
Paper 2
Goethe B2 · Listening
Gespräch am Arbeitsplatz
Exam material is in German.
Answers & guidanceIndependent Faust practice material. Not published or endorsed by the Goethe-Institut.
Listening audio
Part 1
Part 2
Part 3
Part 4
Inside the paper
B2-Hörtraining – Teil 1
Sie hören fünf Gespräche und Äußerungen. Zu jedem Text bearbeiten Sie zwei Aufgaben: zunächst Richtig/Falsch, danach eine Auswahlaufgabe mit a–c.
Sie hören jeden Text einmal.
Beispiel
0. Beispiel 01: Die Frau fragt nach Freizeitaktivitäten im Sommer.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
Lösung zum Beispiel: richtig
0. Beispiel 02: Für die kostenpflichtigen Angebote muss man sich …
a) im Internet anmelden.
b) vor dem 1. Juni anmelden.
c) persönlich anmelden.
Lösung zum Beispiel: c
1. Die Frau berichtet über Kopfschmerzen im Arbeitsalltag.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
2. Was hält die Frau bei den ersten Beschwerden für sinnvoll?
a) Kurz nach draußen zu gehen und das Handy nicht mitzunehmen.
b) Sofort ein Schmerzmittel einzunehmen.
c) Bis zum Ende des Arbeitstags unverändert weiterzuarbeiten.
3. Der Mann wirbt für eine neue Gesundheits-App.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
4. Wie beurteilt der Mann die Erinnerungsfunktion?
a) Er möchte nach jedem eingetragenen Symptom eine Nachricht erhalten.
b) Eine Erinnerung am Abend genügt ihm.
c) Er hält automatische Erinnerungen grundsätzlich für überflüssig.
5. Der Mann berichtet über neue Pausenregeln in seinem Betrieb.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
6. Für wen ist die zusätzliche Pause vorgesehen?
a) Für Beschäftigte, die lange am Bildschirm arbeiten.
b) Für alle Beschäftigten in der Nachmittagsschicht.
c) Nur für Beschäftigte, die nachts arbeiten.
7. Die beiden entscheiden, wie sie ihren gemeinsamen Ausflug anpassen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
8. Was schlägt die Frau für den Ausflug vor?
a) Sie möchte den ursprünglichen langen Ausflug unverändert durchführen.
b) Sie möchte den Ausflug vollständig auf den nächsten Monat verschieben.
c) Sie möchte ein kürzeres Ziel in der Nähe wählen.
9. Die beiden sprechen darüber, einen Sportkurs abzubrechen.
richtig) Richtig
falsch) Falsch
10. Welches Kursformat bevorzugt die Frau?
a) Einen Kurs vor Ort mit direkter Rückmeldung.
b) Einen Onlinekurs mit frei wählbaren Übungszeiten.
c) Eine Kombination aus monatlichen Treffen und Onlineübungen.
B2-Hörtraining – Teil 2
Sie hören im Radio ein Interview mit der Buchhistorikerin Dr. Miriam Adler. Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei den Aufgaben 11–16 jeweils die richtige Lösung a–c.
Sie hören den Text zweimal.
Lesen Sie vor dem Hören die Aufgaben. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.
11. Was versteht Dr. Adler unter „beweglichen Lettern“?
a) Einzelne Schriftzeichen, die mehrfach zu neuen Texten zusammengesetzt werden können.
b) Handgeschriebene Buchstaben, die nach dem Druck ergänzt werden.
c) Eine Presse, die zwischen verschiedenen Werkstätten transportiert werden kann.
12. Was bezeichnet der „Satzspiegel“?
a) Die spiegelverkehrte Form eines einzelnen Buchstabens.
b) Eine Vorlage, mit der gedruckte Seiten kontrolliert werden.
c) Den festgelegten bedruckten Bereich einer Seite.
13. Warum entstanden frühe Druckwerkstätten häufig in Handelsstädten?
a) Dort gab es bereits viele Schreiber, Buchbinder und Buchhändler.
b) Material, Kapital und Käufer waren dort leichter erreichbar.
c) Die Nähe zu Papiermühlen verringerte die Transportkosten.
14. Was ist laut Dr. Adler ein „Kolophon“?
a) Ein Hinweis am Ende eines Buches zu seiner Herstellung.
b) Eine von Hand gemalte Verzierung am Seitenanfang.
c) Ein besonders fester Einband für wertvolle Bücher.
15. Warum ähnelten frühe gedruckte Bücher zunächst Handschriften?
a) Die Drucker konnten noch keine unterschiedlichen Schriftgrößen herstellen.
b) Gedruckte Bücher mussten amtlich wie Handschriften aussehen.
c) Die Käufer waren mit der vertrauten Gestaltung eher zu erreichen.
