
Paper 1
Goethe B1 · Reading
Technik im Kinderzimmer – unsere Testwoche
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Lesen Teil 1
Lesen Sie den Blogeintrag und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen Richtig oder Falsch?
Technik im Kinderzimmer – unsere Testwoche
Freitag, 4. September Als unsere Tochter Lina bald zum ersten Mal in ihrem eigenen Zimmer schlafen sollte, wurde ich plötzlich unsicher. Würde ich nachts hören, wenn sie mich braucht? Deshalb begann ich, mich für technische Geräte zur Überwachung im Kinderzimmer zu interessieren. Mein Partner David war zunächst viel entspannter als ich. Trotzdem wollten wir gemeinsam herausfinden, was uns wirklich hilft. Zum Glück hatte meine Schwester Mia nach der Geburt ihres Sohnes verschiedene Geräte gekauft. Sie lieh uns für eine Woche eine Sensormatte, eine Kamera und ein Babybett, das sich automatisch bewegt. Wir wollten erst alles in Ruhe ausprobieren und danach entscheiden, ob wir selbst etwas davon kaufen. Schon in der ersten Nacht gab die Sensormatte einen lauten Alarm. David und ich sprangen sofort auf und liefen zu Lina. Sie schlief ruhig und atmete ganz normal. Beim Nachsehen bemerkten wir, dass die Matte unter der Matratze verrutscht war. Deshalb hatte sie keine Bewegung registriert und uns gewarnt. Natürlich waren wir froh, aber danach konnte ich lange nicht mehr einschlafen. Auch auf die Kamera reagierten David und ich ganz unterschiedlich. Ihn beruhigten die Bilder: Ein kurzer Blick auf den Bildschirm genügte ihm. Bei mir war es genau umgekehrt. Ich kontrollierte das Livebild immer häufiger. Wenn Lina sich nur ein wenig bewegte, ging ich gleich in ihr Zimmer. Dabei weckte ich sie manchmal sogar auf. Besonders neugierig waren wir auf das automatisch schaukelnde Bett. Wir hatten gehofft, dass Lina darin leichter einschlafen würde. Tatsächlich schlief sie dort aber unruhiger als in ihrem normalen Bett. Nach dem Ende unserer Testwoche gaben wir es deshalb zusammen mit den anderen Geräten an Mia zurück. Mein Fazit: Nicht jede Technik passt zu jeder Familie. Eltern sollten überlegen, was sie persönlich brauchen, und nicht einfach alles kaufen, was Sicherheit verspricht. Vielleicht reicht schon ein einfaches Gerät, mit dem man nur die Geräusche aus dem Kinderzimmer hört. Bei uns ist das jedenfalls so: David und ich benutzen inzwischen nur noch ein gewöhnliches Babyfon ohne Kamera. Damit können wir Lina hören, ohne ständig auf einen Bildschirm zu schauen – und wir schlafen alle ruhiger.
