
Paper 2
telc B2 · Speaking
Teil 1 Über Erfahrungen sprechen
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the telc gGmbH.
Inside the paper
Hinweise
Die Prüfung findet in der Regel zu zweit statt; bei einer Dreiergruppe wird die Gesprächsfolge entsprechend angepasst.
Bei einer zulässigen Einzelprüfung übernimmt eine prüfende Person die Rolle der zweiten teilnehmenden Person.
Stellen Sie sich zu Beginn kurz vor und lernen Sie einander kennen. Dieser Abschnitt wird nicht bewertet.
Sprechen Sie während der Vorbereitung nicht miteinander und benutzen Sie keine Wörterbücher, Handys oder anderen elektronischen Hilfsmittel.
Schreiben Sie Vorbereitungsnotizen für Teil 2 und Teil 3 nur auf die gestempelten Blätter. Auf den Aufgabenblättern sind keine Notizen erlaubt.
Nehmen Sie nur Ihre Notizen in den Prüfungsraum mit und lesen Sie diese nicht als fertigen Text ab.
Führen Sie das Gespräch miteinander. Die Prüfenden leiten über, achten auf die Zeit und greifen bei stockendem Gespräch, Dominanz oder zu geringer Beteiligung unterstützend ein.
Teil 1 Über Erfahrungen sprechen
Wählen Sie eines der sieben Themen. Berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner höchstens eineinhalb Minuten lang von Ihren Erfahrungen. Die Hinweise in Klammern dienen als Anregung. Sprechen Sie frei und beantworten Sie anschließend die Fragen. Hören Sie dem anderen Beitrag aufmerksam zu und stellen Sie danach einige passende Anschlussfragen. Bei drei Teilnehmenden wechseln Sie sich reihum ab.
Sie können diesen Teil bereits zu Hause vorbereiten.
Sprechen Sie frei und lesen Sie keinen vorbereiteten Text ab.
Hören Sie dem Bericht der anderen Person zu und stellen Sie passende Fragen.
Beantworten Sie die Anschlussfragen zu Ihrem eigenen Bericht.
1. Themen zur Auswahl: Eine Veränderung in Ihrem Wohnviertel, die Sie erlebt haben (frühere Situation, Veränderung, Folgen für Ihren Alltag, persönliche Bewertung) Ein praktischer Kurs, an dem Sie teilgenommen haben (Anlass, Tätigkeit, Schwierigkeiten, neu erworbene Fähigkeiten) Eine gemeinsame Kochaktion, an die Sie sich erinnern (Beteiligte, Vorbereitung, Aufgabenverteilung, überraschender Moment) Eine Ausstellung, die Sie beeindruckt hat (Ort, Anlass des Besuchs, besonders interessantes Ausstellungsstück, Eindruck) Eine Aufgabe, die Sie zum ersten Mal selbstständig übernommen haben (Situation, Verantwortung, Unterstützung, Ergebnis) Ein Tag ohne ein gewohntes technisches Gerät (Anlass, Tagesablauf, Schwierigkeiten, Entdeckungen) Eine Begegnung, bei der Sie etwas Neues über eine andere Lebensweise erfahren haben (Situation, Gespräch, neue Einsichten, Bedeutung für Sie)
Teil 2 Diskussion
Lesen Sie den Text. Geben Sie zunächst in höchstens einer Minute ausgewählte Argumente oder Aspekte wieder, die Sie interessant finden. Diskutieren Sie anschließend mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner darüber. Bringen Sie eigene Erfahrungen ein und begründen Sie Ihre Meinung. Gehen Sie auf die Argumente Ihres Gegenübers ein und besprechen Sie mögliche Lösungen.
Bereiten Sie diesen Teil innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten für Teil 2 und Teil 3 vor.
Notieren Sie Stichwörter auf Ihrem Notizblatt.
Diskutieren Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und gehen Sie auf deren Argumente ein.
