
Paper 8
Goethe B1 · Reading
Noras Blog: Eine schwierige Rolle
Exam material is in German.
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Inside the paper
Lesen Teil 1
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen richtig oder falsch?
Noras Blog: Eine schwierige Rolle
Sonntag, 6. September Seit zwei Jahren spiele ich in einer Amateurtheatergruppe. Gestern hatten wir Premiere mit unserem Stück über ein Mietshaus. Jetzt bin ich noch ganz aufgeregt und muss euch davon erzählen. Als wir die Rollen verteilten, war ich mit meiner zunächst nicht glücklich. Meine Figur lässt einen neuen Nachbarn bei jeder Gelegenheit spüren, dass er für sie nicht dazugehört. Solche Sätze auszusprechen fiel mir schwer. Ich fragte mich, ob ich auf der Bühne wirklich so gemein sein könnte, auch wenn es natürlich nur gespielt war. Besonders lange sprachen wir über eine Szene im Treppenhaus. Ohne Erklärung konnte sie so wirken, als gäben wir meiner Figur recht. Schließlich einigten wir uns darauf, die Szene im Stück zu lassen und davor kurz etwas über die Situation zu erzählen. Diesen zusätzlichen Text probten wir gleich mit. Auch gestern vor der ersten öffentlichen Aufführung sprach unsere Spielleiterin diese einleitenden Sätze. Eine Woche zuvor hatten wir einige Bekannte zur Probe eingeladen. Nach der Treppenhausszene sagte erst einmal niemand etwas. Mir wurde unangenehm warm: War das so schlecht angekommen? Als wir nachfragten, erklärten die Gäste, sie müssten das Gesehene erst einmal in Ruhe auf sich wirken lassen. Die meisten Rückfragen betrafen dann etwas ganz anderes. Zwischen zwei Szenen verging im Stück eine Nacht, aber das hatte kaum jemand bemerkt. Dadurch waren einige Gespräche schwer zu verstehen. Wir stellten deshalb ein großes Schild mit dem jeweiligen Datum neben die Bühne. Bei der nächsten Probe war der Wechsel sofort klar. Gestern hätte ich nach dem letzten Applaus eigentlich direkt zur Spätschicht ins Hotel fahren müssen. Zum Glück übernahm mein Kollege meine Schicht; dafür arbeite ich nächste Woche an seinem freien Abend. So konnte ich bei der anschließenden Publikumsrunde bleiben. Ich erzählte dort, warum mir meine Rolle anfangs schwergefallen war, und beantwortete Fragen dazu. Heute habe ich unserer Gruppe geschrieben: Beim nächsten Stück sollten wieder ein paar Gäste schon während der Proben zuschauen. Wenn man wochenlang denselben Text kennt, merkt man manche Unklarheiten selbst gar nicht mehr. Die Fragen unserer Bekannten haben uns wirklich weitergebracht. Eure Nora
Beispiel
0. Nora gehört zu einer Theatergruppe.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
1. Nora hatte Bedenken, im Stück eine unfreundliche Nachbarin zu spielen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. Die Gruppe entfernte die umstrittene Szene vor der ersten Aufführung.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
3. Bei der Probe verstand Nora das Schweigen der Gäste zunächst als Ablehnung.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Die Gäste kritisierten vor allem, dass Nora zu leise sprach.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
5. Nora nahm an der Diskussion nach der Aufführung nicht teil.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Nora möchte künftig schon während der Proben Rückmeldungen von Gästen bekommen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lesen Teil 2
Lesen Sie zwei Texte aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 12 dazu. Die Aufgaben 7 bis 9 gehören zum ersten Text, die Aufgaben 10 bis 12 zum zweiten Text. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Zu Aufgabe 7, 8, 9
