
Paper 10
Goethe B1 · Reading
Miriams Blog: Mein Schlüssel ganz groß
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Teil 1
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen Richtig oder Falsch?
Miriams Blog: Mein Schlüssel ganz groß
Am Samstag wurde unsere Ausstellung im Nachbarschaftshaus eröffnet. Jetzt hängt dort tatsächlich ein Bild von mir! Vor sechs Wochen hätte ich das kaum für möglich gehalten. Ich zeichne zwar manchmal in der Mittagspause, aber an eine Ausstellung hatte ich noch nie gedacht. In der Einladung stand, dass wir einen Gegenstand aus unserem Alltag mitbringen sollten. Daraus sollte jeder ein riesiges Bild machen. Ich entschied mich für meinen alten Haustürschlüssel. Seine Oberfläche ist schon ganz abgenutzt, und am oberen Ende gibt es eine kleine Delle. Gerade diese Spuren fand ich interessant: Wie oft hatte ich ihn wohl schon in der Hand gehabt? Für unseren Maltag schoben wir mehrere Tische zusammen und breiteten einen großen Papierbogen darauf aus. Um die Mitte zu erreichen, musste ich mich weit vorbeugen. Erst zeichnete ich die Umrisse, dann mischte ich verschiedene Grautöne. Das Papier an die Wand zu hängen war erst später möglich, als die Farbe vollständig trocken war. Lange arbeitete ich mit der Nase fast über dem Bild. Als ich schließlich bis zur gegenüberliegenden Seite des Raumes zurückging, sah ich sofort das Problem: Der Griff meines Schlüssels war viel zu schmal geworden. Also ging ich noch einmal mit dem Pinsel darüber. Danach passten die Formen zusammen. Jonas, der neben mir malte, schlug bunte Muster hinter dem Schlüssel vor. Ich stellte mir Streifen und Kreise vor und überlegte eine Weile. Schließlich ließ ich die Fläche einfarbig. Der kleine Kratzer und die Delle sollten auffallen, und die Muster hätten den Blick davon weggezogen. Bei der Eröffnung kamen mehrere Besucher zu mir. Eine Frau erzählte von ihrem ersten Wohnungsschlüssel, den sie noch immer besitzt. Ein Mann bewahrt die alte Kaffeetasse seines Vaters auf. Plötzlich sprachen wir über Umzüge, Familien und Dinge, von denen man sich nicht trennen möchte. Das hatte ich beim Malen überhaupt nicht erwartet. Zu Hause habe ich schon einen Platz für das Bild ausgesucht. Abholen kann ich es allerdings erst in einem Monat: So lange dauert die Ausstellung noch, wie wir gemeinsam vereinbart haben. Bis dahin freue ich mich über jeden, der dort vorbeischaut. Eure Miriam
Beispiel
0. Die Ausstellung wurde an einem Samstag eröffnet.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
1. Miriam sollte für die Ausstellung einen Gegenstand aus ihrem Alltag auswählen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. Miriam malte ihr Bild direkt auf die Wand des Ausstellungsraums.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
3. Aus einiger Entfernung erkannte Miriam einen Fehler in ihrem Bild.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Miriam übernahm den Vorschlag von Jonas für den Hintergrund.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
5. Bei der Eröffnung sprachen einige Gäste über ähnliche Gegenstände aus ihrem eigenen Leben.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Miriam darf ihr Bild gleich nach der Eröffnung mit nach Hause nehmen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Teil 2
Lesen Sie zwei Texte aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 12 dazu. Die Aufgaben 7 bis 9 gehören zum ersten Text, die Aufgaben 10 bis 12 zum zweiten Text. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Zu Aufgabe 7, 8, 9
