
Paper 2
Goethe B1 · Reading
Janas Technik-Blog – Ein Nachmittag in einer anderen Welt
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Lesen Teil 1
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen Richtig oder Falsch?
Janas Technik-Blog – Ein Nachmittag in einer anderen Welt
Freitag, 4. September Gestern hat mich mein Bruder Malik zu einer Vorführung in ein kleines Studio eingeladen. Dort konnte man ein neues Spiel mit einer besonderen Brille, Kopfhörern und zwei Handgeräten ausprobieren. Solche Geräte sind mir für zu Hause noch zu teuer. Deshalb war ich froh, dass die gesamte Ausrüstung dem Studio gehörte und wir sie dort benutzen durften. Frau Richter, die im Studio arbeitet, erklärte uns zuerst alles. Dann setzte ich die Brille auf und stand plötzlich mitten in einer fremden Landschaft. Vor mir lagen hohe Felsen, leuchtende Pflanzen und ein alter Weg. Meine Aufgabe war nicht, gegen andere Figuren zu kämpfen. Ich musste die Gegend genau untersuchen und Rätsel lösen: Einmal sollte ich Steine in die richtige Reihenfolge bringen, später musste ich mit Lichtstrahlen eine Tür öffnen. Nach einigen Minuten hörte ich ein leises Klopfen. Weil ich Kopfhörer trug, war ich sicher, dass das Geräusch aus dem Spiel kam. Ich suchte hinter einem virtuellen Baum und ging sogar zu einer Höhle. Erst als Malik meine Schulter berührte, nahm ich die Brille kurz ab. Da bemerkte ich, dass tatsächlich jemand an die Tür des Studios geklopft hatte. Kurz danach blieb das Bild plötzlich stehen. Frau Richter kam sofort zu uns und stellte die Grafik etwas niedriger ein. Danach lief das Spiel wieder ohne Probleme. Ich fand den Unterschied in der Bildqualität übrigens kaum sichtbar. Malik war am Ende völlig begeistert. Auf dem Heimweg sagte er mehrmals, dass er dieses System am liebsten sofort kaufen würde. Ich selbst möchte damit noch warten. Erst wenn die Technik mit meinem jetzigen Computer funktioniert, denke ich über einen Kauf nach. Trotzdem hat mich der Nachmittag beeindruckt. Die Landschaft wirkte so echt, dass ich manchmal vergaß, wo ich wirklich war. Für gelegentliche Abenteuer würde ich gern wiederkommen. Bei unseren regelmäßigen Spieleabenden ist mir aber etwas anderes wichtiger: Ich möchte meine Freunde tatsächlich neben mir sitzen haben, gemeinsam lachen und ihre Reaktionen direkt sehen. Eine perfekte digitale Welt kann das für mich nicht ersetzen.
Beispiel
0. Jana probierte die Geräte in einem Studio aus.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
1. Jana testete die neue Spieltechnik auf einem Gerät, das sie selbst gekauft hatte.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. In dem Spiel standen das Erkunden einer Landschaft und das Lösen von Rätseln im Mittelpunkt.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
3. Jana hielt das Klopfen an der Studiotür zunächst für ein Geräusch aus dem Spiel.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Nach dem kurzen Bildstillstand stellte Frau Richter eine höhere Bildqualität ein.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
5. Malik wollte mit dem Kauf warten, Jana dagegen das Spiel sofort kaufen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Trotz ihrer Begeisterung möchte Jana Spieleabende lieber gemeinsam mit anderen in einem Raum erleben.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lesen Teil 2
Lesen Sie zwei Texte aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 12 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Zu Aufgabe 7, 8, 9
Neue Pausenidee bei Nordwerk
Das Unternehmen Nordwerk erweitert sein freiwilliges Angebot „Pause offline“. Es soll Beschäftigten helfen, sich während eines anstrengenden Arbeitstages kurz zu erholen. Seit dem Frühjahr können sie ihre Pause in einem ruhigen Raum verbringen, in dem weder Computer noch andere Bildschirme genutzt werden. Stattdessen gibt es dort bequeme Sessel, Zeitschriften und einige Pflanzen. Gespräche sind möglich, sollen aber leise bleiben. Die Teilnahme ist freiwillig. Wer den Raum betritt, legt jedoch sein Mobiltelefon für die Dauer der Pause in eines der Schließfächer neben dem Eingang. Die Geräte bleiben dort sicher verwahrt und können beim Verlassen wieder mitgenommen werden. Die Projektleiterin erklärt, dass manche Menschen bei Stress ständig auf neue Nachrichten reagieren. Ohne das Telefon könnten sie leichter abschalten. Andere Beschäftigte erholen sich dagegen lieber bei einem Gespräch oder einem kurzen Spaziergang und nutzen den Raum deshalb nicht. Anfangs war der Raum nur am Vormittag und während der üblichen Mittagspause geöffnet. Beschäftigte aus späteren Schichten konnten das Angebot kaum nutzen. Mehrere von ihnen baten darum, auch gegen Ende ihres Arbeitstages eine ruhige Pause machen zu können. Nordwerk führte daraufhin einen zusätzlichen Termin am späten Nachmittag ein. Inzwischen gibt es „Pause offline“ auch in zwei kleineren Niederlassungen. Das Unternehmen will beobachten, wann und von wem die Räume genutzt werden. Eine Verpflichtung zur Teilnahme ist weiterhin nicht geplant.
