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telc B2 Sprechen · Übungssatz 01

Paper 1

telc B2 · Speaking

15 min5 pages

Teil 1 Über Erfahrungen sprechen

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the telc gGmbH.

Inside the paper

Hinweise

Die Prüfung findet in der Regel zu zweit statt; bei einer Dreiergruppe wird die Gesprächsfolge entsprechend angepasst.

Bei einer zulässigen Einzelprüfung übernimmt eine prüfende Person die Rolle der zweiten teilnehmenden Person.

Stellen Sie sich zu Beginn kurz vor und lernen Sie einander kennen. Dieser Abschnitt wird nicht bewertet.

Sprechen Sie während der Vorbereitung nicht miteinander und benutzen Sie keine Wörterbücher, Handys oder anderen elektronischen Hilfsmittel.

Schreiben Sie Vorbereitungsnotizen für Teil 2 und Teil 3 nur auf die gestempelten Blätter. Auf den Aufgabenblättern sind keine Notizen erlaubt.

Nehmen Sie nur Ihre Notizen in den Prüfungsraum mit und lesen Sie diese nicht als fertigen Text ab.

Führen Sie das Gespräch miteinander. Die Prüfenden leiten über, achten auf die Zeit und greifen bei stockendem Gespräch, Dominanz oder zu geringer Beteiligung unterstützend ein.

Teil 1 Über Erfahrungen sprechen

Wählen Sie eines der sieben Themen. Berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner höchstens eineinhalb Minuten über Ihre Erfahrungen. Die Stichpunkte dienen als Anregung. Sprechen Sie frei. Beantworten Sie anschließend die Fragen zu Ihrem Bericht. Hören Sie den anderen Beiträgen aufmerksam zu und stellen Sie danach einige Fragen, die daran anknüpfen. Wechseln Sie die Rollen; zu dritt kommen alle reihum zu Wort.

Sie können diesen Teil bereits zu Hause vorbereiten.

Sprechen Sie frei und lesen Sie keinen vorbereiteten Text ab.

Hören Sie dem Bericht der anderen Person zu und stellen Sie passende Fragen.

Beantworten Sie die Anschlussfragen zu Ihrem eigenen Bericht.

1. Ein Buch, das Ihnen einen neuen Blick auf die Natur eröffnet hat (Inhalt, Anlass zum Lesen, überraschende Gedanken, persönliche Bewertung) Ein Film über das Zusammenleben, der Sie beschäftigt hat (Handlung, Figuren, eigene Eindrücke, offene Fragen) Eine Reise mit einer besonderen Naturbeobachtung (Reiseziel, Situation, Beobachtung, Bedeutung für Sie) Eine Musikveranstaltung an einem ungewöhnlichen Ort (Anlass, Musik, Atmosphäre, eigenes Erleben) Ein Sportereignis, bei dem Sie mitgefiebert haben (Sportart, Beteiligte, Verlauf, Ihre Reaktion) Eine Person, durch die Sie etwas Praktisches gelernt haben (Begegnung, gemeinsame Tätigkeit, Unterstützung, heutige Bedeutung) Eine Erfahrung, bei der Sie Ihre Gewohnheiten verändert haben (Ausgangssituation, Anlass, Veränderung, persönliche Bilanz)

Teil 2 Diskussion

Lesen Sie den Text. Geben Sie zunächst in höchstens einer Minute ausgewählte Argumente oder Aspekte wieder, die Sie interessant finden. Diskutieren Sie anschließend miteinander: Begründen Sie Ihre eigene Position, bringen Sie passende Erfahrungen ein und gehen Sie auf die Argumente Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ein. Besprechen Sie mögliche Lösungen.

Bereiten Sie diesen Teil innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten für Teil 2 und Teil 3 vor.

Notieren Sie Stichwörter auf Ihrem Notizblatt.

Diskutieren Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und gehen Sie auf deren Argumente ein.

1. Klimafragen im Alltag: Wie sinnvoll sind Antworten von KI? Die Heizung anders einstellen, mit dem Zug verreisen oder ein altes Haushaltsgerät ersetzen: Wer im Alltag klimabewusst entscheiden möchte, stößt schnell auf Fragen. Eine Suche im Internet liefert oft lange Texte und widersprüchliche Empfehlungen. Ein Gespräch mit einer künstlichen Intelligenz verspricht dagegen eine Erklärung, die zur eigenen Frage passt. Doch wie weit sollte man sich darauf verlassen? Für einen ersten Überblick kann ein solches Angebot hilfreich sein. Wer einen Fachbegriff nicht versteht, kann nachfragen und sich ein Beispiel geben lassen. Auch Menschen, die umfangreiche Ratgeber anstrengend finden, erhalten so einen Zugang zum Thema. Bei einer Frage zum Stromverbrauch könnte die KI etwa erklären, warum neben der Leistung eines Geräts auch dessen Nutzungsdauer wichtig ist. Eine verständliche Antwort erleichtert es, anschließend gezielter weiterzusuchen. Allerdings ist Verständlichkeit noch kein Beleg für Zuverlässigkeit. Eine flüssig formulierte Erklärung kann überzeugend wirken, obwohl entscheidende Angaben fehlen. Wird beispielsweise der Austausch eines Kühlschranks empfohlen, müsste man unter anderem wissen, wie viel Strom das vorhandene Gerät tatsächlich verbraucht. Auch die Herstellung eines neuen Geräts gehört zur Betrachtung. Eine allgemeine Empfehlung passt deshalb nicht automatisch zu jedem Haushalt. Hinzu kommt die Frage, woher eine Auskunft stammt. Ohne nachvollziehbare Quellen lässt sich schwer beurteilen, ob Angaben aktuell sind und unter welchen Bedingungen sie gelten. Gerade vor einer größeren Anschaffung kann das Nachprüfen mehr Zeit kosten als die ursprüngliche Anfrage. Wer ohnehin alles kontrollieren muss, könnte gleich eine unabhängige Beratungsstelle nutzen. Andererseits braucht nicht jede Verständnisfrage eine ausführliche Beratung. Denkbar wäre, KI zunächst zum Erklären und Ordnen von Fragen einzusetzen und konkrete Kaufentscheidungen auf zusätzlich geprüfte Informationen zu stützen. Offen bleibt, wie Nutzer erkennen sollen, wann eine einfache Erklärung genügt und wann sie genauer nachfragen müssen.

Teil 3 Gemeinsam etwas planen

Machen Sie Vorschläge für das Vorhaben und erläutern Sie, warum sie geeignet sind. Reagieren Sie auf die Vorschläge Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Entwickeln Sie im Gespräch einen gemeinsamen Plan mit einem Programm und einigen Sie sich darauf, wer welche Aufgaben übernimmt.

Bereiten Sie diesen Teil zusammen mit Teil 2 innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten vor.

Nutzen Sie die Angaben der gemeinsamen Aufgabenstellung als Grundlage Ihrer Vorschläge.

Entwickeln Sie den Plan im Gespräch miteinander.

1. Sie engagieren sich gemeinsam in einem Nachbarschaftszentrum. Dort soll ein offener Informationsabend zum Thema psychische Gesundheit stattfinden. Erwachsene aus dem Viertel sollen erfahren, welche Unterstützung es vor Ort gibt und wie sie diese erreichen können. Sie übernehmen die Organisation. Eine fachkundige Person soll eingeladen werden. Termin, Ablauf und Aufgabenverteilung sind noch offen.

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