
Paper 6
Goethe B1 · Reading
Lenas Feierabendblog: Schneller fertig?
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Inside the paper
Teil 1
Lesen Sie den Blogeintrag und die Aufgaben 1 bis 6. Wählen Sie bei jeder Aussage Richtig oder Falsch. Arbeitszeit: 10 Minuten. Beispiel 0: Lena arbeitet in einem Versandbüro. Lösung: Richtig.
Lenas Feierabendblog: Schneller fertig?
Donnerstag Seit fünf Jahren arbeite ich in einem Versandbüro. Wir bearbeiten Bestellungen für Haushaltswaren, und besonders nach den Ferien ist viel los. Als unsere Chefin letzte Woche ein neues Computerprogramm ankündigte, freute ich mich deshalb richtig. Bisher hatten wir viele Angaben einzeln übertragen müssen. Wenn das endlich schneller ginge, könnte ich bestimmt früher nach Hause gehen, dachte ich. Ich sah mich schon am Nachmittag mit einem Buch auf dem Balkon sitzen. Am Montag ging es los. Ich öffnete die ersten Bestellungen und staunte: Die Adressen unserer Kunden standen bereits an der richtigen Stelle. Das Programm hatte sie selbst übernommen. Meine Aufgabe war, die Angaben auf dem Bildschirm mit denen in den Bestellungen zu vergleichen. Bei zwei Hausnummern musste ich genauer hinsehen, aber insgesamt klappte alles gut. Mit dieser Kontrolle war ich lange vor unserem üblichen Feierabend fertig. Auch die übrige Bearbeitung ging schneller als sonst. Doch am Nachmittag kam die Chefin mit weiteren Aufträgen zu meinem Schreibtisch. Weil ich so gut vorangekommen war, sollte ich diese gleich mit erledigen. Bis der letzte Auftrag fertig war, war meine normale Arbeitszeit längst vorbei. Auf dem Heimweg war ich ziemlich enttäuscht. Mein Buch blieb an diesem Tag im Regal. Am nächsten Morgen erzählte ich meinem Kollegen Amir davon. Er fand das Programm trotzdem praktisch. Seine Idee gefiel mir: Wir sollten es weiter benutzen und einen Teil der gewonnenen Zeit für eine längere Mittagspause verwenden, in der uns wirklich niemand mit Arbeitsfragen unterbricht. Bisher aßen wir oft nebenbei am Schreibtisch. Heute haben wir im Team mit der Chefin gesprochen. Ab Montag probieren wir Amirs Vorschlag eine Woche lang aus. Danach setzen wir uns wieder zusammen und entscheiden, ob wir dabei bleiben. Ich bin gespannt, wie sich das im Alltag anfühlt. Zu Hause sehe ich normalerweise noch einmal nach, ob Nachrichten aus dem Büro gekommen sind. Heute blieb das Handy in meiner Tasche. Die Arbeitsnachrichten werde ich erst morgen im Büro lesen. Stattdessen habe ich gekocht und endlich ein paar Seiten gelesen. Das war ein schöner Anfang. Eure Lena
Beispiel
0. Lena arbeitet in einem Versandbüro.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
1. Lena hoffte, mit dem neuen Programm früher Feierabend machen zu können.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. Am ersten Tag musste Lena die Adressen noch selbst in das Programm eingeben.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
3. Lena blieb länger im Büro, weil sie zusätzliche Bestellungen bearbeiten sollte.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Lenas Kollege Amir schlug vor, wieder ohne das Programm zu arbeiten.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
5. Die neue Regelung für die Mittagspause gilt zunächst nur für eine Woche.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Nach Feierabend hat Lena zu Hause noch ihre beruflichen Nachrichten gelesen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Teil 2
Lesen Sie zwei Texte aus der Presse. Die Aufgaben 7 bis 9 gehören zum ersten Text, die Aufgaben 10 bis 12 zum zweiten. Wählen Sie jeweils a, b oder c. Arbeitszeit: 20 Minuten. Beispiel 0 zum ersten Text: Wo arbeitet die Gruppe an ihren Aufnahmen? a: In einer Bibliothek. b: In einer Schule. c: In einem Theater. Lösung: a.