Zu Aufgabe 10, 11, 12
Nach der Arbeit noch kurz ins Beet
Die Stadt Lindenau hat in der Nähe des Bahnhofs das Projekt „Feierabend-Beete“ eröffnet. Es richtet sich vor allem an Erwachsene, die sich nach einem anstrengenden Tag bei leichter Gartenarbeit erholen möchten, aber keinen eigenen Garten besitzen. Sie können Gemüse, Kräuter oder Blumen anbauen und die gemeinsamen Beete pflegen, wenn es ihr Alltag erlaubt. Eine feste Gruppe mit wöchentlichen Terminen gibt es nicht. Die Organisatoren betonen, dass Menschen sehr unterschiedlich mit Belastungen umgehen. Während einige nach der Arbeit Ruhe brauchen, entspannen sich andere besser bei Bewegung und einer praktischen Aufgabe. Das Gartenprojekt ist deshalb nur ein freiwilliges Angebot und keine Behandlung. Erfahrungen mit Gartenarbeit sind nicht nötig. Vor Ort stehen Gießkannen, kleine Schaufeln und weitere Gartengeräte bereit. Auch Wasser ist direkt an den Beeten verfügbar. Interessierte müssen daher nichts von zu Hause mitbringen. An einigen Abenden helfen freiwillige Mitglieder des Organisationsteams bei Fragen. Außerhalb dieser Zeiten dürfen angemeldete Teilnehmer selbstständig arbeiten. Der Platz neben dem Bahnhof wurde bewusst gewählt. Viele Berufstätige kommen dort auf dem Heimweg vorbei. Sie können aus dem Zug oder der Straßenbahn steigen, zehn oder zwanzig Minuten bei den Pflanzen verbringen und anschließend weiter nach Hause fahren. So soll die Teilnahme auch für Menschen möglich sein, die wenig freie Zeit haben. Geerntet wird gemeinsam. Falls das Angebot gut angenommen wird, sollen im nächsten Jahr weitere Beete in anderen Stadtteilen entstehen.
Beispiel
0. Im Ruheraum bei Nordwerk gibt es …
a) Sessel, Zeitschriften und Pflanzen.
b) Sportgeräte und einen Fernseher.
c) Arbeitsplätze für Videokonferenzen.
Lösung zum Beispiel: a
7. In diesem Text geht es darum, dass ein Unternehmen …
a) private Mobiltelefone am Arbeitsplatz vollständig verboten hat.
b) ein freiwilliges Angebot für erholsame, bildschirmfreie Pausen erweitert hat.
c) alle Pausen durch gemeinsame Spaziergänge ersetzen möchte.
8. Wer den Ruheraum nutzt, …
a) muss an jedem Arbeitstag dorthin gehen.
b) darf das lautlose Mobiltelefon mit hineinnehmen.
c) legt das Mobiltelefon vorher in ein Schließfach.
9. Die bildschirmfreie Pause wird jetzt auch am späten Nachmittag angeboten, weil …
a) Beschäftigte aus späteren Schichten darum gebeten haben.
b) der Raum am Vormittag regelmäßig besetzt ist.
c) am Nachmittag keine Teambesprechungen mehr stattfinden sollen.
10. In diesem Text geht es um …
a) eine medizinische Behandlung für erschöpfte Berufstätige.
b) den vollständigen Umbau eines Bahnhofsvorplatzes.
c) ein flexibles Gartenangebot zur Erholung vom Alltagsstress.
11. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer …
a) bekommen Werkzeug und Wasser vor Ort.
b) müssen jede Woche zu einem festen Termin kommen.
c) brauchen bereits Erfahrung mit Gartenarbeit.
12. Die Beete liegen in der Nähe des Bahnhofs, damit …
a) die Stadt für die Fläche weniger bezahlen muss.
b) Pendler auf dem Heimweg kurz mitarbeiten können.
c) Schulklassen sie am Wochenende betreuen können.
Lesen Teil 3
Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J. Ordnen Sie jeder Situation eine passende Anzeige zu. Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. In diesem Fall schreiben Sie 0.
Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
Anzeige A
Feierabendküche: Kochen für absolute Anfänger. Lernen Sie einfache Alltagsgerichte Schritt für Schritt kennen. Mittwochs von 18.45 bis 21.00 Uhr, alle Zutaten inklusive. Anmeldung beim Kochstudio Löffelweise.
Anzeige B
Neu in Lindenstadt? Unser Rundgang zeigt Ihnen wichtige Ämter, günstige Einkaufsmöglichkeiten und schöne Treffpunkte. Jeden ersten Samstag im Monat um 14 Uhr, Dauer etwa zwei Stunden.
Anzeige C
Radwerk West repariert Cityräder und E-Bikes. Reparaturannahme montags bis freitags ab 8 Uhr, donnerstags sogar bis 20 Uhr. Kleine Reparaturen erledigen wir häufig noch am selben Abend.
Anzeige D
Lauftreff „Langsam los“ für Anfängerinnen und Anfänger. Wir treffen uns sonntags um 9.30 Uhr im Stadtpark. Das gemeinsame Laufen zählt, nicht die Geschwindigkeit. Teilnahme kostenlos.
Anzeige E
Deutsch sprechen ohne Lehrbuch: Offenes Sprachcafé für Erwachsene, immer dienstags von 19 bis 21 Uhr. Verschiedene Sprachniveaus willkommen. Eine Kinderbetreuung können wir leider nicht anbieten.
Anzeige F
Coworking Ruhepunkt: ruhige Schreibtische tageweise buchen, ohne Mitgliedschaft. Schnelles Internet und ein zusätzlicher Computerbildschirm sind im Tagespreis enthalten. Geöffnet montags bis samstags.
Anzeige G
Samstagsprogramm im Familienzentrum: Kinder von drei bis sechs Jahren malen, bauen und spielen von 10 bis 12 Uhr. Die Eltern verlassen während der Betreuung das Zentrum.
Anzeige H
Möbliertes Zimmer zur Zwischenmiete, frei für genau drei Monate. Küche und Bad werden geteilt. Die Anmeldung der Adresse beim Bürgeramt ist ausdrücklich möglich. Nähe Innenstadt.
Anzeige I
Helles, unmöbliertes Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Mindestmietdauer sechs Monate. Eine Anmeldung unter dieser Adresse ist wegen des Hauptmietvertrags nicht möglich. Besichtigung nach Vereinbarung.
Anzeige J
Das flexible Stadt-Abo gilt einen Monat lang in allen Bussen und Straßenbahnen von Lindenstadt. Es verlängert sich jeweils um einen Monat und kann monatlich gekündigt werden.
Beispiel
0. Nils ist gerade umgezogen und möchte bei einem Rundgang wichtige Orte in seiner neuen Stadt kennenlernen.
A) Anzeige A
B) Anzeige B
C) Anzeige C
D) Anzeige D
E) Anzeige E
F) Anzeige F
G) Anzeige G
H) Anzeige H
I) Anzeige I
J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
Lösung zum Beispiel: B
13. Amina ist für drei Monate neu in der Stadt. Sie sucht ein möbliertes Zimmer, in dem sie sich auch offiziell anmelden kann.
A) Anzeige A
B) Anzeige B
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J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
14. Daniel fährt täglich mit dem Fahrrad zur neuen Arbeit. Er sucht eine Werkstatt, die auch nach 18.30 Uhr noch Reparaturen annimmt.
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J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
15. Sofia möchte samstags Deutsch sprechen üben. Währenddessen braucht sie eine Betreuung für ihre vierjährige Tochter.
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J) Anzeige J
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16. Leon fährt in seiner neuen Stadt mit Bus und Straßenbahn. Er möchte eine Monatskarte, die er jeden Monat kündigen kann.
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17. Mira kann noch nicht gut kochen. Sie sucht einen Anfängerkurs, der an einem Werktag nach der Arbeit stattfindet.
