
Paper 7
Goethe B1 · Reading
Noras Alltagsblog: Endlich ehrlich
Exam material is in German.
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Inside the paper
Lesen Teil 1
Lesen Sie den Text und die Aufgaben 1 bis 6 dazu. Wählen Sie: Sind die Aussagen richtig oder falsch?
Noras Alltagsblog: Endlich ehrlich
Sonntag Seit drei Wochen arbeite ich in einer anderen Abteilung. Ich wollte diese Veränderung unbedingt, und die Aufgaben gefallen mir. Trotzdem saß ich am Donnerstag nach Feierabend zu Hause und hätte am liebsten mit niemandem gesprochen. Dabei war ich mit meinen Freunden zum Essen verabredet. Im Büro war alles pünktlich fertig geworden, ich hätte also bequem zum Restaurant fahren können. Aber schon der Gedanke an einen Abend voller Gespräche war mir zu viel. Ich schrieb eine Absage, machte mir eine Suppe und blieb allein auf dem Sofa. Meine Freunde waren überrascht. Bei unseren letzten Telefonaten hatte ich begeistert von den interessanten Aufgaben erzählt. Dass ich ständig nachfragen musste und abends kaum noch Kraft hatte, hatte ich verschwiegen. Ich wollte wohl zeigen, dass der Wechsel eine gute Entscheidung gewesen war. Nach meiner Absage fragte Elif, ob etwas passiert sei. Diesmal schrieb ich ihr ehrlich, wie schwer mir der Anfang fiel. Für Samstag verabredeten wir uns in einem Café. Als wir ankamen, waren fast alle Plätze besetzt, und zwischen den Tischen warteten weitere Gäste. Wir gingen deshalb zum Fluss. Beim Spazieren konnte ich endlich in Ruhe erzählen. Elif hörte lange zu. Dann meinte sie, ich solle meinen Teamleiter fragen, was zuerst fertig werden müsse. Wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig auf meinem Tisch lägen, könne ich schließlich nicht wissen, welche besonders dringend seien. Das klang so einfach, dass ich mich fragte, warum ich selbst noch nicht darauf gekommen war. Gestern habe ich tatsächlich mit meinem Teamleiter gesprochen. Er nahm sich Zeit, und wir sahen gemeinsam meinen Arbeitsplan durch. Den Bericht schreibe ich weiterhin selbst, aber ich darf ihn nächste Woche abgeben. Der bisherige Termin am Freitag ist damit vom Tisch. Allein diese zusätzliche Zeit erleichtert mich sehr. Auch meine Freunde möchte ich wieder öfter sehen. Ein kurzer Spaziergang oder ein Kaffee passt vielleicht besser zu mir als ein langer Abend. Einen festen Abend jede Woche möchte ich mir aber gerade nicht vornehmen. Lieber frage ich spontan nach einem Treffen, wenn ich merke, dass ich noch Energie habe. Eure Nora
Beispiel
0. Nora arbeitet seit Kurzem in einer anderen Abteilung.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
1. Nora sagte das gemeinsame Abendessen ab, weil sie länger arbeiten musste.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. Nora hatte gegenüber ihren Freunden zunächst verschwiegen, wie anstrengend sie die neue Arbeit fand.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
3. Nora und Elif sprachen während eines Spaziergangs miteinander.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Elif riet Nora, sich eine andere Arbeitsstelle zu suchen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
5. Nach dem Gespräch mit ihrem Teamleiter musste Nora eine Aufgabe erst später abgeben.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Nora will künftig jede Woche einen festen Abend mit ihren Freunden verbringen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lesen Teil 2
Lesen Sie zwei Texte aus der Presse und die Aufgaben 7 bis 12 dazu. Die Aufgaben 7 bis 9 gehören zum ersten Text, die Aufgaben 10 bis 12 zum zweiten. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Zu Aufgabe 7, 8, 9
Genauer hinschauen beim Einkauf