Zu Aufgabe 7, 8, 9
Ein Viertel bekommt eine Stimme
Ein verpasstes Paket, ein Gespräch beim Bäcker und ein ungewöhnlicher Gast im Innenhof: Daraus entsteht im Rosenviertel gerade ein Hörspiel. Eine Gruppe aus der Nachbarschaft trifft sich dafür jeden Donnerstag in der Stadtteilbibliothek. Dort steht ein kleiner Raum zur Verfügung, in dem die Beteiligten ihre Texte aufnehmen können. Die Geschichte entwickeln sie gemeinsam. Zunächst sammelten sie Erlebnisse aus ihrem Alltag. Anschließend verbanden sie einige davon zu einer Handlung und schrieben Gespräche für die verschiedenen Figuren. Beim Lesen fällt ihnen oft auf, dass ein Satz auf dem Papier gut aussieht, gesprochen aber unnatürlich klingt. Dann wird gemeinsam geändert und erneut aufgenommen. Auch draußen ist die Gruppe unterwegs: Sie nimmt das Rattern der Straßenbahn, die Glocke des Blumenladens und das Wasser am Brunnen auf. Diese vertrauten Geräusche sollen beim Hören deutlich machen, an welchen Orten die Handlung spielt. So können Menschen aus dem Viertel ihre Umgebung auch ohne Bilder wiedererkennen. Für den nächsten Aufnahmetermin werden weitere Stimmen gesucht. Wer eine Figur sprechen möchte, nimmt vorher an einer gemeinsamen Probe teil. Dabei übt die Gruppe, aufeinander zu reagieren und den richtigen Abstand zum Mikrofon zu halten. Erfahrung ist dafür nicht nötig; die Bibliothek stellt die Aufnahmegeräte bereit. Nach Abschluss der Arbeiten soll das Hörspiel bei einem offenen Nachmittag erstmals zu hören sein.
Zu Aufgabe 10, 11, 12
Zusammen zuhören im Kulturhaus
Im Kulturhaus Lindenhof beginnt eine neue Reihe für Erwachsene, die Geschichten gern mit anderen teilen. An jedem zweiten Mittwoch im Monat stehen bequeme Stühle im Kreis bereit. Gemeinsam hören die Gäste eine aufgenommene Erzählung und kommen anschließend darüber ins Gespräch. Für den ersten Abend hat das Team eine Geschichte über zwei Nachbarn ausgesucht, die sich nach einem langen Streit wieder begegnen. Während der Aufnahme bleibt der Raum ruhig. Nach dem letzten Satz beginnt jedoch nicht sofort die Gesprächsrunde. Die Leitung lässt einige Minuten Stille. In dieser Zeit können die Gäste überlegen, welche Szene sie besonders beschäftigt und welche Gefühle die Geschichte bei ihnen ausgelöst hat. So entwickelt jeder zunächst eigene Gedanken, bevor die Eindrücke der anderen dazukommen. Wer möchte, kann sich etwas auf einer Karte notieren. Danach eröffnet eine einfache Frage das Gespräch. Niemand muss etwas sagen, und auch unterschiedliche Meinungen sind willkommen. Es geht um das gemeinsame Erlebnis und darum, andere Sichtweisen kennenzulernen. Wie die Reihe weitergeht, entscheiden die Besucher mit. Das Team sucht jeweils mehrere Aufnahmen aus, die hinsichtlich Länge und Sprache zum Abend passen, und stellt sie kurz vor. Anschließend stimmen die Anwesenden ab. Die Aufnahme mit den meisten Stimmen kommt beim nächsten Treffen an die Reihe. Eine Anmeldung ist beim Kulturhaus möglich; einzelne freie Plätze werden auch am Abend vergeben.
Beispiel
0. Wo arbeitet die Gruppe an ihren Aufnahmen?
a) In einer Bibliothek.
b) In einer Schule.
c) In einem Theater.
Lösung zum Beispiel: a
7. Worum geht es im ersten Text?
a) Um einen Wettbewerb für neue Theaterstücke.
b) Um ein gemeinsames Hörspielprojekt im Stadtteil.
c) Um die Sammlung alter Tonaufnahmen aus der Stadt.