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J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
18. Pavel arbeitet nur für einzelne Tage im Homeoffice. Er sucht dann einen ruhigen Arbeitsplatz mit einem zusätzlichen Bildschirm.
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H) Anzeige H
I) Anzeige I
J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
19. Elena möchte sonntagmorgens mit dem Laufen beginnen und sucht dafür eine Gruppe ohne Leistungsdruck.
A) Anzeige A
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G) Anzeige G
H) Anzeige H
I) Anzeige I
J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
Lesen Teil 4
In einer Zeitschrift lesen Sie Kommentare zu der Frage, ob Einweggrills in Stadtparks verboten werden sollen. Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Entscheiden Sie bei jeder Person, ob sie für ein Verbot ist.
Zu Aufgabe 20
Lena
Ich grille im Sommer selbst gern im Park. Einweggrills stehen jedoch direkt auf dem Rasen, hinterlassen verbrannte Stellen und landen nach dem Essen oft neben vollen Papierkörben. Deshalb sollten sie dort nicht mehr erlaubt sein. Auf das Grillen muss trotzdem niemand verzichten: In mehreren Parks gibt es feste öffentliche Grillstationen, die sicherer sind und von vielen Menschen gemeinsam genutzt werden können.
Zu Aufgabe 21
Tobias
Ein vollständiges Verbot halte ich für übertrieben. Das eigentliche Problem sind doch Besucher, die ihren Platz schmutzig verlassen. Die Stadt sollte mehr Behälter für heiße Kohle und andere Abfälle aufstellen. Außerdem müsste häufiger kontrolliert werden, ob die Leute nach dem Grillen alles mitnehmen. Wer Müll liegen lässt, sollte zahlen. Verantwortungsvolle Besucher dürfen ihren Einweggrill meiner Meinung nach weiter benutzen.
Zu Aufgabe 22
Meral
Treffen mit Freunden und gemeinsames Essen im Park gehören für mich zum Sommer. Trotzdem bin ich für das Verbot von Einweggrills. Man benutzt sie nur einmal, und danach bleiben Metall, Kohle und Verpackungen zurück. Es gibt eine vernünftige Alternative: Kleine wiederverwendbare Grills lassen sich mehrfach verwenden und sicher transportieren. Ein Verbot beendet also nicht das Grillen, sondern fördert nur eine bessere Ausstattung.
Zu Aufgabe 23
Jonas
Wenn es wochenlang nicht regnet und der Boden sehr trocken ist, kann schon ein Funke gefährlich werden. In solchen Zeiten akzeptiere ich vorübergehende Einschränkungen für Einweggrills. Ein allgemeines Verbot für die ganze Grillsaison geht mir aber zu weit. Nach mehreren Regentagen ist die Situation völlig anders. Die Stadt sollte ihre Regeln deshalb an die aktuelle Brandgefahr anpassen, statt alles dauerhaft zu untersagen.
Zu Aufgabe 24
Heike
Seit Jahren stehen in unserem Park Schilder mit Warnungen. Trotzdem sehe ich nach fast jedem sonnigen Wochenende schwarze Brandstellen und zurückgelassene Einweggrills. Offenbar reichen freundliche Hinweise nicht aus. Auch zusätzliche Mülleimer lösen das Problem nicht, wenn heiße Grills einfach auf dem Rasen stehen bleiben. Nach diesen Erfahrungen sehe ich nur noch eine wirksame Lösung: Einweggrills müssen in den Stadtparks verboten werden.
Zu Aufgabe 25
Rashid
Mit einem Verbot erreicht man vor allem, dass Menschen mit wenig Geld seltener gemeinsam draußen essen können. Ich würde Einweggrills deshalb nicht verbieten. Die Stadt könnte stattdessen an den Parkeingängen wiederverwendbare Grills für eine kleine Gebühr verleihen. Wer den Grill sauber zurückbringt, bekommt einen Teil des Geldes zurück. So ändern die Besucher ihr Verhalten, ohne dass eine beliebte Freizeitaktivität untersagt wird.
Zu Aufgabe 26
Claudia
Ich unterstütze das Verbot, weil Einweggrills zu viel Abfall verursachen und den Boden beschädigen können. Eine neue Regel allein genügt allerdings nicht. An allen Eingängen muss deutlich stehen, was verboten ist und wo sich erlaubte Grillplätze befinden. Außerdem sollte die Stadt regelmäßig kontrollieren. Wenn niemand die Einhaltung prüft, werden einige Besucher ihre Einweggrills weiterhin mitbringen, und im Park ändert sich kaum etwas.