Nähere Gegner für die nächste Saison
Im Fußballverband Hügelland wird derzeit an einer neuen Einteilung der Spielgruppen gearbeitet. Die Geschäftsstelle befindet sich in Talbrück. Von dort aus organisiert der Verband den Spielbetrieb der Amateurvereine in der Region. Bislang gehören manche Mannschaften zu Gruppen, deren andere Vereine weit entfernt liegen. Nun sollen die bestehenden Teams nach ihrer geografischen Lage neu auf die Gruppen verteilt werden. Hinter dem Vorschlag steht vor allem der Wunsch nach kürzeren Fahrten zu Auswärtsspielen. Viele Spielerinnen und Spieler kommen freitags spät von der Arbeit und verbringen am Wochenende mehrere Stunden im Mannschaftsbus. Für ein einziges Spiel ist dann fast der ganze Sonntag verplant. Treffen überwiegend Vereine aus benachbarten Orten aufeinander, bleibt mehr Zeit für Familie und Erholung. Bei der Einteilung betrachtet der Verband deshalb die tatsächlichen Straßenverbindungen. Zwei Orte können auf der Karte nahe beieinanderliegen, obwohl die Fahrt wegen eines Flusses lange dauert. In den kommenden Wochen erhalten die Vereine einen Entwurf mit den vorgesehenen Gruppen. Anschließend können sie Hinweise einreichen, etwa zu besonders schwierigen Verbindungen. Die Geschäftsstelle sammelt diese Rückmeldungen und überarbeitet den Plan bei Bedarf. Erst danach stimmen die Vereinsvertretungen darüber ab. Bei einer Zustimmung soll die neue Einteilung mit Beginn der nächsten Saison gelten. Bis zum Ende der laufenden Saison bleibt der bisherige Spielplan bestehen.
Zu Aufgabe 10, 11, 12
Der Wochenmarkt zieht für einige Zeit um
Wer am kommenden Samstag auf dem Wochenmarkt in Rosenfeld einkaufen möchte, muss einen etwas anderen Weg nehmen. Auf dem gewohnten Marktplatz werden beschädigte Leitungen und anschließend das Pflaster erneuert. Während der Arbeiten findet der Markt auf dem nahen Schulhof und in der Fußgängerstraße daneben statt. Fast alle Händler ziehen mit. Die Verkaufszeiten bleiben unverändert, sodass Stammkunden ihren Einkauf wie gewohnt planen können. Auf dem Schulhof stehen die Stände mit Käse, Fisch und anderen Lebensmitteln, die ständig gekühlt werden müssen. Dort gibt es Stromanschlüsse, an denen die Kühlgeräte zuverlässig betrieben werden können. Blumen, Kleidung und Haushaltswaren werden in der angrenzenden Fußgängerstraße angeboten. Zwischen beiden Bereichen bleibt ein breiter Durchgang frei. Am bisherigen Marktplatz zeigen Schilder den Weg zum neuen Standort. Außerdem verteilt das Marktteam kleine Lagepläne, auf denen die einzelnen Stände eingezeichnet sind. Wer einen bestimmten Händler sucht, kann sich am Informationstisch am Eingang des Schulhofs erkundigen. Die Händler informieren ihre Kunden ebenfalls über den Umzug. Wann der Markt zurückkehrt, hängt vom Abschluss der Reparaturen ab. Nach den Bauarbeiten prüft die Stadt, ob der Platz wieder genutzt werden kann. Sobald sie ihn freigegeben hat, wird der Termin für den ersten Markttag am alten Standort veröffentlicht. Bis dahin bleiben Schulhof und Fußgängerstraße die gemeinsame Marktadresse.
Beispiel
0. Die Geschäftsstelle des Fußballverbands befindet sich in …
a) Talbrück.
b) Rosenfeld.
c) einem Mannschaftsbus.
Lösung zum Beispiel: a
7. Worum geht es im ersten Text hauptsächlich?
a) Um die gemeinsame Nutzung von Fußballplätzen durch mehrere Vereine.
b) Um eine geplante neue Einteilung regionaler Fußballgruppen.
c) Um die Suche nach weiteren Mannschaften für eine Fußballliga.