Mit der Katze unter einem Dach
Die Katze liegt schon auf dem Kopfkissen, während ihre Menschen noch darüber diskutieren, ob sie überhaupt ins Schlafzimmer darf. Solche Alltagssituationen stehen im Mittelpunkt eines Gesprächsabends am kommenden Donnerstag um 19 Uhr. Veranstaltungsort ist das Bürgerhaus am Markt. Eingeladen sind Menschen, die Erfahrungen mit Katzen austauschen möchten. Wie findet man einen Schlafplatz, den das Tier auch annimmt? Was hilft, wenn eine Person die Katze auf dem Sofa mag und die andere lieber dort allein sitzt? An kleinen Tischen können die Besucher erzählen, welche Absprachen bei ihnen zu Hause funktionieren. Eine Mitarbeiterin des Hauses begleitet das Gespräch und achtet darauf, dass auch neue Teilnehmer zu Wort kommen. Es geht um das tägliche Zusammenleben und um Ideen, die zum eigenen Haushalt passen. Wer bereits eine Frage hat, kann sie dem Organisationsteam vorher per E-Mail schicken. Das Team sammelt die Nachrichten und schaut, welche Probleme mehrfach genannt werden. Diese Themen bekommen im Programm entsprechend mehr Zeit. Da der Raum nur eine begrenzte Zahl an Plätzen hat, ist eine Anmeldung erforderlich. Das gilt auch für Menschen, die erst überlegen, eine Katze aufzunehmen. Bei der Anmeldung genügt die Angabe des Namens. Eine eigene Frage kann man beisteuern, muss es aber nicht. Der Abend endet gegen 21 Uhr.
Zu Aufgabe 10, 11, 12
Das vertraute Bett länger nutzen
Ein lockeres Bettbein oder ein beschädigtes Seitenteil bedeutet nicht unbedingt, dass ein neues Bett ins Schlafzimmer muss. Das Möbelhaus Abendruh schickt jetzt ein Reparaturteam zu Privatkunden nach Hause. Dort kümmern sich die Beschäftigten um ältere Bettgestelle, unabhängig davon, in welchem Geschäft diese gekauft wurden. Mit dem Angebot möchte das Haus Menschen erreichen, die ihre vorhandenen Möbel weiter nutzen wollen. Für einen ersten Kontakt reichen eine kurze Beschreibung des Problems und Bilder aus. Benötigt werden sowohl eine Aufnahme des gesamten Gestells als auch Nahaufnahmen der beschädigten Stellen. Anhand der Fotos kann das Team häufig schon erkennen, welche Schrauben, Verbindungen oder anderen Ersatzteile gebraucht werden. Diese kommen dann gleich beim Besuch mit. Das erspart im günstigen Fall eine zweite Fahrt. Nach der ersten Prüfung erhält der Kunde einen Vorschlag für die Arbeiten und den Preis. Bei älteren Möbeln kann allerdings erst vor Ort weiterer Schaden sichtbar werden. Steigt dadurch der vereinbarte Betrag, erklärt das Team zunächst, was zusätzlich gemacht werden müsste und wie viel es kosten würde. Erst wenn der Kunde dem neuen Betrag zustimmt, beginnt diese zusätzliche Reparatur. Termine werden telefonisch vereinbart. Vor dem Besuch sollten Kunden das Bett abziehen und den Bereich daneben frei räumen, damit die Beschäftigten gut an das Gestell herankommen.
Beispiel
0. Wo findet der Gesprächsabend statt?
a) Im Tierheim.
b) Im Bürgerhaus.
c) In einer Tierarztpraxis.
Lösung zum Beispiel: b
7. Im ersten Text geht es vor allem um …
a) einen Gesprächsabend über das Zusammenleben mit Katzen.
b) eine Vermittlungsaktion für ältere Katzen.
c) eine Ausstellung über Schlafplätze für Haustiere.
8. Warum werden die Fragen vor dem Gesprächsabend gesammelt?
a) Damit die Teilnehmenden schon vorher schriftliche Antworten erhalten.
b) Damit die Veranstaltenden passende Themen auswählen können.
c) Damit die Teilnehmenden nach ihrer Erfahrung eingeteilt werden können.
