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telc B2 Sprechen · Übungssatz 04

Paper 4

telc B2 · Speaking

15 min5 pages

Teil 1 Über Erfahrungen sprechen

Exam material is in German.

Answers & guidance

Independent Faust practice material. Not published or endorsed by the telc gGmbH.

Inside the paper

Hinweise

Die Prüfung findet in der Regel zu zweit statt; bei einer Dreiergruppe wird die Gesprächsfolge entsprechend angepasst.

Bei einer zulässigen Einzelprüfung übernimmt eine prüfende Person die Rolle der zweiten teilnehmenden Person.

Stellen Sie sich zu Beginn kurz vor und lernen Sie einander kennen. Dieser Abschnitt wird nicht bewertet.

Sprechen Sie während der Vorbereitung nicht miteinander und benutzen Sie keine Wörterbücher, Handys oder anderen elektronischen Hilfsmittel.

Schreiben Sie Vorbereitungsnotizen für Teil 2 und Teil 3 nur auf die gestempelten Blätter. Auf den Aufgabenblättern sind keine Notizen erlaubt.

Nehmen Sie nur Ihre Notizen in den Prüfungsraum mit und lesen Sie diese nicht als fertigen Text ab.

Führen Sie das Gespräch miteinander. Die Prüfenden leiten über, achten auf die Zeit und greifen bei stockendem Gespräch, Dominanz oder zu geringer Beteiligung unterstützend ein.

Teil 1 Über Erfahrungen sprechen

Wählen Sie eines der sieben Themen und berichten Sie Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner über Ihre Erfahrungen. Sprechen Sie frei und höchstens eineinhalb Minuten. Die Stichpunkte in Klammern dienen als Anregung. Beantworten Sie anschließend die Fragen zu Ihrem Bericht. Hören Sie den anderen Beiträgen aufmerksam zu und stellen Sie danach passende Anschlussfragen.

Sie können diesen Teil bereits zu Hause vorbereiten.

Sprechen Sie frei und lesen Sie keinen vorbereiteten Text ab.

Hören Sie dem Bericht der anderen Person zu und stellen Sie passende Fragen.

Beantworten Sie die Anschlussfragen zu Ihrem eigenen Bericht.

1. Themen zur Auswahl: Ein heißer Tag, an dem Ihnen das Zusammenleben schwerfiel (Situation, Beteiligte, Ihre Reaktion, Umgang miteinander) Eine öffentliche Lesung, die Ihnen in Erinnerung geblieben ist (Anlass, vorgetragener Text, Atmosphäre, persönlicher Eindruck) Ein Abschied von einem vertrauten Ort (Bedeutung des Ortes, Anlass, letzte Eindrücke, Gefühle danach) Eine Situation, in der Sie ein Missverständnis klären konnten (Auslöser, Gespräch, Erklärung, Ergebnis für die Beteiligten) Ein Besuch hinter den Kulissen eines Betriebs (Anlass, Arbeitsabläufe, überraschende Entdeckung, persönliche Bewertung) Eine Entscheidung, für die Sie sich viel Zeit genommen haben (Möglichkeiten, Bedenken, hilfreiche Überlegungen, heutige Sicht) Eine selbst organisierte Überraschung für jemanden (Anlass, Vorbereitung, besondere Schwierigkeit, Reaktion der Person)

Teil 2 Diskussion

Lesen Sie den Text. Geben Sie zunächst in höchstens einer Minute ausgewählte Argumente oder Aspekte wieder, die Sie interessant finden. Diskutieren Sie anschließend miteinander über die Frage im Titel. Begründen Sie Ihre Meinung und beziehen Sie eigene Erfahrungen ein. Gehen Sie auf die Argumente Ihrer Partnerin oder Ihres Partners ein und besprechen Sie mögliche Lösungen.

Bereiten Sie diesen Teil innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten für Teil 2 und Teil 3 vor.

Notieren Sie Stichwörter auf Ihrem Notizblatt.