Beispiel
0. Mia lieh Jana und David mehrere Geräte.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
1. Jana beschäftigte sich mit technischen Geräten, weil ihre Tochter erstmals in einem eigenen Zimmer schlafen sollte.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. Jana kaufte sämtliche Geräte, bevor sie diese zu Hause ausprobierte.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
3. Beim ersten nächtlichen Alarm hatte Lina tatsächlich Probleme mit der Atmung.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Die Bilder der Kamera machten David ruhiger, während Jana dadurch häufiger nach dem Baby sah.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
5. Jana und David gaben das automatisch schaukelnde Bett zurück, weil Lina darin schlechter schlief.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Jana rät anderen Eltern, zunächst zu prüfen, ob ein einfaches Audiogerät für ihre Bedürfnisse ausreicht.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lesen Teil 2
Lesen Sie zwei Texte aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 12 dazu. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Zu Aufgabe 7, 8, 9
Die Bierkugel kehrt zurück
Viele Kundinnen und Kunden der Metzgerei Huber erinnern sich noch an die Bierkugel, eine runde Dauerwurst, die früher bei Ausflügen und Familienfesten oft auf den Tisch kam. Vor einigen Jahren verschwand sie aus dem Angebot. Nun bringt der Familienbetrieb aus Rosenheim das traditionelle Produkt zurück – allerdings in einer kleineren Verpackung. Der Grund für die neue Größe kam aus dem Ladenalltag. Immer mehr Menschen leben allein oder zu zweit und wollten keine große Wurst kaufen. Inhaber Thomas Huber entschied sich deshalb für eine Packung, die sich schneller verbrauchen lässt. Am Geschmack sollte sich dagegen nichts ändern. Die Bierkugel wird weiterhin in der eigenen Werkstatt hergestellt. Dort arbeiten die Beschäftigten nach dem alten Rezept der Familie und führen viele Arbeitsschritte von Hand aus. Für die Rückkehr wurde nur die Verpackung neu gestaltet. Auf ihr ist nun eine Zeichnung des ersten Geschäfts der Familie zu sehen. Die Metzgerei möchte damit zeigen, wie eng das Produkt mit ihrer Geschichte verbunden ist. Wer die Herstellung kennenlernen möchte, kann die Werkstatt am kommenden Samstag besichtigen. Während des Rundgangs erklären Mitarbeitende, wie die Zutaten vorbereitet und die Würste geformt werden. Da in den Produktionsräumen nur wenig Platz ist, ist die Zahl der Gäste begrenzt. Teilnehmen können ausschließlich Erwachsene, die sich vorher telefonisch oder über die Internetseite der Metzgerei anmelden.
Zu Aufgabe 10, 11, 12
Geschirr ausleihen statt wegwerfen
Wer im Viertel ein Straßenfest oder ein gemeinsames Essen organisiert, braucht oft große Mengen Geschirr. Dafür hat die Stadt Lindenau jetzt einen neuen Verleih eingerichtet. Das sogenannte MehrwegMobil stellt Teller, Becher und Besteck bereit, die nach der Veranstaltung gereinigt und erneut benutzt werden können. Das Angebot richtet sich zunächst an private Gruppen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen. Sie reservieren die benötigte Menge online und holen die Kisten an einem städtischen Lager ab. Bei der Abholung zahlt jeder Veranstalter ein Pfand. Dieses Geld ist keine Leihgebühr: Sobald das vollständige Geschirrset zurückgebracht und kontrolliert worden ist, wird der Betrag zurückgezahlt. Fehlen einzelne Teile, werden nur deren Kosten abgezogen. Nach Angaben der Stadt soll der Verleih kleine Feste einfacher machen und zugleich verhindern, dass nach wenigen Stunden viele Einwegteller und Plastikbecher im Müll landen. Für die Reinigung gibt es neben dem Lager eine große Spülmaschine. Gruppen können das Geschirr selbst sauber zurückbringen oder gegen eine Gebühr den Spüldienst nutzen. MehrwegMobil beginnt als einjähriges Pilotprojekt. In dieser Zeit will die Stadt Erfahrungen mit Reservierung, Transport und Reinigung sammeln. Läuft das erste Jahr gut, soll der Kreis der Nutzer erweitert werden. Dann dürfen auch Händlerinnen und Händler vom Wochenmarkt Teller und Becher für ihre Verkaufsstände ausleihen.
Beispiel
0. Die kleinere Verpackung wurde eingeführt, weil …
a) viele Kunden kleinere Mengen wünschen.
b) das alte Rezept verändert wurde.
c) die Werkstatt vergrößert werden soll.
Lösung zum Beispiel: a
7. In diesem Text geht es darum, dass ...
a) eine Metzgerei mit einem neuen Versandangebot mehr Kundschaft erreichen möchte.
b) eine Metzgerei eine traditionelle Wurst an heutige Einkaufsgewohnheiten anpasst.
c) eine Metzgerei bei Werkstattbesuchen traditionelle Wurstherstellung zeigt.
