
Paper 5
telc B2 · Speaking
Teil 1 Über Erfahrungen sprechen
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the telc gGmbH.
Inside the paper
Hinweise
Die Prüfung findet in der Regel zu zweit statt; bei einer Dreiergruppe wird die Gesprächsfolge entsprechend angepasst.
Bei einer zulässigen Einzelprüfung übernimmt eine prüfende Person die Rolle der zweiten teilnehmenden Person.
Stellen Sie sich zu Beginn kurz vor und lernen Sie einander kennen. Dieser Abschnitt wird nicht bewertet.
Sprechen Sie während der Vorbereitung nicht miteinander und benutzen Sie keine Wörterbücher, Handys oder anderen elektronischen Hilfsmittel.
Schreiben Sie Vorbereitungsnotizen für Teil 2 und Teil 3 nur auf die gestempelten Blätter. Auf den Aufgabenblättern sind keine Notizen erlaubt.
Nehmen Sie nur Ihre Notizen in den Prüfungsraum mit und lesen Sie diese nicht als fertigen Text ab.
Führen Sie das Gespräch miteinander. Die Prüfenden leiten über, achten auf die Zeit und greifen bei stockendem Gespräch, Dominanz oder zu geringer Beteiligung unterstützend ein.
Teil 1 Über Erfahrungen sprechen
Wählen Sie eines der sieben Themen. Berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner höchstens eineinhalb Minuten lang über Ihre Erfahrungen. Die Stichpunkte dienen als Anregung. Sprechen Sie frei und beantworten Sie anschließend die Fragen. Hören Sie dem anderen Beitrag aufmerksam zu und stellen Sie danach einige Fragen, die daran anknüpfen. Wechseln Sie anschließend die Rollen; zu dritt kommen alle reihum zu Wort.
Sie können diesen Teil bereits zu Hause vorbereiten.
Sprechen Sie frei und lesen Sie keinen vorbereiteten Text ab.
Hören Sie dem Bericht der anderen Person zu und stellen Sie passende Fragen.
Beantworten Sie die Anschlussfragen zu Ihrem eigenen Bericht.
1. Themen zur Auswahl: Ein Ort, an dem Sie einer Familiengeschichte nachgegangen sind (Anlass, Erwartungen, Entdeckungen vor Ort, persönliche Bedeutung) Ein Gegenstand, den Sie lange aufbewahrt haben (Herkunft, Erinnerungen, heutiger Wert, Entscheidung über seinen Verbleib) Eine Zeit, in der Sie vorübergehend woanders gewohnt haben (Anlass, Unterkunft, ungewohnter Alltag, Rückkehr) Ein Gespräch, durch das Sie ein früheres Ereignis anders verstanden haben (Gesprächsanlass, bisherige Sicht, neue Einzelheiten, Reaktion) Ein Abschied, den Sie bewusst gestaltet haben (Anlass, beteiligte Menschen, Vorbereitung, bleibende Erinnerung) Eine eigene Geschichte, die Sie anderen erzählt oder vorgelesen haben (Anlass, Publikum, Auswahl des Inhalts, Reaktionen) Ein Wiedersehen nach längerer Zeit (frühere Verbindung, Erwartungen, Begegnung, weitere Entwicklung)
Teil 2 Diskussion
Lesen Sie den Text. Geben Sie zunächst in höchstens einer Minute ausgewählte Argumente oder Aspekte wieder, die Sie interessant finden. Diskutieren Sie anschließend miteinander über die Frage. Bringen Sie passende eigene Erfahrungen ein, vertreten und begründen Sie Ihre Meinung und gehen Sie auf die Argumente Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ein. Besprechen Sie auch mögliche Lösungen.
Bereiten Sie diesen Teil innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten für Teil 2 und Teil 3 vor.
Notieren Sie Stichwörter auf Ihrem Notizblatt.
Diskutieren Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und gehen Sie auf deren Argumente ein.
1. Obstbäume im gemeinsamen Innenhof: Soll die Hausgemeinschaft einen Teil der Rasenfläche dafür nutzen? Im Innenhof einer Wohnanlage stehen Bänke am Rand einer großen Rasenfläche. Einige Bewohner möchten dort Apfelbäume pflanzen. Dafür käme eine Ecke des Rasens infrage; der übrige Hof bliebe unverändert. Aus ihrer Sicht könnte ein gemeinsamer Obstgarten mehr bieten als eine Fläche, die regelmäßig gemäht wird. Die Blüte wäre vom Fenster aus zu sehen, später könnten Nachbarn zusammen Äpfel ernten. Auch Menschen ohne eigenen Garten hätten Gelegenheit, das Wachstum eines Baumes über Jahre zu beobachten. Ein solches Vorhaben könnte Begegnungen erleichtern. Wer gemeinsam gießt oder Obst sammelt, kommt vielleicht mit Menschen ins Gespräch, denen er sonst nur im Treppenhaus begegnet. Damit daraus dauerhaft etwas Angenehmes entsteht, müssten allerdings auch nach dem ersten Pflanztag genügend Personen mithelfen. Gerade im Sommer könnten Urlaub und berufliche Verpflichtungen dazu führen, dass dieselben wenigen Nachbarn die Arbeit übernehmen. Andere Bewohner nutzen den Rasen bereits auf ihre Weise. Kinder spielen dort, Erwachsene legen eine Decke aus, und manche schätzen den freien Blick über den Hof. Obwohl nur eine Ecke bepflanzt werden soll, würde sich der verfügbare Raum verändern. Zudem ist nicht jede freie Stelle automatisch geeignet: Wo ein Baum langfristig Platz hat und gut wachsen kann, müsste vor der Anschaffung geklärt werden. Auch mit der Ernte verbinden sich unterschiedliche Erwartungen. Dürften alle zugreifen, sobald Äpfel reif sind? Oder sollten diejenigen zuerst etwas bekommen, die sich regelmäßig um die Bäume kümmern? Menschen, die körperlich nicht mitarbeiten können, könnten sich dadurch ausgeschlossen fühlen. Liegengebliebenes Obst müsste ebenfalls jemand einsammeln. Die Idee betrifft deshalb mehr als die Auswahl schöner Bäume. Offen bleibt, wie die Hausgemeinschaft über die Fläche entscheidet und wie verlässlich sich Aufgaben über mehrere Jahre verteilen lassen. Ebenso braucht es eine Verständigung darüber, wem die Früchte zur Verfügung stehen sollen.
Teil 3 Gemeinsam etwas planen
Machen Sie Vorschläge für das gemeinsame Vorhaben und begründen Sie diese. Reagieren Sie auf die Vorschläge Ihrer Partnerin oder Ihres Partners und entwickeln Sie die Ideen miteinander weiter. Einigen Sie sich auf einen konkreten Plan mit einem passenden Programm und verteilen Sie die Aufgaben.
Bereiten Sie diesen Teil zusammen mit Teil 2 innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten vor.
Nutzen Sie die Angaben der gemeinsamen Aufgabenstellung als Grundlage Ihrer Vorschläge.
Entwickeln Sie den Plan im Gespräch miteinander.
1. Sie gehören zum Organisationsteam einer Freizeitgruppe für Erwachsene. Die Gruppe möchte einen gemeinsamen Wandertag in der näheren Umgebung verbringen und dabei möglichst wenig Müll hinterlassen. Manche Mitglieder wandern regelmäßig, andere nur selten. Sie übernehmen zusammen die Vorbereitung. Die Strecke soll zu dieser gemischten Gruppe passen; auch erreichbare Toiletten und geeignete Pausenplätze spielen eine Rolle. Termin, Anreise und Ablauf sind noch offen.