
Paper 5
Goethe C2 · Listening
Privatsphäre in der Familie
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
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Part 1
Part 2
Part 3
Inside the paper
Teil 1
Entscheiden Sie bei den Aufgaben 1–15, ob die Aussagen mit dem Gehörten übereinstimmen. Wählen Sie jeweils Ja oder Nein. Beispiel 0 zum ersten Ausschnitt: Das Familienzentrum bietet einen Gesprächsabend an. Lösung: Ja. Aufgaben 1–3: Privatsphäre in der Familie. Aufgaben 4–6: Eine gemeinschaftliche Backstube. Aufgaben 7–9: Die Restaurierung einer Konzertorgel. Aufgaben 10–12: Ein Nachtzugangebot. Aufgaben 13–15: Ein kommunaler Übersetzungsdienst.
Sie hören jeden Text einmal.
Beispiel
0. Das Familienzentrum bietet einen Gesprächsabend an.
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
1. Die Beratungsstelle deutet den Wunsch nach mehr Privatsphäre als Hinweis auf nachlassendes Vertrauen in der Familie.
ja) Ja
nein) Nein
2. In der vorgestellten Familie gilt die Vereinbarung zum Anklopfen auch für die Erwachsenen untereinander.
ja) Ja
nein) Nein
3. Beim Gesprächsabend sollen die Teilnehmenden eigene beschämende Erlebnisse vor der Gruppe schildern.
ja) Ja
nein) Nein
4. Die Backgemeinschaft hat ihre Öffnungszeiten wegen gestiegener Energiekosten eingeschränkt.
ja) Ja
nein) Nein
5. Gäste, die gelegentlich an einem betreuten Backtermin teilnehmen, müssen sich dafür nicht zu regelmäßigen Aufsichtsdiensten verpflichten.
ja) Ja
nein) Nein
6. Die gemeinsame Bestellung von Mehl wurde erst nach der Wiedereröffnung eingeführt.
ja) Ja
nein) Nein
7. Bei der Orgelrestaurierung bleiben Spuren eines späteren Umbaus bewusst erhalten.
ja) Ja
nein) Nein
8. Der Konzerttermin wurde verschoben, weil sich die Beschaffung von Ersatzteilen verzögerte.
ja) Ja
nein) Nein
9. Die Restauratorin wertet die Unterschiede zwischen den Pfeifen als Teil des besonderen Klangs.
ja) Ja
nein) Nein
10. Der zusätzliche Halt des Nachtzugs geht auf eine Initiative der Gemeinden entlang der Strecke zurück.
ja) Ja
nein) Nein
11. Mit der Buchung einer Schlafkabine ist künftig auch ein Fahrradstellplatz reserviert.
ja) Ja
nein) Nein
12. Über den ganzjährigen Betrieb soll erst nach Auswertung der Wintersaison entschieden werden.
ja) Ja
nein) Nein
13. Der neue Übersetzungsdienst richtet sich zunächst an Beratungsstellen der Stadt.
ja) Ja
nein) Nein
14. Bei kurzfristigem Bedarf vermitteln die Beratungsstellen direkt an die ehrenamtlich Übersetzenden.
ja) Ja
nein) Nein
15. Die Finanzierung ist für die Einführungsphase gesichert.
ja) Ja
nein) Nein
Teil 2
Die Studienkollegen Sylvia und Markus sprechen über persönliche Erfahrungen in Romanen. Ordnen Sie die Aussagen 16–20 jeweils Sylvia, Markus oder beiden zu. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Person 1: Sylvia. Person 2: Markus. Beispiel 0: Ein Roman kann Anlass für eine Diskussion über Privatsphäre sein. Lösung: beide.
Sie hören den Text einmal.
Beispiel
0. Ein Roman kann Anlass für eine Diskussion über Privatsphäre sein.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
Lösung zum Beispiel: beide
16. Ob eine Romanfigur als bloßstellend empfunden wird, hängt auch davon ab, wer die dargestellte Person erkennen kann.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
17. Die Suche nach realen Vorbildern verstellt häufig den Blick auf die literarische Gestaltung.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
18. Bei der Verarbeitung gemeinsamer Erlebnisse sollte die betroffene Person vor der Veröffentlichung Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
19. Ein Hinweis auf den erfundenen Charakter eines Romans entbindet Schreibende nicht von ihrer Verantwortung.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
20. Für die Beurteilung eines solchen Romans sollte die erkennbare Absicht der schreibenden Person stärker wiegen als die Reaktion ihres Umfelds.
person1) Sylvia
person2) Markus
beide) beide
Teil 3
Sie hören ein Interview mit der Literaturvermittlerin Nora Seidel über Erzählungen in der Erwachsenenbildung. Wählen Sie bei den Aufgaben 21–30 jeweils a, b oder c. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung. Beispiel 0: Mit wem arbeitet Nora Seidel in ihren Erzählwerkstätten? a Mit Erwachsenen aus unterschiedlichen Berufen. b Mit angehenden Schauspielenden. c Mit Schulklassen. Lösung: a.