9. Was ist für die Teilnahme erforderlich?
a) Man muss bereits eine Katze besitzen.
b) Man muss eine Frage eingeschickt haben.
c) Man muss sich einen Platz reservieren.
10. Im zweiten Text geht es vor allem darum, dass ein Möbelgeschäft …
a) gebrauchte Betten für soziale Einrichtungen sammelt.
b) Reparaturen an älteren Betten zu Hause anbietet.
c) den Transport von Betten zur eigenen Werkstatt organisiert.
11. Warum bittet das Geschäft vor dem Termin um Fotos?
a) Um die benötigten Ersatzteile besser vorbereiten zu können.
b) Um den nötigen Platz für die Reparatur einschätzen zu können.
c) Um die Zahl der benötigten Mitarbeitenden festlegen zu können.
12. Wenn eine Reparatur teurer wird als zunächst vereinbart, …
a) wird der zusätzliche Betrag beim nächsten Einkauf verrechnet.
b) wird die Arbeit grundsätzlich auf einen neuen Termin verschoben.
c) entscheidet die Kundschaft zuerst über die zusätzlichen Arbeiten.
Lesen Teil 3
Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J. Die Personen suchen Angebote rund um Geld und persönliche Unterlagen. Ordnen Sie jeder Situation eine passende Anzeige zu. Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. Schreiben Sie dann 0.
Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
A · Neu an der Vereinskasse?
Unser Abendkurs begleitet Erwachsene bei den ersten Aufgaben als Kassenwart. An einfachen Beispielen üben Sie, Beiträge und Zahlungen einzutragen, Belege zu sammeln und ein Kassenbuch zu führen. Vorkenntnisse brauchen Sie nicht. Drei Dienstage, jeweils 18 bis 20 Uhr, im Vereinshaus Süd. Anmeldung beim Kursbüro.
B · Ein Monat auf zwei Seiten
Wofür reicht mein Geld? Unser Haushaltsheft bietet für jeden Monat übersichtliche Spalten für Einkommen, feste Kosten und tägliche Einkäufe. Die Tabellen sind bereits gedruckt: Stift nehmen und loslegen. Mit Platz für eigene Sparziele. Erhältlich für 7 Euro in der Papeterie Blattwerk.
C · Rechnungen wachsen Ihnen über den Kopf?
Die Beratungsstelle Geldblick hilft Ihnen in einem vertraulichen Einzelgespräch, Ihre Schulden zu überblicken und nächste Schritte zu planen. Bringen Sie vorhandene Rechnungen und Mahnungen mit. Persönliche Termine ausschließlich montags bis freitags nach Vereinbarung. Die Beratung ist kostenlos.
D · Familienbriefe wieder lesen
Die Schrift auf den Briefen Ihrer Vorfahren gibt Ihnen Rätsel auf? Ich übertrage alte handschriftliche Texte Wort für Wort in heutige Druckschrift. Sie erhalten eine gut lesbare Datei oder einen Ausdruck. Für ein Angebot schicken Sie mir einen Scan oder eine Kopie Ihrer privaten Unterlagen.
E · Vertrauliches sicher entsorgen
Alte Kontoauszüge und private Schriftstücke gehören nicht ungeschützt ins Altpapier. Bei Papierende werden Ihre Dokumente in verschlossenen Behältern gesammelt und anschließend sicher zerkleinert. Kleine Mengen können Privatpersonen direkt an unserer Annahmestelle abgeben. Auf Wunsch erhalten Sie eine Bestätigung über die Vernichtung.
F · Mit dem Haushaltsgeld auskommen
Samstags von 10 bis 13 Uhr erarbeiten wir in einer Gruppe einen allgemeinen Monatsplan und tauschen Spartipps aus. Der Workshop richtet sich an Erwachsene, die ihre Alltagskosten besser einschätzen möchten. Persönliche Schuldenfälle werden nicht einzeln beraten. Anmeldung im Nachbarschaftstreff.