Zwischen Gemüseständen und Blumen gibt es auf dem Wochenmarkt in Bergwinkel seit Samstag ein neues Angebot: An einem Beratungstisch können sich Besucher erklären lassen, was die Angaben auf Lebensmittelverpackungen bedeuten. Der Nachbarschaftsverein organisiert den Stand gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin. Geöffnet ist er jeden Samstag von neun bis zwölf Uhr. Viele Verpackungen enthalten neben Bildern und Werbesätzen verschiedene Zeichen und kurze Hinweise. Am Stand geht es darum, diese Informationen beim Einkauf leichter zu finden und zu verstehen. Auch Bio-Siegel sind ein Thema. Sie kennzeichnen Erzeugnisse aus ökologischem Landbau. Die Beratung greift Fragen auf, die beim täglichen Einkauf entstehen. Auf dem Tisch stehen leere Packungen von Nudeln, Milch und anderen Lebensmitteln nebeneinander. Besucher können sie in die Hand nehmen und nachsehen, an welcher Stelle sie Angaben zur Herstellung oder zum Inhalt finden. Beim Vergleich wird deutlich, dass solche Informationen je nach Verpackung unterschiedlich angeordnet sind. Eine Mitarbeiterin begleitet die Suche und erklärt unbekannte Begriffe. Wer eine Frage zu einem bestimmten Produkt hat, kann ein gut lesbares Foto der Angaben auf seiner Verpackung mitbringen. So lässt sich die Frage auch besprechen, wenn die Packung noch zu Hause steht. Während der Öffnungszeiten kann jeder vorbeikommen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Beratung ist kostenlos und steht auch Menschen offen, die an diesem Tag nichts auf dem Markt kaufen.
Zu Aufgabe 10, 11, 12
Die Küche plant mit Bestellungen
In der Kantine des Bürohauses am Kastanienplatz beginnt eine neue Form der Mittagsplanung. Gäste können ihr Essen künftig bis zehn Uhr am Vortag bestellen. Das Küchenteam weiß dadurch früher, wie viele Portionen der angebotenen Gerichte gebraucht werden. Bisher war an manchen Tagen schon früh alles verkauft, während an anderen viel Essen übrig blieb. Mit den Bestellungen sollen die Mengen besser zum tatsächlichen Bedarf passen. Der Speiseplan für die kommende Woche erscheint jeweils donnerstags. Über eine Internetseite wählen Gäste ein Gericht und den gewünschten Tag aus. Das Angebot richtet sich sowohl an Beschäftigte im Haus als auch an Menschen, die nur gelegentlich zum Mittagessen kommen. Eine regelmäßige Teilnahme ist nicht nötig. Für alle bestellten Essen legt die Küche eine Portion zurück. Zusätzlich kocht sie eine kleinere Menge warmer Gerichte für spontane Gäste. Wer ohne Bestellung kommt, kann davon zum üblichen Preis essen, solange noch etwas vorhanden ist. Gerade bei einem späten Besuch kann die Auswahl deshalb begrenzt sein. Damit auch Gäste ohne Zugang zum digitalen Bestellsystem mitmachen können, liegen am Empfang Papierformulare aus. Darauf tragen sie Tag und Gericht ein und geben das Blatt dort ab. Für diese Bestellungen gilt ebenfalls zehn Uhr am Vortag als letzter Termin. Der Empfang leitet die Angaben gesammelt an die Küche weiter.
Beispiel
0. Wo findet die Beratung statt?
a) Im Rathaus.
b) Auf dem Wochenmarkt.
c) In einer Schule.
Lösung zum Beispiel: b
7. Im ersten Text geht es hauptsächlich darum, dass …
a) Marktstände ihre Lebensmittel künftig gemeinsam bestellen.
b) auf einem Wochenmarkt nur noch Biolebensmittel verkauft werden sollen.
c) ein Beratungsangebot beim Verstehen von Lebensmittelkennzeichnungen hilft.
8. Warum werden bei der Beratung leere Verpackungen verwendet?
a) Die Besucher sollen Angaben auf verschiedenen Produkten vergleichen können.
b) Die Besucher sollen die richtige Entsorgung der Materialien üben.
c) Die Besucher sollen Ideen für neue Verpackungen sammeln.