Sie hören den Text zweimal.
Beispiel
0. Mit wem arbeitet Nora Seidel in ihren Erzählwerkstätten?
a) Mit Erwachsenen aus unterschiedlichen Berufen.
b) Mit angehenden Schauspielenden.
c) Mit Schulklassen.
Lösung zum Beispiel: a
21. Warum beginnt Nora Seidel ihre Werkstätten häufig mit einer Geschichte aus einer fremden Lebenswelt?
a) Weil sie damit Unterschiede im Vorwissen der Teilnehmenden ausgleichen kann.
b) Weil die Teilnehmenden sich dadurch weniger unmittelbar persönlich angegriffen fühlen.
c) Weil sich die Teilnehmenden dann leichter auf ein gemeinsames Ergebnis verständigen.
22. Welchen Vorbehalt hat Seidel gegenüber Geschichten mit ausdrücklich formulierter Moral?
a) Sie geben der Auslegung zu früh eine bestimmte Richtung.
b) Sie erschweren es, sich den Verlauf der Handlung zu merken.
c) Sie lenken die Aufmerksamkeit zu stark auf die erzählende Person.
23. Was geschah in der Werkstatt mit der Geschichte über die Wasserverteilung?
a) Die Gruppe verwarf den zunächst gewählten Verteilungsschlüssel.
b) Die Gruppe verständigte sich auf eine zusätzliche Ausnahme.
c) Die Gruppe bewertete dieselbe Regel aus einer anderen Rolle heraus neu.
24. Was wurde an der Geschichte über die Warteschlange für einen späteren Durchgang verändert?
a) Die Reihenfolge, in der die Figuren zu Wort kommen.
b) Der Zeitpunkt, zu dem ein entscheidender Umstand bekannt wird.
c) Die Entscheidung, die die Hauptfigur am Ende trifft.
25. Welche Funktion hatten die schriftlichen Notizen in der beschriebenen Sitzung?
a) Sie hielten die Ausgangsurteile für einen späteren Vergleich fest.
b) Sie bündelten offene Fragen für die anschließende Textauswahl.
c) Sie dokumentierten die gemeinsam vereinbarte Lesart.
26. Wie beurteilt Seidel den Einsatz von Geschichten, die dem Alltag der Gruppe sehr nahekommen?
a) Sie eignen sich vor allem als Einstieg, bevor abstraktere Fragen behandelt werden.
b) Sie sind vorzuziehen, wenn die Gruppe wenig Erfahrung mit Literatur hat.
c) Sie können nach einer ersten distanzierten Auseinandersetzung besonders ergiebig sein.
27. Was sollte die Werkstattleitung nach Seidels Ansicht tun, wenn die Gruppe schweigt?
a) Eine mögliche Deutung anbieten, an der die Gruppe sich abarbeiten kann.
b) Zunächst Zeit zum Nachdenken lassen und bei weiterem Bedarf mit einer Frage zu einer konkreten Textstelle anregen.
c) Den Austausch zunächst in kleinere Gesprächsgruppen verlagern.
28. Woran würde Seidel eine gelungene Werkstatt am ehesten erkennen?
a) Die Teilnehmenden können ihr Urteil begründen und dessen Grenzen benennen.
b) Die Teilnehmenden finden eine Deutung, die sie gemeinsam vertreten können.
c) Die Teilnehmenden wenden die besprochene Regel auf einen eigenen Konflikt an.
29. Welche Rolle übernimmt die Bibliothek bei der geplanten Veranstaltungsreihe?
a) Sie entscheidet, welche Erzählungen in den einzelnen Sitzungen behandelt werden.
b) Sie übernimmt die inhaltliche Leitung der Gesprächsrunden.
c) Sie vermittelt den Zugang und stellt die ausgewählten Texte bereit.
30. Was ist für den Abschluss der Veranstaltungsreihe vorgesehen?
a) Die Teilnehmenden besprechen ihre überarbeiteten Texte öffentlich.
b) Die Teilnehmenden vergleichen in der Gruppe ihre ursprünglichen und späteren Urteile.
c) Die Teilnehmenden reichen nach der letzten Sitzung eine schriftliche Rückmeldung ein.