8. Warum nimmt die Gruppe die Geräusche selbst auf?
a) Damit die Geschichte nach ihrem eigenen Viertel klingt.
b) Damit sie mit dem vorhandenen Geld auskommt.
c) Damit die Aufnahmen schneller fertig werden.
9. Wer bei den nächsten Aufnahmen eine Rolle sprechen möchte, muss …
a) schon einmal auf einer Bühne gestanden haben.
b) ein eigenes Aufnahmegerät mitbringen.
c) vorher an einem gemeinsamen Übungstermin teilnehmen.
10. Worum geht es im zweiten Text?
a) Um eine neue Ausbildung für die Arbeit im Radio.
b) Um die Renovierung eines Veranstaltungssaals.
c) Um regelmäßige Abende zum gemeinsamen Hören von Geschichten.
11. Die Gespräche über die gehörten Geschichten beginnen erst nach einer Pause, damit …
a) verspätete Gäste die Aufnahme noch hören können.
b) die Gäste zunächst über ihre eigenen Eindrücke nachdenken können.
c) das Team den Raum für die Diskussion umbauen kann.
12. Wie werden die Geschichten für die folgenden Abende ausgewählt?
a) Die Gäste stimmen über Vorschläge des Teams ab.
b) Das Team wählt aus den Lieblingsgeschichten der Gäste aus.
c) Die jeweils eingeladenen Gäste aus dem Radio entscheiden.
Teil 3
Für den Schulstart suchen Erwachsene passende Angebote für ihre Familien. Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J. Verwenden Sie jede Anzeige höchstens einmal. Für eine Situation passt keine Anzeige. Wählen Sie dann 0. Arbeitszeit: 10 Minuten. Beispiel 0: Vera möchte die neuen Schulhefte ihres Sohnes mit seinem Namen bekleben. Lösung: Anzeige D.
Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
A · Gemeinsam zur Schule
Unser Laufteam nimmt neue Kinder zwischen sechs und zehn Jahren auf. Von Montag bis Freitag gehen wir morgens gemeinsam zur Schule. Zwei Erwachsene begleiten jede Gruppe. Treffpunkte und Uhrzeiten erfahren Sie beim Elternkreis im Nachbarschaftstreff. Zum Kennenlernen können Eltern gern mitlaufen.
B · Ein Ranzen wechselt die Familie
Am Sonntag ist Ranzentausch im Gemeindehaus. Bringen Sie einen sauberen, gut nutzbaren Schulranzen mit und suchen Sie sich einen anderen aus. Alle Verschlüsse müssen funktionieren. Es wird weder Geld verlangt noch etwas verkauft. Ein Tisch zum Ausprobieren steht bereit.
C · Sicher auf zwei Rädern
Bremsen, abbiegen und Zeichen geben: Auf unserem Übungsplatz trainieren Kinder ab acht Jahren wichtige Schritte fürs Radfahren. Der Kurs findet sonntags von 10 bis 12 Uhr statt. Bitte ein eigenes Fahrrad und einen passenden Helm mitbringen. Anmeldung im Sportbüro.
D · Das ist mein Heft!
Mit unseren selbstklebenden Namensetiketten kommen Schulhefte leichter zu ihren Besitzern zurück. Wählen Sie Schrift und Motiv, geben Sie den Namen Ihres Kindes an und bestellen Sie ein Set mit 30 Aufklebern. Versand innerhalb von drei Werktagen. Erhältlich bei Papierpunkt.
E · Schulbedarf bequem bestellen
Laden Sie die Materialliste Ihrer Schule in unserem Onlineshop hoch. Wir stellen die passenden Hefte, Stifte und weiteren Schreibwaren zusammen und schicken Ihnen den Gesamtpreis zur Bestätigung. Nach Ihrer Bestellung kommt das Paket direkt an Ihre Wohnadresse. Service von Heftkiste.