8. Warum sollen die Mannschaften neu auf die Gruppen verteilt werden?
a) Damit die Fahrten zu den Spielen kürzer werden.
b) Damit die Mannschaften häufiger gegeneinander spielen.
c) Damit mehr Spiele am Abend stattfinden können.
9. Was geschieht, bevor über den Vorschlag abgestimmt wird?
a) Die Mannschaften spielen eine Saison nach dem neuen Plan.
b) Die Vereine melden ihre Mannschaften für neue Gruppen an.
c) Die Vereine können sich zu einem Entwurf äußern.
10. Der zweite Text berichtet hauptsächlich darüber, wie …
a) ein Wochenmarkt seine Öffnungszeiten verlängert.
b) Marktstände während Bauarbeiten ihren Standort wechseln.
c) neue Händler einen Platz auf einem Wochenmarkt bekommen.
11. Warum stehen die Stände mit Lebensmitteln auf dem Schulhof?
a) Dort können die Verkaufsfahrzeuge über Nacht bleiben.
b) Dort gibt es mehr Platz für wartende Kunden.
c) Dort sind die nötigen Stromanschlüsse vorhanden.
12. Wann kehrt der Markt auf den Marktplatz zurück?
a) Nach Abschluss der Bauarbeiten und der Freigabe durch die Stadt.
b) Sobald die Händler ihre Stände für den Rückzug angemeldet haben.
c) Sobald die Sommerferien an der Schule beginnen.
Teil 3
Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis suchen Angebote rund um Begegnungshäuser und Veranstaltungen. Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J. Ordnen Sie jeder Situation eine passende Anzeige zu. Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. Schreiben Sie in diesem Fall 0.
Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
A · Was uns im Alltag bewegt
Wie feiern wir, was essen wir, wie leben wir als Nachbarn? Im Begegnungshaus kommen Menschen unterschiedlicher Religionen miteinander ins Gespräch. Bringen Sie Ihre Erfahrungen und Fragen mit. Unser offener Kreis trifft sich jeden Donnerstag von 19 bis 20.30 Uhr. Neue Teilnehmende sind jederzeit willkommen.
B · Zeit für unser Stadtteilcafé?
Wir suchen Freiwillige zum Kaffeekochen, Servieren und Aufräumen. Eine Bezahlung gibt es nicht, dafür ein freundliches Team und viele Gespräche. Tragen Sie sich für die Schicht ein, die gerade in Ihren Kalender passt. Auch wer nur gelegentlich einen Nachmittag übernehmen kann, hilft uns sehr.
C · Musik am Sonntagnachmittag
Das Trio Abendwind spielt am Sonntag um 15 Uhr im großen Saal des Gemeindehauses. Freuen Sie sich auf Lieder und Instrumentalmusik. Familien sind herzlich willkommen. Kinder bleiben während des Konzerts bei ihren Begleitpersonen; eine Kinderbetreuung gehört nicht zum Angebot. Karten erhalten Sie am Empfang.
D · Euer Vereinsabend live im Netz
Unser Einstiegskurs zeigt, wie Bild und Ton direkt aus dem Veranstaltungssaal ins Internet kommen. Sie verbinden Kamera und Mikrofon, richten die Übertragung ein und senden in kleinen Gruppen selbst einige Minuten live. Technik steht bereit. Für Vereinsmitglieder ohne Vorkenntnisse, Samstag von 10 bis 16 Uhr.
E · Sonntags miteinander nachdenken
Unser Gesprächskreis zu Familie und Zusammenleben trifft sich sonntags von 9.30 bis 11 Uhr. Während die Erwachsenen diskutieren, spielt unser Betreuungsteam nebenan mit ihren Kindern ab drei Jahren. Dieses Angebot gilt für Familien im Gesprächskreis. Um 11 Uhr holen alle ihre Kinder wieder ab.
F · Ein Raum für eure Ideen
Ob Lesung oder Gesprächsrunde: Unser heller Raum bietet 40 Gästen Platz. Im Mietpreis ist ein Mikrofon mit Lautsprecher enthalten. Tische und Stühle stellen wir nach Absprache auf. Getränke können Sie selbst besorgen und mitbringen. Besichtigung und Buchung über das Büro des Hauses Brückenplatz.