9. Wer eine Frage zu einem bestimmten Produkt hat, …
a) muss vorher einen Einzeltermin vereinbaren.
b) kann ein gut lesbares Foto der Verpackung mitbringen.
c) soll das Produkt am Beratungsstand kaufen.
10. Der zweite Text berichtet hauptsächlich darüber, dass eine Kantine …
a) durch Vorbestellungen ihre täglichen Essensmengen besser plant.
b) ihren Gästen das Kochen mit regionalen Zutaten beibringt.
c) ihr Mittagsangebot durch einen abendlichen Lieferservice ergänzt.
11. Wer kein Essen vorbestellt hat, …
a) kann gegen einen Aufpreis zwischen allen Gerichten wählen.
b) bekommt nur belegte Brote und kalte Getränke.
c) kann ein warmes Gericht erhalten, solange noch Portionen übrig sind.
12. Warum können Bestellungen auch am Empfang abgegeben werden?
a) Weil dort Änderungen nach Ablauf der Bestellfrist möglich sind.
b) Weil manche Gäste die digitale Bestellung nicht nutzen können.
c) Weil die Gäste dort ihre Essenswünsche ausführlich besprechen sollen.
Lesen Teil 3
Lesen Sie die Situationen 13 bis 19 und die Anzeigen A bis J. Die Personen suchen praktische Angebote rund um Haushalt und Geschirr. Ordnen Sie jeder Situation eine passende Anzeige zu. Sie können jede Anzeige nur einmal verwenden. Für eine Situation gibt es keine passende Anzeige. Schreiben Sie dafür 0.
Die Anzeige aus dem Beispiel können Sie nicht mehr verwenden.
A · Warm durch den Morgen
Kaffee zu Hause einfüllen und später noch heiß genießen: Unsere Isolierbecher begleiten Sie zur Arbeit oder auf Reisen. Der fest verschraubte Deckel verhindert, dass Flüssigkeit in die Tasche läuft, auch wenn der Becher unterwegs umkippt. Verschiedene Größen im Laden erhältlich.
B · Keramikwerkstatt Henkelglück
Der Henkel Ihrer Tasse ist ab? Bringen Sie Tasse und Bruchstücke vorbei. Wir prüfen das Material und reparieren geeignete Stücke so, dass Sie anschließend wieder daraus trinken können. Vor Beginn erfahren Sie, ob die Reparatur möglich ist und was sie kostet.
C · Ein Tisch für die Nachbarschaft
Jeden Mittwoch servieren wir im Begegnungshaus ein warmes Mittagessen. Nehmen Sie an unseren großen Tischen Platz und lernen Sie Menschen aus dem Viertel kennen. Essen gibt es von zwölf bis halb zwei. Anmeldung bis Dienstag im Büro des Hauses.
D · Wieder scharf
Tomaten schneiden wird mühsam? Unser Schleifbetrieb bringt Ihre Küchenmesser wieder in Form. Geben Sie die Messer vormittags ab und holen Sie sie am folgenden Werktag geschärft zurück. Auch hochwertige Kochmesser sind bei unserem erfahrenen Team in guten Händen.
E · Farbe auf Keramik
Wählen Sie bei uns eine fertig geformte Tasse und gestalten Sie sie selbst. Pinsel, Farben und Buchstabenvorlagen für persönliche Namen stehen bereit. Wir brennen Ihr bemaltes Stück im Ofen; eine Woche später können Sie Ihr Geschenk abholen. Termine am Samstag.
F · Mit einer Hand am Herd
In unserer Lernküche üben Erwachsene das Schneiden, Schälen und Rühren mit einer Hand. Sie bereiten selbst ein einfaches Gericht zu und arbeiten dabei mit speziellen Schneidebrettern und anderen Küchenhilfen. Die Kursleitung zeigt jeden Schritt. Kleine Gruppen, sämtliche Geräte werden gestellt.
G · Der Einkauf kommt zu Ihnen
Unser Lebensmittelgeschäft liefert Gemüse, Obst, Reis, Milch und weitere Zutaten bis an Ihre Wohnungstür. Wählen Sie telefonisch aus unserem Sortiment. Zu jeder Gemüsekiste erhalten Sie einfache Rezepte zum Selberkochen. Lieferung dienstags und freitags nach Vereinbarung.
