.
Beispiel
0. Die heutige Führung in der Sternwarte wird auf Samstag verschoben.
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
1. Satelliten beeinträchtigen astronomische Beobachtungen nur dann, wenn ihre Leuchtspuren unmittelbar durch das Teleskopbild ziehen.
ja) Ja
nein) Nein
2. Die Fachleute sprechen sich dafür aus, geplante Satellitennetze vollständig zu stoppen.
ja) Ja
nein) Nein
3. Auch die Ausrichtung eines Satelliten kann beeinflussen, wie stark er am Nachthimmel auffällt.
ja) Ja
nein) Nein
4. Beim Versuch zur Vier-Tage-Woche wird die bisherige Wochenarbeitszeit lediglich auf weniger Tage verteilt.
ja) Ja
nein) Nein
5. An dem Versuch nehmen sämtliche Beschäftigten des Betriebs teil.
ja) Ja
nein) Nein
6. Ob das Arbeitszeitmodell fortgeführt wird, hängt auch von der Erreichbarkeit für die Kundschaft am Freitag ab.
ja) Ja
nein) Nein
7. Die Leihinitiative entstand ursprünglich vor allem wegen des Platzmangels in privaten Haushalten.
ja) Ja
nein) Nein
8. Das Reparaturangebot hat die Nachfrage nach bestimmten Leihgeräten verringert.
ja) Ja
nein) Nein
9. Die Kaution verfällt, sobald ein Gegenstand nach Ablauf der Leihfrist zurückgegeben wird.
ja) Ja
nein) Nein
10. Im gesamten Stadtzentrum dürfen Lieferwagen nachts nicht mehr fahren.
ja) Ja
nein) Nein
11. Eine beteiligte Händlerin rechnete anfangs mit Verzögerungen bei der Warenzustellung.
ja) Ja
nein) Nein
12. Die nächtlichen Beschwerden gingen erst zurück, nachdem die Lieferroute verlegt worden war.
ja) Ja
nein) Nein
13. Die Grundstücke der betreuten Streuobstwiesen bleiben im Besitz der privaten Eigentümerinnen und Eigentümer.
ja) Ja
nein) Nein
14. Die gesamte Ernte wird unentgeltlich an soziale Einrichtungen abgegeben.
ja) Ja
nein) Nein
15. Nach zwei trockenen Sommern änderte der Verein die Auswahl neu gepflanzter Bäume.
ja) Ja
nein) Nein
Teil 2 – Gespräch über Geschichten und moralische Fragen
Sie hören ein Gespräch zwischen den Studienkollegen Sylvia und Markus über Geschichten und moralische Fragen. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 16–20, ob die Meinung von Sylvia, von Markus oder von beiden stammt. Sie hören das Gespräch einmal.
Sie hören den Text einmal.
Beispiel
0. Alte Märchen können für heutige Leserinnen und Leser weiterhin interessant sein.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
Lösung zum Beispiel: beide
16. Zeitliche oder räumliche Distanz kann bewirken, dass Menschen weniger abwehrend über moralische Konflikte nachdenken.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
17. Die Verlagerung eines moralischen Konflikts in eine fremde Welt kann konkrete Verantwortung verdecken.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
18. Nach der Beschäftigung mit einer Geschichte sollte der Bezug zu gegenwärtigen Erfahrungen hergestellt werden.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
19. Ein offener Schluss regt eher zu einem eigenen moralischen Urteil an als eine ausdrücklich formulierte Lehre.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
20. Lehrende sollten kontroverse Deutungen nicht vorschnell auflösen.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
Teil 3 – Interview über Modelle für Infektionsrisiken
Sie hören ein Interview mit der Epidemiologin Dr. Nora Feld über Modelle zur Vorhersage von durch Stechmücken übertragenen Infektionen. Wählen Sie bei den Aufgaben 21–30 jeweils a, b oder c. Sie hören das Gespräch zweimal.
Sie hören den Text zweimal.
Beispiel
0. Ein epidemiologisches Risikomodell kann
a) den nächsten Krankheitsfall räumlich exakt bestimmen.
b) Risiken für bestimmte Räume und Zeiten beschreiben.
c) nur bereits eingetretene Erkrankungen dokumentieren.