G · Feiern im Saal Sonneneck
Für Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen vermieten wir unseren Saal mit Bühne und Tonanlage. Unser Café übernimmt den gesamten Getränkeservice; mitgebrachte Getränke sind daher nicht vorgesehen. Wählen Sie aus verschiedenen Getränkepaketen. Auf Wunsch kümmern wir uns auch um einen kleinen Imbiss für Ihre Gäste.
H · Alle Gäste gut empfangen
Unsere erfahrene Mitarbeiterin unterstützt Ihren Empfang bei Festen und Begegnungsabenden, besonders im Gespräch mit schwerhörigen Gästen. Vor der Veranstaltung kommt sie zu Ihrem Helferteam. Gemeinsam üben Sie Begrüßungen, verständliches Sprechen und den Umgang mit Rückfragen. Vorbereitungstreffen und Unterstützung am Veranstaltungstag buchen Sie als gemeinsames Paket.
I · Ein Wochenende voller Gospel
Erwachsene entdecken bei uns die Freude am gemeinsamen Gospelsingen. Am Samstag und Sonntag lernen Sie Melodien, Rhythmus und mehrstimmigen Gesang kennen. Unsere Chorleiterin begleitet alle Übungen am Klavier. Chorerfahrung ist willkommen, aber keine Voraussetzung. Anmeldung im Kulturhaus bis Mittwoch.
J · Kirchen aus Glas, Holz und Beton
Bei unserem geführten Rundgang besuchen Sie drei Kirchen aus neuerer Zeit. Eine Architektin erklärt ohne Fachsprache, wie die Gebäude errichtet wurden und wie Materialien, Licht und Raum zusammenwirken. Auch Fragen sind willkommen. Treffpunkt am Samstag um 14 Uhr vor dem Begegnungshaus.
Beispiel
0. Bettina möchte an einem Wochenende zusammen mit anderen Erwachsenen Gospel singen lernen.
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I) Anzeige I
J) Anzeige J
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Lösung zum Beispiel: I
13. Dilan organisiert einen Gesprächsabend für 35 Personen. Sie möchte einen Raum mit Mikrofon mieten und eigene Getränke mitbringen.
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14. Matteo möchte an einem Sonntag ein Konzert besuchen. Er braucht währenddessen am Veranstaltungsort eine Betreuung für seinen dreijährigen Sohn.
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15. Hanna möchte in einem Café ehrenamtlich mithelfen. Da sie oft verreist, kann sie sich nur für einzelne Termine melden.
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16. Karim möchte moderne Kirchengebäude kennenlernen. Er sucht eine Führung, bei der die Bauweise erklärt wird.
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17. Eva möchte Veranstaltungen ihres Vereins im Internet live übertragen. Sie sucht einen praktischen Kurs für Anfänger.
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18. Ruben möchte regelmäßig mit Menschen verschiedener Religionen über ihren Alltag sprechen. Er hat nur werktags abends Zeit.
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19. Selin sucht für den Empfang bei einem Nachbarschaftsfest jemanden, der mit schwerhörigen Gästen kommunizieren kann. Ihr Team möchte dafür vorher gemeinsam üben.
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Teil 4
In einer Zeitschrift lesen Sie Kommentare zu einem Vorschlag: Bei allen Turnieren für Erwachsene im örtlichen Tennisverein sollen eigene Tennisbälle verboten sein. Gespielt werden soll nur mit Bällen, die der Verein bereitstellt. Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Wählen Sie bei jeder Person: Ist die Person für dieses Verbot?
Zu Aufgabe 20
20 · Alina
Bei unserem letzten Turnier diskutierten wir länger über die mitgebrachten Bälle als über das Spiel. Einer fand sie zu weich, eine andere wollte unbedingt ihre neue Packung öffnen. Als Spielerin möchte ich meine Freizeit anders verbringen. Wenn der Verein vor jedem Erwachsenenturnier die Bälle verteilt und die privaten in den Taschen bleiben, ist diese Frage für alle geklärt. Genau so sollten wir es künftig machen.
