
Paper 6
Goethe C2 · Listening
Ein Kulturfest an mehreren Orten
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
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Part 1
Part 2
Part 3
Inside the paper
Teil 1
Entscheiden Sie bei den Aufgaben 1–15, ob die Aussagen mit dem Gehörten übereinstimmen. Markieren Sie Ja oder Nein. Aufgaben 1–3: ein Kulturfest; Aufgaben 4–6: eine Werkzeugbibliothek; Aufgaben 7–9: eine Nachtzugverbindung; Aufgaben 10–12: eine Theaterübersetzung; Aufgaben 13–15: eine Saatgutinitiative.
Sie hören jeden Text einmal.
Beispiel
0. Das Kulturfest fand an mehreren Orten statt.
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
1. Die Verteilung des Kulturfestes auf mehrere Spielorte war bereits vor den angekündigten Bauarbeiten vorgesehen.
ja) Ja
nein) Nein
2. Für den Besuch der Werkstattgespräche war grundsätzlich eine Anmeldung erforderlich.
ja) Ja
nein) Nein
3. Die beteiligten Vereine machen ihre erneute Mitwirkung von einer früheren Einbindung in die Planung abhängig.
ja) Ja
nein) Nein
4. Die Werkzeugbibliothek verlängert ihre Ausleihfristen, um die Nachfrage am Wochenende besser zu verteilen.
ja) Ja
nein) Nein
5. Auch wer ein vergleichbares Gerät besitzt, muss vor der ersten Ausleihe bestimmter Maschinen an einer Einweisung teilnehmen.
ja) Ja
nein) Nein
6. Die ehrenamtliche Reparaturgruppe entscheidet, welche Geräte neu angeschafft werden.
ja) Ja
nein) Nein
7. Der spätere Start der Nachtzugverbindung hängt mit der noch ausstehenden Bereitstellung der Wagen zusammen.
ja) Ja
nein) Nein
8. Die angekündigte Fahrzeitverkürzung kommt vor allem den Reisenden zwischen den beiden Endbahnhöfen zugute.
ja) Ja
nein) Nein
9. Über einen täglichen Betrieb soll erst nach Auswertung der ersten Saison entschieden werden.
ja) Ja
nein) Nein
10. Die Übersetzerin hat historische Anredeformen vor allem zugunsten einer kürzeren Spieldauer vereinfacht.
ja) Ja
nein) Nein
11. Eine zunächst verworfene Formulierung wurde nach den Proben wieder in die Übersetzung aufgenommen.
ja) Ja
nein) Nein
12. Die neue Übersetzung soll künftig auch für andere Inszenierungen verbindlich sein.
ja) Ja
nein) Nein
13. Bei der Saatgutinitiative hat die Dokumentation der Herkunft Vorrang vor einer möglichst großen Zahl angebotener Sorten.
ja) Ja
nein) Nein
14. Die Rückgabe von Saatgut ist Voraussetzung dafür, im folgenden Jahr erneut etwas zu erhalten.
ja) Ja
nein) Nein
15. Die geplante Ausweitung betrifft zunächst die Beratung und nicht die Zahl der Ausgabestellen.
ja) Ja
nein) Nein
Teil 2
Die Studienkollegen Sylvia und Markus sprechen über Bildkarten für ein Seminar zum jüdischen Leben in Deutschland. Entscheiden Sie bei den Aufgaben 16–20, wer die jeweilige Meinung vertritt: Person 1, Sylvia, Person 2, Markus, oder beide. Pro Aufgabe ist eine Lösung richtig.
Sie hören den Text einmal.
Beispiel
0. Die Bildauswahl verdient eine eigene Seminarsitzung.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
Lösung zum Beispiel: beide
16. Zu Beginn sollten die Teilnehmenden ihre Bildeindrücke sammeln, bevor sie die Erläuterungen lesen.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
17. Gegenwartsbilder sollten auch unabhängig von historischen Vergleichen zur Sprache kommen.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
18. Die erkennbare Handschrift der Redaktion ist bei einer begrenzten Kartenauswahl eher ein Vorzug.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
19. Bildunterschriften sollten offene Fragen ausdrücklich sichtbar lassen.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
20. Eine digitale Ergänzung sollte vor allem alternative Zusammenstellungen der Karten ermöglichen.
person1) Person 1: Sylvia
person2) Person 2: Markus
beide) beide
Teil 3
Sie hören ein Interview mit der Dokumentarfilmerin Nora Seidel über die Darstellung des Alltags mit einer chronischen Atemwegserkrankung. Wählen Sie bei den Aufgaben 21–30 jeweils a, b oder c. Pro Aufgabe ist eine Lösung richtig.