H · Gut greifen, leichter trinken
In unserem Fachgeschäft finden Erwachsene Becher, die sich an beiden Seiten halten lassen. Probieren Sie in Ruhe aus, welches Modell mit zwei Griffen sicher in Ihren Händen liegt. Unser Team berät Sie persönlich, bevor Sie sich zum Kauf entscheiden. Besuch ohne Termin möglich.
I · Vom Tonklumpen zur Schale
Entdecken Sie das Töpfern an vier Abenden. Aus weichem Ton formen Sie Schalen und Trinkgefäße nach eigenen Ideen. Sie lernen, Wände aufzubauen und Henkel anzusetzen. Nach dem Trocknen werden die Stücke gebrannt. Für erwachsene Anfänger, Material im Kurspreis enthalten.
J · Geschirr bekommt ein neues Zuhause
Sie haben brauchbare Teller, Schüsseln oder Tassen übrig? Unser Sozialladen freut sich über Geschirrspenden und gibt sie an Haushalte mit kleinem Budget weiter. Für größere und kleinere Spenden vereinbaren wir eine kostenlose Abholung bei Ihnen zu Hause. Bitte telefonisch Stückzahl angeben.
Beispiel
0. Eva möchte ihre Küchenmesser professionell schärfen lassen.
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H) Anzeige H
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J) Anzeige J
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Lösung zum Beispiel: D
13. Ruth kann eine gewöhnliche Tasse schlecht festhalten. Sie möchte verschiedene Trinkbecher mit zwei Griffen vor dem Kauf ausprobieren.
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14. Pavel sucht für seine Mutter einen Dienst, der täglich ein warmes Mittagessen nach Hause bringt.
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15. Bei Samirs Lieblingstasse ist der Griff abgebrochen. Er möchte die Tasse reparieren lassen und danach wieder daraus trinken.
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16. Mara möchte ihre noch brauchbaren Teller kostenlos abgeben. Da sie kein Auto hat, sollen die Teller bei ihr abgeholt werden.
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17. Tobias möchte mit nur einer Hand selbst kochen. Er sucht einen praktischen Kurs, in dem er geeignete Küchenhilfen benutzen kann.
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18. Aylin sucht einen Becher, der in ihrer Tasche dicht bleibt. Sie möchte Kaffee mitnehmen und unterwegs warm trinken.
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19. Henrik möchte für seine Schwester eine Keramiktasse mit ihrem Namen bemalen. Die Tasse selbst soll schon fertig geformt sein.
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Lesen Teil 4
In einer Kulturzeitschrift lesen Sie Kommentare zu einem Vorschlag: Private Briefe verstorbener Musikerinnen und Musiker sollen nicht veröffentlicht werden dürfen, wenn diese der Veröffentlichung zu Lebzeiten nicht zugestimmt haben. Lesen Sie die Texte 20 bis 26. Ist die Person für dieses Verbot? Wählen Sie Ja oder Nein.
Zu Aufgabe 20
20 · Lara
Ich lese gern, wie Musiker ihren Alltag verbringen. Gerade kleine Geschichten interessieren mich oft mehr als Berichte über große Konzerte. Trotzdem möchte ich solche Einblicke nur bekommen, wenn die betreffende Person damit einverstanden war. Wer einem Freund schreibt, denkt schließlich nicht automatisch an spätere Leser. Nach dem Tod kann niemand mehr nachfragen. Fehlt eine Zustimmung aus der Lebenszeit, sollten die Briefe deshalb privat bleiben müssen.
Zu Aufgabe 21
21 · Benedikt
Für mich kommt es auf die Menschen an, die einen Musiker gut gekannt haben. Angehörige können die Briefe lesen und überlegen, welche davon in ein Buch passen. Diese Entscheidung sollten sie auch treffen dürfen, wenn zu Lebzeiten keine Erlaubnis gegeben wurde. Natürlich tragen sie dabei Verantwortung. Aber ihnen grundsätzlich jede Möglichkeit zu nehmen, finde ich falsch. Eine sorgfältige Auswahl durch die Familie kann durchaus angemessen sein.