F · Gebrauchte Ranzen ersteigern
Auf Ranzenrunde bieten Familien gebrauchte Schulranzen zum Verkauf an. Fotos zeigen Zustand und Ausstattung. Geben Sie online Ihr Gebot ab; das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Bezahlt wird nach Ende der Auktion. Abholung oder Versand vereinbaren Käufer und Verkäufer miteinander.
G · Helmberatung bei Radnest
Ein Kinderhelm soll bequem sein und sicher halten. In unserem Laden probiert Ihr Kind verschiedene Modelle an. Wir stellen die Riemen ein und kontrollieren den Sitz, bevor Sie sich für einen Kauf entscheiden. Kommen Sie mit Ihrem Kind vorbei, möglichst mit Termin.
H · Ein Arbeitsplatz auf Zeit
Unsere höhenverstellbaren Kinderschreibtische können Sie monatsweise mieten, auch für genau zwei Monate. Wir liefern den Tisch und holen ihn zum vereinbarten Mietende wieder bei Ihnen ab. Transport und Abholung sind im Mietpreis enthalten. Beratung und Reservierung bei Möbelzeit.
I · Gemeinsam die Pausenbox füllen
Samstags wird in unserer Familienküche geschnippelt und gerührt. Je ein Erwachsener und ein Kind von sechs bis zehn Jahren bereiten zusammen einfache Snacks für den Schultag zu. Zutaten und Küchengeräte stehen bereit. Beginn um 10 Uhr, Dauer zwei Stunden. Bitte als Paar anmelden.
J · Ideen für die Brotdose
Was lässt sich morgens schnell einpacken und bleibt bis zur Pause frisch? Ein Vortrag für Eltern und andere interessierte Erwachsene, Dienstag um 19 Uhr im Familienzentrum. Im Anschluss beantworten wir Fragen und verteilen Rezeptkarten. Eintritt frei, Anmeldung am Empfang.
Beispiel
0. Vera möchte die neuen Schulhefte ihres Sohnes mit seinem Namen bekleben.
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Lösung zum Beispiel: D
13. Mina möchte für ihre Tochter einen Fahrradhelm kaufen. Vor dem Kauf soll jemand prüfen, ob er richtig sitzt.
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14. Pavel möchte den noch gut erhaltenen Schulranzen seines Sohnes abgeben und dafür einen gebrauchten Ranzen für seine Tochter finden. Er möchte nichts kaufen.
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15. Sara sucht jemanden, der den kaputten Reißverschluss am Schulranzen ihres Sohnes bis Montag repariert. Den Ranzen möchte sie behalten.
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16. Jonas möchte am Samstag zusammen mit seiner achtjährigen Tochter lernen, wie man einfache Snacks für die Schulpause zubereitet.
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17. Elif möchte Hefte und Stifte von der Materialliste der Schule im Internet bestellen und alles nach Hause liefern lassen.
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18. David sucht eine Gruppe, mit der sein sechsjähriger Sohn morgens zu Fuß zur Schule gehen kann. Erwachsene sollen die Kinder begleiten.
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19. Nora braucht für zwei Monate einen Schreibtisch für ihre Tochter. Sie möchte ihn mieten und danach abholen lassen.
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Teil 4
In einer Zeitschrift lesen Sie Kommentare zu einem Vorschlag: Bei öffentlichen Diskussionsabenden im Stadtteilzentrum sollen private Videoaufnahmen verboten werden. Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Ist die Person für dieses Verbot? Wählen Sie Ja oder Nein. Arbeitszeit: 15 Minuten.
Zu Aufgabe 20
20 · Clara
Ich finde es gut, wenn man sich auch im Internet über die Gespräche im Viertel informieren kann. Trotzdem muss ich bei so einem Abend einen Gedanken erst einmal ausprobieren dürfen. Vielleicht merke ich beim Sprechen, dass ich etwas anders meine. Wenn jemand das sofort mit seinem Handy festhält, überlege ich jedes Wort dreimal. Deshalb sollten private Kameras bei diesen Gesprächen ausbleiben. Das hilft einer offenen Diskussion.