8. Bei der Herstellung der Bierkugel ...
a) arbeitet die Metzgerei weiterhin nach ihrem Familienrezept.
b) lässt die Metzgerei die Wurst jetzt von einem anderen Betrieb produzieren.
c) hat die Metzgerei die Gewürzmischung an den heutigen Geschmack angepasst.
9. Wer die offene Werkstatt besuchen möchte, muss ...
a) sich vorher anmelden.
b) eine Teilnahmegebühr bezahlen.
c) Mitglied im regionalen Handwerksverein sein.
10. Im zweiten Text geht es vor allem um ...
a) neue Vorschriften für private Feiern in der Innenstadt.
b) einen Wettbewerb für besonders umweltfreundliche Restaurants.
c) einen neuen Verleih für wiederverwendbares Geschirr bei Stadtteilfesten.
11. Die Veranstalter müssen ...
a) eine Kaution bezahlen.
b) als gemeinnütziger Verein registriert sein.
c) das Geschirr noch am Tag der Feier zurückgeben.
12. Wenn das erste Jahr erfolgreich ist, soll das Angebot ...
a) nur noch für große Veranstaltungen gelten.
b) auch den Verkaufsständen auf dem Wochenmarkt offenstehen.
c) von den teilnehmenden Restaurants übernommen werden.
Lesen Teil 3
Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J. Ordnen Sie jeder Situation eine passende Anzeige zu. Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden. Wenn keine Anzeige passt, schreiben Sie 0.
Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
Anzeige A
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Beispiel
0. Jonas möchte lernen, wie man den Akku seines Smartphones selbst austauscht. Er hat schon etwas Reparaturerfahrung und eigenes Werkzeug.
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0) keine passende Anzeige
Lösung zum Beispiel: G
13. Aylin möchte an einem Wochenende unter Anleitung einen kleinen tragbaren Computer aus einzelnen Teilen bauen. Werkzeug besitzt sie nicht.
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14. Bens Notebook startet nicht mehr. Er möchte seine Dateien retten lassen und kann das Gerät nicht selbst in die Werkstatt bringen.
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15. Carla sucht für höchstens 400 Euro ein gebrauchtes Notebook. Wichtig ist ihr, dass sie bei einem Defekt eine Garantie hat.
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16. Dario möchte Linux kennenlernen. Er kann nur abends an einem Anfängerkurs teilnehmen und will dabei sein eigenes Notebook benutzen.
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17. Elena kann ihre Hände nur eingeschränkt bewegen und sucht eine persönliche Beratung zu einer geeigneten Tastatur.
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J) Anzeige J
0) keine passende Anzeige
18. Farid braucht für vier Wochen ein leistungsfähiges Notebook, um ein Videoprojekt zu bearbeiten. Er möchte kein Gerät kaufen.
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19. Greta möchte sonntags von zu Hause aus live lernen, wie man elektronische Bauteile lötet.
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G) Anzeige G
H) Anzeige H
I) Anzeige I
J) Anzeige J
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Lesen Teil 4
In einer Kulturzeitschrift lesen Sie Kommentare zur Frage, ob Besucherinnen und Besucher in Kunstausstellungen nicht mehr fotografieren dürfen. Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Entscheiden Sie bei jeder Person, ob sie für ein Verbot ist.
Zu Aufgabe 20
Lea
Ein allgemeines Fotografierverbot geht mir zu weit. Viele Menschen möchten eine Erinnerung an ein besonderes Bild mitnehmen, und ein schnelles Foto mit dem Handy stört meistens niemanden. Strenge Regeln für Blitzlicht und Stative finde ich dagegen richtig. Ein Blitz kann andere Besucher erschrecken und möglicherweise empfindlichen Werken schaden. Stative stehen außerdem oft im Weg. Solche konkreten Probleme sollte man regeln, statt jede Aufnahme zu verbieten.