Beispiel
Niko
Einweggrills sind praktisch und für viele Menschen günstig. Trotzdem sollten sie aus Stadtparks verschwinden. Zu oft bleiben heiße Kohlen und Verpackungen auf den Wiesen zurück. Wer draußen grillen möchte, kann die dafür eingerichteten Grillplätze benutzen.
0. Niko
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
20. Lena
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
21. Tobias
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
22. Meral
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
23. Jonas
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
24. Heike
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
25. Rashid
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
26. Claudia
Ist die Person für ein Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
Lesen Teil 5
Sie nehmen an den Proben eines Stadtteilchors in einem Kulturhaus teil. Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und die Hausordnung. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Hausordnung für die Proben des Stadtteilchors
Probenzeiten und Abmeldungen Die Proben beginnen pünktlich. Bitte kommen Sie früh genug, damit Jacken und Taschen vor Beginn in der Garderobe abgelegt werden können. Wer an einer Probe nicht teilnehmen kann, informiert spätestens bis 12.00 Uhr am jeweiligen Probentag das Chorbüro. Nachrichten an andere Chormitglieder ersetzen diese Abmeldung nicht. Bei längerem Fehlen wenden Sie sich bitte zusätzlich an die Chorleitung. Probenraum und Pausen Im Probenraum sind Speisen und Getränke grundsätzlich nicht erlaubt. Eine Ausnahme gilt für Wasser in sicher verschließbaren Flaschen. Die Flaschen müssen während des Singens neben dem eigenen Stuhl stehen und nach der Probe mitgenommen werden. Kaffee, Tee, Saft und Speisen dürfen ausschließlich während der Pause im Foyer konsumiert werden. Bitte hinterlassen Sie Tische und Sitzplätze dort sauber. Aufnahmen Tonaufnahmen können beim persönlichen Üben helfen, dürfen während einer Probe aber nur unter zwei Bedingungen gemacht werden: Die Chorleitung muss vorher zugestimmt haben, und alle anwesenden Personen müssen über die geplante Aufnahme informiert worden sein. Das gilt auch für kurze Aufnahmen mit dem Mobiltelefon. Fotos und Videos sind während der Proben nicht gestattet. Offizielle Konzertaufnahmen werden gesondert organisiert. Gäste Besucherinnen und Besucher dürfen nur zu Proben kommen, die ausdrücklich als offene Proben angekündigt wurden. Zusätzlich ist vor dem Termin eine Anmeldung beim Chorbüro erforderlich. Eine persönliche Einladung durch ein Chormitglied allein genügt nicht. Bei regulären Proben bleiben die Räume ausschließlich den angemeldeten Sängerinnen und Sängern sowie dem Leitungsteam vorbehalten. Weitere Hinweise Mobiltelefone müssen lautlos gestellt werden. Fluchtwege und Türen sind stets freizuhalten. Noten können für die Dauer des Chorprojekts ausgeliehen werden und sind nach dem Abschluss vollständig zurückzugeben. Schäden an Räumen oder ausgeliehenem Material sind dem Chorbüro sofort zu melden. Das Kulturhaus haftet nicht für persönliche Gegenstände, die unbeaufsichtigt im Gebäude liegen bleiben.
27. Wer an einer Probe nicht teilnehmen kann, …
a) muss das Chorbüro spätestens am Mittag des Probentags informieren.
b) kann sich bis zum Probenbeginn bei der eigenen Stimmgruppe abmelden.
c) muss bereits am Vortag der Chorleitung Bescheid geben.
28. Im Probenraum …
a) ist nur Wasser in verschließbaren Flaschen erlaubt.
b) darf man während der Probe Kaffee trinken.
c) kann man mitgebrachte Speisen hinten im Raum essen.
29. Tonaufnahmen während einer Probe …
a) brauchen nur die Zustimmung der Personen, die deutlich zu hören sind.
b) brauchen die Erlaubnis der Chorleitung und eine Information an alle Anwesenden.
c) sind nur im letzten Teil der Probe und nach einer Ankündigung erlaubt.
30. Gäste …
a) können nach vorheriger Anmeldung bei einer regulären Probe zuhören.
b) dürfen ohne Anmeldung zu angekündigten offenen Proben kommen.
c) können nach einer Anmeldung zu einer offenen Probe kommen.