Sie hören den Text zweimal.
Beispiel
0. Woran arbeitet Nora Seidel derzeit?
a) An einem Dokumentarfilm.
b) An einer Hörspielreihe.
c) An einer Fotoausstellung.
Lösung zum Beispiel: a
21. Warum entschied sich Nora Seidel für die Begleitung einer einzelnen Person?
a) Weil sich Veränderungen über einen längeren Zeitraum genauer dokumentieren ließen.
b) Weil so die alltäglichen Abwägungen in ihrem Zusammenhang erkennbar würden.
c) Weil die organisatorische Abstimmung dadurch weniger Zeit beanspruche.
22. Was berichtet Seidel über die Beteiligung der Hauptperson an der Vorbereitung?
a) Sie legte vor allem fest, welche Fachleute zu Wort kommen sollten.
b) Sie übernahm vor allem die Auswahl geeigneter Drehorte.
c) Sie brachte vor allem Situationen ein, deren Bedeutung dem Team entgangen war.
23. Wie veränderte sich die zeitliche Organisation der Dreharbeiten?
a) An die Stelle weniger langer Termine traten mehrere kürzere Besuche.
b) Die Aufnahmen wurden auf einen zusammenhängenden Zeitraum gebündelt.
c) Die geplanten Besuche wurden überwiegend durch selbst gedrehte Aufnahmen ersetzt.
24. Warum verzichtete Seidel auf einen durchgehenden erklärenden Kommentar?
a) Weil die Hauptperson ihre Erlebnisse nachträglich selbst einsprechen wollte.
b) Weil die Beobachtungen zunächst ohne vorgegebene Deutung wirken sollten.
c) Weil die vorgesehenen Fachgespräche bereits genügend Erklärungen enthielten.
25. Welche Vereinbarung galt für bereits aufgenommene private Gespräche?
a) Ihre Freigabe erfolgte gemeinsam mit der Zustimmung zum jeweiligen Drehtag.
b) Ihre Verwendung wurde ausschließlich bei der abschließenden Filmsichtung geklärt.
c) Ihre Verwendung blieb bis zur gemeinsamen Sichtung der betreffenden Sequenz offen.
26. Welche Funktion haben die Tagebuchnotizen im fertigen Film?
a) Sie erschließen Überlegungen aus Zeiten, in denen keine Kamera dabei war.
b) Sie ordnen die gezeigten Ereignisse nachträglich in eine lückenlose Chronologie ein.
c) Sie erläutern die medizinischen Begriffe aus den aufgenommenen Gesprächen.
27. Wie beurteilt Seidel den Einsatz nachgestellter Alltagsszenen?
a) Sie hält ihn für vertretbar, wenn dabei auf erkennbare Personen verzichtet wird.
b) Sie hält ihn für vertretbar, wenn die Beteiligten den Ablauf als typisch bestätigen.
c) Sie hält ihn für vertretbar, wenn die Nachstellung für das Publikum erkennbar bleibt.
28. Was hält Seidel an der Forderung nach einem ermutigenden Schluss für problematisch?
a) Sie könne den Eindruck erzeugen, der Alltag lasse sich abschließend bewältigen.
b) Sie könne die zuvor gezeigten Schwierigkeiten nachträglich verharmlosen.
c) Sie könne die persönliche Entwicklung der Hauptperson zum Maßstab für andere Betroffene machen.
29. Was wurde nach der internen Sichtung an der Szene im Treppenhaus geändert?
a) Sie wurde durch eine nachträgliche Erläuterung der Hauptperson ergänzt.
b) Sie wurde um den anschließenden Austausch mit der Nachbarin erweitert.
c) Sie wurde an eine frühere Stelle des Films verschoben.
30. Was sollte nach Seidels Ansicht bei anschließenden Publikumsgesprächen im Mittelpunkt stehen?
a) Die fachliche Einordnung der im Film erwähnten Behandlungswege.
b) Die Übertragbarkeit der gezeigten Lebensgeschichte auf andere Betroffene.
c) Die eigenen Erwartungen, mit denen das Publikum den gezeigten Alltag betrachtet.