
Paper 3
telc B2 · Speaking
Teil 1 Über Erfahrungen sprechen
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the telc gGmbH.
Inside the paper
Hinweise
Die Prüfung findet in der Regel zu zweit statt; bei einer Dreiergruppe wird die Gesprächsfolge entsprechend angepasst.
Bei einer zulässigen Einzelprüfung übernimmt eine prüfende Person die Rolle der zweiten teilnehmenden Person.
Stellen Sie sich zu Beginn kurz vor und lernen Sie einander kennen. Dieser Abschnitt wird nicht bewertet.
Sprechen Sie während der Vorbereitung nicht miteinander und benutzen Sie keine Wörterbücher, Handys oder anderen elektronischen Hilfsmittel.
Schreiben Sie Vorbereitungsnotizen für Teil 2 und Teil 3 nur auf die gestempelten Blätter. Auf den Aufgabenblättern sind keine Notizen erlaubt.
Nehmen Sie nur Ihre Notizen in den Prüfungsraum mit und lesen Sie diese nicht als fertigen Text ab.
Führen Sie das Gespräch miteinander. Die Prüfenden leiten über, achten auf die Zeit und greifen bei stockendem Gespräch, Dominanz oder zu geringer Beteiligung unterstützend ein.
Teil 1 Über Erfahrungen sprechen
Wählen Sie eines der sieben Themen. Berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner höchstens eineinhalb Minuten lang von Ihren Erfahrungen und beantworten Sie anschließend die Fragen. Hören Sie beim anderen Beitrag aufmerksam zu und stellen Sie danach einige passende Anschlussfragen. Sprechen Sie frei. Die Hinweise in Klammern dienen nur als Anregung.
Sie können diesen Teil bereits zu Hause vorbereiten.
Sprechen Sie frei und lesen Sie keinen vorbereiteten Text ab.
Hören Sie dem Bericht der anderen Person zu und stellen Sie passende Fragen.
Beantworten Sie die Anschlussfragen zu Ihrem eigenen Bericht.
1. Themen zur Auswahl: Eine kurzfristige Änderung Ihrer Freizeitpläne (ursprünglicher Plan, Anlass der Änderung, Ihre Entscheidung, Ergebnis) Ein Kurs, in dem Sie etwas Praktisches gelernt haben (Interesse, erste Versuche, Unterstützung, Nutzen im Alltag) Eine Aufgabe, die Sie gemeinsam mit anderen gelöst haben (Ausgangslage, Aufgabenverteilung, Schwierigkeiten, gemeinsames Ergebnis) Ein Gegenstand, den Sie selbst repariert haben (Bedeutung des Gegenstands, Problem, Vorgehen, Zufriedenheit) Ihr Einstieg in eine neue Freizeitgruppe (Erwartungen, erstes Treffen, Kontakte, weitere Teilnahme) Eine Veränderung Ihrer Einkaufsgewohnheiten (frühere Gewohnheit, Anlass, erste Erfahrungen, persönliche Bewertung) Eine unerwartete Gelegenheit, die Sie genutzt haben (Situation, Überlegungen, Entscheidung, Folgen für Sie)
Teil 2 Diskussion
Lesen Sie den Text. Geben Sie zunächst in höchstens einer Minute ausgewählte Argumente oder interessante Aspekte wieder. Diskutieren Sie anschließend miteinander über die vorgeschlagene Einführung. Begründen Sie Ihre Meinung, beziehen Sie eigene Erfahrungen ein und gehen Sie auf die Argumente Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ein. Besprechen Sie auch mögliche Lösungen.
Bereiten Sie diesen Teil innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten für Teil 2 und Teil 3 vor.
Notieren Sie Stichwörter auf Ihrem Notizblatt.
Diskutieren Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und gehen Sie auf deren Argumente ein.
1. Soll es vor der Übernahme eines Mietwagens im Ausland eine verpflichtende kurze Einführung in örtliche Verkehrsregeln geben? Wer im Ausland einen Wagen mietet, möchte nach der Ankunft meist schnell weiterfahren. Gleichzeitig können ungewohnte Verkehrsschilder oder örtliche Besonderheiten Fragen auslösen. Ein Vorschlag lautet deshalb, bei der Fahrzeugübergabe eine kurze Einführung vorzusehen, an der alle Kundinnen und Kunden teilnehmen müssten. Dabei könnten typische Verkehrssituationen anhand von Bildern erklärt und Hinweise auf verlässliche Informationsangebote gegeben werden. Für eine solche Einführung spricht, dass wichtige Informationen genau dann ankommen würden, wenn sie gebraucht werden. Zwischen Reisebuchung und Abfahrt bleibt die Vorbereitung auf den Straßenverkehr möglicherweise liegen. Ein persönliches Gespräch böte zudem Gelegenheit, Verständnisfragen zu stellen. Auch Menschen, denen längere schriftliche Erklärungen schwerfallen, könnten von anschaulichen Beispielen profitieren. Voraussetzung wäre allerdings, dass die Erläuterungen in einer verständlichen Sprache angeboten werden. Eine Unterschrift unter einem Informationsblatt allein würde noch nicht zeigen, ob jemand den Inhalt verstanden hat. Fraglich ist, ob dafür tatsächlich jeder einen festen Ablauf durchlaufen sollte. Manche Kundinnen und Kunden kennen das Reiseziel bereits gut oder haben sich gründlich vorbereitet. Für sie könnten dieselben Erklärungen bei jeder Anmietung wenig Neues bieten. Treffen mehrere Reisende gleichzeitig ein, wäre außerdem mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Eine kurze Einführung müsste sich auf wenige Punkte beschränken; eine vollständige Vorbereitung auf jede mögliche Situation könnte sie ohnehin nicht ersetzen. Denkbar wäre, Informationen schon mit der Buchungsbestätigung zu verschicken und bei der Abholung gezielt Fragen zu klären. Doch eine Nachricht lässt sich leicht übersehen, und nicht alle nutzen digitale Angebote gleich sicher. Gedruckte Hinweise und persönliche Unterstützung könnten deshalb weiterhin nötig sein. Offen bleibt, wie viel Verantwortung beim Vermieter liegen sollte und wie sich ein verständliches Angebot organisieren ließe, ohne die Übergabe unnötig zu verlängern.
Teil 3 Gemeinsam etwas planen
Machen Sie Vorschläge für das Vorhaben und reagieren Sie auf die Ideen Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Besprechen Sie unterschiedliche Möglichkeiten und einigen Sie sich auf einen gemeinsamen Plan mit Programm und Aufgabenverteilung.
Bereiten Sie diesen Teil zusammen mit Teil 2 innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten vor.
Nutzen Sie die Angaben der gemeinsamen Aufgabenstellung als Grundlage Ihrer Vorschläge.
Entwickeln Sie den Plan im Gespräch miteinander.
1. Ihr Nachbarschaftszentrum möchte einen offenen Kunstnachmittag für Erwachsene veranstalten. Dabei sollen die Gäste Bilder gemeinsam betrachten und anschließend selbst kreativ werden. Sie gehören zum Organisationsteam und übernehmen zusammen die Planung. Die Gäste bringen unterschiedliche Erfahrungen mit Kunst mit. Ein Raum im Zentrum steht zur Verfügung. Über Termin, Materialien und die Gestaltung des Nachmittags können Sie gemeinsam entscheiden.