Diskutieren Sie mit Ihrer Partnerin oder Ihrem Partner und gehen Sie auf deren Argumente ein.

1. Auslandssemester für alle: Sollte ein Studienaufenthalt im Ausland verpflichtend sein? Ein Semester an einer Hochschule im Ausland kann mehr verändern als den Stundenplan. Wer sich auf andere Unterrichtsformen einlässt, muss vielleicht häufiger diskutieren, selbstständig Projekte organisieren oder vertraute Vorstellungen hinterfragen. Auch außerhalb des Unterrichts entstehen Lerngelegenheiten: Beim Einkaufen oder bei der Wohnungssuche wird eine andere Sprache zum Werkzeug des Alltags. Sollte deshalb jedes Studium einen verpflichtenden Auslandsaufenthalt enthalten? Für eine solche Regel spricht, dass internationale Erfahrungen dann einen festen Platz im Studium hätten. Die Vorbereitung könnte früh beginnen, und auch Studierende, die sich einen solchen Schritt zunächst nicht zutrauen, würden dazu ermutigt. Wenn Hochschulen passende Plätze vermitteln, wäre der Weg weniger davon abhängig, ob jemand bereits Kontakte im Ausland hat. Allerdings entsteht ein fachlicher Gewinn nicht allein durch die Reise. Die angebotenen Kurse müssen zum Studium passen. Wer ausschließlich mit anderen Austauschgästen zusammenlebt und lernt, hat zudem wenig Gelegenheit, den Alltag örtlicher Studierender kennenzulernen. Gegen eine Verpflichtung spricht, dass ein halbes Jahr Abwesenheit sehr unterschiedliche Folgen hat. Zur Miete im Gastland können Kosten für das Zimmer zu Hause hinzukommen, wenn eine Zwischenvermietung nicht möglich ist. Wer Angehörige betreut oder Kinder hat, muss mehr organisieren als einen Flug und einen Stundenplan. Solche Bindungen lassen sich nicht einfach verschieben. Auch sollte vor der Abreise geklärt sein, welche Leistungen später angerechnet werden. Zusätzliche Studienzeit könnte sonst weitere Ausgaben verursachen. Damit stellt sich die Frage, wie viel persönliche Entscheidungsfreiheit ein Studium lassen sollte. Finanzielle Unterstützung und verlässliche Absprachen könnten manche Hindernisse verringern. Kürzere Aufenthalte oder gemeinsame Projekte mit einer Partnerhochschule wären weitere Möglichkeiten, internationale Zusammenarbeit zu erleben. Sie bieten jedoch nicht dieselbe längere Alltagserfahrung vor Ort. Entscheidend bleibt daher, ob eine Pflicht allen eine Chance eröffnet oder einzelne Menschen trotz guter Absichten vom Studium ausschließt.

Teil 3 Gemeinsam etwas planen

Überlegen Sie, wie Sie das Vorhaben gemeinsam organisieren können. Machen Sie geeignete Vorschläge und reagieren Sie auf die Ideen Ihrer Partnerin oder Ihres Partners. Besprechen Sie unterschiedliche Möglichkeiten und einigen Sie sich auf einen konkreten Plan mit einem Programm und einer Aufgabenverteilung.

Bereiten Sie diesen Teil zusammen mit Teil 2 innerhalb der gemeinsamen 20 Minuten vor.

Nutzen Sie die Angaben der gemeinsamen Aufgabenstellung als Grundlage Ihrer Vorschläge.

Entwickeln Sie den Plan im Gespräch miteinander.

1. Sie sind gemeinsam in einem Verein aktiv, der gebrauchte Alltagsgegenstände weitergibt. Der Verein möchte mit einem Basar Geld für langlebige Geräte sammeln, die Mitglieder später gemeinsam nutzen können. Sie übernehmen die Organisation des Basars. Mitglieder und Menschen aus der Umgebung sollen Gegenstände spenden, einkaufen und miteinander ins Gespräch kommen können. Ort, Termin und Gestaltung der Veranstaltung stehen noch nicht fest.

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