G · Ordnung direkt bei Ihnen
Auf dem Küchentisch stapeln sich Rechnungen, und Verträge sind schwer zu finden? Ich komme zu Ihnen nach Hause. Gemeinsam sortieren wir Ihre Papiere und richten eine Ablage ein, mit der Sie im Alltag zurechtkommen. Termine auch am Abend. Erstes telefonisches Kennenlernen kostenlos.
H · Einer zahlt, alle behalten den Überblick
Mit der App Teilkasse trägt jeder in Ihrer WG seine Einkäufe fürs gemeinsame Leben direkt am Smartphone ein. Alle sehen den aktuellen Stand: Wer hat mehr bezahlt, und wer muss wem noch etwas überweisen? Laden Sie Ihre Mitbewohner in dieselbe Haushaltsgruppe ein und teilen Sie die Kosten.
I · Platz für wichtige Papiere
Im Laden Archivfach finden Sie stabile Ordner, beschriftbare Mappen und Aufbewahrungsboxen in verschiedenen Größen. Wählen Sie die passenden Materialien für Ihre eigene Ablage zu Hause. Verkauf dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. Größere Bestellungen liefern wir nach Hause.
J · Als der Laden noch ein Kassenbuch hatte
Das Heimatmuseum öffnet seine Ausstellung zur Geschichte des Handels. Entdecken Sie alte Geschäftsbücher, handgeschriebene Quittungen und Geräte, mit denen Kaufleute ihre Geschäfte festhielten. Die Gegenstände sind in unseren Ausstellungsräumen zu sehen. Geöffnet Mittwoch bis Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Eintritt 4 Euro.
Beispiel
0. Vera möchte alte private Unterlagen sicher vernichten lassen.
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J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
Lösung zum Beispiel: E
13. Farid möchte die gemeinsamen Ausgaben seiner Wohngemeinschaft per Handy festhalten. Alle Mitbewohner sollen sehen können, wer noch Geld bekommt.
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14. Rosa möchte am Samstag einen persönlichen Beratungstermin zu ihren Schulden wahrnehmen.
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15. Elena möchte ihre monatlichen Ausgaben auf Papier planen und sucht ein Heft mit vorbereiteten Tabellen.
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16. Jonas interessiert sich dafür, wie Händler früher ihre Einnahmen festhielten. Er möchte sich dazu historische Gegenstände ansehen.
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17. Mina hat Briefe aus dem Nachlass ihrer Großmutter. Sie sucht jemanden, der ihr die alte Handschrift in gut lesbare Schrift überträgt.
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18. Paul übernimmt zum ersten Mal die Kasse eines Vereins. Er möchte in einem Kurs lernen, Einnahmen und Ausgaben richtig zu dokumentieren.
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19. Sibel möchte Rechnungen und Verträge zu Hause besser ordnen. Sie sucht Unterstützung bei sich in der Wohnung.
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Lesen Teil 4
In einer Lokalzeitung lesen Sie Kommentare zu einem Vorschlag: Fahrkartenautomaten sollen künftig keine gesprochenen Werbeansagen mehr abspielen dürfen. Gesprochene Hinweise zur Bedienung sollen weiterhin erlaubt sein. Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Wählen Sie bei jeder Person: Ist sie für dieses Verbot?
Zu Aufgabe 20
20 · Anja
Wenn ich eine Fahrkarte kaufe, lasse ich mir die einzelnen Schritte vorlesen. Auf dem Bildschirm erkenne ich manches schlecht. Gerade dann stört es, wenn plötzlich eine Stimme ein Sonderangebot anpreist. Danach muss ich mich erst wieder zurechtfinden. Die Hilfe beim Kauf bleibt nach diesem Vorschlag ja erhalten. Deshalb würde ich mich freuen, wenn nur diese Hinweise zu hören wären und die Werbung endlich verstummen müsste.