Zu Aufgabe 21
21 · Bernd
Natürlich kann man nicht mit völlig abgenutzten Bällen antreten. Als langjähriger Spieler merke ich schnell, ob ein Ball noch brauchbar ist. Deshalb könnte vor dem ersten Spiel jemand vom Verein das Material kurz prüfen. Was diese Prüfung besteht, sollte auf den Platz dürfen, auch wenn ein Teilnehmer es von zu Hause mitgebracht hat. Entscheidend ist doch der Zustand und nicht, wer die Packung bezahlt hat.
Zu Aufgabe 22
22 · Nesrin
Ich komme als berufstätige Spielerin oft direkt aus dem Büro zum Turnier und bin froh, wenn ich an möglichst wenig denken muss. Liegen die Vereinsbälle schon bereit, nehme ich sie gern. Mein Mitspieler bringt dagegen immer sorgfältig ausgesuchte Bälle mit. Solange die zum Spielen geeignet sind, soll er sie auch benutzen können. Aus meiner bequemen Lösung muss doch keine Pflicht für sämtliche Teilnehmer werden.
Zu Aufgabe 23
23 · Volker
Ich helfe bei den Einkäufen unseres Vereins und weiß, was neue Bälle kosten. Für jedes Erwachsenenturnier ausreichend Material bereitzuhalten, wird im Jahresbudget spürbar sein. Trotzdem ist mir diese Ausgabe lieber als ständig wechselnde Bedingungen von Spiel zu Spiel. Wir sollten das Geld einplanen und bei diesen Turnieren durchgehend das Vereinsmaterial verwenden. Die eigenen Bälle können die Mitglieder weiterhin beim normalen Training nutzen.
Zu Aufgabe 24
24 · Paula
Bei Meisterschaftsspielen finde ich es richtig, dass der Verein die Bälle festlegt. Da geht es um Ergebnisse, die wirklich miteinander vergleichbar sein sollen. Als Spielerin mache ich aber auch gern bei unseren lockeren Erwachsenenturnieren mit, bei denen anschließend alle zusammen essen. Dort können wir uns problemlos auf mitgebrachte Bälle einigen. Diese Treffen genauso streng zu behandeln wie eine Meisterschaft, halte ich für unnötig.
Zu Aufgabe 25
25 · Deniz
Nach einer Niederlage habe ich selbst schon über den Wind geschimpft. Andere werden bestimmt auch mit Vereinsbällen weiter einen Grund finden, warum sie verloren haben. Völlige Zufriedenheit kann keine Regel schaffen. Trotzdem würde ich den Vorschlag annehmen: Wenn bei jedem Erwachsenenturnier ausschließlich die bereitgestellten Bälle benutzt werden, müssen wir wenigstens nicht mehr über die privaten Packungen verhandeln. Eine vermeidbare Diskussion weniger ist auch etwas wert.
Zu Aufgabe 26
26 · Gisela
Anfangs wollte ich von dieser Idee nichts wissen. Ich spiele seit Jahren mit derselben Ballmarke und bringe meine Bälle gern selbst mit. Dann half ich bei der Organisation eines Turniers. Immer wieder wollten Spieler andere Bälle holen, und die nächsten Begegnungen begannen verspätet. Seitdem sehe ich die Sache anders. Bei sämtlichen Erwachsenenturnieren sollten wir bei den Bällen des Vereins bleiben. Meine eigenen lasse ich dann ebenfalls zu Hause.
Beispiel
Beispiel · Niko
Vor einem Turnier kümmere ich mich lieber um meine Schläger als um die Frage, welche Bälle mein Gegner mitbringt. Der Vorschlag macht die Vorbereitung für mich einfacher. Der Verein legt das Material auf die Plätze, und alle wissen vorher, womit gespielt wird. Deshalb bin ich dafür, bei allen Turnieren für Erwachsene nur die Bälle des Vereins zuzulassen. Das wäre eine klare Vereinbarung.