Zu Aufgabe 21
21 · Deniz
Natürlich soll jeder selbst entscheiden können, ob er gefilmt wird. Daraus folgt für mich aber kein allgemeines Verbot. Man könnte vor einer Aufnahme die Personen fragen, die später im Bild erscheinen. Stimmen alle zu, sehe ich keinen Grund, das Filmen zu verhindern. Meine Nachbarin würde zum Beispiel gern ihre eigene Frage und die Antwort darauf ihrem Mann zeigen. Mit einer klaren Vereinbarung wäre das problemlos möglich.
Zu Aufgabe 22
22 · Petra
Dass manche Leute Videos einfach ins Netz stellen, ärgert mich sehr. Vor einer Veröffentlichung müssen die Beteiligten gefragt werden. Eine Aufnahme kann aber auch nur zu Hause bleiben. Ich höre mir komplizierte Argumente gern später noch einmal an, weil ich während des Gesprächs nicht alles behalten kann. Das vorgeschlagene Verbot geht mir deshalb zu weit. Zwischen einem persönlichen Video und dessen Veröffentlichung besteht für mich ein wichtiger Unterschied.
Zu Aufgabe 23
23 · Malik
Wer abends arbeiten muss, sollte trotzdem erfahren können, worüber gesprochen wurde. Das Zentrum könnte nach jedem Treffen die wichtigsten Argumente aufschreiben und auf seiner Internetseite veröffentlichen. Dabei ließen sich auch unklare Aussagen noch einmal prüfen. Im Saal selbst wünsche ich mir Gespräche, bei denen niemand private Videos macht. Eine entsprechende feste Regel gehört für mich zu diesen Abenden. Ein schriftlicher Rückblick würde den Informationsbedarf danach gut erfüllen.
Zu Aufgabe 24
24 · Eva
Ich mag es überhaupt nicht, in Videos aufzutauchen. Wenn neben mir jemand ein Handy hochhält, bitte ich ihn, mich nicht aufzunehmen. Bisher hat das meistens funktioniert. Trotzdem würde ich das vorgeschlagene Verbot nicht auf alle Besucher anwenden. Andere lassen sich gern filmen oder möchten etwas gemeinsam festhalten. Sie sollten das miteinander vereinbaren können. Meine persönliche Abneigung ist kein ausreichender Grund, dieselbe Regel für jeden zu verlangen.
Zu Aufgabe 25
25 · Tobias
Die Mitarbeitenden können unmöglich ständig jedes Handy beobachten. Wahrscheinlich wird also auch mit einem Verbot gelegentlich jemand heimlich aufnehmen. Ich halte die Einführung trotzdem für richtig. Dann wissen die Gäste schon beim Betreten des Raums, dass private Videos hier nicht erlaubt sind. Und wenn jemand sichtbar filmt, kann die Leitung ihn mit Hinweis auf die Regel zum Aufhören auffordern. Ohne klare Vorgabe beginnt darüber jedes Mal eine neue Diskussion.
Zu Aufgabe 26
26 · Ruth
Als ich den Vorschlag zuerst las, dachte ich: Müssen wir denn wirklich alles regeln? Beim letzten Abend habe ich meine Meinung geändert. Zunächst erzählten mehrere Besucher von ihren Erfahrungen. Dann begann ein Mann zu filmen. Eine Frau brach ihren Beitrag ab, und auch die anderen meldeten sich kaum noch. Das Gespräch war praktisch vorbei. Seitdem wünsche ich mir, dass das Zentrum private Videoaufnahmen bei diesen Veranstaltungen untersagt.
Beispiel
Beispiel 0 · Niko
Bei unseren Treffen reden oft dieselben Menschen. Einige Nachbarn trauen sich erst nach einer Weile, etwas zu sagen. Wenn sie zusätzlich befürchten müssen, dass jemand ein Video von ihnen macht, bleiben sie ganz still. Ich möchte auch ihre Erfahrungen hören. Deshalb bin ich dafür, private Aufnahmen während der Diskussionsabende zu verbieten. Das könnte gerade den ruhigeren Besuchern helfen, sich endlich am Gespräch zu beteiligen.