Zu Aufgabe 21
21 · Cem
Neulich war eine Werbung am Automaten lauter als das Gespräch mit meinem Freund. Das hat mich wirklich geärgert. Trotzdem sollte man zuerst an der Lautstärke arbeiten. Es könnte eine feste Grenze geben, deren Einhaltung regelmäßig kontrolliert wird. Wenn die Ansagen leise genug sind, dürfen sie meiner Meinung nach ruhig weiterlaufen. Für sämtliche Automaten jede gesprochene Werbung zu untersagen, geht mir zu weit.
Zu Aufgabe 22
22 · Britta
Stehen zwei Automaten nebeneinander, nehme ich bestimmt den ohne Werbung. Ich möchte einfach schnell mein Ticket kaufen und dabei meine Ruhe haben. Aber meine Vorliebe muss keine Vorschrift für alle werden. Die Betreiber können selbst entscheiden, ob sie einige oder sogar alle Geräte ohne Werbeton anbieten. Vielleicht gewinnen sie damit Kunden. Eine verbindliche Regel, die ihnen diese Entscheidung abnimmt, halte ich für unnötig.
Zu Aufgabe 23
23 · Henrik
Durch so eine Ansage habe ich einmal von einem Stadtteilfest erfahren, zu dem ich dann tatsächlich gegangen bin. Ganz nutzlos ist diese Werbung also nicht. Wer allerdings neben dem Automaten auf seinen Zug wartet, hört denselben Text immer wieder. Auf unserem kleinen Bahnsteig kann man kaum ausweichen. Informationen über Veranstaltungen findet man auch anderswo. Die vorgeschlagene Regel sollte deshalb kommen, trotz meiner einen guten Erfahrung.
Zu Aufgabe 24
24 · Lale
Zuerst habe ich mich über den Vorschlag aufgeregt. Meine Mutter braucht die Stimme des Automaten, und ich dachte, die Geräte sollten künftig völlig still sein. Dann habe ich den Artikel noch einmal genauer gelesen: Die gesprochenen Erklärungen zum Fahrkartenkauf sind gar nicht betroffen. Das ändert für mich alles. Wenn es allein um Werbetexte geht, bin ich inzwischen dafür, dass die Automaten sie nicht mehr abspielen dürfen.
Zu Aufgabe 25
25 · Uwe
Mein Schlafzimmerfenster liegt zum Bahnhof. Besonders früh am Morgen und spät am Abend höre ich die Werbestimmen deutlich. In diesen Stunden müssen die Betreiber sie abschalten, finde ich. Tagsüber ist die Situation anders: Da bin ich selbst unterwegs, und auf dem Platz herrscht ohnehin viel Betrieb. Dann habe ich gegen solche Ansagen nichts einzuwenden. Ein Verbot rund um die Uhr würde ich daher nicht unterstützen.
Zu Aufgabe 26
26 · Petra
Man darf sich von der Regel keine Wunder versprechen. Die Züge werden weiter einfahren, und vor dem Bahnhof fahren Busse und Autos. Ein stiller Ort wird daraus also kaum. Trotzdem ist es angenehm, wenn wir auf einen weiteren Ton verzichten können. Wer eine Fahrkarte braucht, muss nicht nebenbei Werbung anhören. Auch wenn der Bahnhof insgesamt laut bleibt, lohnt es sich, diese Ansagen zu verbieten.
Beispiel
Beispiel 0 · Niko
Auf meinem Heimweg muss ich oft zehn Minuten am Bahnhof warten. Diese Zeit würde ich gern nutzen, um ein paar Seiten zu lesen. Neben den Automaten höre ich aber ständig Werbung für Geschäfte und Angebote. Damit sollte Schluss sein. Ich unterstütze den Vorschlag, denn der Wartebereich wäre ohne diese Ansagen wenigstens etwas ruhiger. Werbung auf Plakaten kann ich ansehen, wann ich möchte.