16. Was bedeutet der Begriff „Inkunabel“ im Interview?
a) Ein unverkauft gebliebener Stapel bedruckter Seiten.
b) Ein Buch aus der frühen Phase des europäischen Buchdrucks.
c) Das erste Probeexemplar einer neu gebauten Druckpresse.
B2-Hörtraining – Teil 3
Sie hören im Radio ein Gespräch über die Wiederentdeckung unbekannter Kompositionen. Sie hören den Text einmal. Wählen Sie bei jeder Aufgabe: Wer sagt das?
Sie hören den Text einmal.
Lesen Sie vor dem Hören die Aufgaben. Dazu haben Sie 60 Sekunden Zeit.
Beispiel
0. Beispiel 0: Manche Partituren bleiben jahrzehntelang unbeachtet.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
Lösung zum Beispiel: a
17. Ein musikalischer Nachlass sollte vollständig geordnet werden, bevor man über Aufführungen entscheidet.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
18. Schwierige Stellen eines unbekannten Werks sollten bei der ersten Aufführung nicht vereinfacht werden.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
19. Neu entdeckte Musik erreicht das Publikum leichter neben einem vertrauten Werk.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
20. Ein unvollständiges Werk sollte nicht allein wegen der öffentlichen Aufmerksamkeit aufgeführt werden.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
21. Auch ungewöhnliche Klänge können überzeugen, wenn das Orchester sie selbstbewusst gestaltet.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
22. Eine Wiederentdeckung ist besonders wertvoll, wenn sie das bisherige Bild der Musikgeschichte verändert.
a) Markus Lehmann, Moderator
b) Nora Seidel, Dirigentin
c) Clara Vogt, Archivarin
B2-Hörtraining – Teil 4
Sie hören einen kurzen Vortrag der Medienpädagogin Sara Neumann zum Thema „Behauptungen im Netz prüfen“. Sie hören den Text zweimal. Wählen Sie bei den Aufgaben 23–30 jeweils die richtige Lösung a–c.
Sie hören den Text zweimal.
Lesen Sie vor dem Hören die Aufgaben. Dazu haben Sie 90 Sekunden Zeit.
23. Was empfiehlt Frau Neumann bei einer überraschenden Behauptung?
a) Zuerst zu prüfen, wie häufig sie geteilt wurde.
b) Zur ursprünglichen Quelle und ihrem Kontext zurückzugehen.
c) Zunächst die zustimmenden und ablehnenden Kommentare zu lesen.
24. Mehrere Webseiten verbreiten dieselbe Behauptung. Was kann dahinterstecken?
a) Alle Seiten haben den Sachverhalt unabhängig geprüft.
b) Eine offizielle Korrektur wurde von allen Seiten übernommen.
c) Die Seiten stützen sich auf denselben ursprünglichen Bericht.
25. Welches Problem nennt Frau Neumann bei einem Diagramm mit korrekten Zahlen?
a) Eine verkürzte Achse lässt Unterschiede größer erscheinen.
b) Ein ungeeigneter Vergleichszeitraum verdeckt langfristige Entwicklungen.
c) Eine unpassende Bezugsgröße führt zu falschen Vergleichen.
26. Wie beurteilt Frau Neumann schnelle Korrekturen?
a) Eine kurze Korrektur sollte sofort erscheinen; die Belege können später folgen.
b) Eine zeitnahe Korrektur überzeugt, wenn der Prüfweg nachvollziehbar bleibt.
c) Eine Korrektur sollte erst mit einer ausführlichen Dokumentation veröffentlicht werden.
27. Was meint Frau Neumann mit einem „Quellenkarussell“?
a) Eine Quelle wird regelmäßig durch eine aktuellere ersetzt.
b) Mehrere Fachleute prüfen nacheinander dieselbe Aussage.
c) Webseiten verweisen im Kreis aufeinander, ohne einen unabhängigen Ursprung zu liefern.
28. Wie sollte man laut Frau Neumann das Ergebnis einer Prüfung darstellen?
a) Gesicherte Erkenntnisse und offene Fragen getrennt kennzeichnen.
b) Zunächst eine knappe vorläufige Bewertung veröffentlichen und Einzelheiten später ergänzen.
c) Die Belege in zeitlicher Reihenfolge darstellen, ohne sie abschließend zu gewichten.
29. Welches Verfahren nennt Frau Neumann für einen anonymen Augenzeugenbericht?
a) Die Redaktion bestätigt die Identität der Person vertraulich.
b) Zeit- und Ortsangaben werden mit unabhängigen Informationen verglichen.
c) Das mitgesandte Bildmaterial wird technisch auf seine Echtheit geprüft.
30. Was bleibt in Frau Neumanns Beispiel nach einer begrenzten Korrektur unverändert?
a) Die zeitliche Einordnung des Ereignisses.
b) Die ursprüngliche Beschreibung des Lieferwagens.
c) Die zentrale Bewertung des Beitrags.