0. Niko
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
20. Alina
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
21. Bernd
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
22. Nesrin
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
23. Volker
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
24. Paula
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
25. Deniz
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
26. Gisela
Ist die Person für dieses Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
Teil 5
Sie übernachten im Gästehaus Felsenblick und planen eine Abendwanderung. Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und die Hausordnung. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Gästehaus Felsenblick · Hausordnung
Willkommen Unser Gästehaus liegt am Ausgangspunkt des felsigen Küstenwegs. Damit sich alle Gäste nach ihren Wanderungen erholen können, bitten wir um Rücksicht. Ab 22 Uhr gilt im Haus und auf der Terrasse Nachtruhe. Gespräche führen Sie dann bitte leise. Zugang zum Haus Der Haupteingang wird um 22 Uhr geschlossen. Wenn Sie später von einem Ausflug zurückkommen, gehen Sie zum Seiteneingang neben dem Garten. Ihr Zimmerschlüssel passt auch in diese Tür. Nehmen Sie ihn deshalb auf Ihre Wanderung mit. Für neu anreisende Gäste erfolgt die Zimmerübergabe an der Rezeption zwischen 15 und 20 Uhr. Eine spätere Anreise ist vorher mit uns zu vereinbaren. Frühstück Das Frühstück wird von 7.30 bis 9.30 Uhr im Speiseraum angeboten. Wer früher aufbrechen möchte, kann ein Frühstückspaket erhalten. Teilen Sie der Rezeption Ihren Wunsch bis spätestens 18 Uhr am Vortag mit. Nennen Sie dabei Ihre Zimmernummer und eventuelle Unverträglichkeiten. Am Abreisetag steht das beschriftete Paket ab 5 Uhr im Gästekühlschrank neben dem Speiseraum zur Abholung bereit. Schuhe und Ausrüstung Bitte prüfen Sie nach Ihrer Rückkehr Ihre Wanderschuhe. Sind sie nass oder stark verschmutzt, stellen Sie sie in den Trockenraum im Erdgeschoss. Dort stehen gekennzeichnete Ablagen und Bürsten bereit. Trockene, saubere Schuhe dürfen Sie mit ins Zimmer nehmen. Halten Sie die Flure und Treppen von Ausrüstung frei. Stirnlampen Für Abendwanderungen können Sie an der Rezeption Stirnlampen ausleihen. Funktionsfähige Lampen legen Sie nach Gebrauch in die Rückgabebox. Fällt eine Lampe unterwegs aus, übergeben Sie sie nach Ihrer Rückkehr persönlich an der Rezeption und erklären Sie kurz, was nicht funktioniert hat. Bei unbesetzter Rezeption erreichen Sie für diese Übergabe unseren Abenddienst über die dortige Klingel. Warten Sie bitte, bis ein Mitarbeiter die Lampe entgegennimmt.
27. Wer nach 22 Uhr von einer Wanderung zurückkommt, muss …
a) am Haupteingang klingeln.
b) den Seiteneingang mit dem Zimmerschlüssel öffnen.
c) den Schlüssel aus dem Kasten am Eingang holen.
28. Wer früh wandern möchte und ein Frühstückspaket braucht, muss es …
a) am Vorabend bis 18 Uhr bestellen.
b) morgens vor dem Aufbruch an der Rezeption bestellen.
c) zusammen mit dem Zimmer buchen.
29. Wanderschuhe müssen im Trockenraum bleiben, wenn sie …
a) für die nächste Wanderung gebraucht werden.
b) dem Gästehaus gehören.
c) noch nass oder stark verschmutzt sind.
30. Eine ausgeliehene Stirnlampe funktioniert unterwegs nicht mehr. Nach der Rückkehr muss man sie …
a) in die Rückgabebox für Lampen legen.
b) an der Rezeption abgeben und den Fehler melden.
c) im Zimmer lassen und bei der Abreise abgeben.
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