0. Niko
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
20. Anja
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
21. Cem
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
22. Britta
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
23. Henrik
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
24. Lale
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
25. Uwe
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
26. Petra
Ist die Person für ein Verbot gesprochener Werbeansagen an Fahrkartenautomaten?
ja) Ja
nein) Nein
Lesen Teil 5
Sie besuchen im Medienhaus Hörpunkt eine Veranstaltung zu Kriminalpodcasts. Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und die Hausordnung. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Medienhaus Hörpunkt · Hausordnung
Willkommen Diese Hausordnung gilt für alle öffentlichen Hörveranstaltungen und die anschließenden Gesprächsrunden. Dazu gehören auch unsere Abende über Kriminalpodcasts. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf andere Gäste und folgen Sie den Hinweisen des Teams. Ankommen und Einlass Der Hörsaal wird jeweils zwanzig Minuten vor Programmbeginn geöffnet. Halten Sie am Eingang Ihre Eintrittskarte bereit. Wer nach Beginn eintrifft, wartet im Eingangsbereich. Sobald das Programm eine geeignete Unterbrechung bietet, begleitet das Einlassteam die wartenden Gäste in den Saal. So können alle ihren Platz erreichen, ohne andere beim Zuhören zu stören. Jacken und größere Taschen lassen Sie bitte an der Garderobe. Ausgeliehene Geräte Für bestimmte Veranstaltungen erhalten Sie Kopfhörer an der Ausleihtheke. Behandeln Sie die Geräte sorgfältig und verwenden Sie diese nur innerhalb des Medienhauses. Geben Sie Ihre Kopfhörer wieder an der Ausleihtheke ab, bevor Sie das Gebäude verlassen. Bei technischen Problemen wenden Sie sich an das Saalteam; es stellt Ihnen nach Möglichkeit ein Ersatzgerät zur Verfügung. Getränke und Essen In den Hörsaal dürfen Sie Getränke in Flaschen mitnehmen, die sich fest verschließen lassen. Das gilt gleichermaßen für mitgebrachte und bei uns gekaufte Getränke. Becher, Tassen und offene Gläser bleiben im Café oder im Eingangsbereich. Schließen Sie Ihre Flasche nach dem Trinken wieder. Speisen können Sie im Café verzehren. Pausen und Rücksichtnahme Wenn Sie während des Programms eine Pause brauchen, steht Ihnen während der gesamten Veranstaltung der Ruheraum neben dem Café offen. Eine Anmeldung ist dafür nicht nötig. Nehmen Sie dort einfach einen freien Platz. Halten Sie Gespräche in diesem Raum bitte leise und stellen Sie Ihr Telefon lautlos. Sicherheit Lassen Sie Durchgänge und Ausgänge frei. Melden Sie beschädigte Einrichtungen oder verschüttete Getränke dem Team, damit die betroffene Stelle gesichert werden kann.
27. Wer nach Beginn einer Hörveranstaltung kommt, …
a) wartet im Eingangsbereich, bis das Personal den Einlass erlaubt.
b) nimmt selbstständig einen freien Platz in der letzten Reihe.
c) benutzt den Seiteneingang neben der Bühne.
28. Ausgeliehene Kopfhörer müssen …
a) am Sitzplatz für die nächste Veranstaltung liegen bleiben.
b) vor dem Verlassen des Hauses an der Ausleihe abgegeben werden.
c) spätestens am folgenden Öffnungstag zurückgebracht werden.
29. Getränke dürfen in den Hörsaal mitgenommen werden, wenn …
a) sie im Café des Hauses gekauft wurden.
b) sie in einem Becher mit Deckel sind.
c) sie in einer fest verschließbaren Flasche sind.
30. Wer während der Veranstaltung eine Pause braucht, …
a) kann den Ruheraum nutzen und dort einen Platz wählen.
b) muss sich zuerst beim Empfang für den Ruheraum anmelden.
c) kann den Ruheraum erst nach Ende des Programms betreten.
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