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telc B2 Sprechen · Übungssatz 06

Paper 6

telc B2 · Speaking

15 min5 pages

Teil 1 Über Erfahrungen sprechen

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the telc gGmbH.

Inside the paper

Hinweise

Die Prüfung findet in der Regel zu zweit statt; bei einer Dreiergruppe wird die Gesprächsfolge entsprechend angepasst.

Bei einer zulässigen Einzelprüfung übernimmt eine prüfende Person die Rolle der zweiten teilnehmenden Person.

Stellen Sie sich zu Beginn kurz vor und lernen Sie einander kennen. Dieser Abschnitt wird nicht bewertet.

Sprechen Sie während der Vorbereitung nicht miteinander und benutzen Sie keine Wörterbücher, Handys oder anderen elektronischen Hilfsmittel.

Schreiben Sie Vorbereitungsnotizen für Teil 2 und Teil 3 nur auf die gestempelten Blätter. Auf den Aufgabenblättern sind keine Notizen erlaubt.

Nehmen Sie nur Ihre Notizen in den Prüfungsraum mit und lesen Sie diese nicht als fertigen Text ab.

Führen Sie das Gespräch miteinander. Die Prüfenden leiten über, achten auf die Zeit und greifen bei stockendem Gespräch, Dominanz oder zu geringer Beteiligung unterstützend ein.

Teil 1 Über Erfahrungen sprechen

Wählen Sie eines der sieben Themen und berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner von Ihren Erfahrungen. Die Stichpunkte dienen als Anregung. Sprechen Sie höchstens eineinhalb Minuten. Beantworten Sie anschließend die Fragen zu Ihrem Bericht. Nach jedem Bericht wechseln die Rollen.

Sie können diesen Teil bereits zu Hause vorbereiten.

Sprechen Sie frei und lesen Sie keinen vorbereiteten Text ab.

Hören Sie dem Bericht der anderen Person zu und stellen Sie passende Fragen.

Beantworten Sie die Anschlussfragen zu Ihrem eigenen Bericht.

1. Themen zur Auswahl: Ein Anlass, bei dem Sie verschiedene Generationen zusammengebracht haben (Anlass, Beteiligte, gemeinsame Zeit, Ihre Eindrücke) Eine Beschäftigung aus Ihrer Jugend, die Sie wieder aufgenommen haben (Erinnerungen, erster Versuch, Unterschiede zu früher, heutige Bedeutung) Eine Entscheidung, mit der Sie sich mehr freie Zeit geschaffen haben (Ausgangslage, Abwägung, Umsetzung, Zufriedenheit) Ein Abschied von einem vertrauten Ort (Verbindung zum Ort, Anlass, Abschied, bleibende Erinnerungen) Eine Tradition, die Sie weitergeben möchten (Ursprung, eigenes Erleben, Bedeutung, Interesse anderer) Eine längere Pause, die Ihnen gutgetan hat (Anlass, Gestaltung, Gedanken während der Pause, Rückkehr in den Alltag) Ein persönliches Ziel, das Sie erst nach längerer Zeit erreicht haben (Wunsch, Hindernisse, Ausdauer, Gefühl beim Erreichen)

Teil 2 Diskussion

Lesen Sie den Text. Geben Sie zunächst kurz ausgewählte Argumente oder Aspekte wieder, die Sie interessant finden. Sprechen Sie dabei höchstens eine Minute. Diskutieren Sie anschließend miteinander über die Frage im Text. Begründen Sie Ihre Meinung, bringen Sie eigene Erfahrungen ein und gehen Sie auf die Argumente Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ein. Besprechen Sie auch mögliche Lösungen.

Bereiten Sie diesen Teil innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten für Teil 2 und Teil 3 vor.

Notieren Sie Stichwörter auf Ihrem Notizblatt.

Diskutieren Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und gehen Sie auf deren Argumente ein.

