
Paper 3
Goethe C2 · Listening
Nachbarschaftsstreit um eine Überwachungskamera
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Listening audio
Part 1
Part 2
Part 3
Inside the paper
Hören – Teil 1
Hören Sie fünf Radioausschnitte. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 1–15, ob die Aussagen mit dem Textinhalt übereinstimmen. Sie hören jeden Text einmal.
Sie hören jeden Text einmal.
Beispiel
0. Jens Albrecht brachte die Kamera an, um seine Garage zu sichern.
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
1. Die Kamera am Haus von Jens Albrecht erfasste zeitweise auch den gemeinsam genutzten Hauseingang.
ja) Ja
nein) Nein
2. Die Datenschutzstelle leitete bereits nach der ersten unbelegten Beschwerde eine förmliche Prüfung ein.
ja) Ja
nein) Nein
3. Zeitlich geordnete Bildschirmaufnahmen ermöglichten es, den Aufnahmebereich der Kamera nachzuvollziehen.
ja) Ja
nein) Nein
4. Das Stadttheater ersetzt sämtliche bisherigen Abonnements durch frei zusammenstellbare Kartenpakete.
ja) Ja
nein) Nein
5. Wer ein Wahlpaket kauft, muss sich erst einige Tage vor der jeweiligen Vorstellung festlegen.
ja) Ja
nein) Nein
6. Mit dem neuen Angebot möchte das Theater auch Menschen erreichen, die ihre Freizeit langfristig nur schwer planen können.
ja) Ja
nein) Nein
7. Im Reparaturtreff übernehmen Fachkräfte die defekten Gegenstände vollständig und geben sie später repariert zurück.
ja) Ja
nein) Nein
8. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer erläutern auch, wann eine Reparatur aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden sollte.
ja) Ja
nein) Nein
9. Nach Ansicht der Organisatorin bemisst sich der Erfolg des Projekts vor allem an der Zahl der Gegenstände, die anschließend weiter genutzt werden.
ja) Ja
nein) Nein
10. Die Stadt will bei der Neugestaltung des Marktplatzes alle vorhandenen Bäume an ihren bisherigen Standorten erhalten.
ja) Ja
nein) Nein
11. Zusätzliche Schattenflächen wurden erst vorgesehen, nachdem die ursprünglichen Entwürfe öffentlich kritisiert worden waren.
ja) Ja
nein) Nein
12. Für die Aufenthaltsqualität unmittelbar nach dem Umbau hält die Landschaftsarchitektin neu gepflanzte Bäume für ebenso wirksam wie erhaltene alte Bäume.
ja) Ja
nein) Nein
13. Ein wesentlicher Teil von Mara Seidels Arbeit beginnt erst nach Abschluss der Dreharbeiten.
ja) Ja
nein) Nein
14. Bei der Auswahl der Schuhe orientiert sich Mara Seidel in erster Linie daran, ob sie dem sichtbaren Modell möglichst genau entsprechen.
ja) Ja
nein) Nein
15. Mara Seidel schätzt an ihrer Arbeit, dass selbst unauffällige Geräusche die Wahrnehmung einer Szene verändern können.
ja) Ja
nein) Nein
Hören – Teil 2
Sie hören ein Gespräch zwischen den Studienkollegen Sylvia und Markus über Gesundheitsinformationen in sozialen Medien. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 16–20, ob die Meinung von Sylvia, von Markus oder von beiden stammt. Sie hören das Gespräch einmal.
Sie hören den Text einmal.
Beispiel
0. Eine professionelle Bildgestaltung kann einem schwach begründeten Beitrag den Anschein von Seriosität verleihen.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
Lösung zum Beispiel: person2
16. Eine persönliche Erfolgsgeschichte kann fragwürdige Gesundheitsratschläge überzeugender erscheinen lassen.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
17. Nahrungsergänzungsmittel sollte man nicht allein aufgrund einer Empfehlung in sozialen Medien einnehmen.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
18. Warnhinweise der Plattformen helfen vor allem denjenigen, die ohnehin schon kritisch mit Gesundheitsbeiträgen umgehen.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
19. In kurzen Beiträgen geht leicht verloren, dass eine Empfehlung nur für bestimmte Risikogruppen gilt.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
20. Die Fähigkeit, Quellen von Gesundheitsbehauptungen zu prüfen, sollte bereits in der Schule vermittelt werden.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
Hören – Teil 3
Sie hören ein Interview mit der Textilforscherin Dr. Lena Vogt über Kleidung bei Hitze. Wählen Sie bei den Aufgaben 21–30 jeweils a, b oder c. Sie hören das Gespräch zweimal.
Sie hören den Text zweimal.