Zu Aufgabe 22
22 · Sofia
Bei sehr persönlichen Sorgen oder Liebesgeschichten wäre für mich eine Grenze erreicht. Solche Stellen sollten ohne Erlaubnis nicht gedruckt werden. In anderen Briefen steht jedoch nur, wie eine Probe verlief oder welche Orte jemand auf einer Reise besuchte. Solche alltäglichen Beschreibungen dürfen meiner Meinung nach auch ohne frühere Zustimmung erscheinen. Der Vorschlag behandelt alle privaten Briefe gleich, obwohl ihr Inhalt sehr unterschiedlich sein kann. Das überzeugt mich nicht.
Zu Aufgabe 23
23 · Karsten
Als Musikfreund würde ich manchmal gern wissen, wie ein Lied entstanden ist. Ein Brief könnte erklären, warum jemand einen Text geändert oder eine Melodie verworfen hat. Für die Leser wäre das sicher spannend. Entscheidend bleibt für mich aber, dass der Verfasser selbst über die Veröffentlichung bestimmen konnte. Unser Interesse ist kein Ersatz für seine Erlaubnis. Hat er sie vor seinem Tod nicht gegeben, muss eine Veröffentlichung ausgeschlossen sein.
Zu Aufgabe 24
24 · Mina
Wenn private Briefe plötzlich als Buch im Schaufenster liegen, fühle ich mich unwohl. Ich stelle mir dann vor, jemand würde meine Nachrichten verkaufen. So ein Buch würde ich selbst nicht kaufen, selbst wenn ich die Musik sehr mag. Trotzdem möchte ich daraus keine Vorschrift für alle machen. Die Leser sollten entscheiden, wofür sie Geld ausgeben. Ein Verbot für Briefe ohne Zustimmung zu Lebzeiten unterstütze ich daher nicht.
Zu Aufgabe 25
25 · Uwe
Bei alten Unterlagen wird die Sache sicher kompliziert. Vielleicht liegt eine unterschriebene Erlaubnis in einer anderen Kiste, vielleicht wurde sie nie aufbewahrt. Das kann lange Nachforschungen nötig machen. Dennoch halte ich die vorgeschlagene Regel für richtig. Ein Verlag muss dann eben warten, bis feststeht, dass der Musiker die Veröffentlichung erlaubt hat. Schwierigkeiten bei der Suche rechtfertigen für mich nicht, private Briefe schon vorher in den Verkauf zu bringen.
Zu Aufgabe 26
26 · Doris
In vielen Familien werden Briefe über Generationen aufbewahrt. Das finde ich schön, und bei Musikern sollte es genauso möglich sein. Daraus folgt aber nicht, dass diese Erinnerungen allen Menschen zugänglich gemacht werden dürfen. Eine Kiste mit Briefen zu besitzen ist etwas anderes, als die Erlaubnis für ein Buch zu haben. Für diesen Schritt muss eine Zustimmung des Verfassers aus seiner Lebenszeit vorliegen. Diese Grenze sollte verbindlich gelten.
Beispiel
Beispiel 0 · Niko
Für mich ist ein privater Brief für die Person bestimmt, an die er geschickt wurde. Dass sein Verfasser später berühmt wird, ändert daran nichts. Wenn nach dem Tod ein Verlag solche Briefe drucken möchte, muss eine Erlaubnis aus der Lebenszeit vorliegen. Ohne diese Erlaubnis sollte die Veröffentlichung verboten sein. Auch ein großes Interesse der Fans ist für mich kein ausreichender Grund, diese Grenze zu überschreiten.
0. Niko
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
Lösung zum Beispiel: ja
20. Lara
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
21. Benedikt
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
22. Sofia
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
23. Karsten
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
24. Mina
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
25. Uwe
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
26. Doris
Ist die Person für das vorgeschlagene Verbot?
ja) Ja
nein) Nein
Lesen Teil 5
Sie besuchen die Beratungsstelle Digitalpunkt, wo Erwachsene Unterstützung bei digitalen Gesundheitsangeboten bekommen. Lesen Sie die Aufgaben 27 bis 30 und die Hausordnung. Wählen Sie bei jeder Aufgabe die richtige Lösung a, b oder c.