Lösung zum Beispiel: b
21. Welche Orientierung bieten die von Dr. Nora Feld entwickelten Modelle?
a) Sie berechnen die voraussichtliche Zahl der Erkrankungen für einzelne Tage.
b) Sie grenzen Zonen und Phasen ein, in denen eine Übertragung vergleichsweise wahrscheinlicher ist.
c) Sie bestimmen, wann sich eine Infektion dauerhaft in einer Region etabliert.
22. Welchen öffentlichen Umgang mit Modellergebnissen kritisiert Feld?
a) Von Voraussetzungen abhängige Ergebnisse werden als unabänderliche Ereignisse ausgegeben.
b) Ergebnisse verschiedener Regionen werden trotz methodischer Unterschiede gemeinsam veröffentlicht.
c) Neue Messwerte führen zu häufigen Änderungen, bevor ihre Zuverlässigkeit geprüft worden ist.
23. Welcher Überwachungsmethode räumt Feld für einen frühen örtlichen Hinweis Vorrang ein?
a) Laboruntersuchungen bei ausgewählten Wild- und Haustieren
b) vergleichbare Laborbefunde aus einem dauerhaft betriebenen Netz von Mückenfallen
c) Symptombeobachtungen durch eine feste Gruppe medizinischer Praxen
24. Warum kann Regen, auf den eine längere warme Phase folgt, das Übertragungsrisiko erhöhen?
a) Zurückbleibendes Wasser bietet weiterhin Brutplätze, während höhere Temperaturen die Entwicklung beschleunigen.
b) Die Feuchtigkeit verlängert das Leben erwachsener Mücken und die Wärme vergrößert ihren täglichen Aktionsradius.
c) Mücken und ihre Wirtsvögel sammeln sich über längere Zeit an denselben feuchten Rückzugsorten.
25. Wie beurteilt Feld räumlich stark differenzierte Daten für kommunale Entscheidungen?
a) Sie machen lokale Gegensätze sichtbar und ermöglichen eine gezieltere Auswahl von Maßnahmen.
b) Sie sind hauptsächlich für die nachträgliche Verbesserung großräumiger Vorhersagen nützlich.
c) Sie eignen sich wegen kurzfristiger örtlicher Schwankungen nur eingeschränkt für die Planung.
26. Wie sollten die Grenzen einer Prognose nach Feld vermittelt werden?
a) Der wahrscheinlichste Einzelwert sollte mit den wichtigsten Einflussgrößen veröffentlicht werden.
b) Ein plausibler Ergebniskorridor sollte zusammen mit seiner Grundlage und seinem Aktualisierungszeitpunkt angegeben werden.
c) Konkurrierende Modellvarianten sollten ohne zusammenfassende Bewertung nebeneinandergestellt werden.
27. Was erfährt man über die berücksichtigten Mobilitätsinformationen?
a) Sie zeigen nachträglich verdichtete Verkehrsbewegungen zwischen größeren räumlichen Einheiten.
b) Sie erlauben vor allem die Rekonstruktion der Wege bereits infizierter Personen.
c) Sie werden nur in das Modell aufgenommen, wenn die gemeldeten Erkrankungen deutlich zunehmen.
28. Wie ordnet Feld den Einfluss des Klimawandels ein?
a) Er verlagert Risiken hauptsächlich zwischen Großregionen, ohne örtliche Unterschiede wesentlich zu verändern.
b) Er erweitert die klimatisch günstigen Phasen, ist für das konkrete lokale Geschehen aber nicht allein ausschlaggebend.
c) Seine Wirkung beschränkt sich bislang auf einzelne außergewöhnlich warme Jahre.
29. Was bedeutet der Ausdruck „Prognosefenster“?
a) die zeitliche Reichweite, innerhalb derer die gegenwärtige Datengrundlage noch hinreichend trägt
b) der räumliche Bereich, den die vorhandenen Messstationen zuverlässig erfassen
c) der statistische Abstand zwischen der niedrigsten und der höchsten erwarteten Fallzahl
30. Nach welchem Grundsatz sollten Kommunen auf modellierte Risiken reagieren?
a) Jedes Signal sollte zunächst durch zusätzliche örtliche Fänge bestätigt werden, bevor eine Maßnahme beginnt.
b) Sobald ein deutliches Risiko erscheint, sollten sämtliche verfügbaren Maßnahmen gleichzeitig aktiviert werden.
c) Unterschiedlich starke Signale sollten vorab vereinbarten, abgestuften Reaktionen zugeordnet sein.