Beispiel
0. Zu Beginn erklärt Dr. Lena Vogt, dass …
a) Wolle jede Person bei Hitze zuverlässig kühlt.
b) Kunstfasern für wechselnde Temperaturen ungeeignet sind.
c) kein einzelner Stoff unter allen Bedingungen die ideale Lösung bietet.
Lösung zum Beispiel: c
21. Was zeichnet nach Dr. Lena Vogt ein dünnes Wollshirt im Büro aus?
a) Es gleicht Feuchtigkeitsschwankungen beim Wechsel zwischen Außen- und Innenklima aus.
b) Es schützt den Körper vor allem vor der Kühle klimatisierter Innenräume.
c) Es beschleunigt bei gleichbleibender Raumtemperatur den Abtransport von Schweiß.
22. Warum kann ein geeignetes Polyestergewebe die körpereigene Kühlung unterstützen?
a) Weil es Schweiß rasch in das Innere der Fasern einlagert.
b) Weil es den Bereich vergrößert, von dem der Schweiß verdunsten kann.
c) Weil es die Luftbewegung zwischen Stoff und Haut vermindert.
23. Welche Eigenschaft von Seide relativiert Dr. Lena Vogt?
a) Der anfängliche Frischeeindruck sagt wenig über die längerfristige Wärmeabgabe aus.
b) Ihre geringe Dichte verstärkt bei Bewegung dauerhaft den Abfluss von Körperwärme.
c) Ihre Aufnahmefähigkeit ist für trockene Räume günstiger als für schwüle Außenluft.
24. Was ist bei Baumwollkleidung in einer warmen Nacht zu beachten?
a) Sie trocknet nur bei direkter Luftbewegung schneller als leichte Kunstfaserstoffe.
b) Aufgesaugter Schweiß kann wegen verzögerter Trocknung lange am Körper verbleiben.
c) Bei hoher Luftfeuchtigkeit nimmt sie kaum noch Flüssigkeit von der Haut auf.
25. Warum kann sehr weit geschnittene Kleidung bei Hitze ungünstig sein?
a) Weil der seltenere Hautkontakt den Weitertransport von Schweiß grundsätzlich verhindert.
b) Weil sich bei kaum zirkulierender Luft Wärme zwischen Körper und Stoff stauen kann.
c) Weil eine große Stoffmenge zwangsläufig mehr Flüssigkeit bindet als ein enger Schnitt.
26. Welchen Maßstab hält Dr. Lena Vogt beim nachhaltigen Kleiderkauf für besonders aussagekräftig?
a) Wie wahrscheinlich eine dauerhafte Verwendung und Instandhaltung im Alltag ist.
b) Wie gering die Umweltbelastung bei der Herstellung der Faser ausfällt.
c) Wie vollständig sich das Material am Ende seiner Nutzung wiederverwerten lässt.
27. Welche Wirkung schreibt Dr. Lena Vogt feiner Wolle im Umgang mit Körpergeruch zu?
a) Sie hemmt durch ihre Feuchtigkeitsaufnahme die Entstehung geruchsaktiver Stoffe auf der Haut.
b) Bei ihr kann Körpergeruch später auffallen als bei bestimmten synthetischen Textilien.
c) Beim Trocknen entfernt sie zuvor gebundene Geruchsstoffe besonders schnell.
28. Welchen Gesichtspunkt stellt Dr. Lena Vogt bei der Beurteilung spezieller Kühlbeschichtungen in den Vordergrund?
a) Ob sie auch ohne nennenswerte Luftbewegung stark genug kühlen.
b) Ob ihre Funktion eine Reihe regulärer Pflegezyklen übersteht.
c) Ob sie bei längerem Hautkontakt frei von Reizungen bleiben.
29. Was versteht Dr. Lena Vogt unter einem „Feuchtepuffer“?
a) Ein Stoff mildert kurzfristige Schwankungen, indem er Wasser zeitversetzt bindet und freisetzt.
b) Ein Stoff beschleunigt die Verdunstung, indem er Flüssigkeit auf seiner Oberfläche ausbreitet.
c) Ein Stoff hält durchgehend eine trockene Luftschicht zwischen Schweiß und Haut aufrecht.
30. Welche Maßnahme fordert Dr. Lena Vogt von Unternehmen für besonders heiße Arbeitstage?
a) Sie sollten die Räume stärker kühlen und an den üblichen Bekleidungsregeln festhalten.
b) Sie sollten den vorgeschriebenen Grad an Förmlichkeit an Hitze und Arbeitsaufgabe anpassen.
c) Sie sollten verbindliche Materialvorgaben für sämtliche Beschäftigten einführen.