Zu Aufgabe 21
Martin
Ich bin klar für das Verbot. Bei meinem letzten Museumsbesuch standen ständig Menschen mit ihren Telefonen direkt vor den Bildern. Sie blockierten die Sicht und blieben so lange stehen, bis die Aufnahme perfekt war. Andere Besucher konnten die Kunst kaum in Ruhe betrachten. Eine Ausstellung ist kein Fotostudio. Wenn dort niemand mehr fotografieren darf, haben alle wieder genug Platz und können sich auf die Werke konzentrieren.
Zu Aufgabe 22
Aylin
Ein vollständiges Verbot halte ich nicht für nötig. Museen könnten bestimmte Zeiten festlegen, in denen Aufnahmen erlaubt sind. Wer nicht gestört werden möchte, kommt einfach zu einer anderen Zeit. Außerdem sollte ein kleines Zeichen neben jedem Werk zeigen, ob man es fotografieren darf. So lassen sich die Interessen der Künstlerinnen und Künstler schützen, ohne allen Besucherinnen und Besuchern das Fotografieren grundsätzlich zu untersagen.
Zu Aufgabe 23
Robert
Kunst wirkt anders, wenn man wirklich vor einem Bild steht und sich Zeit dafür nimmt. Wer sofort zur Kamera greift, beschäftigt sich vor allem mit dem Bildschirm und nicht mit dem Werk. Auch leise Aufnahmen lenken ab, weil man ständig nach dem besten Bild sucht. Deshalb sollte das Fotografieren in der gesamten Ausstellung untersagt sein. Die Erinnerung an einen Museumsbesuch muss nicht aus hundert Handyfotos bestehen.
Zu Aufgabe 24
Sofia
Ich fotografiere manchmal einzelne Werke leise mit dem Handy. Später helfen mir diese Bilder, mich an die Ausstellung zu erinnern oder den Namen einer Künstlerin wiederzufinden. Darum bin ich gegen ein grundsätzliches Verbot. Blitzlicht sollte allerdings nicht erlaubt sein. Es stört die ruhige Atmosphäre und kann bei manchen Objekten problematisch sein. Ein Handyfoto ohne Blitz ist für mich etwas ganz anderes und sollte möglich bleiben.
Zu Aufgabe 25
Daniel
Gerade in vollen Ausstellungen braucht man eine klare Regel. Wenn manche Bilder fotografiert werden dürfen und andere nicht, entstehen dauernd Diskussionen. Das Personal muss dann jedes Mal erklären, welches Zeichen gilt oder ob ein Blitz eingeschaltet war. Ein Fotografierverbot für alle Ausstellungsräume ist leicht zu verstehen und ebenso leicht zu kontrollieren. Deshalb unterstütze ich diese Lösung, auch wenn einzelne Besucher sie vielleicht zu streng finden.
Zu Aufgabe 26
Miriam
Nicht jede Ausstellung und nicht jedes Kunstwerk braucht denselben Schutz. In einem Raum mit empfindlichen Zeichnungen können Aufnahmen problematisch sein, während sie bei modernen Objekten vielleicht gar nicht stören. Deshalb sollte es kein einheitliches Fotografierverbot geben. Jedes Museum sollte für einzelne Räume oder Werke entscheiden, welche Einschränkungen notwendig sind. So kann es auf die konkrete Situation reagieren, statt überall dieselbe Regel anzuwenden.
Beispiel
Nora
Wenn überall fotografiert wird, sehe ich ständig nur Telefone vor den Bildern. Außerdem ist für das Personal kaum zu erkennen, wer heimlich Blitzlicht benutzt. Deshalb sollten Besucherinnen und Besucher in der ganzen Ausstellung keine Fotos machen dürfen. Klare Regeln sind hier besser als viele Ausnahmen.