0. Niko
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
20. Clara
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
21. Deniz
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
22. Petra
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
23. Malik
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
24. Eva
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
25. Tobias
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
26. Ruth
Ist die Person für das Verbot privater Videoaufnahmen bei den Diskussionsabenden?
ja) Ja
nein) Nein
Teil 5
Sie haben für eine private Feier einen Raum im Nachbarschaftshaus Mühlenhof gemietet. Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und die Hausordnung. Wählen Sie jeweils a, b oder c. Arbeitszeit: 10 Minuten.
Nachbarschaftshaus Mühlenhof · Hausordnung für private Feiern
Buchung und Zugang Die Räume werden für den im Mietvertrag vereinbarten Zeitraum überlassen. Vor der Nutzung ist die vereinbarte Kaution zu hinterlegen. Bei der Schlüsselübergabe erhalten Sie eine kurze Einführung in die Ausstattung. Die im Vertrag genannte verantwortliche Person sorgt dafür, dass alle Gäste die Hausordnung beachten. Fluchtwege und Türen müssen jederzeit frei bleiben. Getränke Wasser und andere alkoholfreie Getränke können mitgebracht und ausgeschenkt werden. Möchten Sie bei Ihrer privaten Feier Alkohol anbieten, beantragen Sie dies rechtzeitig bei der Hausleitung. Deren schriftliche Erlaubnis muss vor Veranstaltungsbeginn vorliegen. Bewahren Sie diese zusammen mit den Buchungsunterlagen während der Feier auf. Küche und Lebensmittel Der Kühlschrank steht Ihrer Gruppe während der Veranstaltung zur Verfügung. Kennzeichnen Sie mitgebrachte Behälter mit Ihrem Namen und halten Sie die Arbeitsflächen sauber. Nehmen Sie sämtliche mitgebrachten Lebensmittel noch am Veranstaltungsabend mit, bevor Sie das Haus verlassen. Der Kühlschrank muss anschließend für die nächste Gruppe bereitstehen. Geschirr und benutzte Küchengeräte sind zu spülen, abzutrocknen und an ihren Platz zurückzustellen. Terrasse und Ruhezeiten Die Terrasse darf von Veranstaltungsgästen bis 22 Uhr genutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt halten sich die Gäste im gemieteten Innenraum auf. Dort kann die Feier bis 24 Uhr weitergehen. Dabei bleiben die Fenster geschlossen und Musik ist nur leise abzuspielen. Nehmen Sie beim Verlassen des Hauses Rücksicht auf die Nachbarschaft. Rückgabe und Schäden Stellen Sie Tische und Stühle nach dem ausgehängten Plan zurück und entsorgen Sie Abfälle in den gekennzeichneten Behältern. Die verantwortliche mietende Person meldet bei der Schlüsselrückgabe alle entstandenen Schäden. Dazu zählen auch zerbrochene Trinkgläser. Die Hausleitung prüft anschließend, welcher Betrag gegebenenfalls für Ersatz zu zahlen ist, und teilt Ihnen das Ergebnis mit. Nach dieser Prüfung wird die Kaution abgerechnet.
27. Bei einer privaten Feier darf Alkohol ausgeschenkt werden, wenn …
a) die Hausleitung dies vor der Feier schriftlich erlaubt hat.
b) die verantwortliche Person dies beim Abholen des Schlüssels ankündigt.
c) alle Gäste ihre Getränke selbst mitbringen.
28. Wer den Kühlschrank für eine Feier benutzt, muss …
a) übrige Lebensmittel am nächsten Morgen abholen.
b) übrige Lebensmittel für andere Gruppen beschriften.
c) mitgebrachte Lebensmittel noch am selben Abend wieder herausnehmen.
29. Ab 22 Uhr müssen die Gäste …
a) die Feier im Haus beenden.
b) von der Terrasse in den gemieteten Raum wechseln.
c) auf der Terrasse die Musik ausschalten.
30. Wenn bei der Feier ein Glas kaputtgeht, muss die verantwortliche Person …
a) vor der Schlüsselrückgabe ein neues Glas kaufen.
b) die Hausleitung noch während der Feier telefonisch informieren.
c) den Schaden bei der Rückgabe des Schlüssels angeben.