1. Wissen zum Hören im Weiterbildungskurs: Sollen Podcasts einen Teil der Lesetexte ersetzen? Sie diskutieren als Teilnehmende eines Weiterbildungskurses über diese Frage. Der gemeinsame Text bildet die Grundlage Ihres Gesprächs. Nach Feierabend noch einen längeren Text durcharbeiten: Für manche Erwachsene gehört das zum Weiterbildungskurs, für andere ist es eine Hürde. In einem Kurs zu Gesellschaft und Technik steht deshalb ein Vorschlag zur Diskussion. Ein Teil der Texte, mit denen sich die Gruppe auf die Treffen vorbereitet, könnte durch Wissenspodcasts ersetzt werden. Im Unterricht sollen die behandelten Fragen anschließend gemeinsam besprochen werden. Für das Hören spricht, dass sich manche Wegezeiten dafür nutzen lassen. Wer im Bus sitzt, kann einer Erklärung folgen, ohne auf einen Bildschirm zu schauen. Ein Gespräch zwischen einer fragenden und einer erklärenden Person kann außerdem den Einstieg in ein unbekanntes Thema erleichtern. Rückfragen und anschauliche Beispiele machen deutlich, wo Schwierigkeiten liegen. Gerade wer nach einem Arbeitstag kaum noch lesen möchte, könnte so leichter mit der Vorbereitung beginnen. Allerdings ist nicht jede freie Minute auch eine gute Lerngelegenheit. Beim Umsteigen oder während der Hausarbeit kann ein wichtiger Gedanke verloren gehen. Eine angenehm erzählte Folge vermittelt möglicherweise das Gefühl, alles verstanden zu haben. Ob man die Zusammenhänge selbst erklären kann, zeigt sich erst später. Auch beim Lesen ist Konzentration nötig, doch eine bestimmte Definition lässt sich auf einer übersichtlich gestalteten Seite oft schneller wiederfinden als in einer längeren Aufnahme. Hinzu kommen unterschiedliche Voraussetzungen. Nicht alle können unterwegs Kopfhörer benutzen oder gesprochene Beiträge gleich gut verstehen. Andere finden gerade einen gedruckten Fachtext schwer zugänglich. Wenn verschiedene Formate angeboten werden, müssen sie ausreichend übereinstimmen, damit sich die Gruppe im Kurs auf gemeinsame Inhalte beziehen kann. Passende Aufnahmen auszuwählen und mit den bisherigen Materialien abzugleichen, kostet jedoch zusätzliche Vorbereitungszeit. Soll der Kurs diesen Aufwand übernehmen? Und wie viel Wahlfreiheit ist sinnvoll, ohne dass am Ende alle etwas anderes vorbereitet haben?
Teil 3 Gemeinsam etwas planen
Machen Sie Vorschläge für das gemeinsame Vorhaben und erläutern Sie Ihre Ideen. Reagieren Sie auf die Vorschläge Ihrer Partnerin oder Ihres Partners und entwickeln Sie diese miteinander weiter. Einigen Sie sich auf einen konkreten Plan mit Programm und Aufgabenverteilung.
Bereiten Sie diesen Teil zusammen mit Teil 2 innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten vor.
Nutzen Sie die Angaben der gemeinsamen Aufgabenstellung als Grundlage Ihrer Vorschläge.
Entwickeln Sie den Plan im Gespräch miteinander.
1. Sie organisieren gemeinsam für die Beschäftigten Ihres Betriebs einen Nachmittag zum Kennenlernen der Arbeit in einem Forschungszentrum. Die Gruppe interessiert sich dafür, wie aus einer ersten Idee ein Forschungsprojekt wird. Die Teilnehmenden haben unterschiedliche berufliche Hintergründe und keine besonderen Fachkenntnisse. Sie übernehmen gemeinsam die Vorbereitung des Besuchs und die Zusammenstellung eines passenden Programms.