0. Nora
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
20. Lea
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
21. Martin
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
22. Aylin
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
23. Robert
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
24. Sofia
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
25. Daniel
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
26. Miriam
Ist die Person für ein Fotografierverbot für Besucherinnen und Besucher?
ja) Ja
nein) Nein
Lesen Teil 5
Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und die Hausordnung. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Hausordnung für das Wohnprojekt Alte Mühle
Die Alte Mühle wird gemeinsam von den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern renoviert. Damit alle sicher arbeiten können und die Nachbarschaft möglichst wenig belastet wird, gelten auf der Baustelle folgende Regeln. Arbeitsbereiche und Sicherheit Die Werkstatt und die Lagerräume dürfen nur von Personen betreten werden, die am Wohnprojekt beteiligt sind. Elektrische Sägen, Bohrmaschinen und ähnliche Geräte dürfen erst benutzt werden, nachdem die Werkstattleitung eine Sicherheitseinweisung durchgeführt hat. Diese Einweisung wird jeden Mittwoch angeboten. Schutzbrillen und Gehörschutz liegen in der Werkstatt bereit und müssen bei den entsprechend gekennzeichneten Arbeiten getragen werden. Defekte Geräte sind sofort auszuschalten und der Werkstattleitung zu melden. Arbeitszeiten und Ruhe Renovierungsarbeiten mit starkem Lärm sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 19 Uhr erlaubt. Samstags darf nur zwischen 9 und 15 Uhr gebohrt, gesägt oder gehämmert werden. Sonntags sind alle lärmintensiven Arbeiten untersagt. Leise Tätigkeiten wie Streichen oder das Planen der nächsten Arbeiten sind auch am Sonntag möglich, sofern andere Hausbewohner nicht gestört werden. Bauschutt und Sauberkeit Wer bei seiner Arbeit Bauschutt produziert, ist selbst für dessen Entsorgung verantwortlich. Im Hof stehen deutlich beschriftete Container für Holz, Metall, mineralischen Bauschutt und Restmüll. Jede Person muss ihre Abfälle persönlich sortieren und in den richtigen Behälter legen. Arbeitswege und Treppen sind nach jeder Schicht freizuräumen. Gefährliche Stoffe wie alte Farben dürfen nicht in die normalen Container; dafür ist die Bauleitung zu informieren. Transport im Gebäude Baumaterialien, Werkzeuge und Bauschutt werden grundsätzlich mit dem Lastenaufzug transportiert. Der Personenaufzug darf dafür nicht benutzt werden. Falls ein besonders langes oder empfindliches Material nicht sicher in den Lastenaufzug passt, kann die Bauleitung vorher eine Ausnahme erlauben. Ohne diese Genehmigung bleibt der Transport von Baumaterial im Personenaufzug verboten. Beim Verlassen der Baustelle müssen Fenster geschlossen, Lampen ausgeschaltet und die Außentüren abgeschlossen werden. Unfälle und Schäden sind unabhängig von ihrer Größe sofort im Baubüro zu melden.
27. Elektrische Maschinen dürfen Bewohnerinnen und Bewohner benutzen, wenn sie ...
a) vorher an einer Sicherheitseinweisung teilgenommen haben.
b) die Maschine vorher im Werkstattkalender reserviert haben.
c) nur während der normalen Arbeitswoche damit arbeiten.
28. Lärmintensive Renovierungsarbeiten ...
a) sind am Wochenende grundsätzlich erlaubt.
b) dürfen sonntags nicht durchgeführt werden.
c) müssen jeden Abend um 18 Uhr enden.
29. Wer bei den Arbeiten Bauschutt produziert, muss ...
a) dessen Abholung privat organisieren.
b) ihn im Keller bis zum nächsten Arbeitstag lagern.
c) ihn selbst in die gekennzeichneten Behälter sortieren.
30. Baumaterial darf im Personenaufzug transportiert werden, ...
a) wenn der Lastenaufzug außer Betrieb ist.
b) wenn das Material vollständig verpackt wurde.
c) wenn die Bauleitung vorher eine Ausnahme erlaubt hat.