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Transparenz

Wie unser Einstufungstest Ihr Niveau einschätzt

Der Einstufungstest von Faust ordnet Ihre Antworten den sechs Stufen A1 bis C2 zu und rundet nie auf. Er nennt eine Untergrenze, die Ihre Antworten mit hoher Sicherheit belegen, und eine wahrscheinliche Stufe.

Aktualisiert am 25. September 2026, Team der Faust Academy

Ein Einstufungstest ist nur so viel wert wie die Ehrlichkeit seiner Auswertung. Diese Seite erklärt offen, wie der Einstufungstest von Faust Ihre Antworten den Stufen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER, englisch CEFR) zuordnet, und wo die Grenzen dieser Einschätzung liegen.

Das Wichtigste vorab: Das Ergebnis ist eine sorgfältige, unverbindliche Einschätzung, kein Zertifikat. Wenn die Daten zwischen zwei Stufen liegen, nennt der Test die niedrigere als gesicherte Aussage, nicht die schmeichelhaftere.

So funktioniert die Zuordnung

Der Test ist adaptiv: Jede Aufgabe ist vorab einer Schwierigkeit auf der GER-Skala zugeordnet, und der Test wählt die nächste Aufgabe nach Ihren bisherigen Antworten. Aus allen Antworten berechnet ein statistisches Modell laufend, welche Stufen mit Ihren Ergebnissen vereinbar sind. Richtige Antworten auf schwere Aufgaben verschieben die Schätzung nach oben, Fehler nach unten. Das Modell rechnet Raten mit ein, und ein einzelner Ausrutscher wirft die Schätzung nicht um.

Übersprungene Aufgaben zählen dabei vorsichtig: Wer eine Aufgabe auslässt, bekommt dafür keinen Vorteil in der Schätzung.

Was Untergrenze und wahrscheinliche Stufe bedeuten

Das Ergebnis besteht aus zwei Angaben. Die Untergrenze ist die Stufe, die Ihre Antworten mit hoher Sicherheit belegen: Sie ist bewusst streng gewählt, damit sie auch an einem schwächeren Tag hält. Die wahrscheinliche Stufe ist die Mitte der Schätzung, also die Stufe, auf der Sie nach den Daten am ehesten stehen.

Die Untergrenze liegt nie über der wahrscheinlichen Stufe, und der Test meldet nie mehr, als die Antworten tragen. Reichen die Daten für eine Aussage nicht aus, sagt das Ergebnis das offen, statt eine Stufe zu erfinden.

Warum wir das offenlegen

Ein aufgerundetes Ergebnis motiviert und verkauft sich besser. Wir halten das für falsch: Wer mit einem geschönten Niveau eine Prüfung bucht, zahlt Gebühren für einen vermeidbaren Fehlversuch. Eine vorsichtige Einschätzung ist kurzfristig weniger schmeichelhaft und langfristig nützlicher.

Ebenso offen: Der Einstufungstest ist kein Zertifikat und ersetzt keine Prüfung. Er beantwortet eine einzige Frage ehrlich: auf welcher Stufe Sie jetzt üben sollten. Ob eine Prüfung schon realistisch ist, zeigt danach eine komplette Übungsprüfung im Goethe-Format auf der Zielstufe. Für die Goethe-Zertifikate B1 bis C2 heißt das: 60 von 100 Punkten in jedem Modul.

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Häufige Fragen

Ist das Ergebnis ein offizieller Nachweis?
Nein. Das Ergebnis ist eine unverbindliche Einschätzung für Ihre Lernplanung. Offizielle Nachweise sind Prüfungen wie die Goethe-Zertifikate, der DTZ oder andere anerkannte Tests.
Warum zeigt der Test eine niedrigere Stufe, als ich erwartet habe?
Der Test rundet nie auf. Die Untergrenze nennt nur, was Ihre Antworten mit hoher Sicherheit belegen. Die wahrscheinliche Stufe kann darüber liegen. Ein strenges Ergebnis schützt vor einer zu früh gebuchten Prüfung.
Was kostet der Test und brauche ich ein Konto?
Der Test kostet nichts und läuft ohne Konto und ohne E-Mail-Adresse. Er passt die Aufgaben laufend an Ihre Antworten an und endet, sobald die Einschätzung stabil ist.
Was mache ich mit dem Ergebnis?
Üben Sie auf der Stufe, die das Ergebnis nennt, mit Aufgaben im Goethe-Format und sofortiger Auswertung. Eine Prüfungsanmeldung lohnt sich erst, wenn komplette Übungsprüfungen auf der Zielstufe stabil über der Bestehensgrenze liegen.
Wo liegt die Bestehensgrenze der Goethe-Prüfungen?
Bei A1 und A2 brauchen Sie 60 von 100 Punkten insgesamt, bei A2 davon 45 von 75 schriftlich und 15 von 25 mündlich. Bei B1 bis C2 brauchen Sie 60 von 100 Punkten in jedem Modul.

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Quellen

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