Digitalpunkt · Hausordnung
Willkommen Der Digitalpunkt unterstützt Erwachsene beim Umgang mit digitalen Gesundheitsangeboten. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf andere Besucher und sprechen Sie in den Arbeitsräumen leise. Speisen und offene Getränke bleiben im Aufenthaltsbereich. Halten Sie die Wege zwischen den Arbeitsplätzen frei. Computer und Beratung Bevor Sie zum ersten Mal allein an einem unserer Computer arbeiten, erhalten Sie eine Einführung durch unser Team. Danach stehen Ihnen die Geräte während der offenen Nutzungszeiten zum selbstständigen Arbeiten zur Verfügung. Tragen Sie sich bei Ihrer Ankunft in die Platzliste ein. Bei großem Andrang ist die Nutzung auf eine Stunde begrenzt, damit auch Wartende einen Arbeitsplatz bekommen. Für ausführliche Einzelberatungen vereinbaren Sie bitte einen Termin am Empfang. Wenn Sie während der offenen Nutzungszeit beim Anmelden in Ihrem persönlichen Konto nicht weiterkommen, sprechen Sie eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter an. Das Team erklärt Ihnen die nächsten Schritte direkt an Ihrem Platz; dafür ist kein Beratungstermin nötig. Ihr Passwort geben Sie selbst ein. Achten Sie dabei darauf, dass andere Personen es nicht sehen können. Begleitung Bei einer persönlichen Beratung entscheidet die ratsuchende Person, ob jemand bei dem Gespräch dabei sein darf. Begleitpersonen warten zunächst im Aufenthaltsbereich, bis das Einverständnis geklärt ist. Das gilt auch für Familienmitglieder. Bitte respektieren Sie es, wenn jemand sein Anliegen allein besprechen möchte. Drucken und Abschluss Bleiben Sie beim Ausdruck persönlicher Unterlagen am Drucker stehen und nehmen Sie jedes ausgegebene Blatt sofort an sich. Auch fehlerhafte oder unvollständige Ausdrucke gehören dazu. Für Papier mit persönlichen Angaben steht neben dem Drucker ein geschlossener Behälter zur sicheren Entsorgung bereit. Kontrollieren Sie vor dem Verlassen des Raums, ob Sie alle Unterlagen eingepackt haben. Melden Sie sich an sämtlichen geöffneten Konten ab und hinterlassen Sie den Arbeitsplatz ordentlich. Technische Störungen melden Sie bitte dem Team.
27. Wer die Computer der Beratungsstelle selbstständig benutzen möchte, …
a) muss für jeden Besuch einen Beratungstermin buchen.
b) muss vorher einmal an einer Einführung teilgenommen haben.
c) muss bei jedem Besuch eine eigene Begleitperson mitbringen.
28. Wenn jemand während der offenen Nutzungszeit Hilfe beim Anmelden in einem persönlichen Konto braucht, …
a) kann diese Person das Personal ohne Termin direkt am Computer um eine Erklärung bitten.
b) muss diese Person für eine Erklärung durch das Personal einen Beratungstermin buchen.
c) erhält diese Person dafür ausschließlich eine schriftliche Anleitung am Empfang.
29. Eine Begleitperson darf bei einem persönlichen Beratungsgespräch dabei sein, wenn …
a) sie bereits selbst in der Beratungsstelle angemeldet ist.
b) sie zur Familie der beratenen Person gehört.
c) die beratene Person damit einverstanden ist.
30. Bei einem Druckauftrag mit persönlichen Unterlagen müssen Besucherinnen und Besucher …
a) die Unterlagen am nächsten Öffnungstag abholen.
b) die Ausdrucke zur Kontrolle am Empfang abgeben.
c) am Drucker warten und auch fehlerhafte Ausdrucke mitnehmen.
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