1. Entlastung für pflegende Angehörige: Erst gemeinsam ein Konzept entwickeln oder sofort ein begrenztes Angebot erproben? Wer einen Angehörigen zu Hause betreut, muss neben dieser Aufgabe oft noch den eigenen Haushalt organisieren. Schon ein Einkauf oder der Weg zur Post kann schwierig werden, wenn sich niemand für die Zwischenzeit findet. Ein Stadtteilzentrum könnte deshalb einen Dienst aufbauen, bei dem Freiwillige solche Erledigungen übernehmen. Medizinische Versorgung und körperliche Pflege wären nicht Teil des Angebots. Zur Diskussion stehen zwei Wege. Nach dem ersten Vorschlag würde das Zentrum zunächst acht Wochen lang für einen kleinen Kreis angemeldeter Haushalte Einkäufe übernehmen. Eine feste Ansprechperson würde Aufträge sammeln und Helfende einteilen. Anschließend würden alle Beteiligten besprechen, was funktioniert hat und ob das Angebot fortgesetzt oder verändert werden sollte. Familien erhielten so bald Unterstützung. Zugleich ließe sich im Alltag erkennen, wie viel Zeit die Organisation tatsächlich beansprucht. Ein solcher Versuch hätte jedoch Grenzen. Wer während dieser Wochen mit Unterstützung rechnen kann, braucht auch rechtzeitig Klarheit darüber, was danach geschieht. Zudem könnten feste Einkaufstermine gerade an den Bedürfnissen derjenigen vorbeigehen, die eher Hilfe bei anderen Wegen benötigen. Wenn die wenigen verfügbaren Organisierenden ständig Ausnahmen klären müssen, bleibt weniger Zeit, eine Vertretung bei Ausfällen zu finden. Der zweite Vorschlag sieht deshalb zuerst Gespräche mit interessierten Familien, Freiwilligen und örtlichen Hilfsdiensten vor. Gemeinsam könnte geklärt werden, welche Erledigungen besonders belasten, welche Angebote bereits bestehen und wer welche Aufgaben zuverlässig übernehmen kann. Erst danach würde ein abgestimmter Dienst beginnen, der auf längere Dauer angelegt ist. Diese Vorbereitung könnte Doppelarbeit vermeiden und auch weniger offensichtliche Wünsche sichtbar machen. Allerdings beanspruchen Treffen Zeit, die stark belastete Angehörige kaum haben. Während Einzelheiten abgestimmt werden, bleiben ihre täglichen Schwierigkeiten bestehen. Außerdem lässt sich nicht jede organisatorische Frage im Voraus beantworten. Entscheidend wäre daher auch, wie Familien mit wenig Zeit ihre Wünsche äußern können und wie aus den Gesprächen verbindliche Zusagen werden.

Teil 3 Gemeinsam etwas planen

Machen Sie Vorschläge für das Vorhaben und erläutern Sie, wie diese der Gruppe helfen können. Reagieren Sie auf die Vorschläge Ihrer Partnerin oder Ihres Partners und entwickeln Sie Ihre Ideen gemeinsam weiter. Einigen Sie sich auf einen konkreten Plan mit einem passenden Programm und einer Aufgabenverteilung.

Bereiten Sie diesen Teil zusammen mit Teil 2 innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten vor.

Nutzen Sie die Angaben der gemeinsamen Aufgabenstellung als Grundlage Ihrer Vorschläge.

Entwickeln Sie den Plan im Gespräch miteinander.

1. Sie organisieren gemeinsam für eine Gruppe junger Erwachsener einen Berufserkundungstag in örtlichen Betrieben. Die Teilnehmenden stehen vor der Berufswahl und möchten erfahren, wie Arbeitsalltag, Verdienstmöglichkeiten und Freizeit zusammenpassen. Sie übernehmen die Vorbereitung und stellen ein Programm zusammen, das praktische Einblicke und Gespräche ermöglicht. Welche Betriebe infrage kommen und wie der Tag ablaufen soll, ist noch offen.

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